Beiträge von Michael Moll

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    Nach einer Übernachtung im nahegelegenen Denver besuchten wir den Shrine of Franziska Xaviera Cabrini. Sie war die erste US-Amerikanerin, die heilig gesprochen wurde.

    Die Anlage ist riesig groß und besteht unter anderem aus einer Quelle und einem anstrengenden Kreuzweg mit unzähligen Treppenstufen.

    Unsere weitere Fahrt brachte uns über eine gemütliche Panoramastraße weiter nordwärts nach Estes Park am Rocky Mountains Nationalpark:


    Auch hier ging es für uns weit in die Höhe und wir passierten die Trail Ridge Road. Das wollten wir schon bei einer früheren Reise machen, aber da kamen wir in den Spätsommer hinein und die Straße wurde ausgerechnet an unserem Besuchstag wegen Schnee gesperrt. Am Tag später war sie wieder für zwei, drei Wochen geöffnet. Da hatten wir einfach Pech. Na ja, aber dieses Mal konnten wir sie komplett befahren.

    Wir fuhren sie sogar bis zur Ortschaft Grand Lake hinab. Auf dem Weg dorthin passierten wir diesen Bach bzw. kleinen Fluss:

    Kaum zu glauben, aber das ist der noch sehr junge Colorado River knapp unterhalb seiner Quelle. Unvorstellbar, dass dieses Wässerchen den Grand Canyon schuf und durchquert.

    Colorado verließen wir nach Norden und erreichten Wyoming mit der Hauptstadt Cheyenne:

    Es war Samstag und es bestand trotzdem die Möglichkeit, das Capitol von innen zu besichtigen. Wir waren etwas unsicher und erklärten dem netten älteren Herrn, dass wir eine Security erwarteten und zwar mit dem kompletten Programm wie Rucksack-Durchleuchtung und so. Seine Worte waren: "Ich bin hier die Security. Ihr könnt euch hier im Gebäude in Ruhe umsehen. Viel Spaß."



    Hier geht es zum Gouverneur.


    Und dann ging es noch ins nette Städtchen, wo gerade ein Volksfest stattfand und jede Menge Skulpturen zu sehen waren. Ihr wisst ja, solche Sachen sammeln wir dann auch, wenn wir sie sehen. Da wird es also nochmal was eigenes geben:


    Weiter ging es nach Norden zu einer ehemaligen Raketenabschussbasis des Kalten Kriegs:

    Ein weiterer für uns neuer Nationalpark folgte einen Tag später in Colorado. Dort steuerten wir den Mesa Verde Nationalpark an:


    Sehr interessant und der einzige Nationalpark in den USA, bei dem nicht die Natur, sondern die Kultur im Vordergrund steht.


    Weiter östlich führte unsere Reise zum nächsten Nationalpark, dem Great Sand Dunes, wo wir direkt am Nationalpark nächtigten und uns über die vielen Kolibris freuten:




    Aber im Nationalpark geht es eigentlich um die namensgebenden Sanddünen:


    Wir blieben in Colorado, aber weiter nördlich. Dort fuhren wir zum Mount Blue Sky und auch direkt hinauf. Ein schönes Erlebnis, dass wir gerne mit der Fahrt auf den Pikes Peak vor vier Jahren verglichen.

    Die Straße hinauf gilt als die höchste asphaltierte Straße Nordamerikas. Hier blicken wir auf ihr Ende in über 4.300 Metern Höhe.


    Auf dem Weg von Rachel am E.T.-Highway zum Death Valley kamen wir durch Topekah und warfen einen Blick in das Clown Motel und auf den angrenzenden historischen Friedhof:

    Ich zitiere mich mal selbst. Erstmal schreibt sich die Stadt Topeka und nicht Topekah. Und zweitens waren wir da gar nicht. Das Clown Motel und der Friedhof befinden sich in Tonopah. Ich habe das oben mal korrigiert.

    Der Canyonlands Nationalpark ist zweigeteilt. Den nördlichen Bereich kennen wir schon gut, den südlichen Teil noch nicht. Das holten wir nach:


    Im Besucherzentrum war die Damentoilette geschlossen, aus einem sehr schönen Grund:

    Sehr gut gefallen hat uns auch die viele Kilometer lange Zufahrt zum Nationalpark:


    Weiter südlich machten wir noch einen Abstecher zum Monument Valley, allerdings nur zum Forrest Gump Point. Wir bekamen leider kein Zimmer mehr im Monument Valley, weshalb wir darauf verzichteten. Wir kannten das ja schon. Also hier der Blick aus der Ferne:


    Wie Forrest Gump, drehten wir hier also und fuhren wieder zurück. Ganz in der Nähe befindet sich außerdem der Goosenecks State Park. Dort hält man sich nicht ganz so lange auf, aber der Ausblick ist fantastisch:

    Ich muss zugeben, dass das Telefon hier im Vorteil war und ich damit ein Panoramafoto machen konnte. Selbst mein Weitwinkelobjektiv auf der Kamera konnte das nur so einfangen:

    Unsere Reise ging weiter in den Kodachrome Basin State Park, wo wir bisher noch nicht waren. Hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Längere Wanderungen waren uns an dem Tag leider nicht möglich, weil meine Frau am Tag zuvor im Bryce Canyon unglücklich gerutscht und gestürzt war. War nichts größeres, aber für eine gute Woche waren Dinge wie Treppensteigen und wandern eher langsam bis gar nicht möglich.

    Daher beließen wir es bei Fotostopps mit maximal kurzen Spaziergängen. Aber was wir dort gesehen hatten, gefiel uns schon sehr gut:

    Vor allen Dingen war es dort deutlich leerer und entspannter als im Bryce Canyon.


    Den Capitol Reef Nationalpark nimmt man ja mal so eben mit, weil die Straße sowieso durchführt:



    Bei Moab besuchten wir auch wieder den Arches Nationalpark. Den berühmten Delicate Arch hatten wir ebenfalls vor zehn Jahren zuletzt besucht. Dieses Mal hatten wir Glück, es war sehr leer und wir konnten ihn fast für uns alleine genießen. Allerdings lag das an der Uhrzeit, weil zu diesem Zeitpunkt die Sonne von der falschen Seite scheint. Viele Wanderer, die frühmorgens vor Ort waren, kamen uns während der Tour entgegen:


    Ja, das bin ich da.


    In den Canyonlands Nationalpark fuhren wir am Abend noch schnell hinein, um wenigstens mal wieder da gewesen zu sein. Den hatten wir nun schon einige Male.


    Was neu für uns war, war die steile Felswand am Ufer des Colorado Rivers bei Moab mit der Potash Road:

    Und der Blick in die andere Richtung:

    Ohne Drohne sieht das so aus:

    Tolle Fotos und ich freue mich vieles wieder zu sehen 😀 Wir hatten im Death Valley ( Visitor Center ) nur 45 Grad - ich fand es unerträglich und war schnell wieder im Auto verschwunden

    Ja, das ist definitiv zu heiß. An lange Wanderungen ist da gar nicht zu denken. Wenige Tage nach unserem Aufenthalt gab es dort auch einen Todesfall. Zwei Franzosen sind mit ihrem Fahrzeug in etwas abgelegener Lage steckengeblieben. Die beiden haben sich auf den Weg gemacht, zur belebteren Straße zu gehen und einer von ihnen hat es leider nicht geschafft. Er ist gerade einmal zwei Kilometer weit gekommen, was ja eigentlich keine weite Distanz ist. Hier die offizielle Pressemeldung vom National Park Service:

    French Visitor Dies in Death Valley National Park - Death Valley National Park (U.S. National Park Service)
    A 68-year-old French visitor died Monday, Aug. 17, after he and a traveling companion became stranded on a remote road in Death Valley National Park.
    www.nps.gov

    Auf dem weiteren Weg besuchten wir noch kurz eine gut gepflegte Geisterstadt:


    Und schon waren wir im Zion Nationalpark. Wie schon beim letzten Mal konnte er uns irgendwie nicht überzeugen. Landschaftlich natürlich schön, aber es ist eben ein Canyon, der praktisch Wandermöglichkeiten nur nach oben bietet. Oder man begibt sich ans Ende des Canyons und wandert dort durch hüfthohes Wasser. Den meisten Besuchern gefällt das wohl, aber wir fanden das schon beim letzten Mal suspekt.


    Wir unternahmen pflichtgemäß ein paar kleinere Spaziergänge, aber große Begeisterungsstürme löste der Park nicht in uns aus. Dabei ist er bei vielen USA-Reisenden einer der beliebtesten Parks.

    Dafür begeisterte uns wieder einmal der Bryce Canyon Nationalpark. Meine Güte, schon unser fünfter Besuch dort. Und es wurde mal wieder Zeit, hinab zu wandern. Beim letzten Mal verzichteten wir:




    Und am Ende der Tour geht es wieder bergauf:


    Nicht weit entfernt wartete noch der Red Canyon mit ein paar längeren Spaziermöglichkeiten:

    Am Abend besuchten wir zum ersten Mal ein Rodeo:


    Ist ja schon irgendwie eine seltsame Veranstaltung.

    Wir besuchten natürlich die Klassiker im Death Valley, dazu zählen zum Beispiel die Dünen, der Zabriskie Point und das Badwater Basin. Nichts neues für uns, aber es war schön, mal wieder hier zu sein.



    Wir übernachteten danach zwar in Las Vegas, aber dieses Mal nicht am Strip. Wirklich Lust auf Casino hatten wir nicht, daher bevorzugten wir ein Hotel am Stadtrand. Ich wollte nur einmal wenigstens die neue Sphere von außen sehen, weshalb wir am Abend noch schnell ins Zentrum fuhren, ohne aber groß anzuhalten:


    Viel mehr interessierten wir uns für den Red Rock Canyon außerhalb von Las Vegas, den wir noch gar nicht kannten:




    Und einen Zwischenstopp im Snow Canyon State Park legten wir auch wieder ein:

    Das Motel ist nichts für Jeden.





    Im Death Valley wurden wir von 123 Grad Fahrenheit (50° C) begrüßt. Das folgende Bild zeigt die Temperatur am nächsten Morgen um 9 Uhr. Dass es an dem Tag noch wärmer wurde, muss ich wohl nicht erwähnen.

    Wir übernachteten in der Furnace Creek Ranch.

    und staunten über die Bewässerungsanlage des Golfplatzes. Wohlgemerkt, mitten im Death Valley:

    Bei Sonnenuntergang drehten wir eine kurze Runde um das Areal, vielleicht einen Kilometer. Eigentlich nichts, aber bei den Temperaturen dann doch schon viel.


    Unsere "Wanderung" beendeten wir aber dann auch recht schnell, als uns dieser hungrige Koyote entdeckte:

    Den Highway 50 kannten wir ja schon und so wiederholte sich ein Teil unserer Reise von vor zehn Jahren. Wir genossen es einfach und besuchten im Osten Nevadas zum ersten Mal den Great Basin Nationalpark. Wir hatten schon so oft Schilder für den Park gesehen, ob nun in Nevada oder in Utah. Aber wir bekamen es nie hin, diesen Park zu besichtigen. Das konnten wir jetzt nachholen und sogar eine kleine Wanderung einlegen.





    Von Ely, einem kleinen Ort am Highway 50, verlief unsere Route nun wieder mehr nach Westen. Denn wir fuhren zum E.T.-Highway und zum Death Valley Nationalpark. Auch dort waren wir schon zehn Jahre nicht mehr und wir hatten da Lust drauf.






    Auf dem Weg von Rachel am E.T.-Highway zum Death Valley kamen wir durch Tonopah und warfen einen Blick in das Clown Motel und auf den angrenzenden historischen Friedhof:

    Der Pinnacles Nationalpark war sehr leer. Wir trafen nur ganz wenige andere Menschen bzw. Wanderer an. Das war echt angenehm. Anders sah es es am folgenden Tag im Yosemite-Nationalpark aus.

    Schön war es aber natürlich auch hier wieder.

    Von dort machten wir uns auf den Weg nach Sacramento:

    Die Waterfront der kalifornischen Hauptstadt besichtigten wir genauso wie das Kapitol:


    Das gefiel uns eigentlich alles ganz gut, im Gegensatz zum Rest von Nordkalifornien. Eigentlich sahen unsere Pläne etwas anders aus, aber wir fuhren spontan nach Nevada und stoppten am Lake Tahoe:

    Na ja, hier war es uns definitiv zu touristisch. Wir wussten gar nicht so richtig, ob wir hier an diesen Strand durften. Alles war in Privatbesitz und es gab eigentlich keine Möglichkeit zu einem Spaziergang am Wasser. So waren wir schnell wieder weg. Wir hatten Glück, die Schranke des Parkplatzes öffnete sich, ohne dass wir zahlen mussten. Bis zu 30 Minuten war das Parken kostenfrei. Wir standen exakt 29 Minuten und 59 Sekunden. Eine Sekunde länger und wir hätten den Tagessatz von 8 Dollar zahlen müssen.

    Unsere Besichtigungstour führte uns dann nach Virginia City.


    Übernachtet haben wir in Carson City, der Hauptstadt Nevadas, wo wir uns auch das Capitol anschauten:


    Danach steuerten wir wieder den einsamsten Highway der USA an, den Highway 50:

    Die Bixby-Bridge darf nicht fehlen.


    Und auch nicht der Küstenabschnitt am 17-Mile-Drive.

    An diesem kleinen Strand verabschieden wir uns vom Pazifik. Nun geht es wieder nach Osten.

    Wobei wir hier dachten, die Niederlande oder Dänemark sind optisch nicht weit entfernt:


    Ab jetzt fuhren wir wieder landeinwärts und besuchten neue sowie bekannte Sehenswürdigkeiten. Neu war für uns der Pinnacles-Nationalpark:

    Eine wunderschöne, kleine Wanderung unternahmen wir irgendwie zwischen diesen Felsen:


    Und über Treppen hinauf:

    Oben erwartete uns dann dieser kleine Stausee:

    mit Aussicht:

    Das glaube ich wohl. Die Katze sollte das aber wohl gewohnt sein, dass die Kunden sich erschrecken bzw. an die Ware wollen ^^


    Hier noch ein paar weitere Bilder. Die Reise ging ja weiter, irgendwie müssen wir ja wieder zurück. Wie also schon geschrieben, fuhren wir nordwärts und zwar auf dem Pacific Coast Highway:





    Zum Morro Rock:




    Das da im Vordergrund sind keine Steine, sondern Seeotter, die auf dem Rücken schwimmen und die Sonne genießen:


    Kleinere Spaziergänge machten wir an der Küste:

    Und wir besuchten die Seeelefanten-Kolonie:

    In San Bernadino treffen wir auf die erste McDonald's-Filiale der Welt - heute nicht mehr in Betrieb.

    Danach folgt nochmal ein Wigwam-Motel in eher schäbiger Umgebung.


    Und fortan reisen wir durch die Städte und Vororte von Los Angeles. Wie nehmen uns die Zeit, ganz gemütlich zu fahren und nicht die Autobahn zu benutzen. Auch in diesem Moloch wollen wir der Route 66, so gut es eben noch geht, treu bleiben. Gerade jetzt zum Schluss fänden wir es schade, einfach nur dröge zum Endpunkt in Santa Monica zu fahren.

    Aber wirklich viel zu sehen gibt es eben nicht mehr und so kommen wir dann innerstädtisch irgendwann am Pazifik an:




    Nach etwas mehr als zwei Wochen war es das dann mit der Route 66. Etwas traurig, aber auch glücklich, dass wir diese Strecke nun zum zweiten Mal fahren durften, steuern wir unseren Mietwagen nun nach Norden. Wir hatten beschlossen, auf Los Angeles zu verzichten und dort nicht zu übernachten. Aber spannend fanden wir trotzdem das, was wir im Vorbeifahren sehen konnten. Dieser kleine Fiffi hier kämpfte sich zum Beispiel über den Bürgersteig und lieferte irgendwas aus. Leider sahen wir diese Roboterlieferanten nur in Los Angeles und somit in keiner anderen Stadt:

    Den Cybertruck von Tesla sahen wir hingegen immer wieder mal. Am Anfang wirkt er tatsächlich ein wenig futuristisch. Irgendwann gewöhnt man sich an den Anblick. Einmal sahen wir ihn sogar in einem hübschen Bordeaux-Rot. Aber die Farbe änderte nichts an der sonstigen Optik ;)

    Der Sitgreaves Pass. Amerikanische Touristen sind immer ganz begeistert und finden diesen Pass "awesome" und absolut aufregend. Ich habe jetzt, beim zweiten Mal, wieder etwas darüber lächeln müssen. Er ist kurvig, ja. Aber im Vergleich zu europäischen Pässen ist er irgendwie - niedlich.


    Gleich dahinter folgt die Goldgräberstadt Oatman mit den vielen, wild lebenden Eseln:








    Am folgenden Tag fuhren wir zur Route 66 zurück und folgten ihr wieder gen Westen.



    Angel Delgadillo, hier als Pappfigur, war einst Friseur und wurde zum Initiator, die historische Route 66 wieder zu beleben. Ich freue mich sehr für ihn, dass er den 100. Geburtstag der Route 66 miterleben konnte, denn er selbst ist mittlerweile auch schon 99 Jahre alt.


    Und immer wieder die Fotostopps.

    Der Hackberry General Store darf natürlich nicht fehlen.



    Für das folgende Bild standen wir wirklich im Stau. Zahlreiche Autofahrer wollten sich hier fotografieren lassen und warteten geduldig rechts außerhalb des Bildes und daher nicht sichtbar.


    Die berühmte Toilette auf dem Weg zum Sitgreave Pass:


    Ganz genau. In "Take it easy" von den Eagles wird die eine Ecke bzw. ein Corner in Winslow besungen.

    Mit dem Lied im Ohr reisen wir also weiter und zwar legen wir bei Flagstaff einen Abstecher ein. Nördlich der Route 66 erreicht man den Grand Canyon. Wir übernachteten dieses Mal direkt im Grand Canyon Village am South Rim, nur wenige Meter vom Einstieg in den Bright Angel Trail, der geradewegs nach unten führt.

    Am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg, ein drittes Mal in den Grand Canyon hinabzusteigen:

    Die Bewohner des Tals kamen uns schon am Einstieg entgegen.

    Und dann ging es hinab.

    Immer tiefer und tiefer.

    Ein Blick zurück. Dort müssen wir am Nachmittag wieder hinauf.


    Doch morgens um halb zehn hatten wir schon fast 28 Grad Celsius im Havasupai Gardens. Dabei handelt es sich um eine kleine Oase, die als wichtiger Zwischenstopp dient und ungefähr auf halber Strecke zwischen "oben" und dem Colorado River liegt. Da wir recht früh unten und noch richtig fit waren, wagten wir es, noch ein Stück weiter hinab zu gehen.


    Doch die Warnungen werden deutlicher und der Colorado River ist noch ein ziemliches Stück entfernt. Außerdem befindet man sich unterhalb von Havasupai Gardens im Inner Canyon. Es wird also noch deutlich wärmer.

    Daher beendeten wir die Tour an dem Serpentinenweg links im Bild. Den hätten wir später ja auch wieder hinauf gemusst, zusammen mit all dem, was wir schon hinter uns hatten. Deswegen zogen wir die Reißleine und machten kehrt. Wir waren ein drittes Mal im Inner Canyon, aber verzichteten auf den Colorado River. Wir wollten uns nicht übernehmen. Und das war eine gute Entscheidung, denn der folgende Aufstieg wurde dann, wie erwartet, anstrengend genug.