Beiträge von Schimmelrieder

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    Landschaft, Literatur & Poesie


    Juni 2019



    Da ich mich morgen für gut drei Wochen aus dem Internet und damit auch aus diesem tollen Forum verabschieden werde, ziehe ich das Kalenderblatt für Juni 2019 um ein paar Tage vor. Das Foto entstand an einem Sommerabend des Jahres 2017 auf der Halbinsel Eiderstedt am Ordinger Strand, der Text wurde der 1873 verfassten Novelle Eine Halligfahrt von Theodor Storm entnommen.


    Damit wünsche ich euch allen einen schönen Start in den Juni.
    Jürgen

    Zitat von Globus

    leider nein, die Buchstaben passen nicht. Nun grüble ich, welche Stadt und Fluss gemeint war. ^^


    Hallo Globus —


    da es falsch war, kann ich es ja sagen: Bezüglich der abgebildeten Bahn hatte ich, nachdem ich die erste Idee gleich wieder verworfen hatte, gar keine mehr. Ich hatte dann nach großen Städten mit Flüssen gesucht und war, ausgehend von dem dem dritten Foto mit Fluss, auf ein recht ähnliches Bild gestoßen, dass den Fluss Save durch Zagreb, zeigt.


    Schöne Grüße
    Jürgen

    [size=12]Hallo Globus –


    im allerersten Moment dachte ich an die Straßenbahn von Sóller nach Port de Sóller, in der ich schon gesessen habe, doch passt das so gar nicht zu deinem dritten Foto.


    Mit der Verbindung zweier Stadtteile hast du einen Tipp gegeben. Nach dem dritten Foto ist es wohl eine größere Stadt mit nicht nur historischen Häusern, die durch einen Fluss geteilt wird. Da sich bislang noch niemand mit einem Vorschlag gemeldet hat, wage ich mich mal vorsichtig aus der Deckung und spekuliere, ob es sich vielleicht um einen Fluss handelt, der mit dem Buchstaben



    beginnt und durch eine Stadt führt, deren Anfangsbuchstabe ein



    ist.


    Schöne Grüße
    Jürgen

    Was ich definitiv nicht machen werde: Irgendein Schnickschnack-Design eines Drittanbieters dazu kaufen …


    Prima!


    Moin Michael —


    ich habe da gerade mal deine Links angeklickt und grob überflogen, was da so als Neuerungen angekündigt ist. Vieles ist wohl auch nur für den Administrator relevant und ggf. hilfreich.


    Bei einem Punkt bei den Neuerungen habe ich dann allerdings ein bisschen "gezuckt":


    Zitat von Softwaranabieter

    Automatisch generierte E-Mails (z. B. für Benachrichtigungen) nutzen HTML für eine ansprechende Formatierung …


    Was nämlich den E-Mail-Empfang beitrifft, bin ich schon aus Sicherheitsgründen sehr puristisch und mein Mailprogramm ist so konfiguriert, dass es Mails nur als reinen Text darstellt und z.B. auch das automatische Nachladen von Bildern aus Websites blockiert. HTML-Formatierungen in ankommenden Mails werden bei mir also "verworfen". Meist sind Mails, die mit HTML-Formatierungen verschickt werden, auch wenn es nicht so "schön" aussieht, dennoch lesbar. Ich habe aber auch schon mal, wenngleich sehr selten, HTML-formatierte Mails bekommen, bei denen nur eine weiße Seite angezeigt wurde oder die nur aus einem Satz wie "Sie können diese Mail leider nicht lesen" oder so ähnlich bestand.


    Ich würde es daher beim Versand von automatisch generierten E-Mails mit HTML-Formatierungen für wichtig halten, darauf zu achten, dass sie auch von Empfängern gelesen werden können, die kein HTML in ihren Mails akzeptieren.


    Mit einem schönen Gruß
    Jürgen

    Ende Mai fahren wir bis Mitte Juli in Baltikum. … Würden und aber freuen Tips und Anregungen von Euch zu bekommen.


    Hallo Gorbi —


    Mitte September 2005 verbrachten wir eine Woche in Nida/Litauen auf der Kurischen Nehrung, ein 2.500-Seelen-Ort, der uns hervorragend gefallen hatte, und unternahmen von dort aus per pedes, Fahrrad und Linienbus Ausflüge in die Landschaft. In Nida hatte Thomas Mann seit 1929 ein Sommerhaus, das heute ein Kulturzentrum ist und besucht werden kann.


    Wenn man auf der Kurischen Nehrung ist, sollte man in Juodkrantė, den mit gut 700 Einwohnern zweitgrößten Ort auf der Kurischen Nehrung, haltmachen. Ich zitiere aus meinem damaligen Reisetagebuch:


    … eine der schönsten alten Dünen Juodkrantės, zu Deutsch ‘Schwarzort’ trägt den Namen Hexenberg. An den Hängen wachsen uralte Kiefern, und ein gewundener Pfad führt auf den 42 Meter hohen Gipfel der bewaldeten Düne. Hier wurde früher Mittsommer gefeiert, nicht von Menschen, sondern der Legende nach auch von den Hexen und Teufeln. Seit 1979 haben Holzschnitzer und Schmiede aus ganz Litauen die Gestalten aus den alten Märchen und Legenden in jährlichen Workshops zum Leben wiedererweckt, so dass heute mehr als 80 Skulpturen mit schmiedeeisernen Verzierungen den Pfad und die Lichtungen zum Gipfel säumen. …


    Fotos von ihnen habe ich auf die Schnelle leider nicht zur Hand. Die Dias müsste ich erst digitalisieren, wozu ich momentan nicht komme, da ich gerade unsere nächste Irlandreise vorbereite.


    Schöne Grüße
    Jürgen

    Moin Michael —


    und ganz herzlichen Dank für die Mühe mit deinen ausführlichen Erklärungen. Ich bin halt manchmal technisch etwas interessiert ;) . Da die Copyright-Vermerke aus den eingebetteten IPTC-Infos beim Hochladen wohl tatsächlich gelöscht werden, werde ich sie künftig, wie heute bei meinem Beitrag zu den nordfriesischen Kirchen, als Bildinformation unter das eigentliche Foto einbauen. In der Hoffnung, dass nichts dagegen spricht.


    Was die Erhöhung der Dateigröße betrifft, habe ich die Theorie, dass ein Vorschaubild erstellt und in die Datei mit eingebettet wird, wie es heutzutage auch bei der Erzeugung von TIF-Datein üblich ist. Das ist aber nur eine Theorie und spielt letztlich auch keine Rolle.


    Nochmals vielen Dank und einen schönen Abend noch
    Jürgen

    St. Johanniskirche Hooge


    In der Reihe Nordfriesische Kirchen folgt nun eine ganz kleine, die Halligkirche von Hooge. Nachdem im Jahr 1634 eine gewaltige Sturmflut, die sogenannte Zweite Mandränke, die Insel Strand zerrissen und 18 Kirchen zerstört hatte, holten sich die Hooger von dort das Baumaterial und Inventar für ihre eigene Kirche und errichteten sie von 1637 bis 1642, also mitten im 30-jährigen Krieg:




    So kommt es nun, dass die Kanzel aus der Werkstatt des Meisters Ringelin aus Flensburg und das holzgeschnitzten Taufbecken mit der Jahreszahl 1624 versehen sind, auch wenn es die Kirche zu dem Zeitpunkt noch gar nicht gab. Der neben der Kirche stehende Glockenstuhl wurde aus vier auf Hooge gestrandeten Eichenpfählen errichtet, die Glocke zwischen 1841 und 1848 gegossen. Nun zu den beiden Fenstern links und lrechts des Altars:



    Das Fensterbild links des Altars mit dem sinkenden und von Jesus geretteten Petrus wurde im Jahr 1919 von einem Hamburger Kaufmann gestiftet, das rechte stammt aus dem Jahr 1911 und stellt Jesus als den Guten Hirten dar. Hinten in der Kirche hängt ein Gebet eines namentlich nicht bekannten Pastors aus dem Jahr 1864, mit dem ich diesen Beitrag nun beende:


    Guter Gott —


    Gib dem Überfluss Grenzen
    und lass die Grenzen überflüssig werden.
    Bessere solche Beamten, die wohl tätig
    aber nicht wohltätig sind.
    Nimm den Wucherern das Getreide
    und lass das Getreide wuchern.
    Schenke den Vereinen mehr Tatkraft
    und der Tatkraft mehr Vereinigung.
    Gib den Weisen Macht
    und den Mächtigen Weisheit.
    Schenke den Fröhlichen Wein
    und den Weinenden Fröhlichkeit.
    Und lass uns niemals auf unseren Lorbeeren ausruhen,
    sondern die Lorbeeren auf uns.


    Das dürfte, nunmehr 150 Jahre später, nichts von seiner Aktualität verloren haben, und so wünsche ich damit allen einen guten Start in den Tag.


    Jürgen

    Hallo Michael —


    mir ist da gerade zufällig etwas aufgefallen. Bei den Bildern, die ich ins Forum hochgeladen habe, waren in den internen IPTC-Infos Angaben über Name des Autors, Copyright und Website mit den Kontaktinformationen des Autors etc. eingefügt. Damit z.B., so der Gedanke, niemand, der sich aus dem Forum das Foto herunterlädt, behaupten kann, er wisse nicht, von wem es stammt.


    Nun habe ich gerade mal mein letztes Foto selbst aus dem Forum wieder heruntergeladen — und es befanden sich keine IPTC-Informationen mehr in der Datei. Ich habe das dann noch einmal kontrolliert und mit der Vesion des Fotos, die ich hochgeladen hatte, verglichen. Dort waren diese Infos noch in der Datei eingebettet. Greift das Forum in die Dateien ein und löscht diese Infos beim Hochladen? Das fände ich ja "nicht so dolle" vom System.


    Und irgendetwas hat die Forumssoftware tatsächlich mit dem Foto gemacht, denn die Dateigröße war nach dem Herunterladen nicht mehr die gleiche. Seltsamerweise hat sie sich sogar deutlich erhöht (nicht eher verkleinert, wie ich vermutet hätte).


    Ich weiß nicht, ob — wenn dem denn so ist — die Software von allen Foren so reagiert. In einem früheren, inzwischen geschlossenen Forum, in dem ich aktiv war, gab es das Problem nicht, da ich dort die Fotos von meinem eigenen Server (natürlich via https) einblenden konnte, womit sie dann keine fremde Software verändern konnte.


    Schöne Grüße
    Jürgen

    Moin Globus —


    ja, du irrst dich natürlich nicht, und das weißt du wohl auch ganz genau :) , und da ich den Eindruck habe, dass jetzt keine weiteren Vorschläge mehr kommen, will ich auch öffentlich bestätigen, dass du Recht hast. Und hier im ‘Nachschlag’ noch ein paar Fotos von der Ankunft eines Zuges:




    Wir befinden uns auf Mallorca, und es handelt sich um die Bahnstation von Bunyola oder kastilisch Buñola, wie es (von mir wegretuschiert) am Gebäude steht, an der 1929 eröffneten Ferrocarril de Sóller, die Palma mit Sóller verbindet. Wir hatten 2014 Mitte März eine Woche in Port de Sóller verbracht, waren am nämlichen Tag mit den Bus zu den Jardines d’Alfabia gefahren, einem botanischen Garten, in denen einst “arabische Gartenarchitekten ihre Vorstellungen vom Paradies verwirklichten”, wie es in einem Reiseführer heißt. Nach dem Besuch wanderten wir unterhalb der Ausläufer des Tramuntana-Gebirges durch Orangenplantagen vorbei an herrschaftlichen Anwesen ins drei Kilometer entfernte Provinzstädtchen Bunyola, von wo aus wir mit dieser Bahn zunächst nach Sóller und von dort weiter mit der historischen Straßenbahn zurück nach Port de Sóller fuhren.


    Mit einem schönen Gruß
    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen — und mit dem folgenden Foto setze ich nun das schöne Thema Bahnhofsrätsel fort. Verlassen wir also die schottischen Highlands und die ‘Harry-Potter-Line’ und begeben uns in eine ganz andere Region. Vielleicht ist der eine oder die andere hier schon einmal vorbeigekommen:



    Das Foto entstand Mitte März 2014, doch habe ich auf dem historischen Gemäuer an zwei Stellen den eingemeißelten Namen der Station wegretuschiert. So wünsche ich nun viel Spaß beim Recherchieren und vielleicht auch beim Raten.


    Tschüüs denn
    Jürgen

    Moin Globus —


    und alle Achtung und unsere Gratulation zu eurer Kondition, da machst du deinem Forumsnamen Globus ja alle Ehre! Wenn wir ab Ende Mai drei Wochen in Irland sind, werden wir uns auf einen Umkreis von rund hundert Kilometern um unser an der Westküste gemietetes Cottage beschränken.


    Tschüüs und alles Gute
    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie


    Mai 2019



    Mit ein paar Tagen Verspätung, denn ich war wieder einmal eine Weile off-line, hier nun das Kalenderbild für den Monat Mai. Das Foto entstand im Juni 2017 an der Westküste Irlands, bei dem Text handelt es sich um ein paar Zeilen aus dem gleichnamigen Buch des 1936 geborenen amerikanischen Schriftstellers und Piloten Richard Bach aus dem Jahr 1970.


    Mit einem schönen Gruß in den Mai
    Jürgen

    Moin Vaette —


    ja, dann schlage ich doch mal einen Ausflug auf die kleine Insel Procida im Golf von Neapel vor, wie ihn auch viele Neapolitaner am Wochenende gerne machen. Erwischt man eine der etwas älteren Fähren, die noch ein Außendeck haben, lässt sich beim Verlassen des Hafen ein schönes Foto von Neapels Wasserseite aufnehmen:



    Beim Einlaufen in den Fährhafen von Procida (ausgesprochen Proschida, die erste Silbe betont und zugleich kurz ausgesprochen), zeigt sich die Insel vom Außendeck der Fähre wie folgt. Nicht das Aussteigen vergessen, denn die Fähre hält nur kurz:



    Doch der Fährhafen ist nicht die schönste Seite der Insel, ein aus dem Meer auftauchender Bergzug. Über kleine, steile und enge Gassen geht es hoch zur Piazza Dei Martiri, die auf halber Höhe zwischen dem Hafen und dem Palazzo D’Avalos liegt, in dem einst die Familie Avalos, die über mehrere Generationen die Gouverneure von Procida stellte, residierte. Später wurde er zu einem Gefängnis. Das Foto zeigt ihn rechts der Kirche auf einer Landzunge:



    Auf dem Weg an der Kirche vorbei wandert man zu diesem Palazzo hoch und hat dabei von verschiedenen Stellen aus einen großartigen Panoramablick nach unten auf den Fischerhafen Corricella von Procida (der Fährhafen liegt auf dem Foto nicht sichtbar auf der anderen Seite der Landzunge):



    Auf dem Rückweg vom Palazzo sollte man nicht gleich zum Fährhafen zurück, sondern von der Piazza Dei Martiri aus zunächst zum Fischerhafen hinuntergehen, wo es auch mehrere Restaurants gibt. Hinten sieht man wieder den Palazzo D’Avalos. Hier unten am Fischerhafen wurden Szenen eines Films über Pablo Neruda und seine Zeit im Exil auf Ischia gedreht, da Procida nach Meinung des Regisseurs noch mehr “italienisches Flair” als Ischia besitzt:



    Und mit diesem Foto vom Fischerhafen Corricella beende ich diese kleine Exkursion auf die Insel Procida im Golf von Neapel, wünsche dir eine schöne Reise und allen hier einen schönen Tag.


    Jürgen

    Ein herzlich-österliches moin tosamen —


    auch an meine Vor-Schreiber und alle anderen in diesem Forum, und dann auch noch ein österlicher Gruß von uns. Mit einer kleinen Verspätung zu Ostern (dieses neumodische an Ostern, was sich mittlerweile eingebürgert hat, geht mir irgendwie gegen den Strich) hier dann noch ein paar Ostereier von uns, gefärbt ganz ohne Chemie. Die braune Grundfarbe = Zwiebelschalensud, die grüne Spinat, die gelbe Kurkuma und die blau-graue Blaubeersaft. Was die Muster auf den Eiern betrifft, wurden Pflanzenblätter auf die Eier gelegt, und diese dann in einen alten Nylonsocken gebunden, ehe sie in das kochende Bad gelegt wurden.


    Tschüss für heute, alles Gute euch allen, und vielen Dank an Michael, der dieses schöne Forum jenseits des globalen Universums von Facebook, Instergram, Twitter & Co, mit dem ich mich so gar nicht anfreunden kann, für uns am Leben erhält.


    Jürgen

    Die Heilige Maria mit dem Prügel



    Reist man durch Länder mit katholischer Kultur und Tradition, begegnet man, nicht nur in Kirchen, häufig Marienbilder und Marienstatuen, vorzugsweise sanfte Wesen überwiegend in Blau, mal mit Heiligenschein, mal mit Krone und mal mit beidem. Aber eine solche Maria, wie sie mir vor zwei Wochen in Forio auf der Insel Ischia im Golf von Neapel begegnete, war mit bis dato noch nicht vor die Linse gekommen:



    Die Statue befindet sich über dem Altar der Wallfahrtskirche der Fischer Santa Maria del Soccorso (Heilige Maria, die Retterin) auf einem in die Bucht ragenden Felsen. Die Kirche ist von außen auch sehr eindrucksvoll, war gerade aber voll eingerüstet und mit Planen behängt, so dass ich nur Innenfotos habe.


    In dieser Kirche hat Maria ihren Heiligenschein und die Krone abgelegt und schwingt mit der ansonsten segnenden Hand einen Prügel, um sich und die sich ihr Anvertrauenden gegen wen und was auch immer zur Wehr zu setzen. Wer weiß, ging mir durch den Kopf, hätte sie diesen Prügel schon vor gut 2000 Jahren an dem Tag, den wir heute Karfreitag nennen, so geschwungen, wäre die Sache womöglich anderes ausgegangen.


    Mit einem schönen Gruß in die Ostertage
    Jürgen

    Moin tosamen —


    Ein Aspekt, der für Urlauber abgesehen von Einreiseformalitäten von großer Bedeutung sein kann, wurde bislang noch gar nicht erwähnt, ich stieß darauf heute Vormittag in einem Bericht einer irischen Zeitung: Mit dem Austritt aus der EU verlieren in Großbritannien und Nordirland die European Health Insurance Cards, zu denen auch die Versicherungskarten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland gehören, ihre Gültigkeit.


    Wenn man bislang (zum Beispiel nach einem Wanderunfall mit einem gebrochenen Fuß) in eine Klinik des Vereinigten Königreiches kam, reichte es, dort seine deutsche Krankenversicherungskarte einlesen zu lassen. Man musste finanziell nicht in Vorleistung treten und sich finanziell und organisatorisch um nichts aber auch gar nichts mehr kümmern. Natürlich kann und sollte man ohne diesen Schutz eine Reisekrankenversicherung abschließen, sie kostet ja auch nicht die Welt, doch ist das Prozedere im Fall des Falles mit ihr erheblich aufwendiger.


    Tschüss bis demnächst
    Jürgen

    Vielen Dank auch für diesen Buchtipp! Auch das trifft sich für mich richtig gut, weil meine Schwester ein großer Irland-Fan ist (ich war selbst auch vor etlichen Jahren einmal dort) ...


    Hallo Miguelete —


    da hätte ich dann noch ein (in meinen Augen) echtes ‘Kleinod der irischen Reiseliteratur’ zu empfehlen. Im normalen Buchhandel seit Jahrzehnten vergriffen, doch – ich habe gerade einmal nachgeschaut – bei zvab.com für wenig Geld antiquarisch erhältlich:



    Eric Streiff


    Inseln am Saume Europas


    Tagebuchblätter aus Irland
    160 S., geb., Fadenheftung, 12 × 19,5 cm
    Mit den Originalfotos des Autors aus dem Jahr 1932
    Sanssouci Verlag, Zürich 1982
    ISBN 3-7254-0361-9


    Mehr als zwanzig Jahre vor Heinrich Böll kam im Sommer 1932 der junge Schweizer Eric Streiff, soeben zum Doktor der Philosophie promoviert, voller Begeisterung und Erlebnishunger nach Irland, um Material für ein Buch zu sammeln. Die Landschaft und die Menschen in ihrer Lebensart beeindruckten ihn so sehr, dass er länger als geplant blieb und erst im Spätherbst mit zwölf Notizbüchern zurückkehrte. Doch das Buch kam so nie zustande, die Blätter vergilbten und gingen zum großen Teil verloren. Nur die Kapitel über Achill Island und die Araninseln blieben durch Zufall erhalten, die der Autor dann 1982, zu dem Zeitpunkt bereits über 80 Jahre alt, mit authentischen Fotos aus jenen Jahren veröffentlichte.


    Es waren vor allem die Menschen, für die sich der junge Streiff interessierte. Zu ihnen ist er gegangen, hat sich ihre Geschichten und Geschichte angehört, ihnen zugeschaut, sie beobachtet und fotografiert. In seinem fünfzig Jahre später hinzugefügten Nachwort hat er versucht sich Rechenschaft zu geben, was das für ihn nun war, ‘das Wesen der Iren’.


    Alles Gute
    Jürgen