Beiträge von AlexM

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    Habe jetzt daraufhin auch noch mal gespielt. Hey, und beim letzten Bild war ich nur 88 m entfernt. Es war aber auch extrem einfach, den Ort zu finden.

    Mein Rekord von heute (habe mal wieder zuviel gespielt) waren 7 Meter. Da war ich recht schnell auf ein Ortsschild gestoßen (in Lettland) und konnte von dort aus recht schnell sehen, von welcher Seite ich da ins Dorf gekommen war.
    Im nächsten Bild hatte ich zwar recht schnell einen Wegweiser ("Nowosibirsk 200 km"), aber ansonsten nur einförmige Landschaft, und alle anderen Ortschaften auf dem Wegweiser kannte Google Maps nicht, so dass ich am Ende doch wieder grob geraten habe.


    Wie funktioniert denn die Challenge? Ich habe mich dort noch nicht registriert. Kann man da vielleicht auch gegeneinander mal die selben Orte spielen?

    Im "alten" Spiel konnte man sich da einen Link erzeugen lassen, den man einem anderen per Mail schickt, so dass dieser genau dieselben Orte spielen kann. Inzwischen haben die das offenbar so umgebaut, dass man dafür registriert sein muss und den Link auch nur an einen anderen registrierten Spieler schicken kann. So weit geht die Liebe bei mir aber auch nicht.

    Spielt noch jemand von Euch?

    Nur äußerst sporadisch, und dann auch nur mit mäßiger Energie. Ich weiß, dass man hier so ziemlich jeden Punkt gut auf der Karte finden kann, wenn man nur genug Geduld mitbringt, aber gerade bei Gegenden, wo man sich meilenweit an einer Überlandstraße entlangklicken muss, bevor man irgendetwas identifizierbares erkennen kann, verlässt mich die Geduld recht schnell. Da rate ich dann doch mal lieber schnell ins Blaue. Bei besiedelten Gegenden macht es mir dann schon mehr Spaß, nach einem verwertbaren Indiz zu suchen. Aber auch hier geht oft viel zu schnell viel zu viel wertvolle Zeit verloren.

    Jetzt habe ich mich nochmal durch die Bilder geklickt und bin auf ein paar weitere Unstimmigkeiten gestoßen:


    Bei Bild 16 sieht man im Hintergrund eine rote Flagge. Diese zeigt das Wappen der Stadt Diessenhofen in der Schweiz. Diese liegt zwar in der Tat an der Grenze zu Deutschland, allerdings bildet hier der Rhein die Grenze, und man kommt dort nur über eine urige Holzbrücke auf die andere Seite. Die gestrichelte Linie auf dem Bodenbelag muss eine andere Bedeutung haben. Den genauen Punkt habe ich hier leider (noch) nicht gefunden.


    Bild 17 zeigt in der Tat unmittelbar die Grenze zwischen dem französischen Menton und dem italienischen Ventimiglia, direkt an der Meeresküste. Nur erkennt man in diesem Bereich auf StreetView, dass gleich nebenan noch eine alte Grenzkontrolle steht (die natürlich nicht mehr in Betrieb ist). Die auf dem Bild zu sehende abgesperrte Fläche war wohl mal die Manövrierfläche für den Zoll.


    Bild 20 dürfte der Grat kurz vor dem Gipfel der Zugspitze sein, und damit ein sehr gutes Beispiel für das Thema der Fotoserie. Links am Bildrand kann man die Seilbahnstationen am Zugspitzplatt erkennen.


    Bild 12 könnte das Strandbad von Bissone sein, einen Steinwurf von der Grenze zu Campione d'Italia entfernt. Natürlich wieder mals nicht direkt an der Grenze, aber recht nah dran. Wobei diese Grenze aufgrund der Enklave ohnehin etwas speziell ist.


    Bild 8 (Bodensee) na gut, ziemlich nah dran. Aber die Grenze zwischen Deutschland und Österreich ist hier eine Bachmündung, und wenn man die Haare noch weiter spaltet, ist der Bodensee ja ein multinationales Gewässer...


    Bild 6 (Lettland/Litauen): OK, wenn man nur ein paar Schritte zurückgeht, sieht man die Grenzmarkierungen. Am Strand selbst sind sie halt nicht besonders haltbar.


    Bild 4 (Polen/Litauen): Netter Badesee, auf dem man bestimmt auch die Grenze queren kann. Aber die Grenze selbst ist zwischen diesen beiden Ländern eine deutliche Schneise in der Landschaft. Diese kleine Lücke im Gebüsch muss ein wenig abseits von der Grenze sein.

    Ja, das ist der westlich vorgelagerte Turm von Burg Fleckenstein. Der ist auf diesem Bild hier ganz gut zu erkennen. Oder auch hier.
    Ist also in der Tat ein paar hundert Meter von der Grenze entfernt.


    Nachtrag: Der Damm auf Bild 1 läuft zwar auch parallel zur Grenze, aber auch in ca. 100m Entfernung. Zumindest sind sich da Google Maps und OpenStreetMap einig. Ich kann mir vorstellen, dass das bei ein paar weiteren Bildern der Serie auch der Fall ist, wenn nicht direkt eine Grenzmarkierung zu erkennen ist.


    Meine Frau hat aber bedenken wegen einer Anti-Ausländer-Stimmung in GB. Irland könnte ebenfalls unruhige Zeiten bevorstehen, würdet oder werdet Ihr trotzdem dorthin reisen?

    Wenn es in Großbritannien im Umfeld des Brexit eine ausländerfeindliche Stimmung gegeben hat oder immer noch gibt, dann bezieht diese sich eher auf Arbeitsmigration, d.h. das auch aus anderen Ländern bekannte Argument "Die nehmen uns die Arbeitsplätze weg". Als Tourist, der keinen Arbeitsplatz und keine Sozialleistungen beansprucht, sondern im Gegenteil Geld ins Land bringt, ist man da nicht in der Schusslinie.


    Ich würde so eine geplante Reise auf jeden Fall durchziehen und dabei ein paar zusätzliche Punkte beachten:

    • Grenzkontrollen werden wahrscheinlich ein Thema sein. Da ist zwischen Ende März (Stichtag Brexit) und dem Sommer noch einige Zeit, dass sich die Prozesse zumindest grundlegend einpendeln können. Da solltet Ihr über diverse Kanäle im Netz eigentlich mitbekommen, worauf Ihr Euch konkret einstellen müsst.
    • Bezüglich Nordirland ist natürlich erhöhte Wachsamkeit gefordert, weil eventuelle Eskalationen hier nicht vorhersehbar sind. Da hilft nur, die Nachrichten zu verfolgen und zusätzlich einen Blick auf die Reisehinweise des Auswärtigen Amts zu werfen. Am Ende seit Ihr mit dem Wohnmobil ja flexibel, und wenn Euch während der Reise Nordirland zu "heiß" wird, dann könnt Ihr ja dem ja ausweichen und dafür die Republik Irland (oder auch England und Wales) intensiver bereisen. Gerade in den ländlicheren Gebieten werdet Ihr dort - abgesehen von Nachrichten - nicht allzu viel direkt mitbekommen.

    Wie das im europäischen Ausland aussieht, weiß ich nicht. Ich habe nur gehört, dass die meisten Brillengläser, die man in Deutschland bekommt, in Hongkong gefertigt werden. Wenn man dort zum Optiker geht, bekommt man dieselben Gläser nicht nur deutlich schneller (innerhalb von Stunden) sondern auch viel billiger.
    Auch wenn Euch das jetzt nicht viel helfen wird...

    Wer traut sich?

    Ich! :rucksack:
    Der Weg erinnert mich von der Schwierigkeit her an den Lisengrat am Säntis in der Schweiz, den ich ein oder zweimal gegangen bin. Hier ein Blogeintrag mit einem ganz netten Foto davon (ganz unten): http://wandern-zweipunktnull.b…lisengrat-santis.html?m=1


    Die Landschaft, auf die man da herunter blickt, ist natürlich ganz anders als in Utah, aber auch nicht zu verachten.


    Der Superlativ im Titel des Videos ("scariest hike") ist natürlich wieder mal gnadenlos übertrieben.

    Also Glück gehabt und fast wie ein Lotto Gewinn, wenn man die aktuellen Schlagzeilen liest ;)
    "Nur jeder fünfte ICE voll funktionsfähig


    https://orf.at/stories/3101650/

    Naja, die meisten Fälle von "nicht voll funktionsfähig" beziehen sich aber auf einzelne defekte Türen, Toiletten, Klimaanlagen, WLAN-Router, Geräte im Speisewagen etc. Also nicht unbedingt Dinge, die die prinzipielle Fahrtüchtigkeit des Zuges beeinträchtigen. Von diesen kleinen Ärgernissen kann ich in der Tat ein Lied singen. Dass tatsächlich die Fahrtechnik spinnt, gibt es zwar hin und wieder auch (mit entsprechenden Konsequenzen auf die Fahrplaneinhaltung), aber das sind dann doch eher die selteneren Fälle.


    Die modernen Züge sind halt vollgepackt mit Technik, die hier und da auch mal ihre Pannen hat. Da hat die Bahn tatsächlich Nachholbedarf in Sachen Reparaturpersonal. Manchmal denke ich auch, man sollte gewisse Dinge lieber etwas einfacher und dafür wieder robuster bauen.

    Diese Verbote haben aus meiner Sicht nichts mit Klimaschutz zu tun, sondern haben allenfalls den Zweck, die Luftverschmutzung in den Städten ein Stück einzudämmen. Ob es allerdings wirklich etwas bringt, ausschließlich Dieselfahrzeuge bestimmter Einstufung zu verbieten, ist allerdings fraglich.
    Die A40 kenne ich zwar nur von der Landkarte her, aber ich gehe mal davon aus, dass eine Sperrung dieser Strecke ähnliche Auswirkungen haben wird wie wenn man hier in München einen Teil des mittleren Rings dichtmachen würde. Der ist zwar keine Autobahn, aber im größten Teil der Strecke doch zumindest "autobahnähnlich". Und es ist einfach die Hauptverbindungsstraße für alle, die von einer Seite der Stadt auf die andere wollen.


    Und wenn man mit Fahrverboten halbwegs wirkungsvoll das Klima beeinflussen will, muss man schon wesentlich großflächiger vorgehen - und dabei sämtliche anderen Verbrennungsmaschinen (Schiffe, Dieselloks, Kraftwerke, Müllverbrennung, ...) mit einschließen.