Jaaa, eine wunderschöne Gegend ist das. Eher noch im ersten Drittel der Strecke von Chur zum Oberalppass gelegen.
Wenn man auf der Hauptstraße über Flims und Laax fährt, dann bekommt man von dem ganzen Naturschauspiel so gut wie nichts mit, weil die gut ausgebaute Straße oben über das Plateau führt, in das sich der Vorderrhein eingegraben hat. Die Bahn fährt hingegen mitten durch die Schlucht, was für mich immer noch jedes Mal ein erhebendes Erlebnis ist. Die Bahn hat im bereich der Schlucht auch mehrere Stationen (Trin, Versam-Safien, Valendas-Sagogn), an denen man aussteigen kann, um ein Stück zu wandern oder auch einfach nur die umwerfende Landschaft zu genießen. Man kommt auch von Flims/Laax sehr gut zu Fuß an die Aussichtspunkte am Rand der Schlucht, oder auch bis hinunter.
Für Motorradfahrer (oder allgemein für Genuss-Fahrer) empfiehlt sich die Straße auf der Südseite der Schlucht, von Rhäzüns über Versam, Valendas und Castrisch nach Ilanz. Die Straße selbst vollführt noch ein ziemliches Auf und Ab mit entsprechenden vielen Kurven. Es gibt direkt von der Straße aus einige Tiefblicke, dann natürlich auch ein paar Aussichtspunkte - entweder direkt an der Straße oder über kleine Abstecher zu erreichen. Und wer mag, kann auch über die kleinen Zubringerstraßen von Versam oder Valendas aus zu den entsprechenden Bahnstationen in der Schlucht hinunterfahren.
Irgendwie war ich schon viel zu lange nicht mehr dort... :dream:
Beiträge von AlexM
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So wie ich die beiden Wiki-Artikel verstehe, ist die Besonderheit beim Tombolo vor allem die geologische Entstehung aus Ablagerungen. Man geht dabei offenbar davon aus, dass es zu einem früheren Zeitpunkt zwei durch Wasser getrennte Inseln gegeben hat, zwischen denen sich im Laufe der Zeit so viel Material abgelagert hat, dass eine Landbrücke entstanden ist. Auf Deinen ersten beiden Beispielfotos sieht man daher auch deutlich, dass die Landschaft zum Tombolo hin stark abfällt und die Landbrücke sich dadurch klar vom restlichen Land abhebt.
Auf dem dritten Bild sieht man hingegen eher eine durchgehende Landschaft, und ich gehe nicht davon aus, dass hier einfach nur Land aufgeschüttet worden ist, um die Flughafenpiste anzulegen. Auch die Küste beiderseits der Landbrücke weist eine deutliche Kante auf, was für mich ein Indiz ist, dass irgendwo darunter noch Felsen liegen und nicht einfach nur Sandablagerungen. Damit fällt diese Landenge nicht mehr unter die Definition eines Tombolo.
Wenn man vom Wikipedia-Artikel über Tomboli aus die verlinkten Beispiele anklickt, dann findet man auch in den meisten Fällen Geschichten wie: "Vor x Jahrhunderten war hier noch eine Insel, bis dann im Laufe der Zeit die Landbrücke entstanden ist." Im Gegenzug ist im Artikel zu Chesil Beach ganz gut erklärt, warum es sich hierbei eben nicht um einen Tombolo handelt.
Die Defintion des Isthmus kommt aus einer ganz anderen Perspektive heraus: Hier hat man zwei Meeresteile, die durch eine Barriere aus Land getrennt sind, und man sucht aus verkehrstechnischen Gründen eine möglichst schmale stelle, an der man diese Barriere überqueren kann, um dort entweder einen Kanal zu bauen oder zwei Häfen anzulegen, die mit einer Straße verbunden werden. Insofern würde ich Dein drittes Beispiel auch nicht unbedingt als Isthmus bezeichnen, weil man hier die Spitze der Insel noch relativ leicht umschiffen kann. Da würde es sich nicht lohnen, einen Kanal zu graben oder einen anderen Verkehrsweg zwischen den beiden Küsten anzulegen.
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Um Dein Fragezeichen aufzulösen:
Spoiler anzeigen
Das ist ein Parkplatz (停车场) für ein Mercedes (奔驰)-Ausstellungs(展示)-Zentrum (中心).
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Klingt ganz gut. Ich hatte auch schon hier und da überlegt, wohin wohl Beiträge gehören, die in beide bisherigen Rubriken passen könnten. Wie z.B. meine Baltikum-Geschichte.
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Von diesem Brauch hatte ich bisher noch nicht gehört. Aber man lernt ja nie aus.
Es wird gesagt, dass das Mädchen umso hübscher ist, je mehr Stroh im Garten verteilt wurde.
Ich vermute ja eher einen umgekehrten Zusammenhang: Je hübscher das Mädchen, desto mehr Stroh wird verteilt, damit man die Schönheit möglichst lange beim Aufräumen beobachten kann.
Vor allem, wenn man dann noch zu solchen Mitteln greift:wenn das Stroh auch in die Tannen geworfen wird und man einzelne Halme aus den Bäumen zupfen muss
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Naja, das Baskenland ist ja nicht wirklich Spanien (zumindest wem man die Einheimischen fragt). Aber auch die übrige nordspanische Küste ist deutlich anders als der Rest des Landes. Insofern wäre eine Reise in diese Gegend aus meiner Sicht kein Widerspruch.
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Ich gebe zu, dass ich mir relativ schnell den Spoiler angesehen habe. Aber beim Lesen des Namens war mir auch klar, warum mir die Insel so bekannt vorkam: Hier bin ich vor etlichen Jahren mal an der Küstenstraße angehalten, und ein Einheimischer hat mich auf die Insel aufmerksam gemacht. Mein Blick auf die Insel war also aus einer deutlich größeren Entfernung als die Fotos bzw. das Video. Aber eben: irgendwo hatte ich die insel schon mal gesehen...
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Hey, endlich mal eine Immobilie, die halbwegs erschwinglich ist.

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Die Landschaft ist beeindruckend, und der Weg hat sicher seinen Reiz. Für mich hat er allerdings zu viele Kunstbauten (Brücken, Geländer, ...) um irgendwie noch "urig" zu wirken. Sicherheitsbedenken hätte ich auf so einem modernen Weg jedenfalls keine mehr (außer vielleicht bei heftigem Sturm und Seegang, bei dem der Weg aber wahrscheinlich gesperrt sein wird).
Irgendwie sind mir da die französischen "Sentiers des douaniers" lieber - die Pfade, die man vor Jahrhunderten entlang sämtlicher Küsten angelegt hat, um den Zöllnern die Überwachung der Küste und die Suche nach Schmugglern zu erleichtern. Das sind ganz einfache Wanderwege ohne großen Schnickschnack, die auch nach wie vor gut unterhalten werden, und die aufgrund ihrer ursprünglichen Funktion auch immer einen guten Blick auf die Küste bieten. An Steilküsten, die es in Frankreich ja auch zur Genüge gibt, verlaufen sie meist weiter oben, so dass man vom Land aus gut herankommt. Wie ich jetzt gesehen habe, sind viele dieser Wege inzwischen als Fernwanderwege markiert worden - so beispielsweise der GR 34 entlang der gesamten Küste der Bretagne.
Ich muss mal schauen, ob ich aus alten Zeiten noch Fotos finde... -
Gegenfrage: Würdest Du von einer Reise in den Norden Finnlands (oder überhaupt von Reisen nach ganz Europa) abraten, wenn an der portugiesischen Algarve-Küste eine Seuche wütet? Zwischen den Ebola-Gebieten vom letzten Jahr (Liberia, Guinea, Sierra Leone) und der namibischen Grenze liegen 3500 Kilometer - eben ungefähr so viel wie zwischen dem Süden Portugals und dem Polarkreis in Finnland.
Zum aktuellen Stand der Seuche zitiere ich mal Wikipedia:
Die WHO erklärte die Epidemie am 17. Oktober 2014 für Senegal, am 20. Oktober 2014 für Nigeria und am 2. Dezember 2014 für Spanien als beendet. Seit dem 24. Dezember 2014 gelten die USA, seit 19. Januar 2015 Mali und seit 7. März 2015 das Vereinigte Königreich als frei von Ebolafieber. Ab Januar 2015 entspannte sich die Lage in Liberia, das am 9. Mai 2015 als erstes der drei am stärksten betroffenen Länder für ebolafrei erklärt wurde. Am 29. Juni wurde bekanntgegeben, dass es am 24. Juni einen weiteren Ebola-Toten in Liberia gegeben hatte. In Guinea und Sierra Leone breitet sich die Epidemie zumindest regional weiter aus.
Wie gesagt - alles Tausende von Kilometern von Namibia entfernt.
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Ein schöner Bericht. Streckenweise klingt er aber wirklich mehr nach Arbeit als nach Urlaub. Aber Ihr wart ja nicht zum Spaß auf der Insel.

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Fahrt in die Schweiz. Da wird an Silvester nicht geknallt. Wie es mit den anderen Nachbarländern aussieht, weiß ich nicht, aber vielleicht gibt es da noch andere Möglichkeiten.
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Mein jetziges Rad (neben dem EBike) ist sicher schon 20 Jahre alt, aus dem Baumarkt und kam damals ich glaube so 220 DM
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Aber um es auf dem Mobil hinten mitzunehmen, ist es gut genug.Ähm, ich glaube, wir reden hier von ganz anderen Ansprüchen bzw. Einsatzbereichen.
Ja, günstig ist in der Tat etwas anderes.
Meines hat nochmal einem Tick mehr gekostet.
Aber dafür bekommt man in der Regel auch einen handfesten Gegenwert. Zumindest ist das bei meinem so, und Deines liest sich von der Beschreibung her auch ziemlich solide. Man sollte ein Rad dieser Preisklasse dann aber auch so oft fahren, dass sich die Investition halbwegs lohnt. -
Mit solchen Geräten habe ich mich auch seit Ewigkeiten nicht mehr beschäftigt. Dafür habe ich jetzt einfach mal im Netz etwas gesucht. Was ich dabei gefunden habe, waren vor allem diverse Geräte, die zwar deutlich mehr Funktionen haben als vor 20 Jahren (z.B. GPS-Empfang mit entsprechenden Auswertungsmöglichkeiten), aber eigentlich meist immer noch ein reines Zahlen-Display haben. Und dann gibt es ein paar wenige Geräte, die tatsächlich ein Grafik-Display mit Kartenanzeige haben. Letztere kommen in aller Regel aus dem Hause Garmin und sind somit quasi das fürs Radeln optimierte Gegenstück zu Deinem bisherigen Outdoor-GPS. Im Kern sollten die Geräte - je nach Preisklasse - im Grunde die gleiche Funktionalität bieten wie Dein altes Gerät. Nur sind sie halt ein paar Jahre jünger und enthalten damit sicher die eine oder andere Verbesserung. Und sie sind von der Form und im Detail der Funktionalität eben für das Fahrrad optimiert. Inwiefern sie auch eine längere Akkulaufzeit haben, konnte ich auf die Schnelle nicht herausfinden. Dazu müsste man sich den einen oder anderen Testbericht im Netz im Detail anschauen.
Ich persönlich fahre - wenn überhaupt - auch mit meinem alten Outdoor-GPS am Lenker. Der Halter dazu ist im Handel recht günstig zu bekommen. Die wichtigsten Funkionen, nämlich die Anzeige der Position auf der Karte und das Mitschreiben des Tracks, sind auf dem Gerät absolut in Ordnung. Je nach Lichteinfall ist das Display im Ruhemodus manchmal etwas schwer zu lesen und wenn man das Gerät "aufweckt", saugt es natürlich wieder stärker am Akku. Auf längeren Touren (mehr als ein halber Tag) muss daher auf jeden Fall ein Satz Ersatzakkus mit. Ansonsten tut das Gerät brav seinen Dienst und ich sehe für mich auch keinen Anlass, wegen der paar eventuell besseren Features ein neues, fürs Fahrrad optimiertes Gerät zu kaufen. Aber diese Entscheidung muss natürlich jeder für sich treffen.
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Ich habe bisher noch nicht versucht, Bilder in die Galerie hochzuladen (und werde in nächster Zeit umzugsbedingt auch nicht dazu kommen). Falls das ausreichen sollte, um Bilder aufrecht hochladen zu können, dann sollte das erstmal reichen. Wobei... wäre es möglich, in diesem Fall bei der "normalen" Upload-Funktionalität einen Hinweis anzubringen, dass es nur mit Bildern im Querformat funktioniert?
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Also bleibt der alpine Bereich. Ist es aber dort nicht so, dass die meiste Rettung aus der Luft erfolgt und daher ein optisches Signal zielführender ist?
Jein. Man muss den Rettungsdienst ja erstmal kontaktieren können, und zwar im Notfall auch im Funkloch bzw. bei kaputtem Handy. Da trägt ein akustisches Signal doch deutlich weiter als ein optisches. Im alpinen Bereich ist jedenfalls nicht vorgeschrieben, womit man ein Notsignal gibt. Optische und akustische Signale sind beide geeignet, und am besten ist immer noch die Kombination von beiden. Als akustisches Signal ist auch Schreien oder Trommeln prinzipiell geeignet. Für die Kommunikation mit einem herannahenden Rettungshubschrauber gibt es übrigens nochmal eine andere Konvention für Wink-Signale (beide Arme hoch = brauche Hilfe, ein Arm hoch = alles OK).Vielleicht kommt meine Umbekümmertheit in dieser Sache aber auch daher, dass wir in der Regel zu zweit unterwegs sind und ich hier die Notwendigkeit einer Trillerpfeife als noch geringer ansehe. Wie gesagt, mir geht es nur um die Wahrscheinlichkeit des Einsatzes einer Trillerpfeife.
Ich vermute jetzt mal eher, dass sich Deine Erfahrung mit hochalpinen Touren außerhalb der ausgetretenen Pfade in Grenzen hält. In Gegenden, in denen bestenfalls alle paar Stunden mal jemand vorbekommt, sollte man sich halt anders rüsten als dort, wo man ständig anderen begegnet. Und dann sollte man dort mindestens zu zweit, besser eigentlich zu dritt sein: Im Notfall bleibt einer beim Verletzten, während der dritte Hilfe holt. -
Genau. Und das fand ich beim Schreiben meines Postings gar nicht mal so schlecht. Halt eine Kombi aus Rennrad und Trekking. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich selber noch nie Rennrad gefahren bin. Bis ich dann gestern das erste Mal auf so einem Flitzer saß:Ich war nämlich gestern Nachmittag bei einem größeren Fahrradhändler und habe mich dort mal umgesehen. Mein Eindruck: Ich bin genauso schlau wie vorher.
Welche Art von "Rennrad" meinst du jetzt? Das hochoptimierte Sportgerät mit extradünnen Reifen, bei dem alles, was nicht unmittelbar zum Fahren nötig ist, weggelassen wird (Schutzbleche, Beleuchtung, ...)? Das "alltagstaugliche" Rennrad mit etwas normalerer Reifenbreite und allem, was ein verkehrssicheres Rad so braucht (Licht...)? Oder eben einen "Randonneur" mit stabilerem Rahmen, soliden Reifen und belastbarem Gepäckträger? Nur um mal ein paar ganz grobe Kategorien zu nennen.
Was du bezüglich der Bremsen sagtest, ist mir auch aufgefallen - die Rennräder sind noch mit Felgenbremsen bestückt. Vermutlich eine Gewichtssache? Na, egal.
Nach dem, was ich so gelesen hatte, ist die Frage nach Scheiben- oder Felgenbremse auch eine Art Glaubenssache, bzw. beides hat so seine Vor- und Nachteile. Scheibenbremsen haben den Nachteil, dass sie die Radachse seitlich belasten. Das kann bei besonders leicht gebauten Rädern (Rennrad!) auch schon mal dazu führen, dass sich die Achsen bzw. Naben verziehen. Bei Mountainbikes, die ohnehin robust gebaut sind, fällt das nicht so ins Gewicht. Und dann ist es wohl auch noch eine Preisfrage.
Ich hatte ja fast schon einen kleinen Behälter am Lenker erwartet, wo die Bremsflüssigkeit zu sehen ist, aber rein optisch gibt es bei den Bremsen am Lenker ja kaum einen Unterschied.
Ja, da muss man schon genauer hinsehen. Bei den Bowdenzügen sieht man halt irgendwo noch das Ende des Seilzugs an der Bremse, während die Hydraulikbremsen hier den Zylinder haben, der den Druck aus der Leitung auf die Bremsmechanik überträgt.
Was mich aber dann gestern doch noch überraschte, war in einem Fall (Trekkingrad) die Kette, die aus Gummi bestand. Es war also keine Kette, sondern eher ein Zahnriemen, wie man ihn aus dem Auto kennt. Geht jetzt eventuell der Trend dorthin oder ist das nur ein Versuch, mal etwas anderes auf den Markt bringen zu wollen?
Bin mir jetzt nicht mehr sicher, ob ich sowas schon mal live gesehen oder nur davon gelesen habe. Das ist aber schon einige Jahre her. Ich vermute, dass das immer noch ein Nischenprodukt ist und noch eine Weile lang bleiben wird. Zumindest wüsste ich auch nicht wie robust und langlebig so ein Kunststoff-Zahnriemen im Vergleich zu einer Kette ist.
Ebenso habe ich auch von Rädern gelesen, die anstelle der Kette eine Kardanwelle haben, die also um die Längsachse rotiert. Scheint auch eher ein Experiment gewesen zu sein, das sich nicht durchgesetzt hat.
30 Gänge habe ich auch sehr oft gesehen, aber das nehme ich jetzt einfach mal hin. Ich glaube, mein altes Rad hat 24 (oder 21?) und ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll.
Ich würde die bloße Anzahl der Gänge aus der Kaufentscheidung komplett rausnehmen. Meistens brauchst Du von den vielen Gängen ohnehin nur 6 oder 7.
Getestet habe ich bloß in dem Vorführraum. D.h. ich habe mich auf die Räder gesetzt und für 4,50 Meter beschleunigt. Das ist natürlich kein wirklicher Test, aber ich habe schon gemerkt, dass das Rennrad eine ganz andere Beschleunigung hat. Allerdings - und auch das ist mir in diesen eineinhalb Sekunden Testfahrt aufgefallen - ist der Blick auf den Boden gerichtet. Wie du also schon sagst: Gekrümmte und logischerweise windschnittige Rennlenkerhaltung.
Ich hatte in jungen Jahren mal ein Rennrad, und zwischendurch auch mal ein Rad, das zwar einen "normalen" Lenker hatte, bei dem man sich aber ähnlich tief bücken musste. Ist halt irgendwo Gewohnheits- bzw. Geschmackssache, wie aufrecht oder wie gebeugt man fahren will. Die bessere Beschleunigung beim Rennrad dürfte meiner Einschätzung nach allerdings eher vom geringeren Gewicht kommen als von der Aerodynamik. Zumindest beim Indoor-Kurzstrecken-Test.
Ich bin also noch hin- und hergerissen. Einerseits ist da der Wunsch nach einem sportlichen Rad, mit dem ich sicherlich auch Spaß hätte. Andererseits will ich mich nicht nur auf Asphaltstrecken binden. Doch für ein gewöhnliches Trekkingrad besteht mangels Radreiseplanung kein dringender Bedarf.
Tja, das musst Du am Ende wohl selbst wissen. Wichtig für die Entscheidung ist, auf was für Wegen Du fahren willst. Wenn es nicht nur Straße sein soll, dann müssen zumindest die Reifen etwas robuster sein als beim Rennrad. Die Form des Lenkers ist wie gesagt eher Geschmackssache. Und dann hat der Geldbeutel ja meist auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Am besten wäre natürlich eine Probefahrt über deutlich mehr als 5 Meter, bei der Du auch die Gangschaltung mal von oben bis unten durchprobieren kannst, und überhaupt mal siehst, wie es sich mit dem Ding so fährt.Wie sieht denn deine Planung aus? Nimmst du eines von der Stange oder lässt du dir etwas zusammenstückeln? Und warum kaufst du erst im Frühjahr? Dürfte nicht jetzt im Herbst/Winter ein Schnäppchen zu machen sein, wenn man noch ein 2015er-Rad kauft?
Kleines Missverständnis, nehme ich an. Ich habe mir im April 2015 ein neues Rad gekauft, weil einfach ziemlich dringend ein neues her musste. War zwar "von der Stange", aber durchweg hochwertig ausgestattet: 14er-Nabenschaltung, Hydraulik-Felgenbremsen, ein Nabendynamo von der "besseren" Sorte und insgesamt eine ziemlich gute Verarbeitung. Hat zwar locker doppelt soviel gekostet wie die sonstigen (ordentlichen) Trekkingbikes, die mir so angeboten wurden, aber dafür ist das halt mein Verkehrsmittel für alle Lebenslagen, und ich habe ja kein Auto, das ich unterhalten müsste.

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Gute Frage...
Bei meinem Oregon habe ich folgendes festgestellt: Das Gerät speichert zwar den "aktuellen Track" immer ab, allerdings ist der Speicherplatz dafür begrenzt. Wenn der Speicher überläuft, dann fängt das Gerät ohne Vorwarnung an, die Punkte am Anfang des Tracks wieder zu löschen. Wenn ich da nicht rechtzeitig daran denke, den Track zu speichern, geht dann schnell mal ein gutes Stück der Aufzeichnung verloren. -
Man kann schon Links setzen, allerdings zur Zeit wohl nur im BBCode-Modus: Mit
... kann man wunderbar Links setzen: Text zum LinkNur der schöne komfortable Button funktioniert zur Zeit nicht. Das habe ich inzwischen auch festgestellt.
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Kann es sein, dass mich einer gerufen hat?

Ich denke über die Anschaffung eines neuen Fahrrads nach. Mein aktuelles Trekkingrad ist mittlerweile fast 16 Jahre alt und ich zweifel hier langsam die Verkehrssicherheit an (mögliche Materialermüdung?).
Auch wenn ich Dein Rad nicht kenne: Kann gut sein, dass einiger der Komponenten langsam "durch" sind. Sowas taugt dann allenfalls noch für Kurzstrecken (Stadverkehr) ohne Gepäck, und ist vielleicht ganz praktisch, wenn man als Pendler sein Rad an einem Bahnhof abstellt. Aber für "ernsthafte" Radtouren sollte dann doch eher etwas stabiles her.
bin aber jetzt auf die Variante eines Randonneurs gestoßen. Scheint ja so etwas wie eine Mischung aus beiden zu sein.
Den Begriff kannte ich bisher noch nicht wirklich. Habe mir mal ein paar Beispiele im Netz angesehen. Wie es aussieht, sind das mehr oder weniger Trekking-Räder mit Rennlenker, die dafür ausgelegt sind, längere Strecken - auch mit Gepäck - in eher "sportlichem" Tempo zurückzulegen. Ist nicht meins - zumal mein Rücken keine Rennlenker mag...
Das heißt, ich bin technisch momentan überhaupt nicht auf dem Laufenden. So fängt meine Unwissenheit schon bei den Bremsen an. Sind Scheibenbremsen mittlerweile Standard oder nur bei hochpreisigen Fahrrädern üblich? Oder haben sich Scheibenbremsen gar nicht durchgesetzt?
Scheibenbremsen sieht man heutzutage hauptsächlich bei Mountainbikes und vereinzelt auch bei Trekkingrädern. Alle anderen Fahrradtypen arbeiten nach wie vor mit der guten alten Felgenbremse. Der Vorteil der Scheibenbremse ist sicher, dass man damit ein Rad quasi "mit dem kleinen Finger" zum Stehen bringen kann. Man muss halt aufpassen, dass man sich dabei nicht überschlägt. Ein Problem bei den Scheibenbremsen ist allerdings, dass man sie nur mit Spezialwerkzeug einstellen kann. Für Leute, die lieber daheim in der Garage basteln, sind sie also eher nichts. Und auch eine Reparatur "draußen" fernab von jeglicher Werkstatt-Infrastruktur ist damit quasi unmöglich
Eine andere Entwicklung bei den Bremsen: Neben den klassischen Bowdenzügen gibt es inzwischen auch hydraulische Bremsen. Da läuft die Kraftübertragung zwischen den Bremshebeln und der (Felgen- oder Scheiben-)Bremse also nicht mehr über einen Seilzug, der mit der Zeit gerne mal rostig wird oder einklemmt, sondern über einen mit Bremsflüssigkeit gefüllten Schlauch. Hier muss man wie beim Auto etwa einmal im Jahr die Bremsflüssigkeit wechseln (lassen), ansonsten läuft die Hydraulik ziemlich wartungsfrei.
Was hat sich technisch in den letzten Jahren noch getan?
Beleuchtung: Die gute alte Glühbirne ist inzwischen auch am Fahrrad out. Nach dem Intermezzo mit den Halogenlampen ist das Fahrrad jetzt auch bei der LED-Lampe angekommen. Im Vergleich zu "damals" ist das - im wahrsten Sinne des Wortes - ein Unterschied wie Tag und Nacht. Zudem haben die Lampen oft eine Standlicht-Funktion, d.h. sie leuchten auch im Stand (Warten an der Kreuzung...) noch ein paar Minuten nach, bevor sie ausgehen. Und dann habe ich bisher noch nie eine LED-Lampe wechseln müssen, während die alten Birnen immer mal wieder durchgebrannt sind.
Der gute alte Seitendynamo ist inzwischen auch ziemlich out. Der Stand der Technik ist inzwischen der Nabendynamo, der in der Vorderradnabe im Prinzip ständig mitläuft. Also kein Ärger mehr mit durchrutschenden Dynamos. Außerdem merkt man bei den modernen Nabendynamos eigentlich gar nicht mehr, dass da noch ein Dynamo mitläuft.
Alternativ kann man sich natürlich immer noch batteriebetriebene Lampen montieren. Aber mir wäre der Stress mit dem Batteriewechsel bzw. Akku-Aufladen zu blöd.Bei den Gangschaltungen hat sich nicht so wahnsinnig viel getan. Kettenschaltungen sind immer noch am häufigsten anzutreffen. Und viel wichtiger als die Anzahl der Gänge (3x10 ist keine Seltenheit mehr) kommt es aus meiner Sicht darauf an, wie sauber die Dinger schalten, und welche Übersetzungen man damit tatsächlich bekommt.
Daneben ist auch die alte Nabenschaltung nicht verschwunden. Das klassische Holland-Rad hat natürlich nach wie vor seine Dreigang-Schaltung. Daneben gibt es inzwischen auch 7-Gang-Nabenschaltungen, mit denen man schon mal gewisse Steigungen oder auch etwas mehr Gegenwind meistern kann. Die Spitze der Skala ist inzwischen eine 14-Gang-Nabenschaltung, mit der man genauso gut die Berge hochkommt wie mit einer dicken Kettenschaltung. Die strapaziert die Kette weitaus weniger, weil es damit keinen seitlichen Zug mehr auf die Kette gibt. Für den Preis dieser Schaltung allein bekommt man allerdings auch ein komplettes ordentliches Rad mit Kettenschaltung.Soweit mal die Informationen, die ich mir für meinen Radlkauf im Frühjahr zusammen gesucht hatte. Wie Du siehst, ist da noch genug Auswahl drin, um sich je nach Geldbeutel und persönlichem Geschmack etwas auszusuchen.