Beiträge von rabe

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    Hallo Dorit und alle anderen
    Dass unser gesamtes Leben einschließlich unseres Freizeitverhaltens nicht unbedingt "umweltfreundlich" ist, wir unseren Globus mehr und mehr ausbeuten, schädigen ist nun einmal eine Tatsache, an der niemend vorbei kommt.
    Während jedoch in vielen Bereichen etwas getan wird, sei es durch Vorordnungen, Gesetze oder auch durch das jeweilige einzelne (freiwillige) Handeln von uns Menschen bezog ich mich in diesem Thread auf die desaströse Umweltbilanz der Kreuzfahrttouristik.
    Laut NABU setzen die Reedereien noch immer auf das giftige Schweröl als Treibstoff.
    Während in der Automobilindustrie der Rußpartikelfilter kein zubuchbarer Ausstattungsluxus ist sind sie bei den Kreuzfahrtschiffen die absolute Ausnahme. Eine zumindest Minderung der gesundheitsgefährdenden Feinstaubemissionen wird bewusst nicht vorgenommen obwohl sie auch hier möglich wäre.
    Und ja, das betrifft nicht nur die Kreuzfahrtschiffe sondern gleichfalls auch die Frachter, Containerschiffe, die Du ansprichst.
    Jetzt kannst Du ja sagen auf hoher See spielt diese Emission keine Rolle, aber wenn ich bedenke dass die Kreuzfahrtschiffe auch im Hafen, ob in Hamburg oder auch Geiranger keinen Landstrom nutzen sondern weiterhin ihre Dieselmotoren für die Stromerzeugung laufen haben während hier in Deutschland über Fahrverbote nicht nur nachgedacht sondern schon eingerichtet werden dann kann ich nur sagen "verkehrte Welt".
    Wiederum laut NABI ist in Hamburg z.B. die Schiffahrt für fast 40 % der Stickoxidemissionen verantwortlich. Messungen des NABU's haben hier Feinstaubwerte ergeben die 20 x höher lagen als in Stuttgart während des Feinstaubalarms.
    Während die Reedereinen die Investition in die Abgastechnik scheuen zahlen die Anwohner das mit ihrer Gesundheit - oder Besitzer von (älteren) Dieselfahrzeugen werden mit Fahrverboten drastisch bestraft.
    Und nicht dass ich hier jetzt missverstanden werde - auch ich bin in gewissem Maße ein Umweltsünder, denn auch ich fahre in meiner Freizeit einen (Diesel) Kastenwagen, ein (Benzin) Motorrad ...
    Aber hier, in der Automobilwelt werden strenge Maßstäbe angesetzt während in anderen Bereichen verdammt lachs seitens des Gesetzgebers und damit der Politik umgegangen wird.
    Das ist für mich das eigentlich verwerfliche.


    Also, liebe Dorit und all die Anderen, ich verurteile nicht die Kreuzfahrer, auch nicht die Motorradfahrer und alle Reisemobilisten, auch nicht die Australien, Afrika und Amerika (Flug) Touristen.
    Ich wollte nur einmal den Finger in eine Wunde legen die von den politisch Verantwortlichen nicht behandelt wird. Und das nicht nur in Deutschland sondern weltweit.


    (Unter Benutzung nachfolgender Quelle: http://www.nabu.de/kreuzfahrtschiffe)


    Ich wünsche allen weiterhin schöne Reisen und Abenteuer

    Also wirklich, ein klasse Reise. Weniger die Queen als mehr Island.
    Habe halt wenig für die Kreuzfahrtschiffe übrig, sowohl was die Ökobilanz betrifft als auch eben das "Flair" an Bord, wobei ich es nur als Übersetzer nach Schottland bzw. Norwegen und Schweden beurteilen kann.

    Fein, und ich konnte es mir schon vorstellen.
    Wir transportieren jedoch 2 Motorräder auf dem Anhänger sodass es bestimmt am notwendigen Platz fehlen wird.
    Auf jeden Fall werden wir es mal ausprobieren wenn der Anhänger mal wieder beladen ist.

    Ja, das mit der AHK wird, wenn wir unsere Motorräder mitnehmen wollen, jetzt ein Problem. Sie ist ja jetzt besetzt. Und ob ich die beiden Bikes auf unseren "schmalen" Anhänger bekomme ...
    Ansonsten, den Hecktürenträger habe ich ja noch nicht abgegeben.

    Hallo André und Susanne


    Ja, du/ihr habt Recht. Andere Marken haben eine wesentlich höher aufbauende Hülse für den Kugelkopf der Anhängerkupplung und über die gehen die Hecktüren nicht hinweg.
    Gut fand ich eben den Service des Mitarbeiters, der diverse Modelle mit mir zusammen an meinem Fahrzeug ausprobierte.


    Somit spricht es also gegen einen online-Kauf, der möglicherweise preisgünstiger gewesen wäre.

    Fahrradträger beim KaWa


    Ich hatte an meinem Ducato Kastenwagen einen Fahrradträger von Euro Carry, der an der rechten Hecktüre nicht direkt angeschraubt sondern mit 2 Spannschienen und an drei Stellen mittels Kleber angebracht wurde.


    Ohne hier jetzt mit Gewalt diese Spannschienen zu fixieren hat sich jedoch mit der Zeit beim oberen der beiden Spannschienen an der Falz (Außenkante der Hecktüre) eine leichte Ausbeulung bemerkbar gemacht.
    Klar, denn die Hebelwirkung trat hier zutage, da das gesamte Gewicht des Trägers einschließlich unserer beiden Fahrräder hier wirkte. Ich hatte dann zwischenzeitlich mittels eines Spanngurtes, der vom äußersten linken Punkt des Trägers an das obere rechte Türscharnier verlief, diese Hebelkraft verringert.


    Mit dem Kauf eines Pedelecs ist diese Belastung jetzt noch einmal erhöht worden.


    Also habe ich mich nach einer Alternative umgeschaut, einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung. Und ich wurde fündig.


    Klar, davon gibt es ja eine ganze Menge auf dem Markt, jedoch war für mich eine Bedingung dass ich den Träger nicht von der Anhängerkupplung nehmen muss um die Hecktüren zu öffnen. Denn nur von dort komme ich an den Stauraum unterhalb des Bettes als auch eben das Ventil an der Gasflasche.


    Somit musste es ein abklappbarer Träger sein, der zudem noch auf der Kupplung leicht horizontal schwenkbar ist.


    Dachte ich zumindest. Ich fand dann jedoch in einem entsprechenden Zubehörshop einen freundlichen Mitarbeiter der nicht nur einen Zollstock zur Hand nahm und die wenigen Zentimeter ausgemessen hat die scheinbar nötig sind damit die Hecktüren zu öffnen sind sondern diverse Träger, die er vor Ort an der Wand hängen hatte, mit mir herunter nahm und an meinem KaWa montierte.


    Und da wurde sehr schnell deutlich dass ein weiteres entscheidendes Maß nämlich der Kopf der Anhängerkupplung bzw. die entsprechende Aufbauhöhe des Fahrradträgers ist. Nur eine Marke (die nenn‘ ich hier jetzt nicht, will ja keine Werbung einstreuen, aber bei Bedarf abfragbar) erfüllte diese Voraussetzung.


    Fazit: Nach unserer Tour, bei der wir auch die Fahrräder dabeihatten, hat sich diese Anschaffung bewährt. Einmal unabhängig davon dass …


    … die Räder jetzt absolut hinter dem KaWa sind und nicht mehr seitlich ein wenig hervorschauen


    … so tief sitzen, dass sogar wieder ein ungetrübter Blick durch die Heckfenster möglich ist.



    (Bilder dazu bekomme ich gerade wieder einmal nicht hochgeladen :( )
      :help:

    Hallo Heiko


    Eine Alternative - zumindest für Skandinavien - wäre dann ja evtl. Norwegen. Wir haben‘s damals „skandinavischer“ im Vergleich zu Schweden erlebt. Deshalb jedoch nichts gegen Schweden. Wir lieben halt die Einsamkeit, vielleicht eben auch das „Outdoor-feeling“


    Allerdings haben wir unsere Urlaubspläne total umgeschmissen. Nach anfänglichen Bosnien-Herzegowina waren wir ja zwischenzeitlich schon im Baltikum gelandet. Aber nachdem wir unseren Zeitplan von vier Wochen auf knappe drei Wochen reduzieren mussten wird‘s jetzt nach Thüringen gehen, an die Saale-Unstrut. Mit Fahrrädern und natürlich unsrem Kajak.


    Dir bzw. Euch wünsche ich jetzt jedoch dass sich dieser neue Motor nicht nur finanziell „vergoldet“ anfühlt sondern euch zukünftig problemlos und pannenfrei an die Ziele bringt.

    Oh oh Heiko, ich lese es jetzt gerade erst. Das ist ja einmal dumm, zumal du bzw. Ihr euch schon länger auf diesen Schwedenurlaub gefreut hattet.
    Und nicht nur das jetzt der schöne Jahresurlaub weg ist, auch der Ärger mit der Reparatur als auch dem ADAC.
    Ich wünsche euch jedoch das alles gut ausgeht Bund euch damit nicht die Freude an Skandinavien genommen ist.

    Sorry, ich hatte versucht meinen letzten Beitrag zu editieren und den Link für die meines Erachtens gute Seite einzupflegen nachdem mir Michael sein Okay gegeben hatte.
    Entweder finde ich diese Möglichkeit nicht oder aber ich bin zu dumm.
    Deshalb jetzt hier der Link dazu


    >>> https://www.fietsknoop.nl/




    Ein guter Fahrradroutenplaner für dieses Knotenpunktsystem, das sich über die Niederlande und Belgien erstreckt und auch die westlichen Randbereiche Nordrhein-Westfalens mit einbezieht.


    Mensch kann sich bei der Planung von Knotenpunkt(KP) zu KP etappenweise vorarbeiten oder aber auch den Startpunkt und das Ziel eingeben. Dann schlägt es eine Route über die einzelnen KP vor.
    Es gibt für das smartphone oder iphone ebenfalls Aps genauso wie die Möglichkeiten sich die Route als Liste, auf einer Karte auszudrucken oder eben für "Geräte" als gps-Dateien herunter zu laden.


    Ich selbst nutze auch nur die kostenlose Version.


    Zumindest als TIP für fahrradfahrende Menschen in der Grenzregion oder auch den Niederlanden oder Belgiens.

    Hallo Ulli und Frank
    Was ihr hier zu Rumänien schreibt kann ich bestätigen.
    Uns hat das Land, aber auch die Menschen dort begeistert.


    Eure einleitenden Worte hier möchte ich aus meiner Sicht ein wenig korrigieren.
    Was bedeutet denn Armut? Und bedeutet Reichtum gleich Glück? Sind wir glücklich, im Gegensatz zu den Menschen in Rumänien?


    Der 2. Gedanke / Hinweis bezieht sich auf den „Aufbruch“ und die Hoffnung dass Rumänien die Fehler der Industrienationen nicht auch selbst macht.


    Und genau das passiert in Rumänien doch. Als wir dort waren fanden wi beispielsweise überall diese PET-Flaschen herumliegen, teilweise einzeln, teilweise aber auch in Säcken einfach in die Umwelt geworfen. In den Lebensmittelläden quollen die Regale über von diesen Verpackungsgefäßen, aber der Rücknahmeautomat, wie er hier gängig ist, fehlte.
    Da ist Rumänien einfach überrannt worden.


    Ich war Ende letztes Jahrhunderts noch politisch sehr aktiv, sprich saß in einem Gemeinerat. Da wir die westlichste Gemeinde der Republik sind haben wir uns um die östlichste Gemeinde gekümmert, als die innerdeutsche Grenze fiel. Und auch da war es genauso, es wurde das übernommen was mensch zuvor nicht hatte, was ja erstrebenswert war ohne über mögliche eigene Wege nachzudenken und eben einen eigenen Weg zu gehen.


    Aber das würde hier jetzt ein wenig zu weit führen, denn wir sind hier ja in einem Reiseforum. Aber ein wenig auch einmal sozialkritisch denken und schreiben sollte schon möglich sein.


    Euren Rumänienbericht schaue ich mir die Tage einmal an, interessiert nicht natürlich.