Beiträge von helle

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    2016 – Urlaub vom 25.08. bis 15.09.2016


    Müritz – Havelseen und Mittellandkanal


    Ziel dieses Urlaubes, der als Ersatz für den ursprünglichen Skandinavientrip herhalten musste, für den dann aber ein Wochende wegen Arbeit fehlte, war eigentlich nur, etwas Schiffe gucken und entspannen... dann fiel mir ein, doch endlich mal den Bootsführerschein zu machen, den ich schon seit 20 Jahren haben will und dann war plötzlich das tolle Sommerwetter da...so wurde dieser Urlaub zu einem der tollsten Erholungsurlaube der letzten 10 Jahre - und hat uns noch eine neue Urlaubsmöglichkeit geschaffen und damit auch den Wunsch eröffnet, einen Bootsurlaub zu machen ohne die Einschränkungen, die mit Charterschein gelten...
    Bilder gibt es hier keine, die kann man ja alle im Internet ansehen :) - einfach die Orte googeln - Die Werbebilder sind bei dem gleichen tollen Wetter gemacht, das wir auch hatten. Das Wetter war einfach nur heiß und sommerlich. Daher will ich hier mal die von uns besuchten Stellplätze kurz beschreiben: Los ging es am Donnerstag Nachmittag.
    Zuerst waren wir kurz in Göttingen, einem unserer Lieblingsplätze für die Nacht, da das Badeparadies Eiswiese direkt nebenan ist. Da konnten wir abends nochmal für 3 Euro eine Stunde schwimmen gehen. Dann folgte am nächsten Morgen die Weiterfahrt nach Werder an der Havel: der Platz ist ok, Schotter, bei Wind etwas staubig, direkt am Wasser, der Hafenmeister kommt mehrmals täglich vorbei, um zu kassieren. Keine V/E, Keine Dusche am Platz, nur eine öffentliche Toilette in 50m.Nach Absprache mit dem Hafenmeister kann man Wasser vom Bootssteg bekommen. Der Platz liegt zentral, man kann die Altstadt und die Schifffahrt in wenigen Minuten erreichen. Die Pizzeria um die Ecke werden wir uns merken - hatte noch nie solch eine geschmacklose, pappige Pizza und der Salat war ohne jedes Dressing oder Gewürze. Die sehen uns nie mehr wieder. Wir blieben trotzdem für 2 Nächte, weil uns der Ort gefiel und wir auch eine Schifffahrt machen wollten - die war richtig eindrucksvoll! Außerdm gibt es direkt am Stellplatz eine Eisdiele :)
    Wir fuhren danach weiter nach Fürstenberg an der Havel - auch dort blieben wir für 2 Nächte. Der Stellplatz an der Marina ist sehr gepflegt und komplett ausgestattet, die Gastronomie am Platz ist gut. Für den Weg in den Ort empfiehlt sich ein Fahrrad.
    Die nächste Übernachtung fand in Neustrelitz statt. Direkt am Hafen ist der Stellplatz. Stromsäulen und Wasser sowie Entsorgung (50 m entfernt) funktionieren mit speziellen Chips, die man beim Hafenmeister oder am Automaten im Hafen kaufen kann. Auch hier haben wir eine Schifffahrt gemacht. Dann folgten 5 Nächte im Seglerhafen in Röbel an der Müritz. Ein schöner Ort - zu Fuss sind es 10-15 Minuten ins Zentrum und 5 Minuten bis zum Stadthafen. Hier hatte ich mich bei der Bootsfahrschule Malow für den Sportbootführerschein Binnen zu einem Wochenendkurs angemeldet. Wenn man die Theorie vorher schon gelernt hat, reichen die 2 Tage (Freitag und Samstag) für die Vorbereitung und am Sonntag schafft man dann die Prüfung ohne Probleme. Ein absolut professionelles Team hat uns betreut und die Fahrstunden waren Prüfungsbezogen. Jeder übte Ab- und Anlegen, Wenden, Mann über Bord etc. solange, bis es gut genug war für die Prüfung (wie gesagt- wenn man Theorie und die Knoten vorher schon geübt hatte). Ein Teilnehmer ist ausgestiegen, er hat am 2. Tag das Handtuch geworfen weil er wohl glaubte, für das Bootfahren bräuchte man nicht vorher was zu lernen...er hätte die Prüfung niemals geschafft. Auch nicht den praktischen Teil. So haben dann alle verbleibenden 10 Teilnehmer problemlos bestanden. Essen gehen im Regattahaus (am Seglerhafen) ist übrigens sehr zu empfehlen.
    Von Röbel ging es dann weiter zum Lenzer Hafen am Plauer See. Hier haben wir 2 Nächte direkt am Kanal gestanden und auch mal ein 70 ps-Boot gemietet - der neue Schein musste ja eingesetzt werden (bei erlaubten 6 km/h auf den Kanälen! :) ). Der Stellplatz ist mit sehr sauberen WC- und Duschräumen fast optimal - die Entsorgung von Toiletten und Abwasser nur ohne Chemie ist nach Anmeldung möglich. Gastronomie direkt am Platz, auch mit Brötchenservice.
    Es folgten 2 Nächte in Oranienburg. Da dort die Ferien zu Ende waren, war auf der Havel und im Hafen nicht mehr sehr viel Betrieb, der Stellplatz ist sehr sauber, der Hafenmeister war ein netter Mann. Die Ein- und Ausfahrt funktionieren mit "Tally-Card", die man am Automaten ziehen unnd Aufladen muss. Unverbrauchtes Guthaben für Strom oder Dusche und das 10 €-Pfandgeld werden am Automaten zurückgezahlt (bis max. 20 Euro!). Oranienburg ist sehenswert, Zentrum Fussläufig in 5 Minuten erreichbar, Schlosspark direkt gegenüber. Einkaufmöglichkeiten in 100 m, mit Bäcker. Von Oranienburg könnte man auch mal einen Abstecher in die HAuptstadt machen - es gibt eine S-Bahn. Wir haben es nicht gemacht, wollten lieber etwas mehr relaxen-- es waren 34° im Schatten ;)
    Nächstes Ziel wurde Waren an der Müritz - wir wollten noch nicht Richtung Heimat fahren und sind daher nochmal an die Müritz zurück gefahren. Der Platz am Stadthafen, den wir frührer gerne angefahren haben, wird uns künftig nicht mehr sehen. Unverschämt teuer für fast keine Ausstattung. 10 Euro pro Tag plus 15 Euro für die Nacht plus 3 Euro Kurtaxe für 2 Personen - 28 Euro für 24 Stunden, eine Entsorgung, die von PKW meist zugeparkt ist und der Wasserschlauch liegt einfach im Dreck - Für Strom wird nochmals 3 Euro verlangt. Waren ist immer einen Besuch wert, aber der Stadtparkplatz wird sicher nicht mehr unser Ziel.
    Wir bleiben nur für die eine Nacht, dann fuhren wir nach Neubrandenburg. Der Stellplatz liegt direkt am Tollensesee, in die Stadt gibt es einen schönen Radweg (ca. 2 km). Ausstattung ist komplett für 12 Euro. Für den Toilettenschlüssel zahlt man 30 Euro Pfand beim Hafenmeister, der ab 9 Uhr am Platz ist.
    Es folgte dann erneut eine Nacht in Neustrelitz, weil es uns dort so gut gefallen hat. Dann stand die langsame Heimreise an, die uns aber nochmal für eine Nacht nach Haldensleben an den Mittellandkanal führte .
    Auch diesen Platz merken wir uns - aber positiv. War schön dort, WC und Dusche sehr sauber. Es war uns zu heiß, um mit dem Fahrrad in die Stadt zu fahren. Das Restaurant am Platz hatte leider zu wegen Renovierung, also gab es was aus der Mobilküche.
    Dann fuhren wir nochmal für die letzten beiden Nächte nach Göttingen und schoon sind wir wieder zu Hause. Drei Wochen Urlaub mit nur schönem Wetter (nur einmal etwas Gewitter-Regen in der Nacht) gehen zusammen mit dem schönen Wetter zu Ende...


    Fazit:
    1. da fahren wir wieder hin. Deutschland ist ja soooo schön (wenn das Wetter so toll ist)
    ... und wieder nur über die Landstraßen - es ist ja soo schön in Deutschland :)
    2. immer den neuesten Stellplatzführer benutzeen - nicht jeder Stellplatz ist noch da (Kleinzerlang Marina hat uns abgewiesen, weil der Stellplatz geschlossen wurde. Echt schade, war sehr schön dort)
    3. Auf Jeden Fall die angebotenen Schiffstouren mal mitmachen - die unberührte Natur rechts und links ist stellenweise so spannend wie ein Urwald
    4. Wir werden uns wohl noch ein Boot anschaffen müssen. Mit Motor, kleiner Kajüte und Trailer.... :) :dream:

    ich bin erst heute dazu gekommen, Euren Bericht mmal komplett zu lesen. Danke dafür. Ein toller Reisebericht, der sich sehr gut lesen lässt.
    wir kennen England auch seit vielen Jahren (Brieffreundschaft aus 1970 sei dank, die bis heute als enge Freundschaft gehalten hat.)
    Wir haben mehrfach meist den Südosten besucht, weil halt unsere Freunde dort wohnen. Mit dem Wohnmobil sind wir 2009 auf unserer Reise nach Irland quer durch England gefahren und eure positivn Ergebnisse zu den vielen Vorurteilen kann ich zu 100% bestätigen. (Mit dem Motorrad war es aber entspannter auf den engen Straßen :) )
    Ich mag allerdings auch Fish&Chips mit Vinegar und liebe Tee mit Milch oder englischen Milchkaffee, der mit heisser Milch und löslichem Kaffeepulver zubereitet wird... ;)
    England ist ein tolles Land mit viel Geschichte und meist netten, manchmal auch etwas skurrilen Menschen, das man besucht haben sollte-
    Nochmal danke für den tollen Bericht - ich merke, dass ich wieder Heimweh kriege zu den Stätten meines ersten eigenen Urlaubes (alleine in 1974 - mit 16!)

    das Ding ist höher als ein Stuhl und daher für mich absolut ungeeignet :) .
    Ich bekäme Panik und würde nicht mehr zurückgehen können - man müsste mich von der Platform tragen, weil ich mich nicht mehr bewegen könnte.
    Schon beim Zuschauen im Fernsehen krampft mein Magen, wenn ich solche gewagten Konstruktionen sehe - aber toll finde ich sie trotzdem.


    Ich finde aber auch den Mt.Everest toll und werde ihn trotzdem niemals besteigen oder die Raumstation Iss.... :)

    Wieso Pkw? Laut Kfz-Schein ist es doch ein "So.-Kfz Wohnmobil" und damit eben kein Pkw. Ich habe eben noch mal gegoogelt: Auf der Seite von Reisemobil-Union werden die einzelnen Schilder nochmal erläutert. So kenne ich das.
    Und hier gibt es noch ein pdf (Achtung, evtl. Download) der Gemeinde Oberschleißheim, die einen neuen Parkplatz angelegt hat. Da sagt die Gemeinde eindeutig, dass bei Zusatzschild 1048-10 kein Wohnmobil parken darf: www.oberschleissheim.de/export/download.php?id=3378

    und genau da liegt eben das kleine Problem: Sind wir ein "sonstiges KFZ Wohnwagen" mit einem zul Ges.Gewicht bis 3,5 to, dürfen wir nicht auf den Parkflächen stehen, die für PKW (PKW-Symbol) oder bei den Fahrzeugen mit einem zul. Ges.Gewicht über 3,5 to einschl. ihrer Anhänger (LKW-Symbol) stehen.
    Mit einem Wohnmobil über 3,5 to oder einem Wohnmobil unter 3,5 to, das aber durch das zul. ges.Gewicht eines Anhängers insgesamt über 3,5 to kommt, dürften wir wieder..., weil eben das LKW-Symbl nicht den klassischen LKW symbolisiert, sondern eben "Kraftfahrzeuge mit einem zul. Ges.Wewicht von mehr als 3,5 to einschl. ihrer Anhänger", wie auch im zitierten Bericht der RU zu lesen ist.
    Aber wer weiß das schon.... viele Fahrer von Audi a4 oder größere SUV dürfen in Baustellen auch nicht mehr links fahren, weil sie breiter sind als 2,1m... interessiert aber auch Viele nicht, wil die Breite in den Fahrzeug-Papieren ohen Spiegel angegeben ist.
    Übernachten auf der Autobahn, um wieder zum Thema zu kommen: Wenn es irgend geht, fahren wir ab. Früher haben wir auch auf Autobahnen geschlafen, heute ist es uns zu unruhig und wir schlafen nicht wirklich mit sicherem Gefühl. Aber das machen wir auch bei anderen Stellplätzen so: Wenn wir uns nicht wohlfühlen, Bauchgefühl sagt "Nein", dann ist es auch ein Nein und wir fahren weiter...

    ich bin auch für klare Verhältnisse: aber keine rot-weiße Plastikkette, weil die fahren dir die Womos schon am ersten Tag kaputt.
    Ich sehe das ganz oft am Twistesee in Nordhessen (ist halt ein Heispiel und da gibts ein tolles Gasthaus :) ) - da sind die Ketten in einen Schlauch eingezogen und es stehen überall Schilder, doch bitte nicht über die Ketten zu fahren beim Ein- oder Ausfahren.
    Leider sind viele Womofahrer entweder Analphabeten oder totale Ignoranten.
    Da muss dann oft die Navigatorin raus und die Kette wird einfach nur zu Boden gelegt und überfahren....das führt natürlich dazu, dass die Schläuche sich auflösen und die Ketten dann wieder schneller Rost ansetzen, was dann auch wieder nicht schön aussieht...


    Aber verschließen würde ich die Ein- und speziell die Ausfahrt auf jeden Fall. Ich persönlich bin ja der Schranken-Fan, da gibts kein vertun - Karte einschieben, Schranke geht auf.
    Beim Wegfahren das gleicche und die Kosten werden abgebucht - Ende der Zechprellerei. Aber solch eine Anlage kostet eben... -- ICH würde sowas auch an Tankstellen machen - mit der Chipkarte nach dem Bezahlen kommt man dann wieder raus, oder eben nicht. Dann lohnt sich auch der Nummernschild-Klau nicht mehr...

    Nö, das würde ich einfach unter "Verlagerung des Urlaubsortes" verbuchen.

    schöne Umschreibung, aber es stimmt genau. Flexibel sein ist das Stichwort.


    Aber zum Thema Umschreibung hab ich noch was Schönes:


    Wenn Jemand die Unwahrheit sagt, kann man das als "Lüge" bezeichnen. Viel schöner finde ich aber die Rechtfertigung eines ertappten Politikers: "Ich habe doch nicht gelogen- das war weiter Nichts als eine situationsadaptierte verbale Realitätsverschiebung"
    ^^^^

    Wir sind schon von Südspanien vorzeitig zurückgekehrt und auch schon aus Nordjütland - in Beiden Fällen gab es gesundheitl. Probleme --bei den Daheimgebliebenen, so dass unsere Hilfe zu Hause notwendig wurde...
    Auch unseren Norwegen-Urlaub im letzten Jahr haben wir wegen 14-Tagen Dauerregen vorzeitig in Richtung Süden verkürzt und sind halt nochmal in Deutschland etwas rumgefahren.
    Ob das jetzt ein Abbruch war -- für solche Fälle haben wir ja ein Wohnmobil, um flexibel zu bleiben.
    Den diesjährig geplanten Skandinavien-Urlaub haben wir inzwischen auch gecancelt, weil uns einfach ein Wochenende wegen Arbeit fehlt, wir wollten gerne mehr Zeit für Pausen einplanen - also auf nächstes Jahr verschoben. Diese Jahr bleiben wir in Deutschland...ist das auch als Abbruch zu werten??? Denke eher nicht :)

    uns gefällt der Platz - auch mal für ein Wochenende - den Platzwart haben wir bisher nicht unhöflich erlebt - eher vielleicht "nordisch kühl", aber freundlich.
    Für uns ist aber der Platz auch nicht so wichtig - wir flanieren gerne am Hafen entlang, gehen dort lecker Essen oder gucken einfach nur Schiffe an. Die Toiletten und Dusche fanden wir zwar "gewöhnungsbedürftig, aber immer sauber vor". Und um den Ausguss kann man schon großzüg rumgehen :) Man muss auch bedenken, dass es früher nur ein einfacher PKW-PArkplatz war, der mit den örtlichen Gegebenheiten umgerüstet wurde - dafür stehen wir direkt an der Trave -- und der Platz ist immer gut besucht...
    Wir brauchen ihn zum Übernachten. Und dafür ist er ok und direkt im Zentrum und nicht 5 Km auswärts...wir fahren da gerne wieder hin :)

    Gute Besserung. Das ist ja pechhochzwei oder so. Hoffentlich bist du bald wieder komplett gesund.
    Und evtl. zum Trost: Ich war einmal in Thailand, 1981, und habe für mich entschieden: Das eine Mal reicht mir.
    Ich habs gesehen und genossen, fand die Kultur toll, die tempel großartig,habe aber festgestellt, dass mir andere Ecken derWelt mehr zu geben haben...so sind wir zum Glück nicht alle gleich.
    Weiterhin gute Genesung.

    na ja, vielleicht wird auch einfach nochmal abgestimmt - sowas gibt es ja in anderen Ländern auch schon mal, wenn die Wahl nicht so ausfällt, wie sie bestimmte Leute gerne hätten :D


    Im Moment haben die Briten noch alles in der Hand - ohne den "Scheidungsantrag" ist doch alles nur Spekulation...und ob der in diesem oder im nächsten Jahr oder erst in 5 Jahren gestellt wird, wenn die Briten vorher noch Einiges zu ihren Gunsten innerhalb der EU verschoben haben...Fragen über Fragen...es bleibt also spannend. :)
    Aber deshalb lasse ich mir einen Englandurlaub ganz sicher nicht vermiesen - ich mag das Land und die Leute und vor allem das relaxte Autofahren dort :)

    ich bin auch sehr gespannt, wie sich das insgesamt auf Europa auswirken wird. Hoffentlich müssen wir uns nicht wieder an Reisepass und lange Schlangen vor den Grenzkontrollen gewöhnen. Es war so schön in den letzten Jahren...
    Aber wir werden sehen. Noch passiert ja erstmal garnichts...

    es ist kaum nachvollziehbar - auf dem Oktoberfest zahlen die Leute für einen Liter Bier mehr, als ein ganzer Kasten kostet, aber bei Stellplatzgebühren stellen sich Einige an, als wäre es eine Frechheit, für den Service, den man angeboten bekommt, auch noch bezahlen zu sollen...
    Wir zahlen gerne für einen guten Stellplatz auch eine angemessene Gebühr. Und der Preis ist dabei zweitrangig. Wenn wir 20 euro zahlen müssen, weil wir direkt am Wasserr oder an einem tollen Aussichtspunkt stehen dürfen, dann ist der Preis angemessen, wenn wir noch V/E vorfinden.
    Und 10 Euro ist gar kein Betrag, über den man diskutieren sollte.
    Wir haben es schon mehrfach erlebt, dass gerade Besitzer sehr großer Mobile öfter mal Probleme mit Stellplatzgebühren haben :)
    Nett fanden wir, dass in Göttingen ein "Dickschiff" abends um 21:00 Uhr kam, erstmal die gratis-Entsorgung nutze, dann auf einen Platz fuhr, aber natürlich den Parkscheinautomaten ignorierte. Pech für den guten Mann, dass der Kontrolleur dann am Morgen schon vor 8:00 Uhr die Tickets kontrollierte. "Wir fahren ja gleich wieder weg" war das einzige, eas ich von Nebenan gehört habe und den Kontrolleur, der freundlich sagte: "Sie ziehen bitte JETZT das Ticket (für 9 Euro) oder ich schicke es Ihnen zu - das kostet dann 25 Euro"" - Also suchte man Kleingeld und holte das Ticket, um danach noch den Kaffee runterzuschütten und wegzufahren...dabei hatten sie gerade für 24 Stunden gezahlt... :D


    10 Euro ist ein Preis an der unteren Grenze. Un wirklich wirtschaftlich kann das für einen Privatbetreiber eigentlich gar nicht sein...
    Wir kommen bestimmt mal vorbei, nein sogar rein! Und zahlen auch gerne die Gebühr. :)
    Und wem das zuviel ist, der sollte seinen Urlaub in Holland verbringen, da kostet "freies Stehen" zurzeit 85 Euro :)

    bin gespannt, wie der Platz nach endgültiger Fertigstellung aussieht. So ein eigener Stellplatz ist schon was Tolles, vor allem nach der vielen Arbeit, die da drin steckt.
    Werdet Ihr den Platz selbst betreiben, oder habt Ihr unterstützende Helfer?
    Auf jeden Fall planen wir, mal vorbei zu kommen.
    Aber ob das noch im Juli klappt, weiß ich jetzt noch nicht. :)

    Meinen herzlichen Glückwunsch. Meine absolute Hochachtung vor dieser Leistung sei dir gewiss.


    Manchmal ist es schon irre, was manche Menschen so alles auf sich nehmen.... ;);) ...ich würde keine 2 Stunden aushalten

    wir haben auch das Glück eines eigenen Grundstückes in einem Dorf. Inzwischen steht dort auch ein "Carport" für das Wohnmobil. Aber nicht wegen der Nachbarn - mit denen haben wir ganz viel Glück - uns ging es um Schutz vor Witterung. Dabei wird es aber knapp mit dem Rangieren - geht immer um cm, da das Grundstück ziemlich schmal ist und beidseitig stehen Gebäude :) - Ein längeres Mobil können wir kaum noch kaufen - 7m ist die absolute Obergrenze - mit Fahhrädern hinten dran stehen wir im Moment bei ca. 6,70/6,80 m... =O Fremdstehen ist also nicht notwendig, aber in unserer Gegend gibt es auch genügend leere Scheunen oder HAllen, so dass ab 30 Euro pro Monat++ schon Plätze zu finden wären. Man muss halt suchen...
    Zu den "Straßenparkern" noch ein Hinweis: Falls das Parken auf dem Gehweg per Verkehrzeichen erlaubt ist (evtl. auch nur halb), so gilt das nicht für Fahrzeuge mit zul. Ges. Gewicht über 2,8 to. Man kann sich also schnell auch ein Knöllchen einfangen...Diese Vorschrift istt noch ein Relikt aus den 80er und 90er Jahren des letzte Jahrhunderts, als Fahrzeuge über 2,8 to den gleichen Stand hatten wie heute Fahrzeuge über 3,5 to...
    Hat man wohl vergessen anzupassen...

    ich will nochmal "klugsch....." :)


    Ihr fahrt recht dicht am Südkapp von Norwegen vorbei - Lindesnes Fyr. UNS hat es dort sehr gut gefallen.

    Unser momentanes Wohnmobil ist ein Bürstner T 604. BJ 2000, mit jetzt 71000 km auf dem Zähler. er hat Heckbad rechts mit sep. Dusche (die wir aber als Stauraum für die Jacken nutzen), Längsbett daneben für 2, davor eine 4er-Dinette. Gegenüber der Dinette ist die Küche und vorne eben das Fahrerhaus mit zusätzlich drehbaren Sitzen. Der gedrehte Beifahrersitz ist mein Lieblingsplatz. Unser Mobil heißt Gonzi, nachdem der Vorgänger "Gonzo" im Oktober verkauft wurde, als wir Gonzi gefunden haben. Er stand beim Händler mit echten 57000 Km, aus erster Hand rum, es waren noch die ersten Reifen drauf...fast wir aus dem Auslieferungslager. Wir haben natürlich neue Reifen aufziehen lassen, den Zahnriemen wechseln lassen und alle Flüssigkeiten wurden auch erneuert. Der Händler hat uns ein gutes Angebot gemacht, auch weil wir Nichts in Zahlung gaben, hat nochmal neuen TÜV und ein neues Radio spendiert und wir sind einfach nur zufrieden. Das Auto erfüllt die Wichtigsten Verbesserungen, die ich mir immer gewünscht hatte: Festbett ohne Umbau, aber auch ohne Leiter oder Treppe (wir sind ja schon etwas älter), genügend Leistung und eine Servolenkung. So macht das Fahren richtig Spaß und auch die Kasseler Berge sind nicht mehr ganz so hoch... :) Was noch fehlt, ist die grüne Plakette, aber die Nachrüstung soll ca. 4000 Euro kosten...dafür kann ich mich schon öfter mal erwischen lassen, wenn es denn tatsächlich sein muss :pst: .


    Unser voriger, Gonzo, ist ein Eura-Mobil Alkoven mit 95 PS Peugeot TD- Maschine. Den hatten wir 2009 gekauft mit bereits 260000 Km auf dem Tacho. Verkauft haben wir ihn mit 302.000 Km. Hätten wir das "neue" Mobil nicht gefunden, würden wir ihn immer noch fahren. Ein total zuverlässiges Mobil ohne Rost und Undichtigkeiten. Wir haben ihn mit fast neuen Reifen und komplett durchgecheckt mit neuem Zahnriemen und Inspektion verkauft... leider hat der Neubesitzer die Kopfdichtung schon nach kurzer Zeit durchgehauen, weil er wohl den Motor zu sehr gefordert hat...das macht mich heute noch ein wenig traurig. Vor allem, weil ich zusätzliche Lüfterschalter eingebaut hatte und auch auf deren Benutzung hingewiesen hatte....na ja.


    Davor hatten wir kurz einen Ford Transit mit Hochdach und Reimo-Ausbau, den haben wir bei einem Unfall verloren.
    Und gaaanz viel früher (1989) haben wir mit einem selbstausgebauten Kastenwagen (Renault Master) begonnen mit der Wohnmobil-Fahrerei. Es gab eine Pause von 2000 -2009, in der wir zuerst einen Dauercamping-Platz für 3 Jahre hatten und dann einige Jahre das Motorradfahren im Vordergrund stand.
    Davor stand Zelten auf dem Plan...