Beiträge von Cassis

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    Will hier an dieser Stelle das Thema letztmalig pushen. Stecke gerade in den letzen Zügen der Planung. Bin sehr gespannt und freue mich auf Düsseldorf - war noch nie da!


    rabe: habe mich entschieden, es genau so zu machen, wie du es vorgeschlagen hast & fahre mit dem Fahrrad in die Stadt. Das ist wohl das beste!

    Hallo liebe Weltenbummler!


    Kommendes Jahr kommt "die Tour" wieder nach Deutschland. Und zwar mit dem "Grand Depart" (Einzelzeitfahren) in Düsseldorf (erste Etappe am 01.07.2017) und danach der Start der zweiten Etappe (02.07.2017) in Düsseldorf nach Belgien.


    Der Termin steht schon fett in meinem Kalender, auf dem Dienstplan ist das Wochenende schon jetzt dick und fett als "frei" markiert und gewünscht. Ich wollte an dieser Stelle Interessierte oder die, die es werden möchten, Lust auf das Ereignis machen. Es scheint tatsächlich, dass der Radsport an sich sauberer geworden ist. Natürlich "fährt der Verdacht" ständig mit...


    Meine Frage nun an die Community: Hat jemand von euch Ahnung von Düsseldorf? Ich bin auf der Suche nach einem geeigneten Stellplatz (ich brauch eigentlich NUR eine funktionierende Toilette in der Nähe...) oder Campingplatz. Gibt es Geheimtipps von Ortskundigen? Oder findet sich sogar jemand, wo ich privat mit einem Kumpel für zwei Tage unterkommen kann? Werde wahrscheinlich wieder mit meinem umgebauten Citroen Jumper unterwegs sein.


    Liebe Grüße & frohes Fest schon mal. Und: Danke für Eure Antworten!


    *Cassus

    Ein herzliches „Salut“ an Alle! – Ein kurzer Reisebericht


    Ursprünglicher Thread, wo es mehr um Fragen und mangelnde Erfahrung ging:
    Der Jumper & das Mittelmeer


    Seit ca. einer Woche sind wir wieder im Lande & zurück aus dem schönen Frankreich. Wer sich den ersten Thread durchgelesen hat, wird bemerken, dass wir ursprünglich eine größere Tour geplant hatten. Wir haben spontan Vieles anders entschieden und aus der „Mittelmeer-Rundfahrt“ wurde eine Südfrankreich-Rundfahrt. Dafür kennen wir uns aber jetzt dort unten recht gut aus.


    Dauer der Tour: 29 Tage im November 2016
    Mit: Citroen Jumper, umgebaut


    Der Startschuss der Tour fiel in der Pfalz. Von dort aus ging es über Nancy runter nach Lyon, wo die berühmte „Autotoure de Soleil“ (A7) beginnt. Dankbarerweise war wirklich wenig los und die komplette Fahrt bis runter zu unserer ersten Station (irgendein Rasthof zwischen Valence und Orange) war stau- und stressfrei. Alles in allem muss ich hier wirklich ein Lob an die französische Autobahn aussprechen. Klar, die haben eben die Maut und verwalten alles ein wenig produktiver... aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Saubere Rasthöfe, saubere Toiletten, viel Platz, etc... Von den fehlenden Baustellen muss ich wahrscheinlich nicht berichten. Meine Frau und ich waren auf jeden Fall begeistert.


    Am nächsten Tag begann die Tour dann so richtig, als wir am Mittelmeer ankamen. Unsere erste Station war das kleine Cassis (daher stammt auch mein Benutzername, da ich letztes Jahr dort schon ein mal war). Der Campingplatz dort ist auf jeden Fall empfehlenswert! Von dort aus ging es nach Bandol, über Toulon (D559), Le Lavandou, ein wenig ins Landesinnere nach Ramatuelle und Gassin, schließlich nach Saint-Tropez und Port-Grimaud. Wir sind komplett die ziemlich gut ausgebauten Strecken (D6007) nach Cannes, Antibes, Nizza, Èze, vorbei an Monaco, nach Menton gefahren. Der östlichste Punkt unserer Tour hatten wir dann kurz nach der italienischen Grenze in Ventimiglia erreicht.


    Highlights aus diesem Tour-Abschnitt waren auf jeden Fall Cassis, Èze und Menton, die man nicht verpassen sollte.


    Danach sind wir übers Landesinnere zurück. Nächste Tour-Ziele waren Marseille, Salon-de-Provence, die Region Camargue (hier gibt es tatsächlich wilde bzw. freilebende Flamingos), Arles (Kunstliebhaber werden auf ihre Kosten kommen) & Avignon (äußerst romanisch, Reich an historischen Bauten). Hier gab es auf jeden Fall für jeden etwas zu sehen und zu erleben. Zwischenzeitlich hatten wir auch noch (in der Nähe von Avignon) den Mont Ventoux erklommen (siehe Bild).


    Auch konnten wir östlich von Marseille die berühmten Calanques begutachten. Wir konnten echt schön Wandern gehen.


    Dann hat uns unsere Tour weiter nach Montpellier (Highlight hier war der große, kostenlose Stadt-Zoo!), dann von Sète nach Agde (wunderschöne Küstenstraße!), und von dort aus nach Béziers geführt. Von dort aus ein wenig ins Landesinnere nach Carcassonne.


    Angetan hatten es uns danach auch die katalanischen Pyrenäen (beispielsweise Mont-Louis mit der berühmten Zitadelle, den historischen Festungsanlagen, etc.). Genächtigt wurde dann in Saint-Paul-de-Fenouillet.


    Von dort aus sind wir über Perpignan, entlang der D914, nach Portbou, die erste Stadt hinter der spanischen Grenze. Nach einem kurzen Abstecher bei Sigean sind wir dann über die Cevennen und die Ardèche-Region nach Hause getuckert.


    Zusammenfassend kann man sagen, dass wir wirklich viel gesehen haben! Und dafür saßen gar nicht so viel hinterm Lenkrad, wie es sich vielleicht im ersten Moment ließt. Südfrankreich ist unglaublich facettenreich. Man kann es wirklich einfach nur weiter empfehlen. Auch Stellplätze gibt es en Masse.


    Blöderweise ist es uns gegen Ende November dann doch nicht mehr so einfach gelungen, gute Stellplätze für unseren Jumper zu finden, da es nicht viele gibt, die ganzjährlich geöffnet haben. Allerdings hat man, weil absolute Nebensaison, in den meisten Städten und Örtchen Glück mit guten Parkplätzen. Sowieso war wirklich wenig los. Vor allem meine Frau hat das gefreut, weil sie so schöne Bilder von Gässchen oder Kirchen (ohne Menschen) machen konnte. Beispielsweise waren wir auf dem langen Kai in Saint-Tropez komplett alleine (wenn man von dem Fischer und den drei Bootsleuten absieht)


    Insgesamt hat es auf unserer Tour dort unten nur drei mal geregnet! Das war echt gut. Sind wirklich dankbar dafür. Gegen Ende wurde es dann schon ein wenig kälter (wir waren ja nur mit einem kleinen, umgebauten Transporter unterwegs), daher hatten wir uns dann auch öfters mal für eine Hotel-Übernachtung entschieden (aber auch da kommt man noch relativ günstig weg). Allerdings lagen wir in der ersten Woche im November auch noch am Strand! Das war wirklich fantastisch.


    Alles in allem war es echt eine gute Erfahrung. Wir können jetzt mit Fug und Recht behaupten, dass wir von nun an keine Amateur-Camper mehr sind. Wir freuen uns auf die nächste, lange Tour.


    Bis dahin, alles Gute. – Jetzt muss ich wieder arbeiten gehen L!


    *Euer Cassis


    PS: Werde hoffentlich noch im Dezember ein kleines Amateur-Filmchen zusammenschneiden. Dann teile ich hier auch mal den Link dazu.

    Danke euch zwei für die Antworten. Ja, ich denke auch, dass wir an der Route etwas herum schrauben müssen. Wir werden sehen. Ich denke auch nicht, dass wir vorhatten, genau die Städte konkret anzufahren. Hauptsächlich wollten wir dann am Mittelmeer, also direkt am liebsten an der Küste entlang fahren.


    Das Wetter ist Ende Oktober bis November, laut einigen Berichten, ganz in Ordnung, ist wohl auch viel Glück dabei. Dass es tagsüber und nachts auch mal kalt wird, ist klar. Auch Regen ist sicherlich dabei. Aber damit können wir leben.


    Wir wollen eigentlich frei sein und da bleiben, wo es uns gefällt. Wie weit die Tour jetzt ausfällt, werden wir sehen.


    In die Städte würde ich nie im Leben mit dem Jumper fahren, das tue ich mir und meiner Frau nicht an...

    Zu aller erst: Hallo liebe Community!


    Ich, bzw. wir, meine Frau & ich, sind absolute Neulinge, was das WoMo-Fahren angeht. Streng genommen fahren wir nicht mal WoMo, sondern einen umgebauten Citroen Jumper (90 Liter Tank, ca. 8,5 Liter/100km, kleine Küche on Board, Einbau-Schränke, Schlafgelegenheit. Derzeit bin ich mit der Reiseplanung beschäftigt, da ich weiß, dass eine gute Vorbereitung wirklich wichtig ist. Gerade dann, wenn man noch wenig Erfahrung hat.


    Kurz zur geplanten Tour:
    Vor einem Jahr waren wir (mit dem Auto) in Südfrankreich, wo es uns sehr gefallen hat. Wir haben dort allerdings in einer Ferienwohnung genächtigt. Generell hat es uns das Mittelmeer sehr angetan.


    Wir planen folgenden Trip:
    Bodensee-Venedig-Rom-Genua-Marseille-Barcelona-Bilbao-Bordeaux-Nantes-Paris-nach Hause!


    (Ja, das ist ne Menge an Kilometern! Aber wir haben viel Zeit und die Stationen sind nicht in Stein gemeißelt. Wenn es uns irgendwo so gut gefällt, bleiben wir einfach da. Oder passen unsere Route an.)


    Wir fahren sehr gerne und sitzen generell auch gerne längere Zeit hinterm Steuer.


    Zeitraum: Nebensaison (Oktober, November)


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    So, und nun zu meinen Fragen bzw. Unsicherheiten. Vielleicht kann ich von eurer Erfahrung profitieren.


    - Was denkt ihr generell? Ist das too much? Übernehmen wir uns da? Oder ist das ganze machbar? Wir haben ca. 5 Wochen Zeit!


    - Wir wollen natürlich nicht wildparken bzw. freiparken. Nur dann, wenn es unbedingt notwendig ist. Auch in die Städte würden wir selbstverständlich nicht mit dem Jumper fahren (Park & Ride?) --> Ich mache mir Gedanken um die Kriminalität. Wo sollte man am besten parken? Was sind eure Erfahrungen? Kann man den Jumper einfach außerhalb abstellen? Von außen sieht unser Jumper absolut nicht nach einem "Wohnmobil" aus. Besonders beim Gedanken an Italien (ich weiß nicht warum), mache ich mir da Gedanken. Da "sollen Freiparker ja wie wild verfolgt werden". Ich würde auch nicht in den Touristen-Ballungsgebieten parken. Und: Es ist ja Nebensaison. Habe auch gelesen, dass man Privatpersonen höflich fragen kann, ob man auf deren Grundstücken parken kann. Gegen eine Flasche guten Wein selbstverständlich. Was haltet ihr von der Idee?


    - Wir müssen natürlich auf den italienischen und französischen Autobahnen Maut-Gebühren zahlen. Ich nehme an, wir fallen in Italien in die Kategorie B und in Frankreich in die Kategorie 2. --> Da muss man sich dann einfach in die entsprechende Spur einordnen, oder?


    - Gibt es irgendwelche Dinge, auf die ihr während euren Touren ungerne verzichten würdet und wirklich vermissen würdet, wenn ihr sie nicht dabei hättet? --> Wir wollen nicht zu viel Schund mitnehmen, nur das wichtigste. Und vor allem: das "Richtigste"!


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    So, das war's vorerst mal. Danke jetzt schon mal für eure Antworten und Ratschläge. Ich hab einfach nur das Bedürfnis, möglichst viel zu lesen und zu lernen, um später nicht ins kalte Wasser geworfen zu werden. Damit das Abenteuer ein schönes Abenteuer wird :)


    Liebe Grüße!
    - Cassis