Beiträge von Schimmelrieder

Lust auf eine nette und reiselustige Community? Dann melde dich doch ganz einfach, schnell und kostenlos an. Anschließend stehen dir alle Funktionen im Forum zur Verfügung.

    Ich verkneife es mir jetzt, nach dem Namen der Katze zu fragen. Aber eventuell frage ich nach ihrer Nationalität. In welchem Land befinden wir uns in dieser Woche?

    Moin tosamen —


    ich gehe mal davon aus, dass Michael das Rätsel so nicht gestellt hätte, wenn es nicht irgendeinen — und sei es auch nur kleinen — Hinweis auf die Antwort geben würde.


    Allerdings habe ich in der Vergrößerung keinerlei Personalausweis, Halsband oder Chip an der Katze entdecken können, und in einer globalen Welt mit ihren Migrationströmen dürfte die Ermittlung der Katzenrasse auch nicht weiterhelfen.


    Der Grasstreifen rechts des Weges ist wohl auch nicht typisch für ein bestimmtes Land. So habe ich mir einmal den Wegbelag in der Vergrößerung (soweit das die Auflösung des Fotos hergibt) angesehen und meine, in ihm eingearbeitete Muschelreste erkennen zu können. Daher so tippe ich, auch wenn ich keine Nation zu nennen vermag, auf eine ‘Küstenkatze’. Handelt es vielleicht um einen Verwandten von Fiete Mäuseschreck, dem Oberdeichgrafen von Vollerwiek, als welchen der Kater sich zu verstehen pflegt?


    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    Januar 2021




    Moin tosamen — und mit dem ersten Kalenderblatt für das Jahr 2021 melde ich mich nach mehr als zweiwöchiger Internetabstinenz im Forum zurück, passend zum Jahresbeginn mit einem Text aus der Bibel zur Erschaffung der Welt. Das Foto wurde im Jahr 2012 an der Renvyle Bay im Westen Irlands aufgenommen.


    Und da wir gerade bei Irland, der Jahreszählung und der Erschaffung der Welt sind: James Ussher (1581 – 1656), Erzbischof von Armagh und anglikanischer Primas von Irland, wollte es ganz genau wissen. Er forschte, rechnete und kam nach jahrelangen Studien im Jahr 1650 darauf, dass die Erschaffung der Welt am 23. Oktober 4004 v.Chr. stattgefunden hatte, womit wir jetzt im Jahr 6025 nach diesem weltbewegendem Ereignis leben. Nachzulesen und nachzurechnen ist dies in seinen Annalen, die die ehrwürdige Bibliothek des Trinity College zu Dublin in ihrem Archiv hat. Auch den Zeitpunkt des Sündenfalls und den der Sintflut berechnete der Erzbischof taggenau. Was soll man dazu sagen? Die Daten müssen wohl stimmen, denn 50 Jahre später wurden sie in die offiziellen Bibelausgaben übernommen ;).


    Mit einem Gruß ins neue Jahr

    Jürgen

    Moin tosamen —


    vor zwei Wochen wurde das letzte Kalenderblatt für 2020 hier veröffentlicht, und das Jahr neigt sich seinem Ende zu. Ich selbst bin nun bis in die erste Januarwoche hinein off-line und verabschiede mich bis dahin aus dem Forum. Auch im nächsten Jahr wird es hier wieder allmonatlich ein ‘Kalenderblatt’ geben, dieses Mal mit Fotos aus Deutschland, Irland und von der Insel Mahé sowie dazu passenden Texten von bekannten und weniger bekannten Autoren. Als ‘Vorgeschmack’ hier das Titelblatt:




    Tschüüs, macht es gut bis dahin, und bleibt gesund in dieser konfusen Zeit.


    Jürgen

    Eine Huldigung an den Meeresgott



    Bei der Durchsicht alter Reisetagebücher stieß ich heute Vormittag auf diese vier mythischen Gestalten, die ganz offensichtlich dem irischen Meeresgott huldigen. Es war am 15. Juni des Jahres 2011, wir hatten drei Tage lang den Burren erkundigt und zockelten mit unserem Leihwagen die Atlantikküste entlang, als wir sie auf einem Felsvorsprung bei Callahanamoe stehen sahen. Oder handelte es sich um Druiden des 21. Jahrhunderts?


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Zitat von Binford_2500

    … Hilf mir, dem "noch-nie-in-Irland-gewesen", mal auf die Sprünge. Ich glaube, einen von den Dreien zu erkennen, aber der rechte und der linke, sind mir unbekannt und ich habe auch noch nichts im Netz gefunden.


    Moin Michael —


    der Herr links ist Oskar Wilde (1854 – 1900), ein geborener Dubliner, der allerdings sein gesamtes literarisches Leben in London verbracht hat. Eine besondere Beziehung zu Galway hatte er meines Wissens nicht, doch dass er als Kind, Jugendlicher oder junger Mann dort mal war, kann durchaus sein. Die Wildes (sein Vater war ein angesehener Dubliner Augenarzt) besaßen ein Ferienhaus am Lough Fee im Westen Irlands, und von Dublin aus kommt man eigentlich nur über Galway nach dorthin.


    Der rechte Mann auf der Bank ist der estnische Schriftsteller Eduard Vilde (1865 – 1933), ein Zeitgenosse Oscar Wildes, den er allerdings nie persönlich getroffen hatte. Die estnische Bildhauerin Tiiu Kirsipuu hat die Figuren nach Fotos modelliert, dabei nach eigenen Worten stets im Auge behalten, dass die dargestellte ernste Unterhaltung 1892 (ich habe keine Ahnung, warum) theoretisch hätte stattfinden können. Die dargestellte Figur ist eine Replik ihres Werkes aus dem Jahr 1999, die Estland im Jahr 2004 anlässlich seines Beitritts zur EU der Stadt Galway geschenkt hat.


    Das ist alles, was ich momentan dazu weiß.

    Tschüüs und einen schönen Gruß

    Jürgen

    ... sieht man noch diverse weitere solcher Figuren, die auf Bänken sitzen oder sich sons wie "normale" Personen in der Innenstadt aufhalten.


    … und da habe ich dann auch gleich etwas aus Galway City. Wobei die Frage offenbleibt, bei welcher der drei Gestalten es sich um das Kuriosum handelt:




    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    Dezember 2020



    Mit einer Fahrt ins Nordmeer starteten die Kalenderblätter für das Jahr 2020. Der Kreis schließt sich, und im Nordmeer nähert sich das Jahr nun auch seinem Ende. Der plattdeutsche Text stammt vom Bremer Liedermacher Otto Groote, hier meine inhaltliche deutsche Übersetzung:


    An dem weißen Vorjahrshimmel

    Seh ich ein’ Schwan nach Norden fliegen,

    O mein Herz will ich so gerne

    In den Eismeerwellen wiegen.


    Ich bin zuhaus im blauen Licht des Nordens,

    Nur hier fühl ich mich frei.


    Das Foto wurde im Herbst 2003 von einem Schiff der Hurtigruten, der MS Polarlyss (Nordlicht) aus irgendwo zwischen Tromsø und Honningsvåg aufgenommen.


    Und damit wünsche ich allen einen schönen Advent

    Jürgen

    Einen schönen guten Tag —


    Lin hat natürlich Recht, es sind die Tas de Pois, die in der Bretagne vor dem Pointe de Penhir gelegenen Erbseninseln. Und dazu meine Gratulation!


    Zitat von Michael Moll

    ... Da war ich noch nicht und was ich so an Bildern sehe, hätte ich da jetzt echt gute Lust, dort zu sein.


    Nun denn, dann liefere von den Erbseninseln noch zwei weitere Appetithäppchen :):


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Moin tosamen —


    nun, da sich nun seit rund 24 Stunden niemand mehr gemeldet hat, verrate ich mal, ich ich weiterrecherchieren würde:


    Bekannt ist bislang, dass es sich um die Bretagne handelt und Inseln, die ihren Namen von Hülsenfrüchten haben. Also würde ich nun bei Google eine Suchabfrage mit Begriffen wie:


    Bretagne + Linseninseln

    Bretagne + Bohneninseln

    … und was es da sonst noch so gibt :)


    starten. Ich wünsche allen einen schönen ersten Advent.


    Jürgen

    Hallo Christian —


    ja, es ist eine andere Sprache. Wie Sherlock Holmes vielleicht aufgrund der Jahresangabe unter dem Bild vermuten würde, stammt es aus der gleichen Fotoserie wie mein kürzlich hier unter ‘Brücken der Welt’ veröffentlichtes Foto. Wir hatten damals im August 1986 auf einem Zeltplatz am ‘Ende der Erde’ unser Zelt auftgebaut, und von dort aus auch ein paar Schiffsausflüge unternommen.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Fische oder Teigwaren?

    Moin Christian —


    toll, dass sich doch noch jemand an dieses Rätsel heranwagt, und allein dafür gibt es einen ‘Daumen hoch’! Aber es ist keines von beiden, sondern eher ein Gemüse. Soll ich noch mehr verraten — gut, dann komme ich auf Hülsenfrüchte zu sprechen. Doch wenn ich schon so viel verrate, will ich natürlich auch wissen, wo diese Inseln anzusiedeln sind.


    Tschüüs mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    Da es ja in den nächsten Wochen (und Monaten?) mit dem Durch-die-große-weite-Welt-Reisen noch nichts wird, bringe ich mal wieder ein Bilderrätsel. Es geht um diese Inseln im Meer:




    Nach welchem Lebensmittel sind diese Inseln benannt?


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    Nach mehr als zweiwöchiger Internetabstinenz greife ich mal wieder das Thema Brücken der Welt auf und stoße beim Digitalisieren alter Dias auf die


    Pont de Châteaulin über die Aulne





    Auch als Viaduc de Châteaulin bekannt, wurde die Brücke, an der wir im August 1986 auf unserem Weg in die Bretagne einen Halt eingelegt hatten, im Jahr 1907 eingeweiht. Ursprünglich eine Eisenbahnbrücke, dient sie heute dem Straßenverkehr. Das in einem leichten Bogen über den Fluss führende, aus Granit und gelbem Sandstein erbaute Viadukt ist knapp 190 Meter lang. Vier der sechs Steinbögen führen über das Wasser.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    ... Überlege gerade, ob du vor einem Werbeplakat stehst (Jever Pilsener)?

    Moin Michael —


    Werbeplakat mag sein, aber nicht für Jever Pilsener, deren Werbestrategen so blind waren, dass sie bei sich zu Hause in Ostfriesland keinen Leuchtturm fanden und daher in Nordfriesland auf die Suche gingen.


    Eine Werbeplakat für Jever Pilsener ohne die beiden Häuschen rechts und links des Leuchtturms habe ich noch nie gesehen. Des weiteren steht der ‘Jever-Leuchtturm’ von Westerheversand nicht in den Dünen, sondern auf plattem Sand.


    Tschüüs bis in zirka zwei Wochen

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    November 2020



    Bevor ich mich nun für die nächsten zwei Wochen aus dem Forum verabschiede, hier noch das Kalenderblatt für den vorletzten Monat des Jahres. Der Text ist einem englischen Volkslied entnommen. Das Foto entstand im Juni 2018 auf Inis Mór, der größten der drei Araninseln vor der Galway Bay. Dabei stand ich am Dún Cúchathair, dem ‘Schwarzen Fort’ — nicht so berühmt wie das Dún Aengus, zu dem sich in anderen Zeiten als diesen tagtäglich die Karawane der Tagesausflügler windet, aber für mein Empfinden eher noch eindrucksvoller.


    So long, in der Woche nach dem 15. November werde ich mich im Forum zurückmelden. Macht’s gut und bleibt bis dahin gesund.


    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    einem Land mit Sicherheit zuordnen können habe ich die Fotos auch noch nicht, aber damit Michael mit seinem Rätsel in dieser Woche nicht ganz alleine ist, fasse ich mal zusammen, was die bisherigen Bilder zeigen:


    Ein Land mit Bergen und wohl einer Meeresküste, in dem Rechtsverkehr herrscht. Womit England, Schottland, Wales und Irland schon einmal nicht in Frage kommen.


    Auch wirken die Fotos auf mich recht ‘nordisch’.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Abend —


    dies ist jetzt keine Auflösung zu dem schönen Rätsel von Sanitär; ich schiebe mich nur noch einmal dazwischen mit der noch fehlenden Auflösung zum vorhergehenden Rätsel mit der Nummer #135. Wie Michael in seinem Binford 2500 richtig festgestellt hat, zeigt das linke Foto die Seilbahn von Funchal nach Monte, das seinerseits auf dem rechten Foto abgebildet ist. Hier ein weiteres Foto mit dem Blick von Monte auf Funchal herunter; da sieht man, wie sehr sich die Hauptstadt Madeiras ausgebreitet hat, wobei der alte Kern ganz links noch nicht einmal im Bild ist:




    Was mir jedoch erst jetzt nach dem Studium meines Reisetagebuch vom 17. Februar 2009 auffällt ist, dass das mittlere Foto aus meinem Rätsel gar nicht aus der Seilbahn von Funchal nach Monte aufgenommen wurde, sondern aus der Seilbahn zwischen Monte und dem Botanischen Garten. Denn mit ihr fuhren wir von Monte zum Botanischen Garten auf halber Höhe zurück, wo wir den Nachmittag verbrachten. Mit dem Straßenschlitten von Monte zurück nach Funchal wie weiland Ernest Hemingway sind wir also nicht gefahren.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Von woher nach wohin ging die Fahrt?



    Einen schönen guten Morgen — nachdem ich wieder mal ein paar Fotos aus meiner analogen Zeit digitalisiert habe, will ich sie auch gleich einsetzen und frage mit diesem Wochenendrätsel, von woher nach wohin wir an einem Februartag des Jahres 2009 mit der Seilbahn fuhren. Ich vermute mal, dass das Recherchieren aufgrund des letzten der drei Fotos nicht gar so schwer ist und ich keine weiteren Hilfestellungen mehr geben muss.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Burma ist das heutige Miarmar, die Burmäsen hören nicht mehr gerne Burma, ich weiss nicht ob das schon offiziell ist ....vielleicht weiss jemand mehr ?

    Moin mien Deern —


    nun, da habe ich, um mal ein bisschen klugsch*** zu können :), bei Wikipedia reingeguckt und festgestellt, dass es in der Landesprache offiziell Pyidaunzu Thanmăda Myăma Nainngandaw heißt, oder auf Deutsch in der vollständigen Form Republik der Union Myanmar.


    MIt einem schönen Gruß

    Jürgen