Beiträge von AlexM
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Inzwischen bin ich wieder zurück (und wieder voll im Berufsstress...). Hinter mir liegen knapp 900 km, verteilt auf 13 Tage im Sattel, mit ein paar Ruhetagen dazwischen. Bevor die Erinnerungen ganz verblassen notiere ich hier mal so meine Erkenntnisse:
Werkzeug / Ausrüstung:
Das Einzige, was ich unterwegs wirklich gebraucht habe, war das Öl für die Kette. Nach einem halben Tag im Regen hat die Kette doch ein bisschen gelitten. Nach der Behandlung lief sie dann wieder "wie geschmiert".
Und dann habe ich an einem meiner Ruhetage noch einen Fahrradladen aufgesucht, weil die Bremsklötze ausgetauscht werden mussten. An so etwas hatte ich vor dem Start auch nicht mehr gedacht. Und als die Bremsen an besagtem Regentag immer schlechter gegriffen haben, habe ich sie mir etwas genauer angesehen. Mal abgesehen davon, dass die Beläge ohnehin nicht mehr neu waren, haben sie durch das zusätzliche Gewicht doch noch etwas mehr gelitten als im Normalbetrieb. Naja, und dann habe ich mir bei dieser Gelegenheit auch noch neue Lenkergriffe geleistet, weil von den alten auch nicht mehr viel übrig war. Auch die Griffe waren beim Start schon ordentlich angeschlagen, und die Noppen auf der Innenfläche der Fahrradhandschuhe haben ihnen dann den Rest gegeben.Sicher hätte man da im Vorfeld besser vorsorgen können. Aber je nach Länge und Härte der Tour kann man es auch unterwegs durchaus schaffen, neues Material kaputt zu kriegen. Für die nächste Tour kommt dann also wohl mindestens ein Satz Bremsklötze in die Werkzeugtasche.
Spanngurte und Kabelbinder hatte ich auch dabei. Am ersten Tag hatte ich auch noch ein Gepäckstück mit einem Gurt zusätzlich am Gepäckträger festgemacht. Es stellte sich aber heraus, dass das gar nicht nötig war. Aber je nachdem, was man allenfalls zwischendurch mal transportieren muss, sind die Dinger meiner Erfahrung nach schon sehr praktisch.
Die kleine Rolle Ducktape kam unbenutzt wieder heim, und die Stirnlampe hat im Gepäck eher gestört als dass ich sie gebraucht hätte.
Kleidung:
Hier hatte ich unterwegs meine bewährte Kombi aus Radlerhose und Funktionstrikot, meist kombiniert mit einem zusätzlichen Funktions-T-Shirt. Unabhängig vom Wetter war das Zeug bei jeder Tagesankunft ziemlich nass, daher war das Reisewaschmittel auch eine der wichtigsten Requisiten. Je nach Durchlüftung des Hotelzimmers wurden die Fahrradklamotten über Nacht mal mehr mal weniger trocken. Aber die Restfeuchtigkeit war meistens nach den ersten Minuten im Sattel draußen. Bei den Socken dauerte das Trocknen meist etwas länger, aber dafür hatte ich einige Paare mehr davon dabei.
Dazu kamen noch die Regenjacke und Regenhose, sowie zwei ganz dünne Windstopper-Jacken (eine mit, eine ohne Ärmel).
Die "Abendgarderobe" bestand aus einer langen Trekkinghose, zwei Funktions-Hemden und einem robusten Paar Schuhe. War ganz in Ordnung so. Allerdings war ich auch ganz froh darüber, dass ich zwischendurch eine Unterkunft mit Waschservice hatte. Wenn die Sachen nicht im Schleudergang vorgetrocknet worden wären, hätte ich sie nämlich nie bis zur nächsten Abfahrt trocken bekommen. Und das Waschen musste dann doch irgendwann mal sein...
Nicht gebraucht habe ich den Fleecepulli, aber das lag eher am Glück mit dem Wetter.Was aber bei der nächsten längeren Tour mit muss: Babycreme, um den mit der Zeit doch etwas rot gescheuerten Hintern wieder zu beruhigen. Es muss ja nicht unbedingt die drei mal so teure spezielle Radler-Fettcreme sein.
Verpflegung:
Neben der Brotzeit, die ich alle 1 bis 2 Tage erneuert habe, hatte ich noch einige Schokoriegel dabei. Die waren einerseits dann ganz praktisch, wenn die Strecke bis zur gebuchten Unterkunft nicht enden wollte, und dann hatte ich an dem erwähnten Regentag auch keine Lust, mich irgendwo zum Essen hinzusetzen. Also habe ich nur hin und wieder an einem Bushäuschen angehalten und mir so ein Stück Süßkram reingedrückt.
In Sachen Getränk waren die 1,5 Liter Wasser in der Tat grenzwertig - vor allem an den ganz warmen Tagen mit längeren Etappen. Allerdings bekomme ich während der Fahrt auch nicht sehr viel mehr runter. Da muss dann schon eine längere Pause her. Dementsprechend lief dann, wenn ich unterwegs irgendwo eingekehrt bin, schnell mal ein ganzer Liter Flüssigkeit meine Kehle hinunter. Und abends habe ich mit dem Trinken auch nicht gespart.Sonstiges:
Die schwersten Einzelteile (abgesehen von den Trinkflaschen, wenn sie voll waren) waren wohl die Ladegeräte für die elektronischen Gadgets, die ich dabei hatte. Besonders der Trafo für die Digitalkamera (aus dem vergangenen Jahrzehnt) und das Ladegerät für die Akkus im GPS-Gerät. Hier hätte ich mit modernerem Equipment sicher nochmal das Gewicht reduzieren können, aber das geht ja auch ganz schön ins Geld. Und wenn die alten Geräte noch funktionieren...Fazit: So schlecht habe ich mit meiner Packliste gar nicht gelegen. In diesem Sinne nochmal Danke für die vielen Hinweise hier

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Wie warm oder kalt die Nächte in den albanischen Alpen sind, kann ich nicht sagen. Als Vergleich biete ich mal meine Tour durch Korsika (GR20), wo ich auch in Höhen von bis zu 2000 m gezeltet habe. Ein Thermometer hatte ich da nicht, aber es war mit einem normalen Schlafsack und auch ohne irgendwelche besonders warmen Nacht-Klamotten gar kein Problem. Ich denke nicht, dass es auf dem POB-Trail wesentlich kälter ist.
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Schon gut :angel: . Bei etwas weiterem Aufnahmewinkel sieht das schon eher nach Mont Blanc aus. Mir war nicht bewusst, dass der Gipfel selbst wie ein kleiner Schneehügel aussieht. Die Felsen sind halt weiter unten. Ich kannte den Berg bisher nur aus noch größerer Entfernung, da fallen einem solche Details nicht auf. :tja:
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Hmm, sicher, dass das der Mont Blanc ist? Den habe ich aus größerer Entfernung als deutlich felsiger in Erinnerung. Schätze, dass das eher ein Hang auf der Route zum eigentlichen Gipfel ist.
Dass da so eine Karawane hoch zieht, wundert mich jetzt weniger. Wir hatten ja schon ähnliche Bilder vom Snowdon oder vom Rysy hier im Forum, und die sahen irgendwie ähnlich aus. Und das ist auch der Grund, warum ich solche Gipfelbesteigungen inzwischen gar nicht mehr so mag. Da lockt halt ein bekannter Name und zusätzlich noch die Tatsache, dass es der höchste Berg von sowieso ist, und schon laufen die Leute in Scharen da hinauf. Und wer es nicht selbst schafft, der findet für Geld auch noch irgendeinen Einheimischen, der ihn hoch trägt. Manchmal übersehen solche Leute dann, dass mir diesen Bergen dich nicht zu spaßen ist. Noch krasser als am Mont Blanc ist ja wohl noch das, was am Mount Everest abgeht. Was dort heutzutage los ist, verstehe ich auch nicht mehr wirklich. ..
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In Bayern liegt die Grenze, ab der eine Tour zu melden ist, meines Wissens bei 50 Teilnehmern. Ab dieser Zahl sieht sich die Polizei in der Pflicht, den Verkehr zu regeln - auf Kosten des Veranstalters natürlich. Zumindest sagte mit der Organisator einer jährlichen Fahrrad-Wallfahrt, dass er peinlich genau darauf achtet, die Teilnehmerzahl unter 50 zu halten, weil es sonst deutlich bürokratischer und teurer wird.
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Das Wort "bis" ist in diesem Fall lateinisch und heißt "zweimal". Das hängt man sowohl im Italienischen als auch im Französischen gerne an, wenn eine Nummer erneut vergeben wird. Im Deutschen hängt man statt dessen eher ein "a" oder "b" an. Das passiert auch in Deutschland auch schon mal bei Straßennummern.
Im Falle der italienischen SS45/SS45bis gehe ich davon aus, dass es sich ursprünglich mal um eine durchgehende Straße gehandelt hat. Die heutige SS45 geht ja von Genua bis Piacenza. Dann kommt eine Lücke von ca. 30 km bis Cremona, wo dann die SS45bis anfängt. Das Stück dazwischen ist heute eine Provinzstraße. Wahrscheinlich wurde hier ein Abschnitt der ursprünglichen SS45 herabgestuft, nachdem parallel dazu die Autobahn gebaut worden war. Damit gab es nun 2 getrennte Abschnitte, die beide SS45 hießen, und um diese auseinander zu halten, hat man dem einen Abschnitt den Zusatz "bis" angefügt. Laut dem von Dir verlinkten Wiki-Artikel sind ja inzwischen noch weitere Abschnitte herabgestuft worden.
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Über Spinnen habe ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht. Und notfalls kann man selbst mit ruhigem Schritt immer noch schneller laufen als jede Spinne. Wo ist da also das Problem?
Schlangen sind scheue Tiere. Sobald sie merken, dass sich ein größeres Tier oder auch ein Mensch nähert, verziehen sie sich in eine Nische in sicherer Entfernung. Voraussetzung ist nur, dass sie es rechtzeitig merken, und nicht erst, wenn man schon fast auf sie getreten ist. Um sich die Schlangen vom Leib zu halten, reicht daher ein (Wander-)Stock, mit dem man regelmäßig in den Boden sticht oder auf die Steine schlägt. Das merken die Schlangen und verziehen sich, bevor man sie überhaupt wahrgenommen hat. Sollte man doch eine sehen, macht man eben mit dem Stock etwas Lärm, und dann ist sie auch gleich weg.
Zum Thema Tollwut fällt mir nur ein, dass ich noch als Kind mit den Eltern häufiger auf Waldwegen unterwegs war, wo Schilder mit der Aufschrift "Wildtollwut - gefährdeter Bezirk" zu sehen waren. Mir war zwar damals manchmal ein wenig mulmig, nachdem ich gelernt hatte, was Tollwut ist, aber letztlich sind wir da nie einem Tier begegnet. Für den Fall, dass doch mal ein Tier auftaucht (von dem man ja nicht wissen kann, ob es tollwütig ist oder nicht), gilt dann ohnehin die Grundregel, Abstand zu halten (und eben gerade als Kind nicht zu versuchen, das Tier zu streicheln).
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Bienen und Wespen sind keine Blutsauger, d.h. sie stechen nur, um sich zu verteidigen, wenn sie sich bedroht fühlen. Um Stiche zu vermeiden, gibt es daher nur eine Regel: Ruhig bleiben und auf keinen Fall wild in der Gegend herumfuchteln. Irgendwann verziehen sich die Tiere von allein wieder.
Wenn man Essen auf dem Tisch hat, dann sollte man alles Süße abdecken. Und wenn man sich gerade etwas in den Mund schiebt, muss man eben aufpassen, dass man dabei nicht gerade ein Insekt mit verschluckt. Also auch hier: Langsam und aufmerksam. Das ist schon alles.
Ja, man muss sich schon gut zusammenreißen, wenn einem so ein Tier direkt vor dem Gesicht herumschwirrt. Aber das Beste in dieser Situation ist eben immer noch, gar nichts zu tun und zu warten, bis das Tier wieder weg ist. Aber jegliche Nervosität macht nur das Tier nervös, und damit steigt das Risiko, dass es auch sticht.
Der letzte Bienen- oder Wespenstich ist bei mir auch schon Jahrzehnte her. Und damals als Kind ist mir das auch nur passiert, weil ich aus versehen auf ein Insekt getreten bin. -
Ich war todesmutig und bin Seilbahn gefahren!!!
Wow, Glückwunsch!
:zwink:
Ich weiß nicht wirklich, welchem Zweck sie dient
Ich schätze mal, das war ein Ausdruck der Technikbegeisterung des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurden ja überall im Land nicht nur Eisenbahnen, gebaut, sondern eben auch Standseilbahnen und Zahnradbahnen an alle möglichen Berge gesetzt. In Zürich gibt es so gleich drei solche Standseilbahnen (ok, ein wenig länger als die Marzilibahn), und in Bern gibt es in der Nähe des Münsters auch noch einen Aufzug, der von der Altstadt hinunter zur Aare führt. Auch die U-Bahn Lausanne geht auf eine frühere Zahnradbahn zwischen Stadt und See zurück. -
Eben - die Bremsfllüssigkeit zieht im Stillstand genauso viel Wasser wie bei starker Beanspruchung der Bremsen. Eine regelmäßige Überprüfung muss also auf jeden Fall sein, und dafür geben die Hersteller ja auch Wartungsintervalle vor. Aber sie "verschleißt" durch starkes Bremsen eben nicht stärker als sonst. Da gibt es allenfalls andere (mechanische) Teile, die durch starke Beanspruchung tatsächlich verschlissen werden. Die haben aber mit der Bremsflüssigkeit selbst nichts zu tun.
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Ich bin selbst kein Auto-Experte, aber Wikipedia schreibt dazu folgendes:
Zitat von "[url=http://de.m.wikipedia.org/wiki/Bremsfl%C3%BCssigkeitWikipedia zu ' Bremsflüssigkeit'[/url]"]Da der Wasseranteil aufgrund der Hygroskopie mit der Zeit steigt, sehen viele Wartungspläne aus Sicherheitsgründen alle zwei Jahre den kompletten Austausch der Bremsflüssigkeit vor, unabhängig von der Benutzung des Fahrzeugs und dem tatsächlichen Wasseranteil
(Hervorhebung von mir)Mit anderen Worten: Die Wartungsintervalle für die Bremsflüssigkeit haben nichts mit der Beanspruchung der Bremsen zu tun sondern nur mit der verstrichenen Zeit. Ein Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt ist also nicht nötig.
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Wenn man draußen ist, hilft vor allem lange Kleidung - und wenn es noch so warm ist (die ist nebenher auch der beste Schutz gegen Sonnenbrand). An Händen und Gesicht wird man unterwegs (zumindest in Mitteleuropa) tagsüber eher selten gestochen.
Für die Nacht helfen vor allem Fliegengitter bzw. Moskitonetze. Natürlich sollte man dabei vor dem Schlafengehen sicher gestellt haben, dass sich nicht schon Mücken im Inneren des Gitters bzw. Netzes befinden, sonst bringt das alles nichts. Und man darf wirklich keine Öffnung unvergittert lassen, sonst finden die Tierchen ihren Weg eben doch. Je nach Konstruktion von Zelt bzw. Womo ist es eben nicht ganz einfach, alles dicht zu bekommen.
Und dann gibt es eben noch die chemische Keule. Wenn man in bekanntermaßen mückenverseuchten Gebieten unterwegs ist, ist so ein Mückenschutzmittel wohl ein Muss. Dann sollte man sich aber auch genauer erkundigen, welches Mittel gegen die in der Region vorherrschenden Viecher auch am besten wirkt. Da gibt es nämlich durchaus Unterschiede. Oftmals sind die besten Produkte diejenigen, dei man vor Ort findet. Und dann gibt es auch noch verschieden starke Mittel, wobei die stärksten Mittel mitunter auch recht heftige Substanzen enthalten, die vielleicht nicht jeder über längere Zeit auf seiner Haut haben will. Soweit ich weiß, gibt es da beispielsweise Mittel, die aufgrund der einen oder anderen Zutat in Deutschland verboten sind.
Naja, und "Moskito" (bzw. "mosquito") ist eigentlich nur das spanische Wort für "Mücke". Da gibt es eigentlich keine prinzipiellen Unterschiede. Außer dass die eine Art vielleicht etwas aggressiver ist als andere.
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Hallo erstmal

Ich war zwar auch noch nie in Rom und kann zu den konkreten Stationen auch nichts sagen, aber vielleicht helfen Dir ein paar allgemeine Ratschläge:
Könnte mir zum Beispiel jemand helfen, wie wir am besten vom Hotel aus zum Palatin (also der Station colosseo) kommen?
Unser Hotel ist das Domus Pacis Torre Rossa Park. (Adresse: Via di Torre Rossa, 94)Die römischen Verkehrsbetriebe haben einen Online-Fahrplanserver, mit dem man sowas gut herausbekommt. Ich stelle allerdings fest, dass die deutsche Übersetzung dieser Seite doch recht gewöhnungsbedürftig ist. Vielleicht kommt Ihr mit der englischen besser klar - oder gleich mit dem italienischen Original (kenne ja Eure Sprachkenntnisse nicht). Auf jeden Fall hat mir die Seite folgende Verbindung ausgegeben:
ZitatAlles anzeigen
Departure from Via Di Torre Rossa, 94
walk 1050 meters
go to stop Cornelia
- take Line No METROA (ANAGNINA) to 10 stops
get off at stop Termini
walk 50 meters
go to stop Termini
- take Line No METROB (LAURENTINA) to 2 stops o METROB1 (LAURENTINA)
get off at stop Colosseo
walk 50 meters
to Piazza Del Colosseo, 1
METROA every 4 min.
METROB every 10 min. METROB1 every 10 min.
Covered distance: 9448 Meters
Date/Time Route calculation: 09/08/2014 16:48Ihr habt also einen Kilometer zu Fuß vom Hotel zur nächsten Metro-Station, und von dort aus geht es mit einmal Umsteigen zum Kolosseum. Soweit die Route mit den wenigsten Umsteigevorgängen. Wenn Ihr auf die Option "schnellste Route" geht, dann kommt heraus:
ZitatAlles anzeigenDeparture from Via Di Torre Rossa, 94
walk 150 meters
go to stop TORRE ROSSA/DOMUS PACIS
- take Line No 98 (PAOLA) to 13 stops o 881 (PAOLA)
get off at stop P.ZA DELLA ROVERE
- take Line No 64 (TERMINI (MA-MB-FS)) to 6 stops o 46 (P.ZA VENEZIA) o 916 (P.ZA VENEZIA)
get off at stop VIA TORRE ARGENTINA
- take Line No 87 (L.GO COLLI ALBANI (MA)) to 8 stops o 81 (MALATESTA)
get off at stop CELIO VIBENNA
walk 100 meters
to Piazza Del Colosseo, 1
881 every 20 min. 98 every 12 min.
46 every 15 min. 916 every 30 min. 64 every 6 min.
81 every 30 min. 87 every 12 min.
Covered distance: 8221 Meters
Date/Time Route calculation: 09/08/2014 16:48
Hier sind es also 3 Abschnitte mit dem Bus. Die Wahl habt nun Ihr.
(Mein persönliche Favorit wäre wohl der Bus, weil man da unterwegs auch noch etwas von der Stadt sieht)
Geplant ist ja Sorrent.
Da wissen wir aber noch nicht sicher, wie wir die 6 Stunden füllen sollen. (Wir rechnen mit zwei/drei Stunden, aber dafür lohnt sich die lange Fahrt ja nicht)
Dann kam die Idee mit der Fähre nach Capri zu fahren. Da das zeitlich aber eng werden könnte, kam die Idee von Neapel aus nach Capri zu fahren, zeit massig spart man dann ja einiges. Das Problem dabei ist: Die Fahrt ab Neapel dauert mit den Schnellboot 45 Minuten und da wir auf einer Fähre (und auf einem Sightseeingboot in Hamburg) seekrank waren, sind wir diesbezüglich sehr skeptisch!!
Wobei wir in Capri mehr Sachen wüssten, als in Sorrent.
Ab Sorrent wäre die Fähre 30 Minuten bis Capri, das wäre schon besser, wenn auch nicht ideal.
Mal ganz allgemein: Die beste Vorbeugung gegen Seekrankheit ist: Vorher gut ausschlafen und nicht zuviel essen. Während der Schiffspassage dann immer nach draußen auf den Horizont oder auf die Küste schauen - oder die Augen ganz schließen. Und wie Jerome schon schrieb, gibt es ja auch Medikamente gegen Seekrankheit (die auch völlig ok sind, solange man sie nicht ständig nimmt).ZitatWas sollen wir nun machen?
Wenn Du mich fragst: Ich würde wahrscheinlich bei Sorrent bleiben und nach Absolvieren des "Pflichtprogramms" den restlichen Tag mit einem gemütlichen Essen und/oder Kaffee füllen, oder einem Spaziergang oder etwas Shopping... Möglicherweise fällt Euch auch vor Ort noch etwas auf, was Ihr Euch näher ansehen wollt. Schließlich soll das Ganze Urlaub werden und keine Akkordarbeit.Wenn es doch Capri werden soll, dann wäre ich persönlich für die insgesamt schnellste Strecke - wobei ich allerdings kein Problem mit Seekrankheit habe. Solange sich Deine Erfahrung in Sachen Seekrankheit bisher nur auf die eine Tour in Hamburg beschränkt, würde ich an Eurer Stelle der Schiffsüberfahrt auf jeden Fall nochmal eine Chance geben. Kann ja sein, dass Du damals einfach nur einen schlechten Tag hattest.
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Nach kurzer Suche habe ich die Homepage dieses Campingplatzes / Stellplatzes gefunden: http://www.lofoten-bobilcamping.no.
Betreiber des Platzes sind laut einem Firmenverzeichnis Edith und Reidar Lorentzen (hierfür hat die Suche etwas länger gedauert...). -
Witzig. Ich bin zwar schon ein paarmal über den Oberalp gefahren - mal mit der Bahn, mal mit dem Auto, aber der Leuchtturm ist mir irgendwie noch nie aufgefallen. Wahrscheinlich muss man dafür wirklich dort oben eine Rast einlegen anstatt nur durchzufahren.
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Vor gut 2 Wochen stand in der Süddeutschen Zeitung ein ganzseitiger Artikel über die "Peaks", der leider bis heute nicht online verfügbar ist. Er beschreibt ein wenig die Entstehungsgeschichte des Wegs, und dass die Bergbevölkerung dank den Touristen jetzt einen Grund weniger hat, in die Täler abzuwandern. Touren auf dem Trail finden auch hier selbstverständlich als geführte Gruppentouren statt. Weiter heißt es dazu:
Zitat von "Süddeutsche Zeitung"Einzelgänger tun sich dagegen schwer. Es fehlen noch Schilder, Karten, Betten, dafür gibt es mehr als genug Bürokratie bei der Vergabe von Genehmigungen.
Das deckt sich ja auch mit den Erfahrungen, die wir hier im Thread bisher gesammelt haben.Interessant fand ich auch die Information, dass die Streckenführung wohl auch ein schwierig ausgehandelter Kompromiss ist, unter anderem mit der Bedingung, dass die Wegstrecke in jedem der 3 Länder gleich lang sein sollte. Das erklärt die manchmal doch etwas seltsamen Schleifen, die da gemacht werden. Und damit verstehe ich auch etwas besser, warum die meisten deutschen Reiseveranstalter sich nicht sklavisch an den Trail halten, sondern mal hier einen zusätzlichen Abstecher einbauen und mal dort den Weg deutlich abkürzen. Ähnlich würde ich es inzwischen wohl auch machen.
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Heute durch Zufall im Netz entdeckt: In Weil am Rhein wurde vor ein paar Wochen ein neuer Turm eingeweiht, der auch ganz gut in diese Rubrik passt. Er gehört zum Gelände des Vitra-Designmuseums und ist dementsprechend "künstlerisch wertvoll" gestaltet. Ein paar Fotos davon gibt es auf Wikipedia sowie auf der Internetseite der Firma Vitra
Und hier noch die Position. Da der Turm neu ist, kennt Google Maps ihn natürlich noch nicht. Aber der Punkt auf der (auf dem Bild noch grünen) Wiese dürfte ziemlich genau die heutige Position des Turms markieren.
[map]47.602021, 7.614916[/map]
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Ein wenig anders, aber irgendwie trotzdem passend fand ich die Stromdosen, die ich neulich mehrfach im Landkreis Altötting gesehen habe. Hier geht es nicht um Elektroautos sondern um Elektrofahrräder (neudeutsch: E-Bikes). Hier das Exemplar in der Altstadt von Burghausen:
Ich selbst konnte mit dieser Tankstelle leider nicht viel anfangen, weil mein Fahrrad immer noch ausschließlich mit Muskelkraft funktioniert. Aber angesichts der diversen Steigungen, die man im Alpenvorland eben doch immer wieder antrifft, dürften diese Stationen für "Elektriker" doch sehr willkommen sein. Schließlich gibt es beim E-Bike nichts blöderes als sich mit einem leeren Akku einen Berg hoch zu arbeiten.
Ach ja - und eine Verleihstation für E-Bikes gibt es ein paar hundert Meter weiter übrigens auch.
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Anstatt hier weiter theoretische Überlegungen anzustellen, habe ich an diesem Wochenende mal eine 3-tägige Spontan-Tour unternommen und dabei gepäcktechnisch so getan, als wäre ich noch länger unterwegs. Hier mal ein paar Erkenntnisse:
Was in der ganzen Liste bisher fehlt: Verpflegung! Selbst wenn man zum Essen vorhat einzukehren, muss mindestens eine ausreichende Wasser-Reserve mit (1,5l waren in Ordnung), dazu aber auch eine Notration an schnellen Kalorien, damit man bei längeren Strecken ohne Einkehrmöglichkeit nicht völlig unterzuckert auf der Strecke bleibt. Möglichkeiten dafür sind: Traubenzucker, Müesliriegel, Studentenfutter und diverse mehr. Schokolade wäre bei den Temperaturen an diesem Wochenende keine gute Idee gewesen. Mir ist sogar schon der Schokobezug der Müesliriegel weggeschmolzen.
Für einen künftigen "Ernstfall" werde ich aber auf jeden Fall dafür sorgen, dass ich immer genug Essen für eine "gescheite Brotzeit" dabei habe. Denn selbst im ach so touristischen Land wie Österreich sind die Wirtshäuser nicht ganz so dicht gesät, wie man es manchmal gerne hätte. Und manchmal ist man ja auch noch wählerisch...Auch noch nicht auf der Liste: Was man so für die Übernachtung braucht. Also Schlafanzug, Zahnbürste und weitere Hygieneartikel. Im Sommer als kleiner Luxus: Badehose und Handtuch. Letzteres auch, wenn man vorhat, Jugendherbergen anzusteuern.
Zu dem in den letzten Beiträgen diskutierten Thema "Werkzeug" gab es keine Erkenntnisse. Denn glücklicherweise bin ich nicht in die Gelegenheit gekommen, irgendetwas reparieren zu müssen.
Achja, bezüglich "Taschen am Rad festmachen": Zunächst mal hat mich die Praxis daran erinnert, dass man meine Taschen nicht mal so eben vom Rad herunter bekommt. Gerade wenn sie so voll sind wie auf dieser Tour, muss man schon genau wissen, wo man ziehen und wo man festhalten muss, damit man die Taschen runter bekommt. Auf jeden Fall kein Vergleich zu den modernen Taschen, die man wirklich mit einem Handgriff losbekommt. Für längeres Abstellen in "unsicherer" Umgebung hätten die Taschen aber auch noch Schlaufen, durch die ich mein Schloss ziehen kann. Sollte also reichen.Und apropos "voll": Ich bin mir nicht sicher, ob es evtl. geschickt ist, die zweiten Schuhe durch ein Paar Trekkingsandalen zu ersetzen und so Platz in den Packtaschen zu sparen. Bei der Schönwetter-Tour, die ich jetzt hinter mir habe, wäre das kein Problem gewesen, aber ich fürchte, dass ich nach einer verregneten Etappe durchaus dankbar für ein paar geschlossene Schuhe wäre.
Nochmal ein wenig Luxus: Mein (Pocket-)Fotoapparat kommt nächstes Mal auch wieder mit - natürlich samt Ladekabel... Denn obwohl mein Handy auch recht passable Bilder schießen kann, hat der Fotoapparat dann doch noch ein paar Features mehr mit denen ich noch ein paar Reiseeindrücke mehr hätte festhalten können.