Beiträge von helle

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    Ich bin da auch ziemlich tiefenentspannt. Ich war schon in England, als man noch den Reisepass brauchte :)
    Ich glaube auch nicht, dass die Kontrollen schärfer werden als bisher. In Holland und Frankreich werden Mobile hauptsächlich wegen illegaler Einwanderer untersucht - das wird sicher so bleiben.
    Irland kann man auch von Cherbourgh aus auf dem direkten Weg erreichen. Allerdings ist das ein 24-Stunden Tripp durch die rauhe Irische See. Ich zumindest werde das nicht mehr freiwillig machen. Damals rauchte ich noch und der Raucherbereich war auf Deck10, ganz oben. Die Gischt kam bis da oben hin...


    Ich glaube, es wird Alles so beiben wie es ist, zumindest für private Besucher. Die Industrie wird Wege finden, entspr. Verträge auszuarbeiten. Nur die gutgläubigen Briten, die auf Vorteile nach dem Ausstieg für ihr Land gehofft haben, die werden sich getäuscht fühlen...

    Wir sind auch Eigenheimbesitzer und müssen daher evtl. anders denken als ein Mieter.
    Fernseher und einige andere Geräte laufen über 3-Fach-steckdosen mit Schalter, die wir täglich ausschalten, wenn wir das Haus verlassen.
    Der Rest bleibt an. Falls wir vorhaben, länger wegzufahren, versuchen wir die Tiefkühlsachen noch vorher zu verbrauchen, dann kann der Gefrierschrank abtauen.
    Wenn nicht, dann bleibt er eben an.
    Schon wegen der Alarmanlage und der IP-Kameras, die zwar durchaus ein paar Tage über Akkus betriebsbereit bleiben, machen wir nicht die Sicherungen raus.. Auch der Router muss durchlaufen, damit wir unsere Cloud von unterwegs erreichen können.
    Wir haben aber auch Haussitter, die regelmäßig die streunenden Katzen für uns füttern und den Briefkasten leeren.
    Da kann dann auch schon mal im Urlaub ein Anruf kommen: "Bei Euch piept es im Haus". Es war dann ein Rauchmelder mit schwachen Batterien, also harmlos.
    Falls ein Blitz einscchlagen sollte, muss die Versicherung greifen. Dafür zahlen wir die Beiträge.


    Richtige Angst haben wir nur wegen Wasserschäden, da wir schon mal die untere Etage morgens unter Wasser vorgefunden haben...zum Glück waren wir versichert, die Reparatur des Rohrbruchs war nicht schlimm, aber die Folgescchäden waren schon erheblich. Das ist der Grund für das Schließen der Wasserversorgung, auch wenn wir nur ein Wochenende weg sind. Obwohl ein Wasserschaden auch schon entstehen kann, wenn wir morgens zur Arbeit gehen und erst am NAchmittag wieder zurück sind...
    Im Winter bleiben natürlich die Heizkörper auf Frostwächterstufe, die Heizung läuft auf Winterbetrieb durch.
    Unsere Heizung ist eigentlich überdimensioniert, daher haben wir es recht schnell wieder warm im HAus, wenn wir wieder aufdrehen.
    Im Sommer fahren wir die Heizungsanlage runter, aber sie läuft auf jeden Fall durch, auch wenn sie nur einmal am Tag kurz ansprimgt. Komplett abgeschaltet wird sie nur kurzfristig während der HEizöllieferung. Für die Umwälzpumpen ist es nicht lebensverlängernd, wenn sie zu lange ohne Funktion stillstehen. Sie setzen sich dann gerne fest.

    Uns ist die Qualität des Tankwassers nicht mehr ganz so wichtig. Wir tanken immer dann voll, wenn wir gutes Wasser bekommen können und haben im Tank einige Siberlöffel rumschwimmen, die Silberionen an das Wasser abgeben, um eine Neuverkeimung zu reduzieren. Sobald das Auto längere Zeit steht, lassen wir alles Wasser ab, speziell im Sommer.
    Wir filtern unser Trinkwasser aus dem Tank durch eine kleine Umkehrosmose-Anlage. Dadurch erhält man absolut reines Wasser. Wir filten zuerst über einen Feinfilter Schwebstoffe aus, dann mit dem Kohlefilter noch Chlor und andere reaktiven Inhalte. Die Membrane der Umkehrosmose-Anlage leistet dann den Rest. Die Membrane ist so fein, dass keine Viren, Bakterien und andere Stoffe durchgehen sollen, nur eben Wassermoleküle. Ich habe nach Elektrolyse-Messungen aus vorher mit 300 ppm belastetem Wasser nach der Filterung noch 7-10 ppm gelöste Stoffe im Wasser gemessen. Das ist quasi destilliertes Wasser. Die Informationen, dass reines Wasser gesundheitsschädlich sei, sind schon mehrfach widerlegt worden. Mineralien sind im Trinkwasser ziemlich unnötig, da der Körper sie fast komplett ungenutzt wieder ausscheidet. Vitamine bekommt man über Obst und Gemüse und Süssigkeiten mehr als genug. Wir trinken zuhause und im Wohnmobil schon seit einem Jahr nur noch reines Wasser aus der Umkehrosmoseanlage und fühlen uns sehr wohl damit.


    Eine selbst zusammengestellte Anlage für das WOhnmobil besteht aus einer kleinen Druckpumpe, die so ca. 5-6 Bar Druck schafft (20 euro bei amazon) und einer kleinen Umkehrosmoseanage (75 Gpd)aus dem Internet (Awuarienzubehör) für ca. 40 Euro. In ca. 4-5 Minuten erhalten wir einen Liter absolut sauberes Wasser. Ich habe schon eine Zusatzanlage liegen, die den Ausstoß auf ca. 0,75-1 Liter/Minute steigern soll. Wenn die Anlage läuft, macht sie ganz schön Krach durch die Pumpe, aber nach 15 Minuten haben wir unserren Trinkwasserbedarf für einen Tag gefiltert.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von Jedem, daher auch von uns allen Foristen ein frohes Fest und einen guten Rutsch.
    Wir werden Weihnachten zuhause verbringen, aber danach dann den Jahreswechsel mit ein paar Wohnmobilfreunden an der Weser in Holzminden erwarten.
    In der Hoffnung, dass es nicht nur regnet...

    hallo Jürgen,
    alle Bilder einer Woche stammen aus der selben Stadt. Sonntags löst Michael dann auf. Montags beginnt das nächste Rätsel. Wer es zuerst löst, bekommt den Punkt für das Rätsel.
    Stade ist also schon gelöst. Die Antworten packen wir alle in den Spoiler, so dass die Anderen weiterraten können, ohne die Lösung im Beitrag vorher schon automatisch lesen zu können (auch wenn es dann keine Punkte mehr gibt :) ).

    Sehe ich ganz genauso. Gleichzeitig beginnt das Drängeln und Rasen. Ich gehöre auch zu denen, die ein Tempolimit sinnvoll fänden. 140 wie in Polen finde ich zeitgemäß´. Bei den derzeitigen Strafen wären damit auch noch 150 drin, ohne dass es im Falle des Blitzens übermäßig teuer wäre. Und mit 150 ist man schon mehr als gut bedient. Schneller muss man meiner Meinung nach nicht unterwegs sein.

    Das kannte ich noch nicht. Und das auf einer Bundesstraße. Das kenne ich bei uns in NRW nur noch von anderer Stelle. Da geht es um eine etwas größere Brücke und drunter fließt dieser Fluss. Wie hieß er doch gleich? Ach ja, Rhein. ;)

    sorry, aber 150 Km/h ist für mich kein Limit. Schneller kann man eh nirgends mehr fahren und das auch nur kurzzeitig. Für mich wäre 120 oder 130 auf Autobahnen das absolute Limit, bei Nässe/Regen automatisch 20 Km/h weniger, wie in Frankreich. Und die LKW sollte auch 100 fahren dürfen, so wie die schweren Wohnmobile. Und dann in allen Ortschaften drastisch runter. 30 max. überall Rechts vor links. DANN würden wir Stickoxide sparen, aber nicht durch halbherzige und ungerechtfertigte Fahrverbote für Diesel...meine Meinung

    Es gibt mehrere Studien, die sind teilweise schon einige Jahre alt un die belegen deutlich, wie man die Schadstoffbeleastung durch Autos sehr effektiv eindämmen könnte und das wäre eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung. Aber da wird die Autolobby weiterhin blockieren und mit Arbeitsplatzvverlusten drohen. Wir kommen gerade aus dem Urlaub zurück: Frankreich: 50/80/130 Ortschaft/Landstraße/Autobahn. Spanien: 50/90/120. Portugal: 50/90/120. Deutschland: 50/100/Irrsinn. Überall 30er-Zonen in den Ortschaften, die mit mächtigen Drempeln die Geschwindigkeit rigoros reduzieren oder das Auto zerlegen :) .
    Kaum kommt man zurück und fährt in Deutschland nur ein paar KM auf der Bahn, ist man total irre. Wie schön ruhig lief der Verkehr in allen anderen Ländern...und die haben auch keine Probleme mit Grenzwerten, echt interessant.
    Aber mit dem Deutschen Michel kann man sowas machen. Wir lassen uns real enteignen, weil wir mit unseren Autos bald gar nicht mehr fahren dürfen...aber es tut uns scheinbar nicht wirklich weh...

    hallo Michael,
    mach Dir mal keinen Kopf wegen Deiner "Umweltfrevel". :) Machen die meisten anderen Bundesbürger doch genauso.
    Ich habe es weiter oben schon geschrieben, hier nochmal:
    Ich war in den 70er- und 80er- Jahren des letzten Jahrhunderts ein ÖKO-Freak und Biogärtner, und das sogar ziemlich extrem, was Nahrungsmittel anging.
    Kein Gramm Kunstdünger kam an mein Gemüse, gedüngt wurde Alles aus selbsterzeugtem Kompost und die Ernten waren immer größer, als benötigt.
    Dann kam Tschernobyl und ich hab meine Beete direkt umgegraben und alles vernichtet. Die radioaktive Wolke hat zwar im Süden den meisten Fall-out produziert, aber auch in der Mitte der Republik ist noch genügend Dreck runtergekommen. Das Ganze ist jetz gute 30 Jahre her - also die erste "Halbwertzeit" ist erreicht. Waren also in 1986 die Böden mit Strontium, Plutonium, Uran, Cäsium und was weiß ich mit dem 150-200-fachen der zulässigen Werte belastet (oder so ähnlich), so sind sie es heute immer noch mit dem 50-100-fachen Wert zu viel. Aber die Leute gehen wieder Pilze sammeln, die ja dafür bekannt sind, Umweltgifte aufzunehmen. Beeren aus den Wälder werden gesammelt usw... Menschen vergessen zu schnell.
    Ich war am Samstag mit unseren Plakettenlosen Wohnmobil(ok, gelb würde ich kriegen) beim TÜV (ohne Probleme bestanden)und habe mich mit dem Prüfer auch über die AU-Plaketten unterhalten. Er meinte: "Die alten"Stinker" sind mir die liebsten. Da kommt kaum Feinstaub raus. Die Partikel sind zu groß, um Lungengängig zu sein (was nachweislich richtig ist). Was aus den neuen Euro 5 und Euro 6 Motoren so alles hinten rauskommt ist zwar von der Menge her deutlich weniger, aber von der gefährlichkeit noch gar nicht richtig erforscht..."
    Ich habe ja weiter oben schon meine Ambivalenz deutlich gemacht, was Umwelt angeht. Natürlich gibt es einen Klimawandel, aber ist der wirklich Menschengemacht? Den gab es auch schon vor den Menschen!
    Es gibt tatsächlich Studien, die den Zusammenhang zwischen CO² und Erderwärmung darlegen - allerdings genau anders herum. ?(
    Dort heißt es, dass durch die Erwärmung der Ozeane diese riesige MEngen von CO² abgeben. Und dies geschieht immer erst mit Zeitverzögerung...
    Ich weiß auch nicht, was richtig ist, aber ich denke dass es falsch ist, jetzt in Deutschland Torschlusspanik zu verbreiten, wo einige Nachbarländer ihre gesamten Fäkalien immer noch einfach in den Atlantik laufen lassen, wo Mülltrennung außer in Deutschland oft noch ein Fremdwort ist. Nicht, dass ich das Alles nicht auch kritisiere, aber wir sind nicht so mächtig, von Deutschland aus das Klima auch nur ansatzweise zu beeinflussen, das ist derzeit meine Meinung. Und wenn große Staaten, wie Indien, China, Russland, USA, Südamerika generell und von Afrika ganz zu schweigen, sich nicht um Umweltschutz kümmern wollen, oder kümmern können, weil dei Mittel fehlen, dann haben wir keine reale Chance auf irgendeinen messbaren Einfluss. Das man es trotzdem versucht, ist eine noble Geste, aber solange wir in unserem Land nicht konsequent alle Umweltsünden bekämpfen und immer nur mal einen "Bösen" riesig aufbauschen, ist das für mich alles nur Fadenscheinig und Oberflächlich. Wieso darf den K&S "legal" Salzlake in die Werra einleiten? Wieso gibt es immer noch Dünnsäureverklappung in der Nordsee? Wieso dürfen Flugzeuge überschüssigen Treibstoff einfach so ablassen? (Man könnte auch stabilere Fahrwerke einbauen und automatische Feuerlöschsysteme etc.) :sleeping:
    Ich sündige auch jeden Tag, ich lasse gutes Leitungswasser durch meine Osmoseanlage laufen, um es noch besser zu machen und verschwende dabei nochmal die doppelte Menge als Spülwasser für die Membrane, ich fahre täglich 120 KM mit dem Auto quer durch unsere schönen Wälder, um zur Arbeit zu gelangen (OK - geht nicht anders, ohne mir einen anderen Job zu suchen :) ) und ich verbrenne immer noch Heizöl in meiner Heizung, die auch schon wieder 20 Jahre alt ist (auch wenn alle vorgegebenen Werte eingehalten werden). Ich habe auf unserem Wohnmobil 200 Watt Solarpanele drauf, die haben bei der Herstellung schon so viel Energie verschlungen, wie sie wahrscheinlich nie mehr produzieren werden... und meine Blei-Säure Batterien sind genauso Umweltschädlich bei Herstellung und Entsorgung wie moderne Lithium Batterien...und nächste Woche fahren wir vollkommen sinnfrei für 3 Wochen mit dem Wohnmobil in Urlaub... ;(
    Trotzdem hält sich mein schlechtes Gewissen durchaus noch in erträglichen Grenzen. ;)

    wir haben mal im Winter in Kassel-Wilhelmshöhe ewig auf unseren ICE nach Dresden warten müssen. Wg. Starker Schneefälle war Frankurt airport zu und Alle saßen im Zug und es gab auch dort Chaos wg dem Wetter. Was aber die absolute Krönung war, das war die Tatsache, dass man uns mitteilte, unser ICE hätte über eine Stunde Verspätung. Verschwiegen hat man uns allerdings, dass der Ice, der dann einfuhr, der Zug Richtung Dresden war, der eigentlich schon vor einer Stunde hätte fahren müssen. Wir hätten also pünktlich unseren Anschluss in Leipzig erreicht, wenn wir mit diesem Zug gefahren wären...so haben wir insgesamt wohl 2 Stunden auf diversen Bahnsteigen gefroren... :(


    Aber grundsätzlich fahren wir gerne im Zug. Meistens klappen alle Verbindungen und die Zūge sind sauber und gepflegt. Inzwischen habe ich auch ein Tablet mit entsprechend langer Akku-Laufzeit, so dass ich auf die oft nicht funktionirenden Steckdosen nicht mehr angewiesen bin.. Und wenn es eines fernen Tages auch noch durchgehend freies WLAN geben sollte, kann man seine Wohnung kündigen und in der Bahn wohnen (hab ich mal im Fernseher einen Bericht gesehen: Student mit Bahncard 100 lebt im Zug und in den Bahnhöfen) :):)

    hallo Gorbi,
    natürlich erzählt jeder etwas anderes, so ist das Leben :)
    auf den Gelbatterien steht außer der AH-ZAhl meistens auch noch die Zeit dabei - also etwa : 80 AH C10 - 100 AH C20 das würde bedeuten, dass die Batterie 100 AH leisten kann, wenn sie über 20 Stunden entladen wird.
    Das würde bedeuten, pro Stunde also nicht mehr als 5 Ampere zu entnehmen. Das was Volker schreibt, nämlich, dass man eine Bleibatterie nicht unter 50% entladen sollte, stimmt auch.
    Wenn Du jetzt aus den Gel-Batterien über den Wechselrichter die Leistung eines kleinen Föns entnehmen willst (ca. 800 Watt) dann entspricht dies bei 12.8V (volle Batterie) einem Verbrauch von ca. 63 Ampere Mit Verlusten durch den Wechselrichter bist du schnell bei über 65 Ampere). Das funktioniert mit deinen Gel-Batterien nicht wirklich gut. Natürlich schaffen die Gel-Batterien die Leistung und die Haare werden trocken, auch eine 1000 Watt Kaffeemaschine (ca 80 Ampere) wird wohl für einmal Kaffee aufbrühen nicht gleich die Batterien zerstören oder tiefentladen, aber für diese hohen Ströme sind sie nicht gemacht und werden schneller altern. Auch von der Vorstellung, dass für 1000 Watt-Verbraucher ein 1000 Watt Wechselrichter ausreicht, sollte sich verabschiedet werden. Die Anlaufströme können auch mal doppelt so hoch sein und dann wird ein schwacher Wechselrichter sofort auf Überlast gehen.


    Wir haben in unserem Mobil einfache Starterbatterien für den Wechselrichter und alle Verbraucher. Das ist genauso ungünstig wie deine Konstellation, weil diese Batterien eben für hohen Verbrauch und schnellerers Aufladen vorgesehen sind und nicht für langfristiges Entladen. Sie altern also beim Einsatz als Wohnraumbatterie mit langem, geringeren Verbrauch auch schneller, sind dafür aber deutlich billiger als Solar-Gel-Batterien. Die Starterbatterien können auch schon mal kurzfristig ein paar hundert Ampere liefern und schaffen auch die Kaffeemaschine und den Fön am 2000/3000Watt reinem Sinus-Wechselrichter (Und können zur Not als Starthilfebatterie für den Motor eingesetzt werden!). Falls eine Kaffepad-Maschine über den Wechselrichter betrieben werden soll oder andere elekronische Geräte, dann muss es ein WR sein, der echten Sinus liefert. Das sind die teureren Geräte. Aber selbst unsere 300 AH-Batteriebank geht beim Betrieb des Wechselrichter (mit 600Watt-Ofen zum Brötchen aufbacken - braucht also ca. 50-55 Ampere) von 12,8/13V Volt Volladung kurzfristig schnell auf 12,5 Volt zurück (das ist der tiefste Stand, den die Batterie langfristig nicht unterschreiten sollte. Sie erholt sich dann aber schnell wieder, wenn der WR wieder aus ist). Die 200 Watt Solaranlage lädt bei Sonnenschein dann wieder nach, aber das dauert. Wenn wir 10 Minuten lang 600 Watt verbrauchen, dann sind das rund 100 WattH (60Minuten/6) Dafür braucht eine 200 watt-Solaranlage mind.2-3 Stunden bei strahlendem Sonnenschein, wenn man ehrlich rechnet. Die Hersteller rechnen zwar anders, aber das sind halt meine Erfahrungen.Außerdem sollten die Batterien nicht mit mehr als ca. 10-15 % der Kapazität geladen werden.
    Meistens gehen wir daher auf Stellplätze, wenn wir 230V-Strom brauchen.
    Es gibt 12V -Kaffee-Aufbrühmaschinen und auch 12V Föns. Die Leistung ist entweder genauso hoch wie bei 230V-Geräten, dann sind sie für deine Batterien auch nicht geeignet, oder sie leisten weniger und brauchen entsprechen länger, bis der Kaffee durch ist. Damit spart man wenigstens die Verluste beim Umformen. Wir haben auch eine 230V-Kaffee-Kapselmaschine an Bord (ich weiß -Umwelt und so weiter..), die aber nur läuft, wenn wir Landstrom haben. Sonst brühen wir selbst über den Gasherd, so wie Volker das auch beschrieben hat.Der Wechselrichter ist nur als "Notbehelf" da. Jede Umwandlung von 12 Volt auf 230 Volt braucht Energie und erzeugt Verluste. Real gerechnet haben WR kaum mehr als 80-90% Wirkungsgrat. Das Blödsinnigste was man machen kann, ist über den WR 230 Volt zu erzeugen, um dann damit einen Laptop oder die Handys aufzuladen. Dabei wird dann nämlich die mühevoll umgeformte Wechselspannung über einen Trafo wieder in niedrigere Gleichspannung zurückgewandelt, auch wieder mit Verlusten...dann lieber in 12V-Ladegeräte investieren.
    Das mal so zu meinen Erfahrungen.

    hallo Michael,
    so wie Volker geht es mir auch - da ist ganz Vieles dabei, was wir uns noch ansehen werden. Und weil für uns im nächsten Jahr wieder Deutschland im Fokus steht, werden wir doch einige Deiner Anregungen aufnehmen.
    Auch von uns vielen Dank fürs Mitnehmen