Beiträge von Schimmelrieder

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    Moin, du Rentnerurlauber —


    ein wirklich sehenswerter Aussichtsturm, auch wenn man ihn in deinem Beitrag erst nach dem Anklicken des Links sieht. Wenn du deine Bilder künftig über die Funktion Dateianhänge – Hochladen – Bild im Original einfügen einfügst, kann man sie auch direkt im Beitrag sehen und man muss nicht erst noch einen Link anklicken.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Moin tosamen —


    Da hat doch Sanitaer ein Thema aus der Versenkung geholt, das ich noch gar nicht kannte, denn als der bis dato letzte Beitrag erschien, war ich noch kein Mitglied des Forums. Als ich den Titel Sehenswerte Aussichtstürme las, sagte ich mir zunächst “dazu hast du doch bestimmt auch Fotos im Archiv”, doch Pustekuchen, denn fast alle, Fotos, die mit dem Stichwort ‘Aussichtsturm’ oder so ähnlich versehen waren, zeigten Ansichten, die von solchen Aussichtspunkten auf die Landschaft hinunter aufgenommen wurden, aber nicht den Turm oder die Plattform selbst. Doch einen habe dich dann doch noch gefunden, als da wäre der:


    Aussichtsturm von Arneburg



    Der Aussichtsturm von Arneburg im Kreis Stendal in Sachsen-Anhalt wurde im Rahmen der Bundesgartenschau 2015 errichtet und bietet, auch wenn er nicht so imposant wie der im vorhergehenden Beitrag ist, im späten Nachmittagslicht einen tollen Blick auf die Elbe und die Elbauen.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    Februar 2020



    Weiter geht es mit dem Kalenderblatt für Februar 2020. Ich glaube, zum Text muss ich nicht viel sagen, zwei Zeilen nach einem Lied, das Udo Lindenberg 1983 als Single veröffentlichte, nachdem ihm die Einreise zu einem Konzert in die DDR verweigert worden war. Die Melodie hatte Glenn Miller 1941 mit seiner Army Airforce Band berühmt gemacht.


    Das Foto aus dem Jahr 2012 zeigt den in Privatbesitz befindlichen denkmalgeschützten alten Güterbahnhof von Tönning. Es ist das einzige Gebäude, das von den historischen Bahnanlagen der 1854 eröffneten Strecke Flensburg-Husum-Tönning, der ersten Bahnstrecke im damals zum dänischen Gesamtstaat gehörenden Herzogtum Schleswig, erhalten geblieben ist.


    Und damit wünsche ich allen hier einen guten Start in den neuen Monat

    Jürgen

    Moin tosamen —


    und natürlich hat Freerunner Recht. Bei der Bahnstrecke handelt es sich um die Linha do Algarve, der Algarve-Eisenbahn, die entlang der Südküste Portugals nach rund 140 Kilometern Lagos mit Vila Real de Santo António verbindet, und bei dem Bahnhof um den von Lagos. Im Verlauf eines zweiwöchigen Aufenthaltes in Lagos waren wir im Frühjahr 1988 zweimal mit ihr unterwegs. Meine Gratulation an Freerunner für die Lösung des Rätsels!


    Dazu noch eine Frage an Freerunner: Du schreibst Die alte Estação in Lagos Bedeutet das, dass es den Bahnhof, so wie ich ihn vor 32 Jahren fotografierte und er auf dem Foto abgebildet ist, heute nicht mehr gibt?


    Wie auch immer, auch ‘das beschauliche Lagos’, von dem wir damals erzählt hatten, würden wir heute nicht mehr wiedererkennen und den Ort ziemlich schrecklich finden, warnte uns jemand, der vor zwei Jahren dort einmal durchkam. Und so zeige ich dann hier noch einmal ein Foto von diesem ‘unserem Lagos’, fotografiert im April 1988 von der gegenüberliegenden Seite der Hafenbucht aus:




    Mit einem schönen Gruß ins Wochenende

    Jürgen

    Ich tippe auf den Balkan, würde mich aber nicht festlegen. …

    Hallo Michael —


    das mit dem Balkan kommt nicht hin, doch der Kontinent stimmt schon einmal. Da sich nach nunmehr 24 Stunden kein weiterer Rater gefunden hat, gebe ich noch soviel preis, dass es von diesem Bahnhof aus — ob man ihn als Endpunkt oder Beginn der Bahnlinie sieht, hängt vom Standpunkt des Betrachters ab — auf breiter Spur nach Osten geht:




    Das Foto wurde kurz hinter bzw. vor dem Bahnhof aufgenommen. Vielleicht kommt man mit ihm der Region ein bisschen näher, durch die die bekannte Bahnlinie führt. Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob die Strecke nicht mittlerweile elektrifiziert ist.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Moin tosamen —


    Nachdem das letzte Bahnhofsrätsel nun gelöst ist, füge ich ein weiteres hinzu und gehe dazu in die analoge Zeit der Fotografie zurück, in eine Zeit, in der das Fotografieren noch richtig teuer war. Ich erinnere mich, dass der Film, auf dem das Foto entstand (Kodakchrome 64 Professional) damals mehr als 20 DM kostete. Mehr als fünf Filme (180 Fotos) waren da bei einem zweiwöchigen Urlaub nicht drin, und man musste es sich schon genau überlegen, wann man auf den Auslöser drückte. Bei diesem Bahnhof tat ich es:




    Ich verrate noch, dass es sich hier um den Endbahnhof einer Eisenbahnlinie handelt. Das Foto entstand vor 32 Jahren im April 1988, es mag also sein, dass der Bahnhof heute nicht mehr genauso aussieht. Um welchen handelt es sich?


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    … Fotoabende sind eigentlich Geschichte. Jeder kann nach Lust, Laune und Zeit individuell schauen. …

    Moin tosamen —


    das ist aber auch eine Frage der persönlichen Einstellungen und Vorlieben, und auch nicht, wie manchmal suggeriert wird, eine Frage des Alters. Wenn jemand in meiner Bekanntschaft, jung oder alt, eine Reise gemacht hat, habe ich wenig Lust, mir seine (gut ausgewählten und sortierten) Reisebilder einsam vor meinem Computer nach Lust & Laune individuell anzuschauen. Ich möchte mit dem oder den Reisenden zusammensitzen, dabei ein Glas Wein trinken, über das eine oder andere Foto und die damit verbundene Situation plaudern, mir etwas erläutern lassen, usw. usf. Auch wenn es vielleicht ein halbes Jahr dauert, bis sich so eine Gelegenheit ergibt.


    Von dem, was man in einem solchen Umfeld mitbekommt, bleibt (so glaube ich es) sehr viel mehr hängen und in schönerer Erinnerung, als wenn mir jemand einen Link schickt und ich mir seine Fotoserien oder Filme individuell vor einem Monitor sitzend reinziehe. Man bekommt in dieser mit Bildern überfluteten Welt mengenmäßig vielleicht weniger mit, aber hat aber am Ende, so mein Eindruck intensivere Eindrücke.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    ... Allerdings finde ich die Beschränkung auf die 2 Reaktionen sonderbar. ...


    Dann hake ich mich nach meinem Beitrag von heute Morgen auch hier noch einmal ein:


    im Prinzip kann man natürlich, wenn man mehr als nur Danke sagen und sich anders oder differenzierter ausdrücken will, für alle möglichen Reaktionen ein Icon anbieten. Doch finde ich, dass ein Forum vor allem ‘lebt’, wenn die Teilnehmer sich in Worten ausdrücken und antworteten, wenn man also (bildlich gesprochen) miteinander redet statt nur ein (ich meine das jetzt nicht böse) ‘Icon hinzuklatschen’. Denn wer sich in der Szene nicht so gut auskennt, muss dann erst einmal nachschlagen, was die verschiedenen Icons zu bedeuten haben.


    Icons können bei unterschiedlichen Lesern (wenn sie die ‘Gebrauchsanweisung’ mit der Bedeutung nicht im Kopf haben) durchaus unterschiedliche Eindrücke hervorrufen. Daher werde ich als non-verbale Reaktion künftig ausschließlich das mit ‘Danke’ verbundene Daumen-hoch-Symbol verwenden. Sehe ich nämlich eine Trophäe, verbinde ich damit (auch wenn das gar nicht so gedacht ist) intuitiv, dass in einem Wettbewerb eine besonders geniale Leistung prämiert wurde. Und so werde ich die Trophäe nie anklicken, denn ich sehe uns hier nicht in einem Wettbewerb, sondern in einem lebendigen Austausch über Reisethemen, in dem es um die Sache geht, und zwar unabhängig davon, wie geschliffen sich jemand auszudrücken in der Lage ist.


    Dies alles ist natürlich nur mein ganz persönliches Empfinden und meine persönliche Einstellung. Ich selbst bin weder in einem anderen Forum (zwei, in denen ich mal war, existieren nicht mehr) noch in einem der sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Instergramm vertreten. Leute, die mit diesen und der Art und Weise, wie dort kommunziert wird, vertraut sind, sehen manches vielleicht anders, und das ist keine Kritik an ihnen.


    Mit schönen Grüßen

    Jürgen

    Hallo Michael —


    da ist mir heute Morgen noch etwas aufgefallen, von dem ich meine, es sei gestern Morgen noch anders gewesen (oder täusche ich mich da?).


    Wenn man unangemeldet ins Forum geht, entspricht das Layout nicht mehr dem, wie es nach der Anmeldung aussieht. Das "eigentliche Forum" wird im unangemeldeten Zustand schmaler, wohl deshalb, weil ohne Anmeldung rechts neben dem Forum noch ein Kasten rückt, in dem auf die Anmeldemöglichkeit hingewiesen wird.


    Dadurch verändert sich bei meinen Beiträgen mit zwei nebeneinanderstehenden Bildern das Layout insofern, dass die Bilder verschoben werden und plötzlich untereinander stehen, was (unabhängig davon, dass es nicht mehr so gut aussieht) mitunter zur Folge hat, dass der Text nicht mehr zu den Fotos passt. Zum Beispiel, wenn ich schreibe "das linke Foto zeigt dies und das, es aber kein linkes Foto mehr gibt und über dem Text, der sich auf das linke Foto bezieht, das ursprünglich rechte Foto steht.


    Nun kann man natürlich sagen "dann melde dich halt an, und das Problem ist gelöst". Nun ist es aber so, dass potenziell neue User nicht wissen, dass das Layout angemeldet anders aussieht und damit einen "nicht so guten" Eindruck von dem Forum bekommen, was ich schade finde. Davon abgesehen melde ich mich bei meinen Besuchen, wenn ich nicht gerade einen Beitrag schreibe oder auf einen reagieren will, meist auch nicht an, weil ich das einfach zu lästig finde und mich bei der Eingabe des Passworts (bei dem man ja nur Sternchen sieht) auch immer mal wieder vertippe. Da meine Einstellugnen (und die vieler anderer wohl auch) aus Sicherheitsgründen so konfiguriert sind, dass keine Passwörter gespeichert und beim Verlassen des Browsers alle Cookies gelöscht werden, ist eine "automatische Anmeldung" nicht möglich.


    Die Frage daher: Ist es möglich, das Forum (wie es auch beim alten der Fall war) so zu konfigurieren, dass es im nicht angemeldeten und angemeldeten Zustand das gleiche Layout hat. Der Schreiber also weiß, dass sein Beitrag für Leser, die sich nicht eingeloggt haben, genauso aussieht. Denn man kann ja beim Schreiben eines Beitrags ja nicht testen (und sich daher auch nicht darauf einstellen), wie er für nicht angemeldete Besucher aussehen wird.


    Mit schönen Grüßen

    Jürgen

    Die Kirche St. Marien von Witzwort


    Dann kommen wir heute zu einer weiteren der 18 Kirchen auf der Halbinsel Eiderstedt, zur Kirche St. Marien in Witzwort, die um 1420 in romanisch-gotischer Form errichtet wurde. Der kleine hölzerne Glockenturm rechts im Bild steht auf dem Ostrand der Kirchwarft und stammt aus dem Jahr 1631. Der Chorraum wurde 1898 abgerissen und im neugotischen Stil wiederaufgebaut:



    Die Kanzel auf der rechten Seite des linken Fotos stammt aus dem Jahr 1583 und repräsentiert den sogenannten ‘Eiderstedter Typ’. Auf der anderen Seite unter dem großen Kreuz findet sich ein um zirka hundert Jahre älterer grau-goldener Taufstein aus Namurer Marmor. Über zwei Stufen gelangt man in den Altarraum:



    Der dreiteilige Altar, mit seinem für Eiderstedt einmaligen Reichtum der Brüggemann-Schule zugeschrieben, gilt als kostbarster Schatz der Kirche und figurenreichster aller achtzehn Eiderstedter Kirchen. Johannes Brüggemann war ein deutscher Bildhauer und Schnitzer, der um 1480 in Walsrode geboren wurde und um 1540 in Husum starb.


    Die Fotos wurden im Juli vergangenen Jahres aufgenommen.

    Tschüss denn und bis bald

    Jürgen

    Hallo Michael —


    wie es scheint, haben sich da beim Update mitunter die Formatierungen in den früheren Beiträgen geändert, so sind unter "Die Brücken der Welt" meine großen Überschriften auf normale Schriftgröße geschrumpft. Das ist nicht dramatisch, und du musst da jetzt nichts ändern (die Möglichkeit von Beitragsschreibern, ältere Beiträge selbst zu bearbeiten, scheint es ja nicht mehr zu geben).


    Ich habe mir daraufhin mal den Code angeguckt und festgestellt, dass nun nicht mehr BBCode, sondern ein etwas reduzierter HTML / CSS Code verwendet wird. Ich vermute daher, dass beim Update der eine Code in den anderen konvertiert wurde und es dabei gelegentlich zu Abweichungen kam.


    Macht nichts, alles kein Problem. Schön ist (um mal Positives hervorzuheben), dass jetzt zum Beispiel auch Listen möglich sind.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Nun ja, Herzchen/Gefällt mir .... finde ich auch für ein Reiseforum etwas deplatziert. Eher für eine Dating-Plattform geeignet:) Da gibt es sicher andere Emojis, die sich besser eignen ...


    Da stimme ich zu. Die Verwendung des Herzchensymbols ist, ehrlich gesagt, ein Problem, dass auch ich habe, und baut in mir eine ‘gewisse Hemmung’ auf, es anzuklicken. Da bin ich dann wohl doch nicht der Einzige, der diese ‘Befindlichkeit’ hat. :)


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Einen schönen Guten Abend —


    obwohl ich immer versuche, am Wochenende Abstand vom Internet zu nehmen, war ich nun doch so neugierig, dass ich nach dem Update ins neue Forum hineingeschaut habe.


    Was das Verschwinden der "Quizs" aus der Seitenleiste betrifft, finde ich das sogar ganz gut, da sie zu selten genutzt wurden. Wenn ich mich recht erinnere, waren da bei allen "aktuellen Quizs" die letzten Beiträge mit "vor drei Jahren" angegeben, und ich glaube, wenn jemand neu auf ein Forum stößt und auf der Startseite unter "aktuelle Beiträge" welche findet, die vor drei Jahren eingestellt wurden, reizt das nicht besonders, sich in diesem Forum anzumelden um dort mitzumachen.


    Was ich persönlich (und ich bitte, alle die das anders sehen, dies nicht auch "persönlich" zu nehmen) nicht gut finde, sind die 5 Varianten unter Reaktionen. Das beginnt schon damit, dass ich es schwer finde, mich zwischen "finde ich gut" und "danke" zu unterscheiden, denn wenn ich danke sage, finde ich das Geschriebene auch gut. Bei der nächsten Möglichkeit "Ha ha" sehe ich noch mehr Probleme: der eine könnt dies als fröhliches Lachen über etwas Amüsantes auffassen, der andere als Auslachen oder höhnisches Lachen — auch wenn Letzteres gar nicht so gemeint ist. Ich erinnere mich aus früheren verblichenen Foren, dass aufgrund solcher Missverständnisse verbunden mit der einen oder anderen Voreingenommenheit schon manch ein aktives (und mitunter auch nettes) Mitglied ein Forum verlassen hat.


    Was ich persönlich dann gar nicht geschickt finde, sind die beiden eher negativen Reaktionen. Wenn ich unter meinem Beitrag das Icon "verwirrend" oder "traurig" finde, würde ich mich fragen: meint er oder sie, dass er die im Beitrag berschriebene (von mir nicht zu verantwortende Situation) verwirrend oder traurig findet, meint sie oder er, dass ich mich unklar ausgedrückt habe, ist er oder sie traurig über mein Verhalten, das in dem Beitrag zum Ausdruck kommt, oder nur traurig über die Situation, die in dem Beitrag dargestellt wird? Ich finde daher, dass man "kritische" Icons unter den Beiträgen nicht anbieten sollte. Natürlich ist konstruktive Kritik erwünscht, doch kann man diese meiner Meinung nach nicht in einem Symbol darstellen, das kann zu vielen Missverständnissen führen. Wenn jemand Kritik äußern möchte, finde ich, sollte sie oder er sich schon die Mühe machen, sie in einem Antwortbeitrag in Worten zu erläutern, so dass keine Missverständnisse möglich sind und die Befindlichkeiten von möglicherweise "sensiblen" Beitragsschreibern nicht unnötig gereizt werden.


    So viel für heute Abend, und mit einem schönen Gruß an alle

    Jürgen

    Moin tosamen —


    da habe ich ja endlich einmal ein Thema gestartet, dass ‘so richtig eingeschlagen’ hat. Toll, dass es in so kurzer Zeit so viele Beiträge dazu gegeben hat. So füge ich dann gleich noch eine Brücke hinzu, eine Brücke aus dem dem County Cork im Südwesten Irland, als da wäre


    Die Brücke über die Roaring Water Bay




    Dazu ein Ausschnitt aus meinem Reisetagebuch vom 22. Juni 2016:


    … Wir kommen durch Ballydehob, die Straße hat nun wieder eine ordentliche Breite, und überqueren die Brücke vor der Mündung eines Flusses in die Bucht. Rechterhand leuchtet im frühen Abendlicht das Viadukt der West Carberry Tramway and Light Railway, das die Roaring Water Bay in zwölf Bögen überspannt. Am 7. September 1886 passierte sie mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 15 mph der erste Zug und am 23. Januar 1947 bereits der letzte. Ein imposantes Bauwerk, an dem die 130 Jahre spurlos vorübergegangen zu sein scheinen und über die heute der Killaloe-Ballydehob-Walk führt. Wir finden einen großen Parkplatz rechts hinter der Straßenbrücke und schauen uns die Szene etwas näher an.


    Das Areal um die erstaunlich stille ‘Bucht der tosenden Wasser’ ist mit seinen unter und über das Viadukt führenden Spazierwegen und dem idyllischen kleinen Hafen dahinter heute ein Freizeitpark, eröffnet Anfang der 1990er Jahre durch die damalige Staatspräsidentin Mary Robinson. Wir schlendern die Wege ab, immer wieder darauf wartend, dass die sinkende Sonne hinter einer Wolke hervorschaut und das steinerne Monument aus einer Zeit, in der Irland das dichteste Eisenbahnnetz Europas hatte, von den verschiedenen Standpunkten aus beleuchtet.


    Einen schönen Gruß
    Jürgen

    Moin tosamen —


    nachdem ich zu Wochenbeginn auf dem Kalenderblatt für den Monat Januar den Schotten Arthur Conan Doyle zitiert habe, will ich hier nun das Buch vorstellen, aus dem dabei zitiert wurde — vielleicht ist es eine interessante Lektüre für den einen oder anderen Skandinavien-Fan unter den Weltenbummlern in diesem Forum:



    Arthur Conan Doyle


    Heute dreimal ins Polarmeer gefallen
    Tagebuch einer arktischen Reise


    Mit den Originalzeichnungen des Autors
    Hg. von Jon Lellenberg und Daniel Stashower und
    ins Deutsche übertragen von Alexander Pechmann
    336 Seiten, 15×22,5 cm, Leinen, Fadenheftung
    mareverlag, Hamburg 2015
    ISBN 978-3-86648-209-8


    Ein Ausschnitt aus dem Vorwort der beiden Herausgeber: An einem Nachmittag im März 1880 beschloss ein junger Medizinstudent spontan sein Studium zu unterbrechen und als Schiffsarzt auf einem Arktis-Walfänger anzuheuern. Die sechs Monate dauernde Reise führte ihn in unbekannte Regionen, bot ihm ungeahnte Erlebnisse und Erfahrungen und konfrontierte ihn mit einem gefährlichen wie blutigen Handwerk auf den Eisschollen des Polarmeeres. Er arbeitete härter als je zuvor, diskutierte mit seinen Schiffskameraden über Philosophie und Religion und entkam mehr als einmal um Haaresbreite dem Tod.


    “Ich wurde erwachsen auf 80 Grad nördlicher Breite”, schrieb Conan Doyle, nachdem er mit seinen Sherlock-Holmes-Geschichten Weltruhm erlangt hatte. Seine Faszination für die Arktis währte ein Leben lang. In seinem mit eigenen Zeichnungen versehenen, mehr als 80 Jahre nach seinem Tod veröffentlichtem Tagebuch schildert der damals 20-Jährige geistreich und humorvoll seinen Alltag zwischen Robbenjagd und dem Leben auf dem Walfänger. Der Hamburger Mare Verlag hat diesen Bericht mit den Zeichnungen und einigen handschriftlichen Textauszügen aus dem Tagebuch in einer hervorragend gestalteten Ausgabe dem deutschsprachigen Publikum zugänglich gemacht.


    So viel für heute und alles Gute
    Jürgen

    Wenn du noch anwesend bist und einfach einen zweiten Versuch wagen willst, …


    Moin Michael —


    und ein Danke für die Antwort. Vielleicht konnte ich das Bild im angemeldeten Zustand sehen, weil das Forenprogramm, nachdem es sich "irgendwie verheddert" hatte, statt das Bild abzuspeichern sich den Speicherort auf meinem PC gemerkte hatte und in angemeldetem Zustand darauf zugriff. Was soll's, ich denke, es lohnt sich nicht, dem jetzt noch nachzugehen, denn es kommt ja sowieso eine neue Forensoftware. Den Beitrag noch mal neu zu veröffentlichen, lohnt jetzt nicht mehr; er hat ja auch ohne Foto "seinen Dienst" getan. Ich habe gerade unter "Landschaft, Literatur & Poesie" das erste "Kalenderblatt" für 2020 hochgeladen, und da scheint es ja wieder geklappt zu haben.


    Dann wünsche ich jetzt vor allem wenig Stress bei der Umstellung auf die neue Forensoftware, denn das bei einer solchen Umstellung wirklich alles auf Anhieb klappt, scheint mir nicht ganz so oft vorzukommen. Ich drücke dir die Daumen!


    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie


    Januar 2020



    Moin tosamen —


    Zurück aus der weihnachtlichen Internetabstinenz geht es nun mit dem ersten Kalenderblatt für 2020 ins neue Jahr. Ich muss gestehen, dass weder das Bild in einem Januar aufgenommen noch der Text in einem Januar verfasst wurde, finde aber, dass Motiv und Text gut zu einem ‘kalten Monat’ passen.


    Apropos Text: Sieben Jahre bevor er seine ersten Sherlock-Holmes-Geschichte veröffentlichte, heuerte ein gewisser Arthur Conan Doyle kurz vor Abschluss seines Medizinstudiums für sechs Monate als Schiffsarzt auf einem Walfänger an. Der Textauszug stammt aus seinem Tagebuch von dieser Fangfahrt. Es wurde erst im Jahr 2012 aus seinem Nachlass veröffentlicht und erschien 2015 in der deutschen Übersetzung von Alexander Pechmann im Hamburger Mare Verlag.


    Das Foto wurde im Herbst 2003 auf einem Kodak 100S-Diafilm von Bord des Hurtigrutenschiffes MS Polarlyss aus aufgenommen. Irgendwo zwischen dem Polarkreis und Tromsø, genauer kann ich es leider nicht mehr lokalisieren.


    Und damit wünsche ich allen hier ein schönes Jahr 2020
    mit tollen Reiseerlebnissen.
    Jürgen

    Hallo Michael —


    in meinem letzten Beitrag (Frohe Weihnachten 2019) sehe ich das eingebundene Foto nur, wenn ich mich zuvor im Forum angemeldet habe. Bei den früheren Beiträgen sehe ich die Fotos auch, wenn ich "unangemeldet" ins Forum gehe.


    Schöne Grüße
    Jürgen