Nach einer Übernachtung im nahegelegenen Denver besuchten wir den Shrine of Franziska Xaviera Cabrini. Sie war die erste US-Amerikanerin, die heilig gesprochen wurde.
Die Anlage ist riesig groß und besteht unter anderem aus einer Quelle und einem anstrengenden Kreuzweg mit unzähligen Treppenstufen.
Unsere weitere Fahrt brachte uns über eine gemütliche Panoramastraße weiter nordwärts nach Estes Park am Rocky Mountains Nationalpark:
Auch hier ging es für uns weit in die Höhe und wir passierten die Trail Ridge Road. Das wollten wir schon bei einer früheren Reise machen, aber da kamen wir in den Spätsommer hinein und die Straße wurde ausgerechnet an unserem Besuchstag wegen Schnee gesperrt. Am Tag später war sie wieder für zwei, drei Wochen geöffnet. Da hatten wir einfach Pech. Na ja, aber dieses Mal konnten wir sie komplett befahren.
Wir fuhren sie sogar bis zur Ortschaft Grand Lake hinab. Auf dem Weg dorthin passierten wir diesen Bach bzw. kleinen Fluss:
Kaum zu glauben, aber das ist der noch sehr junge Colorado River knapp unterhalb seiner Quelle. Unvorstellbar, dass dieses Wässerchen den Grand Canyon schuf und durchquert.
Colorado verließen wir nach Norden und erreichten Wyoming mit der Hauptstadt Cheyenne:
Es war Samstag und es bestand trotzdem die Möglichkeit, das Capitol von innen zu besichtigen. Wir waren etwas unsicher und erklärten dem netten älteren Herrn, dass wir eine Security erwarteten und zwar mit dem kompletten Programm wie Rucksack-Durchleuchtung und so. Seine Worte waren: "Ich bin hier die Security. Ihr könnt euch hier im Gebäude in Ruhe umsehen. Viel Spaß."
Hier geht es zum Gouverneur.
Und dann ging es noch ins nette Städtchen, wo gerade ein Volksfest stattfand und jede Menge Skulpturen zu sehen waren. Ihr wisst ja, solche Sachen sammeln wir dann auch, wenn wir sie sehen. Da wird es also nochmal was eigenes geben:
Weiter ging es nach Norden zu einer ehemaligen Raketenabschussbasis des Kalten Kriegs: