Moin Jungs,
ich versuche mal, ein paar eurer Fragen zu beantworten, da wir schon oft mit der HSB gefahren sind. Ja, die Fahrkarten sind teuer, aber die Fahrt lohnt sich. Und gerade für Fotografen lohnt sie sich ganz besonders, da der Zug an vielen Stellen sehr langsam fährt.
Fensterplätze: Wenn ihr nicht gerade in den Sommerferien fahrt, sollte das kein Problem sein, da die echten Fans nicht im Wagon sitzen, sondern draußen auf den Perrons stehen.
Nur dort hat man das echte Dampflokfeeling, inklusive Rauchschwaden, dem typischen Geruch und nach der Fahrt ist der Kopf schwarz von Rußpartikeln.
Im Gesicht gehts meistens noch, aber auf der Kopfhaut ist das sehr hartnäckig, weil der Ruß aus scharfkantigen kleinen Krümeln besteht. Eben nur was für echte Fans.
Wir machen das meistens so, dass wir eine erste Etappe von Hasselfelde über Eisfelder Talmühle bis Drei Annen Hohne fahren. Dort ist Aussteigen "Pflicht", denn auf dem Wanderparkplatz neben dem Bahnhof gibt es der Welt beste Erbsensuppe. Kein Scherz, die Suppe ist so gut, dass wir sie uns auch schon online nach Hause bestellt haben, wenn die Sehnsucht zu groß wurde.
http://www.kukki.de/
Hat man sich so gestärkt, kann man von hier aus verschiedene Wanderungen machen, denn der Harz hat auf dieser Seite sehr viele schöne Ausflugsziele, abseits des überrannten Brocken.
Will man nicht wandern, steigt man in die Brockenbahn und fährt gipfelan.
Die Fahrt mit der Selketalbahn würde ich immer separat machen, also z.B. von Quedlinburg aus bis Stiege, denn das ist ein ganz anderes landschaftliches Erlebnis. Dieser Streckenabschnitt ist auch weniger überlaufen. Aber alles an einem Tag, das wäre mir zu schade. Den Harz muss man genießen.
VG, Dorit