Beiträge von Zwiebelfisch

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    Hallo Michael,


    also ich hätte da vielleicht etwas. Unseren letzten Urlaub verbrachten wir im idyllischen Sibyllenbad bei Neualbenreuth in der bayrischen Oberpfalz.
    Zunächst einmal ist die Region ideal für alle Erholungs- und Ruhesuchenden. Man könnte auch sagen, dort liegt der Hund begraben ;)


    In Neualbenreuth wird von der Familie Waidhas sowohl ein Campingplatz als auch ein Stellplatz betrieben. Der Campingplatz zur Platzermühle liegt etwas außerhalb. Wir haben ihn vor einigen Jahren schon einmal besucht, wobei damals das platzeigene Restaurant eine sehr empfehlenswerte, regionale Küche geboten hat. Leider ist es momentan wohl nur für Gesellschaften und nach Voranmeldung geöffnet (Personalmangel). Der Campingplatz liefert als besonderen Service Frühstücksbrötchen direkt ans Fahrzeug, die Sanitäranlagen sind sehr gepflegt und sauber und man kann direkt vom Platz weg zu wunderbaren Wanderungen in die Grenzregion Tschechien starten. Zudem ist hier auch als Besonderheit der Mittelpunkt Europas verortet.


    Direkt am Gesundheitszentrum Sibyllenbad liegt der Reisemobilhafen. Ein schöner, terrasierter Stellplatz für ca. 20 Fahrzeuge, nur wenige Schritte durch den Kurpark vom Gesundheitszentrum entfernt.
    Auch hier bietet die Familie einen Brötchenservice (sehr praktisch!!!) sowie Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten. In einem kleinen Sanitärhäuschen sind auch Toiletten untergebracht.


    Für uns punkten sowohl der Stell- als auch der Campingplatz durch seine super freundlichen Betreiber, durch das gepflegte Ambiente und die schöne, ruhige Lage. Eigentlich ein Geheimtipp, den man nicht weiter verraten sollte ;)


    Vom Stellplatz hätte ich auch Fotos zu bieten. HIer z.B. das Sanitärhäuschen am Kurpark zum Ver- und Entsorgen


    Die Stellplätze sind terrasiert, haben einen Stromanschluss und sind eben



    Und hier noch der Blick auf die Marktgemeinde Neualbenreuth und den Tillenberg (Mittelpunkt Europas)


    Hallo zusammen,


    unsere letzte Reise liegt gerade zurück und unser "Mumin" wurde nun in den Winterschlaf geschickt. Zunächst mal war dieses erste Reisejahr mit unserem Dickschiff sehr erlebnisreich und wir können ein nahezu rundum positives Fazit ziehen. Wir konnten uns mit den Dimensionen anfreunden und haben den Tausch mit dem Wohnwagen bei unseren drei Reisen in keinster Weise bereut.
    Nun wird es natürlich Zeit, um Pläne für 2018 zu schmieden. Ganz gute Inspirationen finden wir alljährlich bei der Tourismus-Messe CMT Anfang Januar in Stuttgart. Dort holen wir uns die nötige Portion Fernweh für das bevorstehende Reisejahr.
    In 2018 möchten wir sehr gerne den Osten Europas weiter erkunden. Wenn alles gut läuft, stehen die Slowakei, Siebenbürgen/Rumänien oder der Norden Polens auf dem Plan. Natürlich darf auch ein Abstecher nach Frankreich nicht fehlen (sonst brauche ich eine Therapie :rolleyes: ). Sehr gerne hätten wir auch schon Marokko in Angriff genommen. Allerdings kam unsere Tochter gerade ziemlich frustriert von einer 2wöchigen Reise zurück und hat ziemlich Haarsträubendes berichtet. Insofern weiß ich nicht, ob wir den Plan schon in die Tat umsetzen sollen.
    Alles Weitere wird sich ergeben. Doch die Vorbereitungen und Vorfreude auf eine Reise gehört für uns zum Reisevergnügen unbedingt dazu.


    LG
    Ulli

    Dankeschön @gundaontour und @Vaette
    Mittlerweile liegt die erste Reisesaison zum Eingewöhnen hinter uns und unser "Baby" ist im Winterschlaf.
    Wir können ein nahezu rundum positives Fazit ziehen und hatten tolle Erlebnisse mit unserem "Mumin".


    Gleichzeitig sind wir aber auch froh um eine ausreichend lange Eingewöhnungsphase, bevor es irgendwann auf eine Langzeitreise geht. Für 2018 stehen jedoch noch kürzere Reisen an und da beginnen wir allmählich mit den Planungen. Ideen habe wir schon reichlich :)


    LG

    Über Amiens (größte Kathedrale Frankreichs) ging es in die Champagne, wo im September Hochsaison bei der Weinlese herrscht.


    Noch mehr Bilder und ein ausführlicher Reisebericht sind auf unserer privaten Reise-Homepage hier nachzulesen.


    Schöne Grüße
    Ulli

    Der Norden Frankreichs ist geschichtsträchtiges Terrain. Besonders nachhaltig beeindruckt haben uns die riesigen Soldatenfriedhöfe - Mahnmale und Erinnerungsstätten an die Schlachten des 1. Weltkrieges.
    Aber auch die Städte Douai und Arras waren einen Abstecher wert.

    Nach kanpp 2.000 Kilometern und 19 Reisetagen sind wir zurück von unserer zweiten Tour mit unserem Fernreisemobil. Es war eine weitere Reise, um sich mit den Dimensionen und der Technik des Fahrzeuges anzufreunden. Es war aber auch eine Reise in unser Lieblingsland Frankreich, die wir in vollen Zügen genießen konnten. Anbei mal ein paar Reiseeindrücke:


    In Belgien legten wir einen etwas ungeplanten Übernachtungsstopp in Strépy-Thieu ein. Am Canal du Centre steht eines der größten Schiffshebewerke der Welt. Man lernt auf Reisen eben auch immer Neues dazu, denn das war uns absolut nicht bekannt.

    Nun sind wir seit einer Woche wieder zurück aus Frankreich und haben dabei eine wunderschöne Zeit auch an der Côte d'Opale verbracht. Danke an dieser Stelle bereits für die Tipps und Hinweise.
    Unsere Reiseroute führte uns über Luxemburg und Belgien nach Nordfrankreich. Nach Besuchen in Saint-Amand-les-Eaux (kleines Kurstädtchen), Douai, Arras und St. Omer (der "Spreewald" Frankreichs) ging es nach Calais und von hier aus in Etappen entlang der Küste bis nach Le Crotoy. Zurück dann durch die Champagne (Épernay), wo derzeit Hochsaison bei der Weinlese herrscht.


    Das Wetter war uns ebenfalls wohl gesonnen und außer zwei total verregneten Tagen in Arras und an der Somme-Mündung in Le Crotoy hatten wir wirklich Glück.
    Trotz August und Hochsaison-Monat bei den Franzosen war erstaunlich wenig los. Besonders im Binnenland hatten wir teilweise den Eindruck, dass alles noch im Sommerschlaf liegt.
    Uns hat's nicht gestört, ganz im Gegenteil. Eine wirklich beeindruckende Region Frankreichs, die nach einem Wiederholungsbesuch ruft.


    Bilder müssen noch gesichtet werden ;)


    Schöne Sonntagsgrüße
    Ulli

    Wunderschöne Bilder und Eindrücke aus dem Norden. Skandinavien ist auf unserer Things-to-do-Liste ganz oben. Aber dafür wollen wir uns dann wirklich Zeit nehmen.
    Wir denken an mindestens 6 Wochen und bis wir uns das "genehmigen" können, dauert es leider noch ein bisschen.

    Auf der Suche nach Infos und Tipps zu Nordfrankreich und die Côte d'Opale bin ich über diesen Thread gestolpert.
    Wir haben uns dieses Reiseziel für unsere nächste Tour ab Mitte August ausgeguckt. Nach einem familiären Ausnahmezustand in den letzten Wochen sind wir dringend erholungsbedürftig und meine Seele ruft nach Frankreich ;)
    Normalerweise überlassen wir Frankreich im August ja den Franzosen, aber diesmal geht es leider nicht anders. Das ist auch der Grund, weshalb wir nicht in den Süden wollen, sondern uns mal den Norden anschauen möchten. Im Fokus soll der Erholungsfaktor stehen mit Faulenzen, Strandspaziergängen, Wind um die Nase wehen lassen, gut essen und Bücher lesen.


    Wisst ihr denn, wie es um diese Jahreszeit mit der "touristischen Auslastung" in dieser Ecke aussieht? Können wir es riskieren, auf gut Glück los zu fahren? Und gibt es vielleicht ein paar Tipps zu schönen Stellplätzen / Campingplätzen in der Region?


    Danke schon mal und LG

    Dankeschön @Dorit. Das Kompliment aus Sicht einer Fachfrau freut micht natürlich sehr :):)


    Ich sehe die schleichenden Teenager um euer Mobil herum förmlich vor mir. Bitte nehmt es den Leuten nicht übel.

    Nein, das tun wir gewiss nicht. Es war jedoch eine nette Beobachtung ;)
    Wir kennen die Region durch frühere Reisen nach Sachsen und in die Oberlausitz und wir haben die Menschen dort als sehr freundlich und hilfsbereit kennen gelernt. Allerdings - und da musste ich gewisse Parallelen zu uns Schwaben feststellen - muss man die "raue Schale" erst einmal knacken. Am Anfang erst ein wenig reserviert und wortkarg, fast schon muffig, aber wenn der Bann gebrochen ist, sehr nett und auch auskunftsfreudig. EIn Grund dafür dürfte sicherlich auch die von dir beschriebene Vergangenheit sein.
    Einen Bericht über diese Reise nach Sachsen gibt's ebenfalls hier: Reisebericht Sachsen/Oberlausitz


    Und danke auch für die tollen Bilder! Klasse! (muss ich noch erwähnen, dass ich grün, ach was, dunkelgrün vor Neid bin, wegen eurem WoMo?!)

    Es reicht, wenn du dezent neidisch bist :thumbsup:
    Nein, im Ernst: wir sind fast selbst ein wenig neidisch auf uns und können es immer noch nicht richtig glauben, dass wir uns diesen Traum tatsächlich erfüllen konnten. Diese Jungfernfahrt hat schon mal unheimlich Spaß gemacht, auch wenn wir auf dieser Tour die (technischen) Möglichkeiten dieses Mobils noch gar nicht genutzt bzw. gebraucht haben. Wir sind also noch in der frühen Testphase und hoffen, dass wir noch lange fit genug sind, um damit noch viele schöne Reisen erleben zu können.


    LG

    Ganz ehrlich - darüber habe ich mir als Urheberin des o.g. Threads gar keine Gedanken gemacht. Es müsste dann wohl politisch korrekter heißen "In den Osten Europas"....


    Wie du ganz richtig geschrieben hast, fängt für mich/uns gedanklich Osteuropa wirklich hinter dem ehemals eisernen Vorhang an. Das war für uns lange Jahre schlichtweg Niemandsland. Ich kann mich nur zu gut daran erinnern, als wir Anfang der 1980er Jahre Freunde in der Gegend von Weiden/Oberpfalz besuchten. Das gehörte zum "Zonen-Randgebiet", denn dahinter folgte nur noch die DDR. Und was dahinter folgte, war noch weiter weg. Für uns junge Menschen war damit Ende Gelände. Heute queren wir diese Grenzen ohne Kontrollen und das ist für mich eine ganz wichtige und schier unfassbare Errungenschaft.


    Der Begriff "Ostdeutschland" ist aus dem Sprachgebrauch ebenfalls fast gänzlich verschwunden, denn die Bundesländer zählen geographisch sowohl zur Mitte und dem Norden als auch dem Osten Deutschlands. Insofern - ja - gute Frage: Wo fängt "Osteuropa" an ????


    Danke also für den Gedankenanstoß, denn mit den Osterweiterungen Europas verschieben sich wohl auch die sprachlichen Begrifflichkeiten.

    Danke auch euch beiden @Michael Moll und @PisaPaula❤️


    Das mit dem persönlichen Osteuropa-Tipp ist echt schwierig.
    Es gab so viele Highlights, dass mir ein Ranking sehr schwer fällt. Wovon wir wirklich begeistert waren, das war die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen denen wir begegneten.
    Ansonsten kommt es halt darauf an, wo die persönlichen Vorlieben liegen.
    Breslau fand ich wunderbar als City-Tipp und dann war das Freilichtmuseum in Kudova Zdroj nahe der tschechischen Grenze ein besonderes Kleinod.

    So ganz spontan habe ich jetzt mal die "Reisen zu zweit" angeklickt.
    Wenn ich aber genauer überlege, dann hatten auch die "Allein-Reise-Variante" und die "Gruppen-Reise" ihren Reiz.


    Alleine war ich einige Male unterwegs, als ich noch voll in der Familienphase mit Haus, Mann, Hund und drei heranwachsenden Kindern war. Da genehmigte ich mir eine zeitlang eine einwöchige "Familien-Auszeit". Die habe ich in der Tat sehr genossen um genau das zu tun, worauf ich sonst verzichten musste. Aufstehen, wann ich will. In Ruhe am gedeckten Tisch frühstücken, Tagesplanung je nachdem wozu ich Lust hatte. Einfach um Kraft für den Familienalltag zu tanken.


    In der Gruppe war ich zuletzt mit meinen Töchtern und deren Freundin unterwegs. Auch das war wunderbar und es war toll, eine Reise auch aus dem Blickwinkel junger Menschen zu unternehmen. Man teilt die Erlebnisse, plant gemeinsam und lässt sich dadurch auch auf Neues und Unbekanntes ein, das man mit dem Partner vielleicht nicht gemacht hätte.


    Was ich mir (momentan) überhaupt nicht vorstellen kann, ist eine geführte Gruppenreise mit fremden Menschen. Auch wenn der Vorteil sicher darin liegt, sich um nichts kümmern zu müssen, wäre mir das Risiko zu groß, Mitreisende zu haben mit denen ich überhaupt nicht kann. Ein einziger Querulant kann da schon die gesamte Reisegruppe aufmischen und dazu hätte ich so gar keine Lust.