Beiträge von Dorit

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    Hallo Micha,


    dann versuche ich mal, meinen Senf dazuzugeben. Wobei ich AIDA nur vom hören-sagen kenne, aber dort ist es tatsächlich so, dass es die freien Getränke nur zu den Essenszeiten im Büffetrestaurant gibt. Die übrigen Getränke sind ja bei AIDA nicht inkludiert, wie bei MeinSchiff. Weswegen es dann immer zu Konflikten kommt, weil manchen Leute sich dann an ihrem Getränk bis zur Schließung festhalten und andere keinen freien Platz zum Essen finden.


    Bei TUI geht es etwas anders zu, wobei sich wohl geringfügige Unterschiede bei den Schiffen ergeben, je nach Bauart und Alter. Aber im Prinzip gilt:


    - SB-Tankstellen für Wasser gibt es auf jedem Deck, direkt wenn man zu den Kabinen läuft; dort kann man sich jederzeit Wasser holen; dafür gibt es auf den Kabinen extra Karaffen und Gläser
    - auf den Kabinen gibt es immer eine Nespresso-Maschine (muss jeder für sich entscheiden, aber wir verwenden das nicht) und für normale Kabinen eine Kapsel pro Tag und Nase frei; bei Suitengästen wird die Anzahl nicht beschränkt (Tassen sind ausreichend vorhanden); viele Gäste bringen sich entsprechend Kapseln von zu Hause mit
    - rund um das Büffetrestaurant Anckelmannsplatz gibt es SB-Kaffeemaschinen, die auch fast rund um die Uhr in Betrieb sind; ich glaube, die werden nur ganz früh am Morgen mal abgestellt und gereinigt, aber wir haben
    immer Kaffee bekommen
    - ebenso im und rund um das Anckelmannsplatz gibt es SB-Zapfstellen für Bier, Weiß- und Rotwein; die werden jedoch tatsächlich nur zum Mittag und Abend freigeschalten; ABER: du bekommst an allen anderen Bars auf dem gesamten Schiff den ganzen Tag lang heiße und kalte Getränke, alkoholisch und alkoholfrei, und es ist immer mindestens eine der Bars irgendwo geöffnet, meistens zwei oder drei; wer will, kann also morgens um zehn seinen Wodka trinken und ihn nachts um eins mit Kakao runterspülen (nur Champagner und so ganz exklusive Spirituosen sind kostenpflichtig)
    - Essen: das Anckelmannsplatz ist fast durchgängig von 6.30 Uhr bis (keine Ahnung) ein Uhr geöffnet; nur zu den Umbaupausen vor dem Mittag und Abendessen wird ein Teil abgesperrt, damit die Leute das Essen nicht gleich vom Wagen mopsen, ...sind ja schon alle ganz unterzuckert
    - dann gibt es das Tag- und Nacht-Bistro, das dann wirklich immer geöffnet hat, und ja, dort bekommt man hauptsächlich Herzhaftes, aber auch den legendären Streuselkuchen, Cookies usw.
    - und dann gibt es ja noch die berühmt-berüchtigte Backstube, unmittelbar im Eingangsbereich zum Anckelmannsplatz: was es dort gibt, das grenzt an Körperverletzung :-) Hier stehen die ganz sündigen Backwaren, also frische Brötchen, Teilchen, Brot, Croissants, belegte Schnitten, Brötchen, Baguettes, usw; die Backstube öffnet auch schon eher als das Anckelmannsplatz, damit man auf der sicheren Seite ist ...;-)


    Fazit: Irgendwas gibt es immer irgendwo; und die Crew schlägt auch niemandem irgendeinen Wunsch ab ....:-)


    PS: Ich habe übrigens gerade unsere sechste Kreuzfahrt gebucht und nächsten Monat buche ich die siebte, aber ja, immer mit Mein Schiff, weil die nach wie vor für uns das passendste Konzept haben verbunden mit den Zielen, die uns aktuell reizen

    Whatsapp nutze ich auch. Das meinte ich mit "Nachrichten schreiben". Und ja, genau aus den von dir genannten Gründen. Allerdings nutze ich auch whatsapp nur ganz rudimentär. In öffentlichen Gruppen war ich dort noch nie. Aber wir haben eine Familien-Gruppe, eine für unseren Volleyballverein, eine mit aktuellen und ehemaligen Kollegen, usw. Aber das sind Gruppen, die ich selbst initiiert habe, oder bei denen ich den Admin tatsächlich persönlich kenne.
    Andererseits bin ich bei facebook. Aber auch das nur am PC oder Tablet, nie auf dem Handy. Habe auch den Messenger nicht installiert. Einfach weil ich das Gefühl habe, dass viele Menschen sich in großen Zwängen und Nöten befinden, aufgrund dieser Medientsunamis.

    Hui, was es alles gibt. :D Ich benutze gar keine App. Was hauptsächlich daran liegt, dass ich es sehr unangenehm finde, irgendwo unterwegs zu sein, und nur noch Smartphones zu begegnen. Keine Menschen mehr, die sich umschauen, entdecken, mit dem Finger staunend auf etwas zeigen, sich mit einem Stadtplan vor der Brust einmal um die eigene Achse drehen, einen Passanten ansprechen und mit Händen und Füßen etwas fragen. Alle gehen mit gesenkten Köpfen durch die Welt. Ich hole mein Smartphone tatsächlich nur aus der Tasche, wenn ich jemanden anrufen will oder eine Nachricht schreiben will.


    VG, Dorit

    Ja, definitiv gediegen. :-) Das entsteht schon allein durch die dunkleren Farben in der Innenausstattung und dem vielen Messing. Hier und da ein paar Art deco-Elemente, fertig ist die Zeitreise in die Goldenen Zwanziger. :-) Die Schiffe von TUI sind dagegen eher modern, schlicht bis hipp eingerichtet, manchmal auch mit etwas Pop-Art verziert. Tja, und die amerikanischen Schiffe, die wir kennen, die sind dagegen regelrecht bunt. Bunter, am buntesten. Zumindest in vielen öffentlichen Bereichen. In den Kabinen weniger.


    Aber ich mag diese verschiedenen "Outfits", denn sie spiegeln ja die Atmosphäre wider.


    VG, Dorit

    Zum Thema Ökobilanz: Der gesamte Kreuzfahrttourismus macht ca. 1,5% der Umweltbelastung aus, die alle Schiffe gemeinsam auf allen Weltmeeren verursachen. Nein, da fehlt keine Null. 1,5%. Das bedeutet, auf jedes Kreuzfahrtschiff kommen in etwa 100 andere Schiffe. Und diese anderen Schiffe sind zum größten Teil die riesigen Containerschiffe, die all die "schönen" Waren kreuz und quer über den Globus schippern, die wir so gern online bestellen. Kleidung, Elektrotechnik, und so ein Zeug. Oder die unsere überschüssigen Waren in die Welt hinaus bringen. Fleisch, Milch, usw. Und nicht zuletzt unsere Schrottautos, unseren Müll, usw. z.b. nach Afrika bringen.


    Bevor man also die Nase über die bösen Kreuzfahrer rümpft, sollte man sich das ganze Meer anschauen. Aber diese Containerschiffe sind natürlich nicht in den Schlagzeilen. Warum auch, sind ja langweilig und, was noch viel schlimmer ist, sie fahren wegen jedem Einzelnen von uns durch die Gegend, wohingegen die KF-Schiffe "nur" für die Touristen fahren. Wusstest ihr, dass die Teigrohlinge der sog. Brötchen bei den Discountern, also das, was da in den vermeintlichen Frischeregalen und in der Tiefkühlung liegt, aus Fernost zu uns gebracht werden? Brötchen!
    Und ein weiterer Aspekt: Wieviele Touristen passen in ein Flugzeug? Wieviele auf ein Schiff? Wenn man also den Pro-Kopf-Ausstoß misst, kommt auch auf ganz interessante Werte.


    Aber das nur am Rande. Und ja, auch unsere Wohnmobile stoßen Schadstoffe aus. Eigentlich müssten wir alle gemeinsam aufs Rad umsteigen, wenn wir eine saubere Weste haben wollen. Aber das muss man wollen. ;-)


    VG, Dorit

    Oh, Ballenstedt! Zufluchtsort meiner Jugend. Hüstel. Immer wenn es uns in der großen Stadt zu laut wurde, floh ich mit einer Kommilitonin nach Ballenstedt. Ihre Eltern lebten dort. Legendär die Disco am Samstagabend in Westerhausen. äh ....., noch mal hüstel, anderes Thema. :-)
    In Hasselfelde waren wir vor Jahren mit unseren Kindern und haben mehrfach Urlaub im Blauvogelpark gemacht. Eine hübsche Ferienhausanlage.


    VG, Dorit

    Nein, den Gedanken musst du dir aus dem Kopf schlagen, Micha. Du stehst nicht im Weg rum!


    Ja, die Platzgrößen unterscheiden sich sehr. Aber es sind ja nicht nur die einfachen Strecken, die man auf der Bahn und hin zur nächsten zurücklegt. Man läuft ja auch viel hin und her, sucht den Ball, geht wieder zurück, findet den Ball, usw. Und glaub mir, selbst wenn du irgendwann glaubst, den Abschlag einigermaßen hinzubekommen.... :-) Alles andere ist genauso schwer. Nicht umsonst gilt Golf als die schwierigste Sportart, weil technisch am anspruchsvollsten.
    Der kürzeste Golfer-Witz? "Ich glaub, jetzt hab ich`s." In diesem Sinne, los gehts.


    liebe Grüße, Dorit

    Da wir oft mit einer größeren Gruppe wandern, in der die Altersspanne meistens von vier bis 65 reicht, ist natürlich ein zünftiges Picknick Pflicht und Kult. Wir lieben es! Warum auch nicht? Wir nutzen solche Pausen (also eine große pro Wanderung) auch immer für kleine Spiele mit den Kindern, oder für vorbereitete Quizzrunden, oder für eine sportliche Einlage mit Klettern oder Luftballon-treten o.ä. Denn unsere Erfahrung sagt uns, dass die meisten Kinder dann eben im Vorfeld der Wanderung nicht maulen, dass es wiedermal nur langweilig bergauf und bergab geht. ;-)


    Entsprechend machen wir uns auch Gedanken über das Essen. Was dann am Ende mitgenommen wird, entscheidet nicht zuletzt der Wetterbericht. Wenn es also so warm wie derzeit ist, dann bereite ich gern einen frischen Bulgursalat oder Taboulé vor. Mit frischer Pfefferminze und Limette, ein Gedicht. Und macht eben nicht müde. Ansonsten kommt mit, was sich löffeln lässt, oder gut in eine Hand passt und vor allem etwas, wovon wir keinen Müll hinterlassen. Auch nicht aus Versehen. Frisches Obst und Gemüse, wie andere hier schon beschrieben haben, ist immer mit dabei. Es hat sich aber über die Jahre auch so eingespielt und bewährt, dass einige von uns sich spezialisiert haben. So macht mein Mann z.B. legendäre Mini-Buletten. Und die dann eben für alle. Zum Ausgleich wird er von den anderen Teilnehmern mit Getränken und/oder anderen Häppchen versorgt.
    Hach, da bekomme ich gleich wieder Lust zu wandern. :-) Unsere Picknick-Tafeln sind berühmt-berüchtigt.


    VG, Dorit

    Oh, oh .....Vorsicht! Oder wie der Golfer sagt: "For!"


    Mit so einem Schnupperkurs hat das damals mit meinem Sohn und mir auch angefangen. Am Osterwochenende auf einer Radtour so einen kleinen, abgeschiedenen Golfplatz entdeckt ...und zack, waren wir infiziert. :-)
    Ich finde wirklich, dieser Sport hat hohes Suchtpotiential. Ein Jahr später waren wir beide bei Handicap 36 angekommen und fuhren fast jedes Wochenende zu irgendeinem Hobby-Turnier. Und Micha, ich kann dir versprechen, wenn man erstmal richtig auf Runde geht, egal, wie gut man spielen kann, spätestens dann wird es zum Sport. Denn unter normalen Bedingungen läufst du auf einer 18-Loch-Runde gute 6 - 12 km reine Strecke, je nachdem wie groß der Platz ist. Und diese Strecke schlendert man eben nicht gemächlich, sondern man muss doch meistens zügig gehen, denn hinter einem sind oft schon die nächsten Spieler unterwegs. Dazu kommt das Gepäck, sprich, das Golfbag, das ja auch gern mal 6 - 10 kg wiegen kann.
    Und dann kommt obendrauf ja noch das eigentliche Golfen. Das ist höchste Konzentration, sprich Kopfarbeit. Und die ist genauso anstrengend wie jeder Ausdauersport. Also, keine Sorge. Es ist Sport! :-)


    LG, Dorit

    vielen Dank für die ausführliche Beschreibung, Micha. Fotorucksäcke, die neverending Geschichte..... :-) Bei uns ist es so, dass wir beide ja Foto- und oft auch die Videoausrüstung mitnehmen, also plus Stative, und da ist der richtige Rucksack unheimlich wichtig. Auch weil wir oft viele Stunden zu Fuß unterwegs sind.
    Und wir machen es auch so wie Volker sagt. Wenn der Rucksack sehr schwer ist, dann wird er auf dem Beckenrand abgestützt. Wenn er einfach nur voluminös ist, dann immer abwechselnd, mal höher, mal tiefer.


    LG, Dorit

    Grauenvoll. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das kann doch kein Mensch gewesen sein. :-(


    Ich habe vor ein paar Tagen eine geschmeidige Vollbremsung auf der Autobahn hingelegt, weil sich plötzlich eine Libelle während (!) der Fahrt anschickte, unter der Motorhaube hervor, die Frontscheibe hochzukrabbeln. Zum Glück hat der Fahrtwind sie einen Moment nach unten gedrückt, sodass ich sie gefahrlos an ihrem neuen Wohnort absetzen konnte.


    Liebe Mitmenschen, vergeudet eure Kraft nicht mit Fluchen und Hadern, so nötig das auch ist. Verwendet eure Kräfte lieber dafür, diese Welt jeden Tag so menschlich wie möglich zu machen.


    VG, Dorit

    ...und das ist gut so, Alex. :-) Das Geheimnis ist ganz einfach: Nicht jeder, der auf einer alten Matratze liegt, bekommt Rückenschmerzen. Aber viele Leute mit Rückenschmerzen bekommen sie u.a. von einer alten Matratze. :-) Genauso wie nicht jeder Raucher Lungenkrebs bekommt, aber die meisten Lungenkrebspatienten haben ihn vom Rauchen. Die meisten.


    VG, Dorit

    Nicht zu vergessen, die Matratze zu Hause im Bett! Sie sollte nicht älter als acht Jahre sein. Und zack, schon fliegen die Hälfte aller Matratzen raus. :-) Sie sollte weder zu weich noch zu hart sein, und zack ... :-) Wie findet man die richtige Matratze? Es gibt jetzt überall beim Matratzen-Kauf grobe Richtwert-Tabellen, wo es zunächst mal nur um das Gewicht geht, des Schlafenden. Wenn man da eine bestimmte Gruppe an Matratzen eingegrenzt hat, schaut man weiter, ob z.B. die Schultern sehr breit sind und der Mensch gern in Seitenlage schläft. Dann ist es quasi zwingend nötig, diese altmodischen riesigen Kissen gegen ein Nackenkissen auszutauschen, das nicht nur kürzer ist, sondern auch die Lücke zwischen Hals und Schultern ausfüllt. Wenn man jemand ist, wie ich ;-), wo die Hüfte am breitesten ist, dann sollte die Matratze in dieser Region gut nachgeben und dennoch stabilisieren.


    Kurz um, ich habe Jahrzehnte mit Rückenschmerzen vergeudet. Im letzten Oktober habe ich mir dann ein neues Boxspringbett gekauft. Als Matratze eine gewählt, von 75 kg bis 82 kg, Kaltschaum, mit einem Viskose-Topper, der zusätzlichen Halt gibt. Im ersten Moment nach dem Aufbau dachte ich noch, meine Güte, viel zu weich. Aber nach zwei Nächten war ich schmerzfrei. Weil die Matratze genau dort nachgibt, wo mein Rücken entlastet werden muss. Und dort stabilisiert, wo es zu Verkrampfungen gekommen war.
    Zusätzlich habe ich an meinem Schreibtisch einen Gym-Ball, auf den ich mich zeitweise setze, damit man da Abwechslung hat. Und auch Radfahren tut mir gut.


    Also Leute, ausprobieren, angehen, aktiv werden. :-) Ihr seid doch keine Opfer.:-)

    Die Umfrage kann ich so leider nicht nutzen. :-) Denn die Frage ist ja immer, meinst du eine ganze Reise mit dem entsprechenden Vehikel, oder nur die An-/Abreise?


    Für die An- /Abreise ist mir das Transportmittel einfach Mittel zum Zweck und ziemlich wurscht. Wenn ich da etwas auf den letzten Platz wählen müsste, dann wäre es das Auto. Das liegt aber einzig daran, dass ich aus beruflichen Gründen täglich 200 km bis 400 km fahre, in schlimmen Zeiten auch mal 500 km. Und mein Mann fährt ebenfalls beruflich sehr viel, auch täglich mindestens 100 km, oder mehr. Da brauche ich das nicht auch noch während meines Urlaubes.
    Und diese Vielfahrerei im Alltag war für uns auch der Grund, warum wir vor einigen Jahren das Wohnmobil-Fahren aufgegeben haben. Wieder hinters Lenkrad? Da passen für uns Schiffsreisen am besten, denn da steuert ein anderer und wir können genießen. Ähnliches gilt auch für die Bahn. Wir haben zwar noch keinen ganzen Urlaub in einem Zug verbracht, aber ansonsten nutzen wir das schon sehr gern. Wie gesagt, alles wo wir nicht selbst lenken müssen. :-)


    VG, Dorit

    Ja, gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr, so wie es hier schon erwähnt wurde. Dazu gehört aber eben auch insgesamt ein respektvoller und höflicher Umgang miteinander, den ich in anderen Ländern stärker wahrnehme, als zu Hause. Dabei gelten wir Deutschen doch im allgemeinen als so über korrekt und pflichtbewusst und ordnungsliebend. Leider zeigen alltägliche Situationen mir manchmal das ganze Gegenteil.


    Eine Sache ist mir gerade in Gran Canarias Hauptstadt aufgefallen. Dort gibt es einen wunderschönen Spielplatz mit tollen Geräten und viel freier, sturzgepolsterter Fläche mitten auf einem der schönsten, zentralen Plätze in der Altstadt. Ringsum die Kirche, das Künstlerhaus, etliche Cafés und Restaurants - und die lieben Kleinen quasi vor den Augen der Eltern beim Spielen und Toben. Das kommt natürlich der wunderbaren spanischen Siesta-Tradition zugute, wenn sich die ganze Großfamilie Sonntags ab mittags trifft. Zum essen-lachen-genießen-palavern ....und wieder von vorn. Wunderbar, wenn man da Beobachter ist.

    Hallo lieber Michael,


    Nein, Marokko wurde nicht gecancelt. Wir beide durften nur nicht von Bord, eben wegen der fehlenden Pässe. Viele andere Gäste sind an Land gewesen, viele sind aber auch an Bord geblieben, weil sie Agadir und Umgebung schon kannten, und/oder es nicht so spannend fanden. Das interessantere Marakkesh war ja über 200 km entfernt. Dorthin konnte man zwar einen organisierten Ausflug buchen, der jedoch mit 12 Stunden Dauer sehr lang und stressig gewesen sein soll.



    Ja, diese Figuren sind reine Deko, oder besser gesagt, einige von vielen Kunstobjekten an Bord. Die Erdmännchen sind fast mannshoch und sehr beliebte Selfie-Objekte. Es gibt aber auf dem ganzen Schiff viel Kunst. Skulpturen, Bilder, Installation, usw. Ist wirklich schön.
    Und, wie du vielleicht noch lesen wirst, mich hat es inspiriert, zum ersten Mal einen Zeichenkurs zu absolvieren. Hat großen Spaß gemacht.


    Wie geht's denn deinen Eltern? Planen Sie schon die nächste Reise?

    Ihr Lieben,


    ich bin zurück von einer, sagen wir mal, erneut sehr eindrücklich Reise. :-) Selbst bei unserer 5. Kreuzfahrt gab es wieder etliche Dinge, die neu für uns waren. Und damit meine ich nicht nur die Ziele, von denen wir vorher nur Teneriffa und Madeira kannten.
    Aber lest selbst: http://www.doritundolaf.wordpress.com



    Ich erstelle wie immer auch noch ein Video, aber bis dahin könnt ihr ja schon mal die Fotos und Blogbeiträge meines Mannes lesen. 8)


    VG, Dorit

    Micha, ich finde deine Herangehensweise vorbildlich, wunderbar und einfach nachahmenswert! So sollte man leben! Wenn man einen Umstand nicht ändern kann oder will, dann ändert man eben seine Perspektive. Ich habe nur immer dann Bauchschmerzen, wenn Leute sich einreden, sie könnten x Sachen nicht machen, weil..... Dann macht man eben etwas anderes, oder wählt einen anderen Weg dorthin. :-) Danke dir!!!!!


    liebe Grüße, Dorit

    Hallo Lin,


    vielleicht kann ich noch ein bisschen helfen.
    Zunächst mal zum Auto selbst. Ich weiß nicht, wie verwöhnt ihr seid, aber wir haben uns immer relativ große Camper gemietet, einfach um mehr Gepäck (Fotoausrüstung, Fahrräder etc.) mitnehmen zu können. Und um nicht jeden Abend irgendetwas wegräumen und umbauen zu müssen, damit man schlafen kann. Ergo waren wir zu zweit immer in Wohnmobilen mit 4 festen Schlafplätzen unterwegs. So ein Mobil kostet pro Tag ca. 110€ bis 140€. Gemietet haben wir nicht bei den großen Ketten, die Michael schon genannt hat, sondern hier regional bei uns, bei Wohnmobil-Händlern. Das hat zwei Vorteile für uns. Wir konnten uns alle Fahrzeuge vorab in Ruhe anschauen, auch die Werkstatt, die Leute, einfach den Geschäftspartner sozusagen. Und zweitens vermietet dieser Händler nur Fahrzeuge der neuesten Generation, meistens nur wenige Monate alt, maximal 1 Jahr alt. Denn wir wollten keine alte Möhre fahren. Wie gesagt, wir sind verwöhnt.


    Zusatzkosten: Diesel, Versicherung und dann eben noch die Gebühren vor Ort für Stellplätze oder Campingplätze.


    versteckte Kosten: lasst euch keine Kilometerbegrenzung aufschwatzen, die reicht nie; guckt bei der sog. Service- und Übergabepauschale genau hin, was da drin ist. Manche Dealer packen z.B. eine einfache Klappbox mit Auffahrkeilen, Stromkabel, Adapter und Schläuche für Wasserversorgung, Kehrschaufel usw., und verlangen dafür 250€. Das wäre zuviel. Dann schaut hin, ob eine zweite Gasflasche inklusive ist, oder wenigstens ein Gutschein zum Wiederbefüllen. Fahrradgepäckträger hinten dran? Wenn ja, ist der inklusive? Ist der ordnungsgemäß montiert, oder hat schon jemand mit dem Fahrradlenker die Rückwand durchbohrt?


    Überhaupt solltet ihr bei der Übergabe selbst sehr gründlich sein und alle Vorschäden dokumentieren. Und seien sie noch so klein.


    Und nicht zuletzt sollte geklärt sein, was ihr im Pannenfall tun dürft, was nicht, und wie ihr Hilfe bekommt. Gerade bei den Vermietungsketten steht da manchmal was im Kleingedruckten.
    Apropos: wenn ihr euch für ein Fahrzeug entschieden habt, schaut bitte in die Papiere bezüglich der max. Zuladung. Oft sind das nur 300 kg. Und das erreicht man mit zwei Käsen Wasser, zwei Kästen Bier, ein paar Fahrrädern und Campingmöbeln sehr schnell!


    Was an Ausstattung in so ein Auto gehört - Geschirr, Wäsche, Bettzeug - das haben wir immer selbst mitgebracht. Dafür gibt es ja dieses wunderbare, leichte Campinggeschirr. -)


    Anbei ein Link zu einer Vermietung, die auch in Hamburg stellt. Ich würde mich aber nochmal explizit nach Händlern umschauen, die auch vermieten.


    https://booking.camperdays.de/…04b653df296172af5b2703ba4


    Und wie gesagt, das wichtigste ist, dass das Auto nicht zu alt ist.


    vG, Dorit