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  • Am vergangenen (langen) Wochenende waren wir unter anderem in Verdun. Dieses Ziel hatten wir schon sehr, sehr lange auf unserer Liste. Vor über zehn Jahren hatte ich mal eine Googlemaps-Karte mit Wunschreisezielen angelegt und damals war die Gedenkstätte mit dem Beinhaus schon dabei. Aber wir hatten es nie geschafft, dort mal hinzufahren. Selbst im letzten Februar, als wir eigentlich dort hinwollten, hielt uns das Museum des Zweiten Weltkriegs in Bastogne auf.

    Da dieses Museum dreigeteilt ist und wir den dritten Teil im Februar auch nicht schafften, holten wir nun alles endlich nach. Nach unserem Start hier in Nordkirchen ging es zunächst erstmal wieder nach Eupen, wo wir uns mal wieder mit Reisfladen für zwei Tage eindeckten:

    Mit dem leckeren Fladen fuhren wir zurück nach Deutschland. Wir wollten den Wohnmobilstellplatz an der "Ordensburg Vogelsang" austesten und erhofften uns im Nationalpark eine ruhige Nacht:


    Am nächsten Morgen besichtigten wir die dortige Ausstellung über die NS-Zeit:


    Anschließend fuhren wir teilweise durch Luxemburg nach Belgien, um eben den dritten Museumsbereich bei Bastogne zu besuchen. Hierbei handelte es sich um das Schlachtfeld mit den sogenannten Fox Holes, in denen sich die Soldaten der Easy Company eingruben. Dabei wird auch wieder einmal betont, dass die Ereignisse in der Serie "Band of Brothers" gut nachgestellt wurden:


    Nach dem Besuch fuhren wir, wie schon im Februar, nach Luxemburg und übernachteten auf dem Wohnmobilstellplatz Fuussekaul (was übrigens auch Fuchsbau bedeutet).


    Wieder Grenzübertritt: Erst nach Belgien und dann nach Frankreich. Endlich kamen wir in Verdun an und besichtigten ausgiebig das Beinhaus und das dortige Memorial:





    Den Tag beendeten wir auf dem nahe gelegenen Campingplatz, der wirklich viel Ruhe bot:

  • Am nächsten Morgen ging die Besichtigungstour in Verdun weiter. Da war noch das Fort als weiteres Bauwerk, das zum heutigen Weltkulturerbe gehört, sowie die Schlachtfelder des ehemaligen Dorfes Douaumont:





    Am Nachmittag fuhren wir dann wieder Richtung Deutschland. Als ehemaliger Ruhrgebietler wollte ich doch auch endlich mal schauen, wie die ehemaligen Bergbauhalden im Saarland umgestaltet wurden. So stiegen wir also hinauf zum Saarpolygon:


    Und hey, ich habe mich sogar getraut, rauf zu gehen und es zu durchqueren:




    Und den letzten Abend dieser Reise verbrachten wir dann so wie schon im Februar auf dem Wohnmobilstellplatz Pulvermaar in der Eifel:

  • Und hier gibt es auch wieder ein Roadtrip-Video von der Tour:

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    Kleine Besonderheiten:

    Bei 23:36 (323 km) fahren wir voll in eine Baustelle, ohne es zu merken. Damit stehen wir in einer Sackgasse, weil die einzige Brücke über eine Bahntrasse gesperrt ist. Daraufhin versuchen wir unser Glück, indem wir auf kleinen Nebenstraßen einen inoffiziellen Übergang von Belgien nach Luxemburg versuchen.

    Bei 24:21 (328 km) erreichen wir also eine Alternative, eine Bahnunterführung. Diese ist mit 3,50 m beschildert und wirkte auf uns viel kleiner. Außerdem ging der Weg hinter der Unterführung direkt in die Höhe. Daher waren wir etwas vorsichtiger und meine Frau kontrollierte von außen, ob das wirklich passen würde.

    Bei 31:34 (409 km) steht ein Blitzer X/. Auf dem Video erkennt man, dass wir verunsichert waren und an der nächsten Möglichkeit wendeten, um uns davon zu überzeugen, dass 70 km/h erlaubt waren. Die Dashcam und auch dieses Video mit der GoPro sagen, dass ich mit 75 km/h unterwegs war. Auf dem Tacho stand in dem Moment 73 km/h. Nun warten wir auf ein postalisches Andenken aus Luxemburg. Beruhigend zu wissen, dass es nicht allzu teuer ausfallen kann.

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