Beiträge von AlexM

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    Sehr zum Leidwesen unserer Nachbarn steht unser Womo in UNSEREM Garten.

    Solche "Parkplätze" habe ich auch hier und da gesehen. Je nachdem, wie groß der Garten ist, geht dabei natürlich auch ein nicht unerheblicher Teil des Gartens drauf. Ist halt eine Frage der Prioritäten. Ich habe auch schon ein Grundstück gesehen, auf dem im letzten Halbjahr eigens fürs Womo ein neuer Carport gebaut wurde, wo vorher "grüne Wiese" war. Und wenn der Platz relativ nah an der Grundstücksgrenze liegt, kann der Anblick des Mobils den Nachbarn durchaus schon mal ärgern (mehr dazu weiter unten).


    Kurz gesagt: Wohnmobile verursachen Neid. Sie sind groß und sehen teuer aus. Dass in unserer Straße aber die Hälfte aller Pkws mehr kostet, als das was wir für unser gebrauchtes Wohnmobil bezahlt haben, sieht natürllich keiner.

    Naja, Neid ist ein er von mehreren Aspekten, auch wenn ich mich dem nicht ganz verschließen kann. In meiner Straße stand lange genug ein Womo mit dem provokativen Spruch: "Zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung, zum Reisen topfit". Danke, Ihr lieben rüstigen Rentner, dass Ihr mir das unter die Nase reiben müsst ...
    Ein anderer Aspekt ist aber auch: So ein Womo ist nunmal ein ziemlich großes "Schiff", und wenn so ein Gefährt direkt vor dem eigenen Fenster steht, dann fühlt man sich auch schnell schon mal eingeengt. Ich denke mal, dass dieser Aspekt bei Deinem damaligen Nachbarn auch eine Rolle gespielt hat. Und vielleicht hast Du ihm damit auch einfach seinen "gewohnten" Parkplatz direkt vor dem eigenen Haus blockiert. Es soll ja Leute geben, die wegen sowas schon mal ausfällig werden.
    Beim eben erwähnten Womo mit dem tollen Spruch kam dazu, dass der Gehsteig zwischen dem Womo und dem angrenzenden Gartenzaun so schmal war, dass man mit einem aufgespannten Regenschirm einfach nicht mehr durchkam. Bei einem Auto (naja, bei einem SUV vielleicht nur bedingt) kann man den Schirm noch bequem übers Fahrzeugdach heben und kommt locker durch, aber bei einem Womo: keine Chance.
    Und das Thema Sichtbarriere spielt natürlich auch eine Rolle, wenn man in eine Straße einbiegen will, aber ein geparktes Womo die Sicht auf den Verkehr massiv verdeckt.

    Aber ich sehe schon: Die "ernsthaften" Womo-Reisenden (zumindest hier im Forum) suchen sich doch lieber einen festen Unterstand. Nur sind solche Plätze anscheinend auch nicht ganz so einfach zu finden.

    Überhaupt ist ein Vergleich zwischen den Kartendiensten interessant. Östlich von Belgrad gibt es laut Bingmaps die Ortschaft Weißkirchen. Bei Openstreetmap wird sie auch Weißkirchen genannt. In Klammern steht dahinter der Ortsname auf Kyrillisch: Бела Црква. Zum Vergleichen auf Ortsschildern vielleicht noch hilfreich, aber zum Lesen und "Übersetzen" nicht so sehr. Aber hier hätten wir ja dann wieder Googlemaps. Und dort erfahren wir, dass es sich um Bela Ckrva handelt.

    Bei der Openstreetmap ist der Name in mehreren Sprachen vorhanden. Welcher davon angezeigt wird, ist dann eine Frage, die das jeweilige Anzeigeprogramm für sich beantworten muss. Im genannten Beispiel findet man folgende Namen in der Openstreetmap-Datenbank:

    (Offizieller) Name: Бела Црква
    Mehrsprachiger Name Deutsch: Weißkirchen
    Mehrsprachiger Name Englisch: Bela Crkva
    Mehrsprachiger Name Ungarisch: Fehértemplom
    Mehrsprachiger Name Rumänisch: Biserica Albă
    Mehrsprachiger Name Russisch: Бела-Црква
    Mehrsprachiger Name Serbisch: Бела Црква
    Mehrsprachiger Name Serbisch(latein): Bela Crkva

    Schaut man sich den Ort auf openstreetmap.org in der "Standard"-Ebene an, erscheint nur der serbische Name. In manchen anderen Kartenebenen erscheint sowohl "Бела Црква" als auch "Bela Crkva". Wo ist bei Dir der deutsche Name aufgetaucht?
    Die Handy-App OsmAnd, die mit OpenStreetMap-Karten arbeitet, hat für die groben Maßstäbe eine "Übersichtskarte der Welt", in der alle Ortsnamen - falls vorhanden - auf Deutsch angezeigt werden, während man für die detaillierten Offline-Karten über Optionen einstellen kann, ob man die Ortsnamen in der jeweiligen Landessprache oder in einer anderen Sprache sehen will.

    Ich vermute mal, dass Google und Bing auch die Ortsnamen in mehreren Sprachen kennen, denn sonst würde man bei der Suche nach "Bela Crkva" nicht in "Weißkirchen" landen. Welcher Name in welcher Situation angezeigt wird, ist aber wie gesagt etwas anderes.

    Ich habe ja selbst kein Wohnmobil, aber seit ich hier im Forum unterwegs bin, bin ich auf diese Gefährte wohl ziemlich sensibilisiert. Jedenfalls fällt mir immer wieder auf, dass bei mir im Ort Unmengen von Wohnmobilen, Wohnanhängern und Reise-Kastenwagen herumstehen, und es scheinen von Monat zu Monat immer mehr zu werden. Viele davon stehen in den Wohngebieten am Straßenrand, andere am Ortsrand oder in Gewerbegebieten, wo der Parkraum etwas großzügiger ist. Gerade bei den Gefährten, die am Ortsrand herumstehen, frage ich mich öfters mal, ob da der Besitzer hin und wieder mal nach dem Rechten schaut oder nicht. Manchmal sieht man dann auch einen Aufkleber auf der Scheibe mit einem freundlichen Hinweis von der Polizei, dass das Fahrzeug nicht korrekt angemeldet ist (wahrscheinlich TÜV abgelaufen oder so) und deshalb nach spätestens einem Monat amtlich entsorgt wird. Also durchaus auch ein Risiko für den Besitzer eines solchen Gefährts. Von irgendwelchen dummen Zufällen und Unfällen mal ganz zu schweigen.

    Deshalb mal die Frage an die Reisemobil-Besitzer hier im Forum: Wo stellt Ihr Euer gutes Stück ab, wenn Ihr gerade mal nicht unterwegs seid?

    Noch mehr Beispiele:

    In Frankreich (Elsass-Lothringen) findet man auf Google Maps Städte wie Zabern, Diedenhofen und Schlettstatt. Auf den Schildern vor Ort wird man die aber vergeblich suchen, denn dort ist von Saverne, Thionville und Sélestat die Rede.

    Manchmal waren die Google-Leute aber auch nicht ganz so konsequent. In der Schweiz findet man zwar einerseits Freiburg (Friboug), Genf (Genève) und Sitten (Sion), aber andererseits hat man sich die Bezeichnung "Bellenz" für Bellinzona gespart.

    Ebenso in Slowenien: Dass sich hinter "Aßling" der Grenzort Jesenice versteckt, muss man wohl wissen. Hingegen hat man sich den deutschen Namen "Laibach" für Ljubljana dann doch verkniffen, dabei wäre mir dieser eher noch eingeleuchtet. Und bei Maribor gab es wohl ein kleines Tauziehen, ob der deutsche oder der slowenische Name verwendet werden sollte: Anstelle von "Marburg an der Drau", wie ich es erwartet hätte, steht dort jetzt "Maribor an der Drau". Auch eine interessante Zwischenform.

    In Rumänien, bzw. genauer: Siebenbürgen, sollte man zusätzlich auch noch eine andere Karte mit den aktuellen rumänischen Ortsnamen dabei haben, sonst hat man schnell verloren.

    Also, ich kann einen gewissen Trend zum Eindeutschen von Ortsnamen eigentlich nur dort nachvollziehen, wenn es um Länder geht, in denen ohehin eine ganz andere Schrift verwendet wird. Ob man 北京 nun als "Peking" oder als "Beijing" transkribiert, ist mir ziemlich egal. Ähnlich auch im Fall von arabischen Ortsnamen. Aber dort, wo mit lateinischen Buchstaben geschrieben wird, sollte auch die einheimische Bezeichnung in der Karte zu finden sein - und wenn man es denn gerne möchte, evtl. ein abweichender deutscher Ortsname daneben. Aber ausschließlich eine deutsche Ortsbezeichnung anzuzeigen, die auf den Schildern im Land nicht zu finden ist, und die vor Ort auch kaum noch einer kennt, finde ich reichlich ungeschickt.

    Ich war auch erst überrascht, als ich die Meldungen von den ersten Quiz-Teilnahmen im Dashboard sehen konnte, ohne das dieses neue Feature zuvor angekündigt worden war. Ist aber eine ganz nette Sache und erinnert ein wenig an die Spiele-Sektion im "alten" Forum.
    Das Bundesländer-Quiz ist mit seinem engen Zeitlimit schon ziemlich hart (aber ansonten wäre es viel zu einfach). Nur ist es damit auf einem Smartphone (bzw. allgemein mit einer etwas langsameren Internetverbindung und langsamerem Bildschirmaufbau) dann gar nicht mehr zu schaffen. Da muss dann halt doch der normale PC her.

    Mal schauen, ob ich mir dazu auch mal ein eigenes Quiz einfallen lasse...

    Bei 4 Tagen Urlaub würde ich mir wohl eher etwas im Nahbereich suchen. Warum also nicht mal eine Gegend innerhalb Deutschlands besuchen, die Ihr schon immer mal sehen wolltet, aber bis heute noch nicht kennt, weil Ihr auf den großen Touren ins Ausland immer daran vorbei gebrettert seid?

    Was ich bisher über Elektro-Nutzfahrzeuge mitbekommen habe, dreht sich so ziemlich alles um Fahrten im Nahbereich. Also etwa Fahrzeuge, die innerhalb eines Firmengeländes herumfahren (neben den bisher üblichen Gabelstaplern inzwischen auch kleine Transporter), oder maximal innerhalb einer Stadt (wie der erwähnte Paket-Kurier). Da ist es auch noch relativ einfach, pro Fahrzeug einen reservierten Parkplatz mit Auflademöglichkeit bereitzustellen.
    Langstrecken sind mit dem derzeitigen Stand der Technik nur mit Auflade-Zwischenstopps möglich, und die dauern im Vergleich zum Auftanken eines Benzin- oder Dieseltanks bisher noch zu lange, um wirtschaftlich zu sein. Ähnlich dürfte das auch bei Freizeitmobilen sein.

    Vor einiger Zeit bin ich bei Youtube auf den Kanal Geography Now gestoßen. Dort erscheint in unregelmäßigen Abständen ein Video zu jeweils einem Land, wobei hier nacheinander alle von der UN anerkannten Länder in alphabetischer Reihenfolge erscheinen sollen (und danach alles, was es sonst noch so gibt). Bislang reicht die Serie von A wie Afghanistan bis C wie Congo. Bis zu Z wie Zimbabwe wird es also noch ein Weilchen dauern.
    Mir gefallen diese Videos ganz gut, denn neben diversen Dingen, die ich schon weiß, gibt es immer wieder neue Erkenntnisse zur Landschaft, Politik, und Bevölkerung eines Landes, die ich sehr spannend finde. Und das auch für die kleineren Länder, die man sonst nicht unbedingt auf dem Radarschirm hat.

    Einziger Nachteil (für manche): Die Videos sind auf Englisch. Aber verglichen mit manchen anderen englischsprachigen Videos noch recht gut zu verstehen.

    Hier mal ein Beispielvideo:

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    Meine Reaktion auf die Anschläge in Brüssel war die gleiche wie auf Paris: Kurz versichern, dass von meinen Verwandten vor Ort (die gab es in beiden Fällen) niemand betroffen war, und dann ruhig bleiben und normal weiterleben. Um die Aufbereitung der Anschläge kümmern sich jetzt Polizei und weitere Ermittlungsbehörden, die hoffentlich dafür sorgen, dass es nicht allzu viele weitere solcher Attentate geben wird. Bleibt natürlich ein gewisses Restrisiko, aber das ist nach wie vor deutlich geringer als bei einem stinknormalen Verkehrsunfall (oder im Haushalt oder unter sonstwelchen banalen Umständen) ums Leben zu kommen.

    Nebenher habe ich zur Zeit einen plötzlichen und unerwarteten Todesfall in der engsten Familie zu verarbeiten. Aus dieser Erfahrung heraus habe ich durchaus tiefstes Mitgefühl für jegliche Hinterbliebenen von Attentats-Opfern. Nur spielt es in solchen Fällen überhaupt keine Rolle, ob jemand von einer Bombe aus dem Leben gerissen wurde, oder ob sein Körper von sich aus "aus heiterem Himmel" seinen Geist aufgegeben hat. Die Frage, warum es ausgerechnet diesen Menschen getroffen hat, und warum gerade jetzt, ist so oder so nicht zu beantworten. Für uns Überlebende geht das Leben weiter, und das will weiterhin gelebt werden.

    ich nutze die Zeit und fahre (ja, mit dem Zug, nix fliegen! :) ) für ein paar Tage nach Yangshuo, gut 2000 km südlich von Peking in einer der angeblich schönsten Landschaften der Welt. Das "muss" ich mir einfach ansehen.

    Ja, die Gegend ist schon ein Muss, wenn man so lange in China ist. Allerdings ist Yangshuo inzwischen auch so stark in den Händen des Massentourismus, dass ich mir einen zweiten Besuch gut überlegen würde. Zudem, nachdem ich festgestellt habe, dass sich diese Karstberge über mehrere Hundert Kilometer hinziehen. Ich bin damals von Kunming nach Guilin mit dem Zug gefahren und konnte schon eine gute Stunde vor der Ankunft diese charakteristischen Berge in gar nicht mal so großer Entfernung sehen. Und bei der Weiterfahrt mit dem Fernbus nach Guangzhou haben mich diese Berge - mit kleinen Unterbrechungen - auch bis an den Rand der Küstenebene begleitet. Nur müsste man sich wohl wesentlich intensiver schlau machen, wo man dort in etwas ruhigeren Gefilden Urlaub machen kann, anstatt einfach eine der vielen Unterkünfte im Raum Yangshuo zu buchen.

    Immerhin fährt heutzutage der Hochgeschwindigkeitszug bis Guilin. Als ich dort war, konnte ich überall noch die Trasse in Bau bewundern.

    Mein eigener Urlaub für dieses Jahr ist noch ziemlich offen. Fest steht bisher nur eine Woche Frankreich im Frühling. Eine Option für den Sommer ist eine Tour in die Provence, aber da kann sich auch noch etwas völlig anderes ergeben.

    Mir ist in der Zeit, in der ich in der Schweiz gelebt habe, immer ein Punkt aufgefallen, den die meisten Nicht-Einheimischen regelmäßig falsch gemacht haben:
    Die Stadt Zürich kennt so ziemlich jeder, und daran ist auch nicht viel falsch zu schreiben. Die Einwohner von Zürich heißen aber nicht "Züricher" sondern Zürcher. Das muss man halt einfach wissen, wenn man über die Region etwas schreibt. Die Zürcher regen sich jedenfalls gern und durchaus heftig auf, wenn irgenein Fremder wieder mal ein i zuviel geschrieben hat.

    @Travelking
    Ich glaube, ich kapier's immer noch nicht. Also, verstanden habe ich, dass man auf 20 Liter das Wasser ablassen kann, damit es mit dem Gewicht passt. Aber ich verstehe gerade den Sinn und Zweck dieser Regelung (nicht der Möglichkeit) nicht. Wenn ich also an die Kapazitätsgrenze gelange bzw. sie um, sagen wir mal, 80 kg überschreite, dann habe ich die Möglichkeit, 80 Liter Wasser abzulassen. Aber das kann ich doch so oder so machen, dafür brauche ich doch keine Regelung? Irgendwie stehe ich gerade auf dem (Wasser-)Schlauch.
    (Ich gebe aber unumwunden zu, dass es an mir liegt ^^ )

    Klassische Augenwischerei, um die Zahlen frisieren zu können. Eines der Gefährte, die Du Dir angesehen hattest, hat beispielsweise eine maximale Zuladung laut Hersteller von 560 kg. Klingt auf den ersten Blick wunderbar. Bis Du dann womöglich feststellst, das diese Zahl mit fast leerem Wassertank gemessen wurde (eben den besagten 20 Litern statt 100), und dass auf einer "richtigen" Fahrt von diesen 560 kg erstmal 80 kg für einen vollen Wassertank abgehen. Du hast also de facto nur noch 480 kg für weiteres Gepäck (und Beifahrer) zur Verfügung. Ich habe jetzt kein Gefühl dafür, wie knapp oder großzügig das ist, aber der Inhalt der Schränke in so einem Wagen ist ja gewichtsmäßig nicht zu unterschätzen.


    Geschwindigkeit und Verbrauch: Unser Transit verbraucht rund 7-9 Liter je nach Fahrweise und Strecke. Wir hatten mal einen Test mit über 130 km/h hingelegt, aber das nicht lange gefahren. Wackelig und natürlich höherer Verbrauch. So pendelten wir uns auf rund 110 km/h ein. Wie sind da so eure Werte? Ab welcher Geschwindigkeit wird es "unruhig" bzw. ungemütlich?

    Wenn ich es richtig verstanden habe, besteht der Unterschied zwischen Wohnmobil und Kastenwagen darin, dass man beim Wohnmobil vom Grundfahrzeug nur das Cockpit und das Fahrgestell behält und einen Aufbau draufsetzt, der deutlich größer ist als das "nackte" Gefährt, während man beim Kastenwagen nur den Innenraum des ansonsten unveränderten Gefährts ausbaut. Daher hat ein Wohnmobil eben einen deutlich höheren Luftwiderstand, der sich einerseits beim Verbrauch bemerkbar macht und andererseits bei höheren Geschwindigkeiten für ein unruhiges Fahrverhalten sorgt.
    Meine Erfahrung mit den Kastenwagen bzw. Kleintransportern, die ich so für Umzüge und andere Transporte benutzt habe: Die fahren allesamt locker 130 km/h und mehr, und zwar ohne zu murren, und das auch mit vollgepacktem Laderaum. Ein zum Reisemobil ausgebauter Kastenwagen dürfte sich da auch nicht anders verhalten. Zum Verbrauch kann ich jetzt keine konkreten Zahlen nennen, aber ich schätze mal, dass man die im Internet finden wird.

    AlexM, wenn Du Dich so gut auskennst ...... wo bist Du zu Hause ?

    Inzwischen in München. Aber ich habe einige Jahre lang in der Nähe von Zürich gelebt und bin mit meinem Generalabo in der Freizeit kreuz und quer durch die ganze Schweiz gereist. Dank der guten Zugverbindungen lag die Ruinaulta ganz klar noch im bequemen Tagesausflugs-Radius, so dass ich eben öfters dort war (oder in Richtung Surselva durchgefahren bin).
    Beim letzten Mal war ich dann mit dem Auto von München nach Andermatt und zurück gefahren und habe ganz bewusst die landschaftlich schönere Strecke gewählt. Muss auch nochmal daheim in meinen Fotos wühlen...

    Ja, wir waren ja leider nur auf der Hauptstraße unterwegs. Ist zwar auch schon schön, bietet aber natürlich nicht die Aussichten wie oben auf dem Bild.

    Stimmt. Ich glaube, Du sagtest da auch etwas von Zeitdruck und nicht ganz optimalem Foto-Wetter. Aber man braucht ja auch einen Grund, um nochmal zu kommen.

    Ja, mir ist bei Eurer Planung auch aufgefallen, dass im Grunde die komplette "Rückfahrt" ab der Atlantikstraße nur noch Kilometerfresserei auf der E6 und der Küstenstraße ist. Sowas würde ich mir als "Plan B" in Reserve halten, falls Euch die Urlaubstage ausgehen oder Ihr aus sonstigen Gründen möglichst schnell heim müsst. Ansonsten würde ich auch versuchen, auf diesem Abschnitt noch ein paar Ziele anzusteuern.

    Dazu gleich die Frage: Wollt Ihr Euch Lillehammer und Oslo wirklich anschauen oder hast Du diese Städte nur als Unterwegspunkte eingegeben? Ich würde (Zeitreserve vorausgesetzt) wahrscheinlich in Odda nach Westen abbiegen und über die Straße 51 nach Süden fahren. Dann habt Ihr anstelle des tiefen Trogtals, das sich ewig lang hinzieht und sehr stark befahren ist, eine Fahrt über das Hochland mit reichlich Weitblicken und Kleinkind-tauglichen Wandermöglichkeiten. Wenn ich mir die Bilder von dort auf Google Maps anschaue, komme ich jedenfalls ins Schwärmen.

    Ohne mich jetzt speziell mit Kanada auszukennen: Versicherungen hängen so stark von der jeweiligen nationalen Gesetzgebung ab, dass man kaum eine Versicherung findet, die ein Fahrzeug in einem anderen Land versichern wird. Das wird in diesem Fall wohl auch nur über eine kanadische Versicherung gehen.
    Und wenn das Mobil nicht in Deutschland gefahren wird, kann man es in D durchaus für die Dauer der Reise abmelden.