Beiträge von AlexM

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    Slowenien scheint mir ein echter Geheimtipp für Urlaub hautnah zu sein.

    Ja, diese Karstlandschaft hat schon etwas. Es waren dort natürlich schon einige Touristen unterwegs, zumal die Slowenen auch zwei Feiertage hatten. Es waren auch recht viele italienische Touristen dort.

    Die Höhlen von Postojna und auch die Burg Predjama sahen mir nach großen Touristenmagneten aus - mit großen Parkplätzen, vielen Souvenirläden und horrenden Eintrittspreisen (die ich mir gespart habe). Aber ein paar hundert Meter von diesen Punkten entfernt hatte man die Landschaft wieder für sich allein. Die meisten Touris steuern die Punkte halt direkt mit dem Auto an. An den ersten beiden Tagen bin ich durchaus einigen anderen Wanderern begegnet, aber dafür hat die Landschaft durchaus noch genügend Platz.

    Sollte ich nochmal in diese Gegend reisen, habe ich mir übrigens vorgenommen, mein Fahrrad mitzunehmen oder mir dort eines zu leihen. Da gibt es nämlich reichlich Tourenmöglichkeiten außerhalb der Hauptstraßen.

    PS: Wohin geht dein nächster Kurztrip? :)

    Wenn ich das jetzt schon wüsste...
    Auch die hier beschriebene Slowenien-Tour war eine sehr spontane Entscheidung, weniger als eine Woche vor dem Start.

    Auf der Rückfahrt von meiner Tour nach Slowenien habe ich noch einen Umweg eingelegt und den Mittelpunkt des Landes besucht. Bei meiner Recherche, wohin man denn in diesem Land fahren kann, war mir schon ein Punkt aufgefallen, der mit "GEOSS" bezeichnet war. Die Abkürzung steht für "Geometrično središče Slovenije", also "geometrischer Mittelpunkt von Slowenien. Wie ich gelesen hatte, ist dieser Mittelpunkt - nachdem er einmal berechnet war - sogar gesetzlich festgelegt worden - eine weltweit wohl einmalige Sache. Es gibt auch eine recht interessante Homepage zu diesem Punkt und der Anlage.


    Hier nun ein paar Bilder vom Mittelpunkt.
    Der eigentliche Mittelpunkt ist dieser von allen Seiten beschriftete Stein:

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    Natürlich sind unter anderem auch die genauen Koordinaten darauf verewigt:

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    Rund um den eigentlichen Mittelpunkt finden sich noch ein paar weitere Objekte mit nationaler Symbolik. Hier beispielsweise das frühere (jugoslawische) und das heutige Wappen von Slowenien. [image=1335,'medium'][/image]


    Die ganze Anlage im Überblick: [image=1334,'medium'][/image]


    Und da sich das Ganze am Rande eines kleinen Bergdorfs befindet, hat man von hier aus ganz nebenbei noch einen wunderschönen Ausblick:[image=1336,'medium'][/image]

    Ein gewisser Martin Luther hat bekanntlich vor 500 Jahren dafür gesorgt, dass wir dieses Jahr in den katholischen Gegenden Deutschlands gleich zwei Feiertage hintereinander hatten, die geschickterweise auf Dienstag und Mittwoch gefallen sind. Da ich mir den Brückentag schon länger reserviert hatte und bei uns in Bayern für diese Zeit ziemlich mieses Wetter angesagt war, habe ich nach einer nicht allzu weit entfernten Gegend mit besserem Wetter gesucht. Ein Wetterdienst hat mir daraufhin Slowenien als Reiseziel vorgeschlagen. Prima, da war ich - von der Durchquerung mit dem Zug mal abgesehen - noch nie, und interessiert hat mich die Gegend schon lange. Nur wohin dort? In den Alpen lag schon Schnee, bzw. es war einfach zu kalt dort oben, also musste ich etwas weiter nach Süden. Nach intensivem Studium von Google Maps und ein paar Natur- und Tourismus-Seiten im Netz habe ich mich schließlich für das Städtchen Postojna als Basislager entschieden. Also fix eine Unterkunft und einen kleinen Mietwagen gebucht, und es konnte losgehen.

    Nach einer ereignisarmen Hinfahrt (die Tauernautobahn, die in Ferienzeiten eine lange Staufalle ist, war so gut wie leer) bin ich also am Samstagabend angekommen. Am ersten Tag vor Ort war ein recht heftiger Wind angesagt (in Deutschland war sogar Orkan), so dass ich mich für eine Wanderung in eienm möglichst tiefen Tal entschieden habe:
    Rakov Škocjan. Das ist gerade mal 2,5 km langes Tal, an dessen Anfang ein Fluss aus einer Karsthöhle im Berg herauskommt und am anderen Ende wieder im Fels verschwindet. Hier ein paar Eindrücke davon:

    Am Anfang des Tales weiß der Fluss noch nicht so recht, ob er oberirdisch oder unterirdisch weiterfließen soll.
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    Dann kommt ein breites und eher liebliches Tal:

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    Schließlich kommt wieder eine Art "Tunnel". Diesmal läuft oben sogar eine Straße drüber.

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    Und dann geht es wieder in eine Höhle, an deren Ende der Fluss wieder im Fels verschwindet. [image=1314,'medium'][/image]

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    Am Tag 2 war es zwar immer noch windig, aber von der Windrichtung her war so etwas wie Föhn zu erwarten. Der perfekte Tag, um einen Aussichtspunkt mit guter Fernsicht anzusteuern. Meine Wahl fiel auf den Nanos, den "Hausberg" der Ebene von Postojna. Vom Tal aus war das ein Aufstieg von ca. 700 Höhenmetern, also genau das Richtige für eine nicht zu anstrengende Tageswanderung.

    Hier der Berg von unten aus gesehen:
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    Schon mal ein ganz netter Ausblick auf halber Höhe:
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    und der Blick von oben:

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    Laut dem Wirt meiner Pension kann man von hier aus im besten Fall bis Venedig sehen. Ganz soweit hat es diesmal nicht gereicht, aber die Lagune im Hintergrund gehört definitiv schon zu Italien (Laguna di Marano):[image=1320,'medium'][/image]


    Und auf dem Abstieg gab es noch eine gar nicht mal so kleine Kirche mitten auf einer Almwiese. Leider war sie verschlossen.

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    Am dritten Tag wollte ich ursprünglich die berühmte Höhle von Postojna besichtigen, aber irgendwie war das Wetter viel zu gut, um den Tag unterirdisch zu verbringen. Also ging es wieder auf Schusters Rappen los. Den Vorschlag für die Wanderroute (zumindest den Hinweg) hatte ich im Vorfeld übrigens auf www. bergfex.at gefunden. Die Seite ist eine wahre Fundgrube für Wanderungen aller Art.


    Kaum hatte ich das Gewerbegebiet am Stadtrand hinter mich gelassen, wurde es sofort recht urig:

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    Es folgte eine recht lange Strecke durch die Wiesen entlang der Nanoščica: [image=1327,'medium'][/image]


    ... mitsamt einem weiteren etwas abenteuerlichen Flussübergang:[image=1329,'medium'][/image]


    Nach Überquerung einer Hügelkette kam ich dann in ein Tal, das wieder mal gerade auf eine Felswand zulief::[image=1326,'medium'][/image]


    Und in dieser Felswand war dann das Ziel meiner heutigen Tour: Die Höhlenburg von Predjama:[image=1328,'medium'][/image]


    Berühmt wurde diese Burg, die direkt vor einen Höhleneingang gebaut ist, durch eine erfolglose Belagerung, die daran scheiterte, dass die Belagerer nicht alle Ausgänge aus der Höhle kannten, so dass es für die Bewohner möglich war, sich trotz Belagerung von außen mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Direkt unterhalb der Höhle sieht man schon mal zwei Eingänge, von denen der untere wieder mal als Tunnel für den Fluss dient. [image=1325,'medium'][/image]

    Tja - und dann musste ich auch langsam schon wieder heim fahren. Über den Umweg, den ich unterwegs gemacht habe, berichte ich noch kurz an anderer Stelle. Auf jeden Fall hat sich diese ziemlich spontane Tour für mich gelohnt.

    Bei mir stehen bisher nur zwei Reiseziele fest: Einmal eine runde Wintersport in Tirol, und dann werde ich im Sommer für eine 8-tägige Veranstaltung in Tallinn sein. Da möchte ich gerne auf der Hin- und Rückreise wieder ein wenig mehr sehen als die Wolken hinter einer Flugzeug-Luke. Also schaue ich, dass ich mir wieder eine Reise auf dem Landweg zusammen baue. Aber das hängt noch davon ab, wieviel Zeit ich dafür habe (= wie viele Urlaubstage ich mir dafür nehmen kann).

    Zum Thema "chinesischer Führerschein": Wie ich sehe, gibt es inzwischen Reiseveranstalter, die Mietwagentouren in China anbieten, bei denen man auch selbst fahren darf. Bei diesen Reisen muss man an den ersten beiden Tagen im Land (in Begleitung eines deutschsprachigen örtlichen Betreuers) diverse Behördengänge absolvieren, nach denen man dann einen temporären chinesischen Führerschein für 3 Monate in der Hand hält. Von einer Prüfung steht da nichts, nur von einer kurzen ärztlichen Untersuchung.
    Ich gehe mal davon aus, dass der Veranstalter dabei im Vorfeld schon einiges an Organisations- und Papierkram übernimmt, damit das auch wirklich so zügig klappt. Wie ich jetzt gerade sehe, beginnen sämtliche so angebotenen Touren derzeit in Chengdu. Wahrscheinlich weil der Veranstalter nur dort die entsprechende Infrastruktur (Büro, Betreuer/Übersetzer, Kontakt zur Behörde) aufgebaut hat.

    Nun ja, bei den Billigreisen hast du Flug und Hotel. Bei der Kreuzfahrt im Normalfall auch, nur dass das Hotel eben schwimmt. :) Was du an Programm drumherum machst, liegt bei dir selbst. Denn du kannst in jedem Hafen auf eigene Faust vom Schiff gehen und einfach das tun, worauf du Lust hast. Oder du buchst dir jeweils einen Ausflug, denn ganze Ausflugspakete gibt es bei Kreuzfahrten nicht.

    Ich sehe da vor allem zwei wesentliche Unterschiede:
    1. Jeder Landgang hat ein definiertes Ende, zu dem man wieder auf dem Schiff sein muss. Ein Abendessen in einem netten Lokal irgendwo außerhalb des "Hotels" ist damit also nicht drin.
    2. Man ist jeden Tag woanders und muss sich jedes Mal neu orientieren. Wenn man keine Lust auf die geführte Tour hat, bedeutet das sich jedes Mal neu schlau zu machen, wohin man gehen muss, um in die schönen Ecken der Stadt bzw. der Region zu kommen. Die liegen ja nicht immer direkt am Hafen. Manche mögen ja dieses "sich selbst schlau machen", für andere ist es einfach nur Stress.
    Und wer sich gar nicht traut, auf eigene Faust eine Stadt in einem fremden Land zu erkunden, der ist halt wieder auf die organisierten Angebote angewiesen.

    Meine Eltern haben in ihren letzten gemeinsamen Jahren öfters mal solche Billig-Reisen gebucht (weiß nicht mehr, ob über Lidl oder über andere Zeitschriftenannoncen). Ich muss dazu sagen, dass sie ziemlich erfahrene Fernreisende waren und daher auch ganz gut einschätzen konnten, was sie da gebucht hatten. In ihrem Fall waren das Reisen mit Flug+Hotel, mal Türkei, mal Südspanien, mal Zypern, und zwar mitten im Februar. Dazu wurde auch meist ein Paket mit Busausflügen angeboten. Beim ersten Mal hatten sie das Bus-Paket mitgebucht und wurden so nicht nur zu den regionalen Touristenattraktionen sondern auch in diverse "Freundschaftsläden" gekarrt, wo sie sich mit sehr geschickten und aufdringlichen türkischen Verkäufern herumschlagen durften. Bei den folgenden Reisen haben sie sich dann (obwohl die Bustour im Reisepreis enthalten war) auf eigene Faust einen Mietwagen genommen und so die Gegend selbst erkundet. Ihren Berichten nach waren das sehr schöne Urlaube.

    Wie seht ihr das? Sehe ich das zu negativ? Ich stehe solchen Angeboten total skeptisch gegenüber, zum Beispiel auch bei diesen Lidl-Reisen, die meiner Meinung nach viel zu günstig sind. Da kann doch was nicht stimmen.

    Meiner Einschätzung nach sind solche Billigangebote eine Methode der Reiseveranstalter, auch in der Nebensaison ein paar Gäste zu bekommen, anstatt die Hotelzimmer etc. komplett brachliegen zu lassen. Und da zu dieser Zeit nunmal kein Strand- und Badewetter ist, müssen sie die Leute eben über den Preis ködern. Ich gehe davon aus, dass das eine Mischkalkulation ist, bei der in der Hochsaison durchaus genug Geld in die Kassen holen, so dass unterm Strich immer noch schwarze Zahlen bleiben.

    Im genannten Beispiel geht es allerdings um eine Kreuzfahrt, d.h. ohne große Möglichkeiten, auf eigene Faust ein Alternativprogramm zu machen. Da muss man sich schon sehr genau anschauen, was man da eigentlich bucht - vor allem, wenn man gleich 3 Wochen unterwegs ist. Insofern denke ich, dass Du es richtig gemacht hast.

    Hm - gute Frage. Musste eben mal nachsehen, denn ich habe im Frühjahr auch eine Postkarte aus der DomRep bekommen. Leider steht auf der Briefmarke kein Preis drauf. Man kann also nur raten, was der Absender dafür gezahlt hat. Auf jeden Fall hat er im Nachhinein keinerlei Bemerkungen über den Preis der Briefmarken gemacht, daher gehe ich mal davon aus, dass er im normalen Rahmen lag. Nur die Zeit, die die Karte bis nach Deutschland gebraucht hat, ließ vermuten, dass sie wohl per Flaschenpost unterwegs war. :relax:

    Eben im Netz gefunden: In Utrecht gibt es seit kurzem ein Fahrradparkhaus der Superlative. Wenn ich mich an das Chaos am den Fahrradständern rund um den Bahnhof bei meinem letzten Besuch 2009 erinnere, war so etwas aber auch bitter nötig.

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    Ich kann mich den Vorschreibern nur anschließen. Urlaub auf Pump geht gar nicht - erst recht nicht mit ohnehin schmalem Geldbeutel. Ausnahmen würde ich nur machen, wenn ich ganz sicher wüsste, dass kurz danach eine größere Zahlung auf meinem Konto eingeht, die nicht nur die laufenden Lebenshaltungskosten deckt sondern eben auch den Urlaub. Und selbst dann würde ich es mir schwer überlegen. Da würde ich eher überlegen, wie sich die Urlaubspläne mit Deinem vorhandenen Budget in Einklang bringen lassen. Irgendein Kompromiss findet sich da sicher.

    Dein Beitrag von gestern liest sich übrigens wie eine bezahlte Werbeanzeige für die drei verlinkten Seiten und geht mit keinem Wort auf die Antworten ein, die Du hier bekommen hast. Schließlich haben Dir alle hier von einem Kredit abgeraten. Und nach einem Job für Studenten hat hier auch niemand gefragt. Das hinterlässt bei mir doch ein ziemlich mulmiges Gefühl.

    Allerdings bin ich jetzt Jung und habe die Chance eine unvergessliche Reise zu erleben.

    Die unvergesslichsten Reiseerlebnisse sind immer noch die Jugendabenteuer, bei denen man sich ohne großes Geld durchgeschlagen hat.

    In St. Petersburg war ich zwar nicht, aber dafür habe ich vor ein paar Wochen mit einer Gruppe einen Tagesausflug vom finnischen Lappeenranta mit dem Schiff über den Saimaakanal bis ins russische Wyborg gemacht. Das ging ohne Visum, allerdings auch nicht ganz ohne Formalitäten. Auf der Seite des Auswärtigen Amtes heißt es dazu:


    Hinweis für Passagiere auf Fähr- und Kreuzfahrtschiffen
    Passagiere auf Fähr- und Kreuzfahrtschiffen können im Rahmen touristischer Gruppenreisen bis zu 72 Stunden visumfrei einreisen und sich im Gebiet des Anlegehafens aufhalten. Die Reise- und Personendaten sind vor der Ankunft anzugeben, hierfür ist der Reiseveranstalter oder die Reederei zuständig. Weitere Details sollten vor der Abreise mit diesem geklärt werden.


    Konkret sah das so aus, dass die Reederei mehrere Wochen vor der Fahrt von jedem Teilnehmer eine Passkopie eingefordert hatte. Wie beim Visumantrag auch musste der Pass dabei 6 Monate über die Reise hinaus gültig sein. Bei der Grenzkontrolle lag dann auch eine Liste mit unseren Namen vor, die sowohl bei der Einreise als auch bei der Ausreise minutiös abgehakt wurde.

    Zu Deiner Frage nach der Aufenthaltsgenehmigung sagt der zitierte Ausschnitt eigentlich auch schon alles: Maximal 72 Stunden, und man darf sich nur im "Gebiet des Anlegehafens" aufhalten. In Deinem Fall dürfte das dann wohl die Stadt St. Petersburg sein.

    Etwas konkreter sind auch die Informationen auf der Seite der Fährgesellschaft, die die Fahrten von Helsinki nach St. Petersburg anbietet (Zitat gekürzt):


    Gemäß der Gesetzgebung der Russischen Föderation (Verordnung №397 der Regierung der Russischen Föderation) dürfen sich ausländische Staatsangehörige und Personen ohne entsprechendes Visum/ entsprechende Erlaubnis auf dem Territorium der Russischen Föderation bis 72 Stunden ohne Visum befinden, unter der Bedingung dass sie zu einer organisierten Reisegruppe gehören. D.h., dass eine visafreie Reise bis 3 Tagen dauern kann.

    Wenn Sie vorhaben, Sankt-Petersburg ohne Visum zu besuchen, sollen Sie Folgendes beachten:

    • Gemäß dem Gesetz müssen Fahrgäste in den Hafen Sankt-Petersburgs an Bord eines SТ.PETER LINE Schiffes ankommen und das Land auf ähnlicher Weise verlassen. Fahrgäste müssen ein Teil einer organisierten Reisegruppe sein und auf dem Territorium der Russischen Föderation nicht länger als 72 Stunden bleiben.
    • Alle Fahrgäste, die aus Helsinki, Stockholm oder Tallinn in Sankt-Petersburg einreisen müssen ihre Ausweisdokumente beim Einsteigen in ein Schiff vorlegen.
    • Alle Fahrgäste, die ohne russisches Visum reisen, müssen einen Transfer aus dem Hafen ins Zentrum Sankt-Petersburgs im voraus buchen. (...)
    • Sollte ein Fahrgast in der Russische Föderation länger als einen Tag bleiben, so muss er dem Grenzdienst ein Hotelvoucher sowie eine Zahlungsbestätigung vorlegen.


    Von "frei bewegen" steht da also nichts - ganz im Gegenteil. In diesem Zusammenhang verweise ich auch nochmal auf die oben verlinkte Seite des Auswärtigen Amtes, in der auch steht, was zu beachten ist, wenn man von der geplanten und angemeldeten Reiseroute abweichen will.

    Nachdem wir uns vor ein paar Jahren hier im Forum ausführlich über den Fernwanderweg "Peaks of the Balkans" unterhalten haben, bin ich neulich in der Zeitung auf einen weitern Wanderweg quer durch Ex-Jugoslawien gestoßen.

    Bei der Via Dinarica handelt es sich streng genommen um gleich drei Wege, die - mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden - mehr oder weniger parallel von Slowenien bis nach Albanien führen. Der blaue Weg folgt mehr oder weniger der Küste, der weiße Weg läuft über die Höhen der dinarischen Alpen, und der grüne weg liegt noch weiter im - dann nicht mehr ganz so bergigen - Hinterland. Komplett definiert und markiert ist bisher nur der weiße Weg, die anderen sind noch in Arbeit.


    Weitere Infos zum Weg:
    Ausführliche Wegbeschreibung
    Offizielle Informationen rund um den Trail
    Via Dinarica Allicance: Ein Zusammenschluss von Reiseveranstaltern, die diverse Angebote rund um den Trail anbieten

    Wir haben ja zur Zeit den aktuellen Thread "Auf Jungfernfahrt in Osteuropa". Was mir in diesem Thread schon die ganze Zeit durch den Kopf spukt: Der Begriff "Osteuropa" wird je nach Land sehr unterschiedlich definiert. Wenn man mit einem Polen, Tschechen oder Ungarn spricht, dann sehen sie ihre Länder ganz klar in "Mitteleuropa", während der Osten erst ab Weißrussland und der Ukraine anfängt. Der geografische Mittelpunkt Europas liegt ja sogar in Litauen, d.h. nochmal östlich von Polen.

    Wir (West-)Deutschen sind ja eher geneigt, alles was mal hinter dem eisernen Vorhang gelegen hat, pauschal als "Osteuropa" zu bezeichnen. Damit reduzieren wir die Geschichte dieser Länder ausgerechnet auf die gerade mal 40 Jahre, die man dort am liebsten wieder vergessen würde, während ihr Nationalbewusstsein eher auf Zeiten zurückgeht, in denen die Bindungen zum Westen (Deutschland bzw. Österreich) wesentlich stärker waren als nach Russland, bzw. als man im Rahmen eines österreichisch-ungarischen bzw. polnisch-litauischen Großreiches selbst zu den Großen in Europa gehört hat. Hier kann man als Ausländer gegenüber den Einheimischen ganz ordentlich ins Fettnäpfchen treten, wovor auch die meisten Reise- und Sprachführer, die ich gelesen habe, auch mehr oder weniger deutlich warnen.

    Nachdem ich mich immer wieder mit der Kultur und Mentalität diverser Länder "östlich von Deutschland" beschäftigt habe, habe ich daher den Begriff "Osteuropa" größtenteils aus meinem Vokabular gestrichen und zähle statt dessen lieber die konkreten Länder auf, die ich bereise.

    Wie seht Ihr das?

    :lach::thumbup:
    Der Kandidat hat 99 Punkte. Leider war die Automarke nicht die richtige, daher der kleine Abzug. X/
    Das Originalbild kann ich erst heute abend einstellen, wenn ich wieder an meinen PC komme. Man sieht sich! :)