Beiträge von Michael Moll
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1000 Teile
Start: Irgendwann im April
Fertig: 22. Juni
Das Startdatum ist nicht ganz klar. Es lief ein wenig nebenher, während ich mich um das 6000er-Puzzle kümmerte, weil ja da Puzzletisch sonst einfach leer herumgestanden hätte

Dieses Mal kein Andenken, sondern ein Geschenk. Die Künstlerin des Motivs ist übrigens dieselbe wie beim Motiv der Papageitaucher. Auch wieder nicht ganz so einfach, weil die meisten Katzen eben sechs Mal auftauchen. Irgendwann half dann doch nur die Vorlage und am Ende ging es dann plötzlich rasend schnell.
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Nicht nur kontrollieren. Ich muss es auch sortieren. Wir haben einen Restmüllcontainer mit 2,5 cbm, der auf Abruf geleert wird. Kostenpunkt pro Leerung 200 Euro zzgl. monatliche Gebühr.
Dazu haben wir die üblichen Haushaltstonnen Plastik, Papier, Bio und eben auch Restmüll. Diese Restmülltonne wird alle vier Wochen geleert - ob sie voll ist oder nicht. Meistens ist sie nicht voll, also fülle ich natürlich um, damit der große Behälter seltener geleert werden muss.
In dem Zusammenhang hole ich Flaschen aus dem Container fürs Altglas, Dosen und Plastik für die gelbe Tonne und auch die Bild-Zeitung für das Altpapier.
Natürlich habe ich dabei Einweghandschuhe an und benutze nur eine lange Müllzange. Trotzdem ekelt es mich sehr, wenn ich Tüten mit Streu greife oder sogar Plastiktüten, in denen nur Flüssigkeiten drin sind. Ich will nicht wissen, was für Flüssigkeiten. Aber es ist schlicht eine Sauerei. Denn der nächste Camper schmeißt womöglich sein altes Messer in den Müll oder eine kaputte Glasflasche. Oder wir müssen dort auch mal Grünzeug in großen Mengen entsorgen. Meistens das mit den spitzen Dornen.
Und über die Winterzeit kann es auch mal sein, dass der Container erst nach einigen Monaten geleert werden muss. Da hilft es wenig, wenn manche Hersteller diverser Tütentoiletten damit werben, dass die Tüten bis zu sechs Wochen halten.
Ganz ehrlich? Wir Menschen haben uns aus dem Mittelalter weiterentwickelt und funktionierende Klärsysteme geschaffen. An dieses Klärsystem haben wir uns mit viel Aufwand und Kosten angeschlossen. Es besteht nicht mehr der Bedarf, menschliche Hinterlassenschaften in Tüten zu packen und diese anderen Menschen zuzumuten.
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Ich muss sagen, ich finde es immer sehr eklig, wenn ich auf dem Platz solche Beutel sortieren muss. Deswegen sind sie bei uns verboten.
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Vergessen zu erwähnen: Von den 222 Stempelstellen der Harzer Wandernadel fehlen uns jetzt nur noch 12.
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Am letzten Wochenende waren wir wieder im Harz und auf Wandernadel-Jagd.
Die Anfahrt war ein bisschen beschwerlich. Eine Stunde Vollsperrung führte zu Picknick auf der Autobahn:
Dafür fuhren wir am Abend (vor allen Dingen wetterbedingt) nur bis Imbshausen und übernachteten auf einem ruhigen Stellplatz an einem Restbauernhof. Nach einem kurzen Spaziergang konnten wir von einer Hollywoodschaukel aus die Aussicht genießen:
Na ja, und in den nächsten beiden Tagen wanderten wir zu insgesamt acht Stempelstellen:
Stempelstelle Trudenstein
Ausblick vom Trudenstein
Vom Trudenstein aus erblickte ich in der Ferne die Brockenbahn (stark gezoomtes Handyfoto)
Wanderung auf dem Everssteig. Im Hintergrund erhebt sich der Brocken
Auch hier schnaufte die Brockenbahn an uns vorbei.
Zwischendurch übernachteten wir auf dem Wohnmobilstellplatz in Friedrichsbrunn bei Thale. Wir hatten den Platz in der Mitte. Alle konnten auf uns schauen, aber dafür hatten wir keine direkten Nachbarn

Die letzte Nacht verbrachten wir wieder außerhalb des Harzes im Bad Gandersheimer Ortsteil Ellierode auf einem weiteren Bauernhof, wo es nur drei Stellflächen gibt:
Dort gibt es sogar eine "Abkühlstation". Es wird aber darum gebeten, kein Duschgel zu nutzen. Ist also nicht als Dusche gedacht.
Am nächsten Morgen kam die Mutter des Besitzers zu uns und überreichte uns noch selbstgebackene Plätzchen. Sehr freundlich.
Nachteil: Stündlich läutet die Kirche gleich neben dem Hof. Zwei Mal um zwei Uhr, drei Mal um drei Uhr usw. Und immer zur halben Stunde einmal. Ich glaube, den Gong um 5 Uhr haben wir verpasst. Irgendwann waren wir dann wohl doch mal zu müde.
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Nach langer Zeit mal wieder ein Puzzle. Warum nach langer Zeit?
Hier die Antwort:
6000 Teile!
Start: 08. April
Fertig: 10. Juni
6000 Teile haben natürlich ein bisschen was gedauert und auch Vorbereitung benötigt.
Zunächst einmal: Es ist nicht dort gekauft, wo man es vermuten könnte. Es ist vielmehr ein Andenken aus Dänemark. Als wir 2024 in Aarhus waren und abends durch die Stadt spazierten, sahen wir das Puzzle im Schaufenster eines Spielwarenladens. Es war fünf Minuten vor Ladenschluss und ich glaube, die Ladenbesitzer freuten sich, an diesem Abend nochmal solch ein großes Puzzle verkauft zu haben.
Aber trotzdem kam ich erst eineinhalb Jahre später dazu, damit anzufangen. Immerhin passt dieses Puzzle nicht auf meinen herkömmlichen Puzzle-Tisch. Die 6000 Teile haben ein Ausmaß von 1,69 m x 1,19 m. Wir mussten uns also etwas einfallen lassen. Es blieb uns nichts anderes übrig, als uns im Baumarkt Schrankrückwände zuschneiden zu lassen. Leider mussten es zwei sein, weil eine einzige in der Größe nicht ins Auto gepasst hätte. Das hatte aber wiederum den Vorteil, dass man die beiden Bretter mitsamt der Puzzleteile auch mal übereinander hätte stapeln können.
Gepuzzelt wurde schließlich im Wohnzimmer vor dem Fernseher. Da gab es den einzigen freien Platz in der Größe, der auch über mehrere Wochen mal blockiert werden konnte. Am Ende wurde es ein bisschen stressig, weil das Puzzle zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig werden sollte, aber das hat geklappt.
Drei Teile blieben übrig.
Und hier noch ein wenig "Making of":
Nach gut zwei Wochen am 21. April:
Ein paar Tage später am 26. April:
Nach rund sechs Wochen am 12. Mai:
Auf dem unteren Bild ist gut zu erkennen, dass im unteren Bereich die Teile schneller zusammengesetzt wurden. Das lag natürlich an meiner Sitzposition. An die Lücken im oberen Bereich kommt man bei der Größe schlechter ran und auch das ewige Auf- und Absetzen der Brille verführt dazu, lieber die Teile im Nahbereich zusammenzustecken.
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