Beiträge von AlexM

Lust auf eine nette und reiselustige Community? Dann melde dich doch ganz einfach, schnell und kostenlos an. Anschließend stehen dir alle Funktionen im Forum zur Verfügung.

    Ich frage mich halt die ganze Zeit, ob die Amerikaner einfach kein Frühstück kennen, so wie die Franzosen, oder ob sie es verlernt haben? Oder ist es ihnen egal?

    Keine Ahnung, woher das kommt. Aber wer in einem Land aufgewachsen ist, in dem es nichts anderes gibt, der ist halt an so etwas gewöhnt.

    Ein bisschen boshaft haben wir nachher schon gesagt, dass wohl irgendjemand der Pilgerväter das Kochbuch auf der Mayflower vergessen haben muss.Im Grunde hat uns nicht nur das Frühstück, sondern die gesamte "Kulinarik" genervt. Zugegeben, wir kamen von der Queen Mary und waren nun eine Woche extrem verwöhnt worden. Aber wenn man nachher sieht, dass es plötzlich auf der Rückfahrt auch Pancakes und Plastikbecker an Bord gibt, weil sehr viele Amerikaner mit auf dem Schiff sind, dann kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.

    Ich vermute mal, das war nicht nur wegen der amerikanischen Passagiere so, sondern auch, weil man eben in New York "frisches" Essen gebunkert hatte. Da muss man halt nehmen, was man kriegt.

    Man kann auf einem Wanderweg von Rim zu Rim gehen, was sicherlich total klasse ist. Das hatten wir allerdings gar nicht auf dem Schirm und es hätte viel Zeit bedeutet. Immerhin geht man 1.300 Meter abwärts und nachher wieder aufwärts. Gewarnt wird dabei vor dem hohen Temperaturunterschied. Im Canyon staut sich nämlich die Wärme. Daher empfehlen die Ranger die Übernachtung unten im Tal.
    Aber da weiß ich eben auch nicht, ob das die typische Vorsorge der Amerikaner ist. Es wird ja vor allem gewarnt und auch immer wieder ein wenig dramatisiert. 1.300 Höhenmeter sind an sich ja an einem Tag normalerweise zu schaffen. Hm, aber da ich es nicht gemacht habe, kann ich nur mutmaßen.

    Also 1300 Höhenmeter runter und wieder rauf sind schon eine ziemlich knackige Tour, selbst bei mitteleuropäischen Klimabedingungen. Untrainiert würde ich so etwas definitiv nicht angehen. Hinzu kommt noch, dass es in diesem Fall erst runter geht und man erst in der Mitte der Tour merkt, wieviel man anschließend wieder raufkraxeln muss. Ist halt schon was anderes als wenn man morgens erstmal hoch steigt und danach der Abstieg kommt, bei dem man die Beine mehr oder weniger laufen lassen kann. Und ausgerechnet unten im Tal, wenn die ersten Meter des Wiederaufstiegs anstehen, schlägt die aufgestaute Hitze am stärksten zu - womöglich noch mittags. Also in diesem Fall finde ich die Warnung absolut gerechtfertigt.

    Ich habe in den USA zwar nur ein einziges Hotel von innen gesehen, aber das hat nur die Erfahrungen bestätigt, die Michael gemacht hat. Es gab dort zwar Frühstück, aber das war eher enttäuschend.

    Die riesigen Portionen in den Restaurants kann ich auch bestätigen - vielleicht nicht überall, aber meistens schon. Ich erinnere mich noch an ein Lokal, in dem wir beim zweiten Besuch nur noch eine Pizza für je 2 Personen bestellt haben. Das war dann genau die richtige Menge.

    Meine eigenen Florida-Erfahrungen beschränken sich auf eine Woche in Naples. Die Stadt selbst hat zwar einen ganz netten (winzigen) alten Kern, aber ansonsten beschränkt sich eine Stadtrundfahrt hauptsächlich darauf, den Gästen die Winterresidenzen von diversen "Celebrities" zu zeigen. Also nicht unbedingt etwas für Euch. Es gibt dort sonst noch ein paar Badestrände, die ganz nett sind (aber wahrscheinlich nicht sehr viel anders als im übrigen Florida).

    c) wir sicher viele tolle Motive vor die Kamera und vor die Linse bekommen könnten.

    Was ich Euch auf jeden Fall wärmstens ans Herz lege, ist das Corkscrew Swamp Sanctuary. Das ist ein Naturreservat, in dem man auf Holzbohlenwegen die Tier- und Pflanzenwelt der Sümpfe Südfloridas erleben kann. Hier können sich Eure Fotoapparate (und die Augen) ordentlich austoben.
    [map]26.375804, -81.603349[/map]

    Wo, wann und bei wem buche ich am besten den Mietwagen?

    Da Ihr ja wahrscheinlich mit dem Flieger anreisen werdet, kommen im Grunde nur die großen Autovermieter mit ihren Flughafen-Standorten in Frage. An Eurer Stelle würde ich, sobald die Eckdaten Eurer Flüge feststehen, auf den gängigen Mietwagen-Suchselten nach Angeboten schauen. Startpunkt ist eine Internet-Suche nach "Mietwagen <Flughafenname>". Parallel dazu lohnt es sich, bei den Firmen, die Euch die Suchseiten ausspucken, auch mal direkt nachzuschauen. Manchmal haben die auch noch günstigere Angebote.
    Beim Abholen des Fahrzeugs vor Ort ist dann eine gewisse Vorsicht angebracht. Denn zum einen versuchen die Angestellten dort, den Leuten noch irgendwelche Zusatzleistungen aufzuschwätzen, und zum anderen kann es schon mal passieren, dass der Wagen, der laut Vertrag vollgetankt sein sollte, einen fast leeren Tank hat. So etwas sofort zu klären ist deutlich einfacher als im Nachhinein.

    Wenn man einen Franzosen fragt, wo es nach Deutschland geht, kann es sein, dass man hier rauskommt:


    ... und ich ärgere mich heute noch, dass ich bei meiner Radtour nach Österreich nicht das Ortsschild von Ibm fotografiert habe.

    Bei mir kristallisieren sich auch langsam erste Pläne heraus. Da wäre zum einen wieder eine Konzertreise nach Finnland angesagt, d.h. eine Woche mit durchorganisiertem Programm. Dabei wird es auch einen kleinen Abstecher nach Russland geben. Ursprünglich hatte ich dann eine Rückfahrt auf dem Landweg über Schweden angedacht. Daraus ist aber jetzt ein Besuch auf den Åland-Inseln geworden. Also immer noch Finnland, aber immerhin schwedischsprachig...

    Dann stehen voraussichtlich zwei Trips nach Frankreich an, zu meiner üblichen Anlaufstelle (Familie...). Und dann kommt vielleicht noch der eine oder andere Kurz- oder Wochenendtrip innerhalb Deutschlands dazu. Man muss ja nicht immer in die Ferne schweifen. Letzten Sommer bin ich beispielsweise an einem langen Wochenende einfach aufs Rad gestiegen und innerhalb von 3 Tagen bis ins Allgäu gekommen. War eine wunderschöne Tour. Mal schauen, was sich dieses Jahr so ergibt.

    Welche Segelgebiete in Europa könnt ihr empfehlen? Kroatien, Italien, Frankreich?! Ich bin ein wenig überfordert...

    Aus eigener Erfahrung kenne ich in Europa nur ein Segelrevier, nämlich die "dänische Südsee". Das ist der Teil der Ostsee zwischen Kiel/Fehmarn und den kleineren Inseln vor der dänischen Küste. Mein Törn damals ging über die Stationen Heiligenhafen, Bagenkop, Marstal, Faaborg, Sønderborg und Wendtorf. Je nach Wind- und Wetterverhältnissen (und Zeitreserve) hätten aber auch noch deutlich mehr Häfen zur Verfügung gestanden. Mir hat dieser Törn auf jeden Fall Spaß gemacht.

    Segeln in Kroatien ist so eine Sache. Wenn dort mal die Bura bläst, kannst Du das Segeln für mehrere Tage vergessen und musst in einem möglichst windgeschützten Hafen ausharren. Bei weniger stürmischen Wetterlagen dürfte es angenehmer sein. Allerdings haben die diversen Inseln vor der Küste so hohe Berge, dass sie ganz ordentlich Windschatten machen, und dann kommt man wiederum nur langsam vorwärts.

    Wenn ich mir die Kataloge von Segelreiseanbietern anschaue, scheint das westliche Mittelmeer (Südfrankreich, Italien, Spanien) ein ganz gutes Revier zu sein. Eine angebotene Reise, die ich mir mal angesehen habe, hätte in den Gewässern rund um die Balearen stattgefunden. Ein Verwandter von mir ist mit Freunden mehrfach von der südfranzösischen Küste aus mit dem Segelboot aufgebrochen. Welche Stationen er angelaufen hat, weiß ich allerdings nicht mehr.

    Stimmt schon. Irgendwo her habe ich halt eine Ersatzbefriedigung für meinen Rätsels Entzug gebraucht. X/

    Und ja, der Herr Tau war auch ein fester Bestandteil meiner Kindheit.

    Dann habe ich zu oberflächlich gegoogelt. Denn über die Telefonnummer hatte ich es auch kurz versucht.

    Naja, einfach nur die Telefonnummer googeln reicht natürlich nicht. Auch nicht, wenn man ein +420 davor stellt. Aber es gibt eine schöne (englischsprachige) Wikipedia-Seite, in der das tschechische Telefonnummern-System erklärt ist. Demnach gehört alles, was mit 57 beginnt, in die Region Zlín. Da die Stadt Zlín selbst aber keine wirkliche Altstadt hat, in der so ein Foto hätte entstehen können, habe ich mich ein wenig in der Umgebung angesehen und bin dann schnell in Kroměříž gelandet. :cool:

    Kleine Kuriosität am Rande: Zlín ist die Geburtsstadt einer Schauspielerin, die 1970 in der Serie "Pan Tau" ihr Debüt hatte, und später in die USA ausgewandert ist.


    Moresnet kannte ich bereits. Habe gerade nochmal nachgeschaut, weil ich dachte, ich hätte mal mehr darüber geschrieben. Es war aber bloß ein Nebensatz in meinem Vaalser-Berg-Dreiländereck-Blogbeitrag. Und auch in meinem Jakobsweg/Belgien-Buch habe ich dem Thema ein paar Zeilen gewidmet, weil ich die Geschichte einfach interessant fand.

    OK. Ich hatte mich schon gewundert, dass Du bisher nicht ausführlich über dieses Fleckchen Erde geschrieben hattest, denn Du hast Dich ja oft genug im hohen Venn herumgetrieben, und dass Du den Vaalserberg kanntest, wusste ich auch. Ist ja alles nicht so weit vom Ruhrgebiet entfernt. Nur dieser eine Nebensatz in Deinem Blog war mit nicht aufgefallen.

    Dann bin ich mal gespannt, was du alles aus der "neuen Welt" mitgebracht hast...

    Heute fand sich in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel über eine mir bislang unbekannte Mikronation, die vor genau 200 Jahren entstanden ist und immerhin ein Jahrhundert lang existiert hat. Die Rede ist von Neutral-Moresnet, einem kleinen Landstrich zwischen dem damaligen Preußen und den Niederlanden (bzw. dem späteren Belgien). In dieser Gegend lag eine wichtige Zinkerz-Mine, über die sich die beiden Anrainerstaaten beim Ziehen der neuen Grenzen im Wiener Kongress 1815/1816 nicht einigen konnten. Also wurde das Gebiet neutral. Und dies blieb über ein Jahrhundert lang so, bis 1919, nach dem 1. Weltkrieg, die Grenzen erneut verschoben wurden und das vormals neutrale Gebiet Belgien zugeschlagen wurde.

    Auch interessant: Die Grenze von Neutral-Moresnet reichte bis an den Vaalserberg, der heute noch das Dreiländereck zwischen Belgien, Deutschland und den Niederlanden bildet. Damals war er also sogar ein Vierländereck, worauf auf niederländischer Seite auch heute noch ein Straßenname (Viergrenzenweg) hinweist.

    Und: Es gab Anfang des 20. Jahrhunderts Bestrebungen, Esperanto zur offiziellen Landessprache von Neutral-Moresnet zu machen. Durchgesetzt hat sich dieses Vorhaben allerdings nicht.

    Zu Neutral-Moresnet gibt es natürlich eine Wikipedia-Seite: https://de.wikipedia.org/wiki/Neutral-Moresnet
    Weiterhin habe ich auf Youtube ein paar Filme dazu gefunden. Die sind zwar hauptsächlich auf Niederländisch, aber da die darin interviewten Personen meist Deutsch oder Limburger Dialekt sprechen, kann man (zumindest als Rheinländer) ganz gut verstehen, worum es geht. Hier eines davon:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Achtung: Wer heute nach "Moresnet" auf einer Karte sucht, der findet die Ortschaften Moresnet, Moresnet-Chapelle und Neu-Moresnet, die aber alle drei nie zu Neutral-Moresnet gehört haben. Die einzige Ortschaft in diesem Gebiet hieß damals Altenberg oder Vieille-Montagne und hört heute auf den Namen Kelmis oder La Calamine.

    Wenn es finanziell ins Budget passt, würde ich die 6 Stunden auf der Fähre den 400 zusätzlichen Straßenkilometern vorziehen.
    Ich habe allerdings keine Ahnung, was Euer Hund von Fährüberfahrten hält.

    Zu dieser Gegend fällt mir ein, dass die Geocaching-Landkarte dort auch ein paar seltsame Formationen enthält:

    Rechts unten im Bildausschnitt liegt Rachel mit seinem A'Le'Inn, ein paar Meilen den ET Highway entlang sieht man die sehr auffällige Anordnung von "Dosen".
    ... und dass am Highway selbst entlang alle 160 Meter (=Mindestabstand laut Spielregeln) ebenfalls ein Cache liegt, scheint in Nevadas Wüsten auch ziemlich normal zu sein.