Beiträge von Binford_2500

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    Das mit dem „ frei stehen“ scheint immer weniger möglich zu sein . Wir fahren in meine alte Heimat in Småland und erfuhren per Zufall das das Übernachten an zwei mir vertrauten Badeplätzen verboten wurde. Zu viele WoMo‘s die ihren Müll hinterließen und lärmten. Netterweise dürfen wir bei einem ehemaligen Nachbarn stehen der im Urlaub in D sein wird

    Bei unserer letzten Reise haben auch wir ein paar "Freisteherplätze" genutzt. Zum Beispiel am Waldesrand bei einer Fischerhütte.
     

    Bei der nächsten Reise werden wir das nicht mehr machen. Wir werden sehr wohl kostenlose Plätze nutzen, aber nur solche, die als echte Wohnmobilstellplätze ausgezeichnet sind.

    Innerhalb Norwegens fuhren wir insgesamt auf 15 Fähren. Vier davon waren kostenlos. Die teuerste war die Fahrt

    Dazu fällt mir ein:

    Bei SKYTTEL haben wir einen Transponder erworben.
    - Damit sind wir auf den Brücken in Dänemark durch die EXPRESS-Spuren gefahren, Schranke ging auf, Betrag wurde abgebucht. Aber kein Rabatt, sondern Normalpreis (bis 6 m Länge, wie PKW).
    - Auf den Mautstraßen, hautsächlich in Norwegen, haben wir einen Rabatt von 20% erhalten.

    Dann haben wir noch ein Konto bei AutopassForFerjeKort eingerichtet und mit Guthaben aufgeladen.
    - Das hat, auf jeder kostenpflichtigen Fähre in Norwegen, 50% Rabatt gebracht.

    Die norwegischen Behörden reagieren jetzt auf die chaotischen Zustände durch überfüllte Parkplätze, Wildcamping und fehlende Rücksichtnahme. Auf den Lofoten an nur einem Tag entlang der Europastraße E10 über 360 parkende Wohnmobile gezählt.

    Ab sofort gelten daher neue, drastische Maßnahmen, die vor die Wohnmobilreisenden treffen.

    * Lofoten (Europastraße E10)
    Auf etlichen Rastplätzen wird die Parkzeit auf 2 bis 4 Stunden begrenzt, um damit Wildcamping zu verhindern und die Rettungswege freizuhalten.

    * Stegastein
    Hier darf nur noch eine Stunde geparkt werden.

    * Nordkap-Plateau:
    Nach der Zählung von bis zu 250 Wohnmobilen gleichzeitig auf dem Plateau, gilt dort ab sofort eine Begrenzung der Parkzeit auf maximal 5 Stunden.

    Ab dem 1. August 2025 gilt der European Electronic Toll Service der EU auch im EWR Raum und somit auch in Norwegen. Damit erhält Norwegen Zugriff auf das europäische Fahrzeugregister EUCARIS und kann alle Fahrzeuge aus EU- und EWR-Staaten eindeutig identifizieren.

    Bisher mussten alle ausländischen Fahrzeuge Maut zahlen. Aber nicht immer konnten die Fahrzeughalter sicher ermittelt werden. Ab August können Mautforderungen lückenlos und sogar rückwirkend (bis zu drei Jahre) zugestellt werden – auch an Fahrzeughalter in Deutschland oder Österreich.

    Somit drohen zukünftig zusätzliche Gebühren, falls man sich nicht vorab bei EPASS24 registriert oder einen zertifizierten Transponder (z.B. SKYTTELPASS) verwendet. Die Fahrzeughalter werden manuell ermittelt. Diese kostenpflichtige Halterermittlung hat dann folgende Kosten zur Folge:

    - 5,10 € für Fahrzeuge aus Deutschland
    - 14,00 € für Fahrzeuge aus Österreich

    Diese Gebühren kommen zusätzlich zur eigentlichen Maut und lassen sich durch die Registrierung oder die Verwendung eines Transponders vermeiden.

    Ich gehe NIE in ein fremdes WLAN. Ich nutze einen Mobilfunkvertrag, der mir erlaubt im EU-Ausland kostenlos nach D oder in ein anderes EU-Ausland zu telefonieren. Es sind 65 GB Datenvolumen pro Monat dabei. Das recht für mein Surf-verhalten allemal locker aus. Lediglich telefonieren von D ins EU-Ausland kostet extra. Ansonsten ist in der monatlichen Gebühr alles mit drin (ALLNET FLAT M).

    In USA haben wir bisher immer ein Wegwerfhandy mit Flat-Rate-Telefonieren gekauft, da war dann immer auch ein Datenvolumen mit drin. Am Ende der Reise haben wir es an eine Organisation, die Bedürftige betreut, gespendet.

    16. Tag (14.05.25)
    Wir können lecker frühstücken, dürfen bis 14 Uhr im Zimmer bleiben. 14:45 Uhr ICE nach Hannover, kommt fast pünktlich an.

    Kleines Fazit:

    Ja, die Reise war kostspielig, aber JEDEN Penny wert

    Essen an Bord war immer spitzenmäßig, so stelle ich mir Gourmetküche vor. Es gab, so glaube ich, jeden Tag ein anderes Hauptgericht. Alle Varianten vom Lachs waren sehr lecker.

    Das Crew- und Service-Personal an Bord war unschlagbar freundlich, immer hilfsbereit und auch immer für einen kurzen Smalltalk empfänglich. Selbst der Kapitän suchte täglich den Kontakt zu den Gästen und war nie um einen lockeren Spruch verlegen.

    Unsere Außenkabine auf Deck 5 mit einem großen Doppelbett und Bad war für uns genau richtig. Die Befürchtung, daß ständig jemand beim Vorbeigehen reingucken würde, hat sich nicht bestätigt. Erst einmal ist die Landschaft viel zu interessant und dann spiegelt sie sich auch noch in der Scheibe.

    Vielleicht machen wir die Reise nochmal in ein paar Jahren, um dann eventuell Polarlichter zu sehen.

    15. Tag (13.05.25) Bordtag 12
    Heute um 14 Uhr geht die Schiffsreise in Bergen zu Ende. Beeindruckende Fahrt durch die Fjordlandschaft.



    Bus zum Flughafen. 17:30 Uhr Abflug nach Amsterdam. 20:30 Uhr Weiterflug nach Frankfurt. Wieder dieser gruselige Flughafen, abends um halb 10 erschreckend leer. Hotelzimmer, müde ins Bett gefallen.

    14. Tag (12.05.25) Bordtag 11
    Wieder in Trondheim, wir sind etwas erschöpft von den vielen Eindrücken und bleiben an Bord. Dafür laufen wir in Kristiansund am Nachmittag wieder im Ort herum.



    Molde am späten Abend. Hier haben wir letztes Jahr unsere Dashcam gekauft. Sie macht schöne Aufnahmen, die wir in unseren Urlaubsfilm einbauen können.


    13. Tag (11.05.25) Bordtag 10
    Um 9 Uhr passieren wir den Polarkreis, diesmal nach Süden. Als Tradition machen alle Passagiere einen Sprung und bekommen einen Löffel Lebertran vom Kapitän gereicht. Britta ist dabei. Den Löffel gibt es als Andenken daran.













    Wir halten kurz in Sandnessjøen und sehen den total leeren Wohnmobilstellplatz. Den kennen wir nur gut gefüllt. Vorbei an den Sieben Schwestern (Gebirgskette)



    Brønnøysund. Dort legen wir um 15 Uhr an. Hier ist - vor einem Jahr - auf genau diesem Schiff (der M/S Nordkapp) die Idee für diese Reise entstanden. Sobald das Schiff etwas länger anlegt, kann jeder an Bord gehen und beispielsweise Kaffee und Kuchen im dortigen Café auf Deck 7 genießen.



    Wir aber spazieren diesmal im Ort herum, sonntags alles zu, sehen einen Mittelpunkt Norwegens.



    Da es nach dem Ablegen wieder über offenes Meer geht, werden wir heute Abend beim Essen wieder bedient. Extra für die Gäste fährt der Kapitän einen kleinen Umweg und wir sehen das Loch im Felsen (Torghatten) vom Wasser aus.


    12. Tag (10.05.25) Bordtag 9
    Gegen Mittag fahren wir unter einer Brücke durch, genau in dem Moment fahren obendrüber die Busse mit Landausflüglern. Wir sammeln sie in Sortland wieder ein.



    Neugierig, wie ich bin, muß ich unbedingt die besonderen Eissorten an Bord probieren. Stockfisch mit kleinen Stücken getrocknetem Fisch und auch Lofoten-Pils. Es gibt ein Video davon, möchte ich aber nicht zeigen.



    In Stokmarknes könnte man das Museum der Hurtigruten ansehen, wir kaufen jedoch nur ein paar Souvenirs.

    18:30 Uhr anlegen in Svolvær, der Hauptstadt der Lofoten. Erneut Bummeln und Shoppen. Der vermeintliche Wohnmobilstellplatz erweist sich als Winterparkplatz für Einheimische. Wettervorhersage für morgen in Brønnøysund: ziemlich warm.


    10. Tag (08.05.25) Bordtag 7
    Morgens um 9 Uhr legt das Schiff in Kirkenes an. Der Wendepunkt der Reise. Noch viel Schnee, überall Split, alle Fahrzeuge mit Spikes. Zweisprachige Strassenschilder. Nahe an der russischen Grenze, Gedenken an Alexei Navalny, Stop War in der Ukraine.













    Nachmittags in Vardø angelegt. Knappe Stunde für Festung und Hexenmahnmal.





    Damit nach der Abfahrt keine Langeweile aufkommt, erledige ich mal eben ein 2500er-Puzzle an Bord ;)

    9. Tag (07.05.25) Bordtag 6
    Um 11 Uhr verlassen in Honnigsvåg etliche Passagiere das Schiff und werden mit Bussen zum Nordkap gefahren. Jeder muß seine Bordkarte einlesen lassen, 400 mal GOODBYE. Wenn sie nachher zurückkommen, lesen sie die Karte wieder ein, 400 mal WELCOME. Wir waren letztes Jahr am Nordkap. Darum laufen wir nur im Ort rum.





    14:30 Uhr Weiterfahrt, zwei Stunden später sehen wir die Felsformation FINNKIRKA. Sie bietet einen ergreifenden Anblick. Sie ist eine alte Opferstätte der Samen. Früher machten auch Fischer hier Halt wenn sie hinausfuhren und beteten für gutes Wetter. Kehrten sie heil nach Hause zurück, kamen sie zum Dank ein zweites Mal an diesen Ort. Wir befinden uns in der Barentssee. Eiskalt und kräftiger Wind.