Beiträge von Schimmelrieder

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    Moin Freerunner —


    toll, dass du das Thema Bahnhöfe mal wieder ausgegraben hast! Die Lösung habe ich zwar nicht, aber ich fange mal mit dem an, was das Foto unmittelbar hergibt: Ganz offensichtlich hast du dich da in Tschechien herumgetrieben, vielleicht im Böhmerwald? Dort war ich noch nie, und somit überlasse ich für die genauere Ortung anderen das Feld, die sich dort auskennen.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Mag keiner mehr? Oder muss ich vorher verraten, in welchem Kanton ich das Bild geschossen habe?

    Hallo Alex —


    womit wir nun wissen, dass das Foto in der Schweiz aufgenommen wurde. Doch da ich mich dort überhaupt nicht auskenne, würde auch der Kanton mir nicht weiterhelfen … und für die Google-Bildersuche gibt das Foto zu wenige spezifische Merkmale her.


    Und wenn ich auch keine Lösung für das Rätsel habe, habe ich nun zumindest die runde Zahl von 300 Beiträgen erreicht :) !


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Ich liebe die Bücher von A. E. Johann - hab seine Reiseberichte (speziell über Kanada) als junger Mensch verschlungen...

    Moin Helmut —


    das Zitat stammt aus dem ersten Kapitel von seinem Buch Irland — Heimat der Regenbögen aus dem Jahr 1953. Möglicherweise sind es sogar die ersten Zeilen, doch steht meine Ausgabe momentan 480 km entfernt von mir im Regal, so dass ich nicht nachschauen kann. Als er die Zeilen schrieb, saß er im ehemaligen Gärtnerhaus von Kylemore Abbey, das die Nonnen zu Beginn der 1950er Jahre als B&B offerierten. Ich habe auch noch Fotos von diesem Gärtnerhaus, doch auch die befinden sich momentan 480 km von mir entfernt, so dass ich zur Zeit keines posten kann.


    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie
    August 2021




    Moin tosamen —


    und hier mit ein wenig Verspätung das Kalenderblatt für den August 2021. Der Text aus dem Jahr 1953 stammt vom Schriftsteller A.E. Johann (1901 – 1996), der insbesondere durch seine Reiseberichte und historischen Romane populär wurde. Und in diesem Fall zeigt das Foto in der Tat das, was im Text beschrieben wird — wenngleich ein halbes Jahrhundert später.


    Zur Geschichte von Kylemore Castle und zum Schicksal der Familie des Erbauers habe ich vor zwei Jahren unter dem Thema Von Häusern und Menschen etwas geschrieben; ich will das hier jetzt nicht wiederholen. Nachdem das Schloss im 20. Jahrhundert von den Nonnen des Benediktinerordens übernommen wurde, wurde der von einer hohen Mauer umgebene viktorianische Garten aufgegeben; es fehlten die Mittel für seine Pflege. Er fiel der Vergessenheit anheim, bis man ihn gegen Ende der 1990er Jahre mit Hilfe von EU-Mitteln aus seinem Dornröschenschlaf erweckte und mit der Restaurierung begann. Heute ist er eine Touristenattraktion. Das Foto aus dem Jahr 2003 entstand in der Frühphase der Restaurierung; wir hatten damals einen der an dem Projekt beteiligten Landschaftsgärtner kennengelernt, der uns durch die im Wiederaufbau begriffene Anlage führte.


    Soviel für heute und alles Gute
    Jürgen

    ich habe keine Ahnung, aber den Fisch würde ich gerne einmal essen :)

    Moin Sanitär —


    wie es halt auf mehr oder weniger vom Festland entfernten Inseln der Fall ist, gibt es dort in der Tat guten Fisch. Es ist zwar eine europäische Insel, auf der sich unser Navigationsschaf Eileen Óg mit einem Seefahrer fachkundig über den richtigen Kurs zu einem bestimmten Ziel unterhalten hat, doch mit einem Wohnmobil von Deutschland aus nur sehr schwer zu erreichen.


    Überhaupt kann ich mich nicht daran erinnern, auf dieser Insel überhaupt Wohnmobile gesehen zu haben, doch meine Hand dafür ins Feuer legen würde ich nicht. So ein bisschen in Richtung des Sprachraums hat Michael ja schon einen Tipp gegeben, und darüber hinaus darauf hingewiesen, dass dieser Seefahrer es sehr schwer hatte, in höchsten Kreisen Sponsoren zu finden.


    Schöne Grüße

    Jürgen


    Danke schön Michael,


    und dann mache ich mal weiter. Seit vielen Jahren begleitet uns auf unseren Reisen unser Reise- und Navigationsschaf Eileen Óg. Aufgrund ihrer vielfältigen Erfahrung ist sie inzwischen – ich hoffe, sie liest hier nicht mit – ein bisschen eingebildet und glaubt jedem, dem sie begegnet, von ihren Abenteuern berichten und ihm Reisetipps und Ratschläge für die Navigation geben zu müssen.


    Daher nun die Frage: An welchem Ort der Welt befindet sie sich hier, und wen glaubt sie, hier beraten zu müssen?


    Viel Spaß beim Nachdenken
    Jürgen


    Moin Michael —


    nun, ich weiß nicht so recht, was nun eigentlich die Rätselfrage ist? Wie der Name des Schwiegersohns des Baggerführers lautet? Wo das Ding gebaut wurde? Wo das Ding hier gerade steht?


    Der Aufdruck MINE 19 weist wohl nicht auf eine deutsche Braunkohlengrube hin, woran ich zuerst dachte. Handelt es sich vielleicht um den Big Brutus, einst eingesetzt im Kohletagebau der USA? In einem Bergbaumuseum in Kansas soll so ein Ding stehen, finde ich im Internet.


    Mit einem Gruß in den Feierabend

    Jürgen

    Business in Zeiten von Corona




    Moin tosamen — Natürlich weiß ich, dass die Corona-Pandemie kein Spaß ist, doch ein bisschen Humor, den ich in diesem Zusammenhang auf zwei Fotos festgehalten habe, wird man mir hoffentlich nicht übelnehmen.


    Das linke Foto habe ich in der vergangenen Woche vor einem Restaurant an der Husumer Hafenmeile fotografiert, das rechte an der Innenwand eines Unterstandes in der Nähe eines Corona-Testzentrums und Wohnmobil-Stellplatzes. Eine Idee vielleicht auch für andere Womo-Besitzer?


    Mit einem schönen Gruß aus Deutschlands hohem Norden
    Jürgen

    Moin Alex —


    nun, die Lösung habe ich nicht, aber um die Diskussion anzustoßen, mache ich auf Neuhochdeutsch ausgedrückt ein ‘Brainstorming’ und versuche, deinem Hinweis nachzugehen.


    Ein berühmter, weitgereister Schriftsteller der britischen Inseln soll in dem Ort gewesen sein. Aus der Formulierung schließe ich, dass es keiner aus dem ‘englischen Kernland’ war, denn dann hättest du vermutlich ‘englischer Schriftsteller’ geschrieben. Wie wäre es mit einem aus Wales oder Schottland? An berühmten walisischen Schriftstellern fällt mir auf Anhieb nur Dylan Thomas ein, der aber nicht viel herumgereist ist. Ganz anders der Schotte Robert Louis Stevenson, der seine letzten Lebensjahre in der Südsee und dort insbesondere auf Samoa verbracht hatte. Nach dort kann man dein Foto wohl kaum verorten, doch entdecke ich in meinem Buchregal einen Reisebericht von ihm aus den 1870er Jahren mit dem Titel Reise mit einem Esel durch die Cevennen. Diese Region scheint mir, auch wenn ich dort noch nicht war, bei der Landschaft und Bauweise der Häuser auf dem Foto schon eher möglich,


    Ein Ort in den Cevennen ist daher mein Tipp, doch da ich mich dort nicht weiter auskenne, lasse ich erst einmal andere weiterraten.


    Ich wünsche ein schönes Wochenende

    Jürgen

    Meine Gratulation —


    ja, es ist die Kathedrale von Canterbury, und wer den Craftshop der Kathedrale aufsucht, wird dort unzählige Ausgaben von Geoffrey Chaucers ab dem Jahr 1387 verfassten Canterbury Tales finden, es ist der Klassiker der mittelenglischen Literatur überhaupt. Die Idee bei meinem leider ganz so hilfreichen Tipp war, dass jemand mal im Internet nach englischer Literatur des 14. Jahrhundert forscht; da stehen die Canterbury Tales dann ganz obenan.


    In diesen Canterbury Tales zieht eine Gruppe von Pilgern von einem Vorort von London nach Canterbury, wo sie in der Kathedrale das Grabmal von Thomas Becket, einem ehemaligen Lordkanzler und Erzbischof besuchen wollen. Ein Herbergswirt schlägt ihnen vor, auf dem Hin- und Rückweg je zwei Geschichten (die Canterbury Tales) zu erzählen, und verspricht dem besten Erzähler als Preis eine Gratismahlzeit.


    So viel zu den Hintergründen, und hier kommen noch ein paar Bilder …




    … derweil Michael mit einem neuen Rätsel weitermachen darf.


    Jürgen

    Zitat von Binford_2500

    ... Aber jetzt habe ich eine Liste von über 40 Kathedralen gefunden. Die Suche beginnt.

    Leider hat die "Pilger"-Suche nichts gebracht.


    Hallo Michael —


    bei meinem Tipp bitte das 14. Jahrhundert nicht vergessen, denn so furchtbar viele heute noch gedruckte klassische Werke der englischen Literatur aus dem 14. Jahrhundert, in denen Pilger zu einer Katherale ziehen, gibt es nicht.


    Letztlich nur ein einziges, und icht nur für Anglistiker. Ich habe gerade einmal bei Amazon nachgeschaut und sechs im Handel befindliche deutsprachige Ausgaben dieses Werkes gefunden, dass den Namen der Stadt mit der Kathedrale im Titel trägt.


    So long

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    Juli 2021



    Mit etwas Verspätung hier nun das Kalenderblatt für den Monat Juli. Der Text stammt aus dem letzten Kapitel von Haldor Laxness’ Roman Auf der Hauswiese (isländisch I túninu heima). Er nannte das Buch einen Roman, doch sind es im Wesentlichen autobiografische Erinnerungen an seine Kindheit.


    Das Foto zum Text stammt zwar aus Irland, passt aber, so finde ich, dennoch zu diesem Text. Ich nahm es im Juni 2019 an der Westküste auf und war mir damals sicher, auch den Juni 2020 und 2021 wieder in Irland verbringen zu können. Doch es kam anders.


    Soviel für heute und alles Gute

    Jürgen

    Am 19. Juli will sich Irland wieder dem Reiseverkehr öffnen …




    … und da kann man dann auch hier bald wieder öffnen :) !


    Das Foto entstand im Juni 2018 auf Inis Mór, der größten der drei Aran Inseln vor der Galway Bay. Craggy Island, sollte man vielleicht hinzufügen, ist der Name einer fiktiven Insel vor der irischen Westküste, auf die in der Kultserie Father Ted des irischen Fernsehens drei irische Priester strafversetzt wurden.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Die Seilbahn nach Dursey Island



    Eine Seilbahn, stelle ich gerade fest, hatten wir hier bislang noch nicht, und so präsentiere ich heute Ireland’s one and only cable car, wie sie sich rühmt, die einzige Seilbahn Europas, die übers offene Meer führt – geschätzte zweihundert Meter weit in dreißig Meter Höhe. In Betrieb genommen wurde sie 1969. Für die Sicherheit der Passagiere ist gesorgt, denn von der Decke der Kabine baumelt an einem Bindfaden ein Fläschchen mit Weihwasser und an der Wand hängt der Ausdruck eines Gebets.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    … Ich mag heute nur eine Brücke zeigen, aber ohne Rätsel, dazu ist die zu unbekannt, unbedeutend und namenlos. Sie befindet sich im Pekinger Ditan-Park und ist zu allen Jahreszeiten und unterschiedlichen Blickwinkeln irgendwie immer ganz idyllisch. :)


    Warum auch, man muss ja nicht aus jedem Beitrag ein Rätsel machen. Ein tolles Foto! Und so füge ich dann gleichfalls ohne ein Rätsel daraus zu machen noch eine Brücke aus Irland hinzu, das


    Viadukt von Newport …



    … über das von 1895 bis 1937 Züge von Westport bis an den Achill Sound fuhren. Die Gleise wurden unmittelbar nach der Stilllegung der Strecke demontiert und der Stahl nach Deutschland verhökert, um – so die Legende – im zweiten Weltkrieg als Bomben auf Irland zurückzufallen.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen