Beiträge von Zwiebelfisch

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    Moin Moin,


    wir haben 7 Wochen geplant. Am liebsten würde ich auch einen Abstecher nach Kaliningrad und
    St. Petersburg machen. Aber Russland ist ja nicht so einfach zubereisen.


    Ansonsten sind wir dankbar für jeden Tip!

    Hallo @Gorbi,
    mit Kaliningrad haben wir auch geliebäugelt. Auf der jüngsten CMT (Tourismus-Messe in Stuttgart) haben wir uns dann mal schlau gemacht. Es gab wohl bis 2018 (wg. Fußball-WM) ein 72-Stunden-Visum, welches man an der Grenze erhalten konnte. Aber das ist anscheinend Vergangenheit. Vielmehr braucht man für das Visum eine Einladung, muss es 2-3 Monate vorher beantragen und mit dem eigenen Fahrzeug ist es anscheinend auch nicht so einfach. Das Ganze kostet dann auch noch rund 100 Euro pro Nase zuzüglich der Gebühren, die das Reisebüro für die Unterstützung bei der Visa-Beschaffung erhebt.
    Somit: Russland verschieben wir auf irgendwann mal, aber im Rahmen unserer diesjährigen Baltikum-Reise werden wir uns tatsächlich nur auf das Baltikum konzentrieren.
    Ach ja: die Fähre haben wir gestern gebucht ;))))

    Hallo Michael,
    ja, das ist so eine Gretchenfrage. Bislang machen wir es so, dass wir TV, Radio, Telefon, PCs, Geräte mit Akkus etc. vom Netz nehmen. Also Stecker raus. Außerdem schalten wir die Sicherungen teilweise aus. In Küche und Keller bleiben sie an wg. Kühltruhe, Kühlschrank und Heizung. Allerdings schalten wir da das Warmwasser ab.
    Seit einem Wasserschaden im letzten Jahr durch ein defektes Eckventil an der Toilettenspülung, das monatelang unbemerkt vor sich hin dröppelte bis das Wasser schließlich durch die Holzdecke ins EG kam, werden wir künftig in erster Linie mal die Wasserversorgung abschalten. Rat vom Sanitär-Fachmann.
    Wie wir es mit dem Strom während einer geplanten mehrmonatigen Reise handhaben - tja - da grübeln wir noch. Da wir allerdings einen House-Sitter in Form unserer Tochter haben, die regelmäßig vorbei schauen wird, werden wir es wohl machen wie bisher. Mit Ausnahme der Kühltruhe und des Kühlschranks. Beide werden leer geräumt und abgeschaltet.

    Wir haben (leider) nur 3,5 Wochen Zeit. Deshalb auch die Hin- und Rückreise per Fähre.
    Irgendwie hatten wir das Baltikum (noch) nicht auf dem Radar, sondern wollten es uns für die Zeit sparen, bis wir Off-Limit reisen können. Dann in Kombination einer Rundreise über Finnland, Schweden und Norwegen wieder zurück. Da Ostern in diesem Jahr jedoch etwas später liegt, kamen wir bei unsern Reiseplanungen für 2019 irgendwie auf das Baltikum und packen es eben jetzt schon an.
    Skandinavien folgt dann später ;)

    Hallo Gorbi,


    Dankeschön - wir werden uns demnächst auf der CMT Tourismusmesse in Stuttgart mal mit Informationen versorgen.
    So grob haben wir vor von Klaipeda aus über das Landesinnere gen Norden zu fahren mit einem Besuch der Städte Vilnius, Riga und Tallin. Dann entlang der Küste, eventuell mit den beiden Inseln, wieder zurück nach Klaipeda.
    Dies als ungefähre Route, die auch ein wenig wetterabhängig ist. Wir sind ja noch relativ früh im Jahr unterwegs.
    Empfohlen wurden uns bereits der Berg der Kreuze sowie Orvydas Garten.


    LG
    Ulli

    Hallo Gorbi,
    Wir haben geplant, ab Mitte April in Richtung Baltikum zu starten und ebenfalls mit der Fähre Kiel-Klaipeda zu fahren. Tipps könnten wir dann ja von unterwegs geben bzw. nach unserer Tour, die (leider) schon Mitte Mai zu Ende sein wird.


    LG aus dem tiefen Süden
    Ulli

    Lieber Michael, liebe Rätselfreunde,
    zunächst mal euch allen noch ein gutes neues Jahr 2019 - mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen und auf dass ihr euch gesund in neue Reiseabenteuer stürzen könnt.
    Leider war es mir diesmal nicht möglich hier mitzurätseln. Irgendwie haben mir die Zeit und die Ruhe gefehlt, obwohl ich hin und wieder mal rein geschaut habe.
    Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch auf diesem Wege und @Michael Moll vielen Dank für die Mühe, die du dir hier machst.


    In diesem Sinne herzliche Grüße aus dem Schwabenländle
    Ulli

    Hallo und guten Morgen Heiko,


    wir selbst sind zwar schon mehrmals an Pullman-City vorbei gefahren, waren jedoch noch nie dort. Ist nicht so ganz unser Ding ;)


    Aber wir wissen von Freunden, die Square- und Line-Dance betreiben und regelmäßig zu Veranstaltungen dort sind, dass sich ein Besuch durchaus lohnt.
    Ich glaube, wenn man im Original Western-Outfit anreist, bekommt man sogar ermäßigten oder sogar kostenlosen Eintritt.
    Insofern bin ich gespannt, ob und was ihr zu berichten habt.


    Schöne Urlaubstage und
    LG

    Hallo Ralf,
    vielen Dank für deine Gedanken zu unserer Rumänien-Reise. Lass mich dazu folgendes anmerken:



    Was bedeutet denn Armut? Und bedeutet Reichtum gleich Glück? Sind wir glücklich, im Gegensatz zu den Menschen in Rumänien?

    Darüber will ich keine Aussage treffen. Glück ist relativ und es gibt bestimmt viele Menschen, die stinkreich aber kreuzunglücklich sind.
    Was ich damit eigentlich sagen möchte ist die Tatsache, dass wir die Kluft zwischen Arm und Reich in Rumänien als extrem groß empfunden haben. Wir kamen durch Dörfer, die wirklich Slums waren und in denen Menschen unter absolut unwürdigen Bedingungen hausen. Medizinische Versorgung oder Chance auf Bildung - bestimmt Fehlanzeige. Und das ist für mich wirkliche Armut wenn es keine Möglichkeit gibt, diesem Teufelskreis zu entrinnen.


    Es gab aber auch Regionen, in denen die Menschen zwar unter einfachen Bedingungen leben, aber ihr Auskommen haben und durchaus zufrieden wirkten.
    Mehr zu unseren natürlich ganz subjektiven Eindrücken ist im Reisebericht nachzulesen ;)


    Der 2. Gedanke / Hinweis bezieht sich auf den „Aufbruch“ und die Hoffnung dass Rumänien die Fehler der Industrienationen nicht auch selbst macht.


    Und genau das passiert in Rumänien doch. Als wir dort waren fanden wi beispielsweise überall diese PET-Flaschen herumliegen, teilweise einzeln, teilweise aber auch in Säcken einfach in die Umwelt geworfen. In den Lebensmittelläden quollen die Regale über von diesen Verpackungsgefäßen, aber der Rücknahmeautomat, wie er hier gängig ist, fehlte.
    Da ist Rumänien einfach überrannt worden.

    Genau das trifft es. Einerseits gibt es die wilden Müllkippen in wunderschönster Natur, andererseits entwickelt sich jedoch auch ein Umweltbewußtsein. Das meine ich mit "Aufbruch". Und mein Wunsch an dieses wunderschöne Land wäre es eben, dass man aus all den Fehlern, die wir im Westen gemacht haben bei der Entwicklung des Landes lernt. NIcht alles, was (vermeintlich) hierzulande glänzt, ist auch Gold.


    Auch da gibt es kritische Anmerkungen. Wie wir im Gespräch mit den Campingplatzbesitzern im Donau-Delta erfahren haben, ist der Status des Deltas als Biosphärenreservat einerseits sehr lobenswert. Andererseits wird damit den Fischern aber ein Stück weit ihr Lebensunterhalt genommen. Es gibt Fangquoten, Schutzzonen, Schonzeiten. Einerseits gut für die Natur, andererseits ein Problem für die Fischer. Ob der Tourismus das alles auffangen kann ist fraglich. Zudem sollte sich der Tourismus sanft entwickeln, damit er keinen Schaden in diesem Ökosystem anrichtet. Eine Gratwanderung, die nicht einfach zu lösen ist und vielen Interessen gerecht werden muss.

    Aber das würde hier jetzt ein wenig zu weit führen, denn wir sind hier ja in einem Reiseforum. Aber ein wenig auch einmal sozialkritisch denken und schreiben sollte schon möglich sein.

    Auch da pflichte ich dir bei. Für uns ist es einfach auch wichtig, sich mit der jeweiligen Situation eines bereisten Landes auseinanderzusetzen und nicht alles durch die rosarote Urlaubsbrille oder unter unseren (verwöhnten) deutschen Maßstäben zu sehen. Da dürfen meiner Meinung nach auch ein paar sozialkritische Gedanken in einem Reiseforum geäußert werden.


    In diesem Sinne reisefreudige Grüße
    Ulli

    Wir gehören ebenfalls zu den Noch-Nicht-E-Bike-Besitzern. Allerdings schwelt die Diskussion hier bereits längere Zeit und wir diskutieren pro und contra ziemlich kontrovers.
    Brauchen tun wir es momentan in der Tat (noch) nicht. Da unser Vierbeiner nicht Fahrrad-kompatibel ist, sind wir auf Reisen und auch an den Wochenenden eher als Wanderer/Spaziergänger unterwegs.


    Letztes Jahr haben wir allerdings erstmalig eine Tour auf der Schwäbischen Alb mit einem Miet-E-Bike unternommen. Und was soll ich sagen - es war fantastisch. Die Tour ging über rund 50 Kilometer, hatte lange, sanfte und kurze knackige Steigungen, ebene Strecken, unterschiedliche Wegbeläge wie Asphalt, Schotter, Feldweg.
    Am Ende der Tour hatten wir das Gefühl zwar etwas geschafft zu haben, waren jedoch nicht fix und groggy. Wir konnten je nach Bedarf immer wieder die technische Unterstützung zuschalten oder aus eigener Kraft strampeln. Insofern waren wir begeistert. Ich mehr als Göttergatte, da er nicht unbedingt zu den Radel-Fans gehört.


    Vorerst werden wir uns eher ein E-Bike mieten, da der unbedingte Bedarf noch nicht gegeben ist. Wenn jedoch der Neukauf eines Fahrrades ansteht, ist das E-Bike sicherlich eine ganz große Option. Zumal wir auf dem Berg wohnen ;)

    Shit happens - das hört sich wirklich nicht nach einer Traumreise an.
    Ich drücke die Daumen, dass wenigstens die Reparatur und die Formalitäten zu eurer Zufriedenheit und halbwegs stressfrei abgewickelt werden können.

    Hallo liebes Reiseforum,
    nach 34 Reisetagen und 4.954 Kilometern sind wir wieder wohlbehalten zurück von unserer Reise nach Rumänien. Unterwegs haben wir auch noch ein wenig Ungarn erkundet. Budapest (eine phantastische Stadt), ein wenig Thermalbaden (kann man sich daran gewöhnen) und die Puzsta (überraschend) waren unsere Stationen bei den Magyaren.


    Hauptreiseziel war jedoch Rumänien und wir sind immer noch tief beeindruckt von diesem Land. Warum reist man nach Rumänien? Diese Frage wurde uns häufig sowohl im Vorfeld als auch direkt in Rumänien von den Rumänen selbst gestellt. Und ich kann eigentlich nur dazu sagen: "Weil es sich lohnt".


    Was wir dort erlebt haben an Gastfreundschaft, ist nahezu unbeschreiblich. Herrliche und vor allem unberührte Landschaften, großartige Naturerlebnisse, hübsche Städte, grandiose Kulturgüter.
    Aber auch die sehr großen Kontraste. Ja, es gibt sie, die Armut. Und ja, es ist erschreckend, dies noch mitten in Europa zu erleben. Aber das Land befindet sich im Aufbruch. Nicht immer alles so positiv und es ist zu hoffen, dass die Fehler der Industrienationen sich dort nicht wiederholen.


    Ein Abenteuer-Faktor sind die rumänischen Straßen. Die Palette reicht von gut ausgebaut bis zu Schlagloch- und Schotterpiste. Was auf der Landkarte als rot markierte Bundesstraße gekennzeichnet ist, muss noch lange nicht durchgängig asphaltiert sein. Überraschungen lauern hinter jeder Kurve, zumal sich Fahrzeuge, Pferdegespanne, Tiere, Radfahrer und Fußgänger die Straße teilen. Vorsicht ist also geboten.




    Last-but-not-least haben wir Rumänien als sehr sicheres Reiseland kennen gelernt. Wir wurden weder bestohlen noch überfallen - unser Leitspruch, dass die "bösen Buben" alle außerhalb ihres Landes unterwegs sind, hat sich also erfüllt.



    Kurzum: wer sich auf Rumänien einlässt, wird bestimmt nicht enttäuscht.


    Unser vollständiger Reisebericht mit vielen Bildern ist nachzulesen auf unserer privaten Reise-Hompage hier


    Interessante Idee und irgendwie überlegen wir auf Reisen immer, ob wir es uns vorstellen könnten, an den jeweiligen Orten zu leben.
    Während unserer USA-Reise in den 1980er Jahren waren es zwei Regionen, die uns gefallen hätten und in denen wir uns genau das vorstellen könnten.


    Mein Favorit war damals San Francisco. Eine Stadt am Wasser mit Hügeln und Stadtvierteln, die fast ein wenig ländlich wirkten. Hat mir sehr gut gefallen.
    Meine bessere Hälfte zog es dagegen eher nach Texas. Speziell nach San Antonio. Da war es warm und die Kanäle durch die Stadt waren ebenfalls sehr schön. Zudem gab es dort eine Brauerei ;))


    Und in Europa? Da braucht man mich nicht lange fragen. Irgendwo in Frankreich ;))

    Zum Schluss kann man noch einen Abstecher ins Ferrodrom machen. Hier wird die Welt von Eisen und Stahl ziemlich eindrucksvoll und auch spielerisch für die jüngeren Besucher vermittelt.


    Alles in Allem ein sehr beeindruckender Besuch dort. Für uns "Südlichter" eine eher unbekannte Seite der Industriegeschichte. Wer mal in der Region ist, sollte sich den Koloss unbedingt anschauen.


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    Aus der "Hölle" gelangen wir ins "Paradies". Seit der Stilllegung der Hütte 1986 erobert sich die Natur das Industriegelände Stück für Stück zurück. Hinter den Koksöfen - der Hölle - entseht ein Refugium und Rückzugsort für Pflanzen, Vögel, Insekten und auch Menschen. Ein Kräutergarten, ein Picknickplatz und Urban-Art-Installationen bilden ein einzigartiges Ambiente. Jetzt im Vor-Frühling ist es zwar noch ein wenig grau, aber ich kann mir das grüne Paradies ganz gut vorstellen.