Beiträge von Schimmelrieder

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    Die Brücke über den Dawros River



    Wir befinden uns im Westen Irlands auf der Renvyle-Halbinsel an der Brücke über den Dawros River. Jeder, der schon einmal im irischen Westen unterwegs war, wird ‘Kylemore Abbey’ kennen, ein Schloss erbaut von dem in der ländlichen Bevölkerung durchaus beliebten und zugleich wohlhabenden britischen Arzt und Politiker Mitchell Henry als Hochzeitsgeschenk für seine Frau.


    Doch Geld macht nicht immer glücklich, wie man am Erbauer von Schloss Kylemore sieht. Zunächst starb seine Frau an einem Fieber, das sie sich auf einer Urlaubsreise in Ägypten zugezogen hatte, und dann wurde am 21. September 1892 diese unweit seines Schlosses befindliche Brücke zum Schauplatz eines tragischen Ereignisses, als seine Tochter Geraldine beim Straucheln ihres Pferdes aus der Kutsche geschleudert und Stunden später tot im Bachbett gefunden wurde.


    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    März 2021




    Moin tosamen — und so melde ich mich heute nach zehn internetfreien Tagen mit dem Kalenderblatt für den Monat März im Forum zurück.


    Zum Foto muss ich nicht viel sagen, schließlich ist die Fußgängerbrücke aus dem Jahr 1816 eine der am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten der irischen Hauptstadt Dublin, wobei der inoffizielle Name Halfpenny Bridge, meist zu Ha’penny Bridge abgekürzt, nicht mit den Baukosten zusammenhängt, sondern damit, dass die Passanten einst einen Brückenzoll von einem halben Penny zu entrichten hatten.


    Bei dem Text handelt es sich um die fast letzten Zeilen aus dem Roman Was zusammengehört des Spiegel-Mitarbeiters Markus Feldenkirchen. In seinem Roman aus dem Jahr 2010 wird ein deutscher Banker in der internationalen Finanzkrise nach Dublin geschickt, um dort in einer Niederlassung nach dem Rechten zu sehen. Dabei stößt er nicht nur auf einen Wust finanzieller Ungereimtheiten, sondern erfährt durch einen Brief, der ihn in das Jahr 1989 zurückführt, auch von den Folgen einer Klassenfahrt, an der er zwanzig Jahre zuvor als Schüler teilgenommen hatte.


    Mit einem schönen Gruß in den März

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    Da das Rätsel wohl doch zu schwer ist, mache ich mich mal an die Auflösung: Als kleine Lösungshilfe hatte ich in dem oberen Bild den Schriftzug Festas de Carnaval fotografiert. Sucht man nach ihm im Internet, kommt man recht schnell darauf, dass es sich wohl um Portugiesisch handelt. Nach ‘Karneval in Rio’ sehen die Fotos darunter gerade nicht aus, also wird es wohl woanders im portugiesischen Sprachraum sein.


    Wäre jetzt jemand auf Portugal gekommen, hätte ich den einen oder anderen Tipp nachgereicht, der am Ende zu Funchal, der Hauptstadt Madeiras, geführt hätte, von wo das Foto stammt. Blättert man übrigens im Thema Corona-Rätsel bis zum Beitrag vom 24. Oktober zurück, stellt man fest, dass der Fotograf im Februar 2009, also zum gleichen Zeitpunkt, als das Karneval-Foto aufgenommen wurde, in Funchal war. Das Aufnahmejahr ist ja unter den Fotos vermerkt.


    Doch nun genug der Erläuterungen. Zum Abschluss dieses Rätsel hier noch ein Foto von der Abschlussveranstaltung des Karnevals von Funchal im Februar 2009 mit einem Feuerwerk über dem Hafen:




    Und nun wünsche ich allen noch einen schönen Tag

    Jürgen

    =O8|

    Nun ja —


    wenn man das Foto ganz stark vergrößert ...



    Bei der Vergrößerung allerdings sehr unscharf, so dass es alles Mögliche sein kann.


    Tschüüs bis demnächst einmal

    Jürgen

    Ein Blick zurück in die ‘gute alte Zeit’


    Rosenmontag steht morgen auf dem Kalender. Die Älteren von uns werden sich vielleicht noch daran erinnern, dass in der guten alten Zeit an diesem Tag maskierte Menschen durch die Straßen der Städte zogen, die Jüngeren hingegen fragen: “Was ist daran so besonders, das Tragen von Masken sieht man doch an alle Tage?” Doch die Masken von heute meine ich nicht, und um der jungen Generation zu zeigen, wie man sich am Rosenmontag einst maskierte, hier ein paar Fotos:






    Und dann mache ich in dieser Corona-Bilder-Ecke auch gleich ein Rätsel daraus und frage, in welcher Stadt die Fotos aufgenommen wurden.

    Helau und alaaf Jürgen

    Gratulation an Freerunner —


    denn das war’s, die Zitadelle der Hauptstadt Victoria der zu Malta gehörenden Insel Gozo. Hier noch ein paar Impressionen aus Rabat, wie die Stadt auf Maltesisch heißt:




    An dem Tisch links haben wir auch gesessen. Das ganz rechte Bild zeigt die Basilika San Gorg (Basilika St. Georg) an der Pjazza San Gorg (Platz St. Georg), die auch auf dem Rätselbild zu erkennen ist. Und jetzt reiche ich den Staffelstab an Freerunner weiter und bin gespannt auf sein Rätsel.


    Jürgen

    War mir jetzt nicht bewusst, dass diese Ansicht so oft im Netz zu finden ist (im Gegensatz zu ein paar anderen Bildern, die ich dort gemacht habe), aber du hast natürlich die richtige Stadt gefunden. Dann bin ich mal gespannt auf Dein nächstes Bild ...

    Einen schönen guten Morgen zusammen —


    und hier ist es nun, das nächste Bild. Ob es auch so oft im Netz zu finden ist, habe ich nicht geprüft, auf jeden Fall ist es eine andere Stadt und ein anderes Land. Ich denke, mit ‘ein anderes Land’ verrate ich nicht zu viel, denn das Foto hätte wohl niemand aus dem Forum nach Deutschland verortet:




    Welche Stadt habe ich hier mit dem ‘längsten Rohr’, das mir zur Verfügung stand, aus großer Entfernung fotografiert?


    Und falls es nicht jemand auf Anhieb weiß, viel Spaß beim Recherchieren

    Jürgen


    Moin Michael —


    nun ja, wenn ich mal so schaue, was hier allein seit Jahresbeginn an Fotos gepostet wurde und mit dem vergleiche, was du über die Speicherkapazität auf dem bisherigen Server berichtet hast, ist der Wechsel wohl in der Tat nötig. Ich wünsche dir viel Erfolg, und anfängliche Probleme mit gewissen Features auf dem neuen Server sind — so mein Eindruck in Erinnerung an andere Serverwechsel — durchaus normal. Wir werden geduldig sein.


    Tschüüs und alles Gute

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie
    Februar 2021




    Ein paar Worte zu dem Foto, das das Biikebrennen an der Hafenausfahrt von Tönning im Februar 2020 zeigt, kurz bevor ein Virus namens Covid-19 im öffentlichen Leben die Regie übernahm. Am 21. Februar brennen in ‘normalen Jahren’ überall entlang der nordfriesischen Küste und auf den vorgelagerten Inseln die Biiken (dt.: Feuerzeichen) und treiben den Winter aus. Dann heißt es ins Hochdeutsche übersetzt:


    … Die Geister von gestern verjagen wir,

    Lasst uns die Geister vertreiben.


    In diesem Jahr bleiben Feuer aus. Die mitunter vertretene Meinung, sie gingen auf ein Abschiedsfest für friesische Walfänger zurück, weist der ehemalige Direktor des Nordfriisk Instituut Prof. Thomas Steensen als ‘baren Unsinn’ zurück. Eher gebe es gemeinsame Ursprünge mit Fastnachtsbräuchen anderer Regionen, meint er. Sucht man heidnische Ursprünge, so findet man im keltischen Jahr das Imbolc-Fest, mit dem am 1. Februar der Jahresmorgen (Frühling) beginnt. Imbolc bedeutet wörtlich etwa Schafsmilch, der Zeitpunkt, von dem an die Mutterschafe Milch produzieren.


    Und so wollen wir hoffen, dass bis zum Februar 2022 die Corona-Viren als ‘Geister von gestern’ vertrieben sind und die Biiken wieder entzündet werden.


    Jürgen

    Hmm... Ist es Akrotiri auf Santorin?


    Einen schönen guten Morgen —


    exakt, aus dem fernen China kommt die richtige Antwort! Es gibt ja unzählige Spekulationen bezüglich der Verortung von Plantons Atlantis — daher der Tipp ‘sagenumwoben’ bei der Fragestellung —, doch sollte der Untergang von seinem Atlantis tatsächlich einen realen Hintergrund haben, wird der Vulkanausbruch auf Santorin aus dem Jahr 1613 v.Chr., der wohl eine Flutwelle auslöste, die auch Knossos auf Kreta zerstörte, immer wieder in Zusammenhang damit gebracht. Und so gehen die Bewohner von Santorin davon aus, dass ihre Insel das sagenhafte Atlantis ist. Hier noch ein paar weitere Fotos von den Ausgrabungen in Akrotiri am Rande der Caldera,




    ehe ich den Staffelstab jetzt an Lin für ein neues Rätsel weiterreiche.


    Jürgen

    Ungewöhnlich sehen auch die quadratischen Blöcke auf dem ersten Bild aus. Sehen aus, als wenn sie nachträglich errichtet worden wären.

    Hallo Michael —


    da hast du wohl recht, das hat man dortzulande wohl häufiger gemacht, dass man alte, ausgegrabene Strukturen mit Materialen von heute stabilisiert und auch ergänzt hat, ganz besonders in Knossos auf Kreta — worum es sich hier aber nicht handelt.


    Ansonsten: der Satz unter dem Bild bezieht sich auf ein Ereignis, das lange vor unserer christlichen Zeitrechnung liegt.


    Einen schönen Abend noch

    Jürgen

    Dann ist es Victoria auf den Seychellen. Die Insel heißt dann wohl Mahé.

    LG Volker

    Hallo Volker —


    genau, jetzt haben wir’s! Dieser Big Ben steht in Victoria, der Hauptstadt der Seychellen auf der Insel Mahé, die die größte des Landes ist. Und hier noch zwei Fotos, die zeigen, wie das mondäne Leben in einer der Hauptstädte dieser Welt im Jahr 1991 (aktuellere Fotos habe ich leider nicht zur Hand) so aussah:





    Mit schönen Grüßen ins Wochenende


    Jürgen


    Moin tosamen —


    nun verfolge ich schon seit zwei Wochen das tolle Thema ‘Bilder raten … und dann weiter’, um mich auch mal mit einem Rätsel einzuklinken. Der Geist ist willig, doch die Kenntnisse sind schlapp, und so habe ich noch keines der dort vorgestellten Rätsel lösen können, was aber erforderlich ist, um weitermachen zu dürfen. Nur einmal, bei dem Rätsel mit der Kamera, war ich ob der Beschriftung ‘space’ (Weltraum) auf dem richtigen Dampfer zum Mond, doch auch (oder gerade) im Weltraum ist China :) einfach schneller.


    Lange Rede, kurzer Sinn; und so schiebe ich ‘mein Rätsel’ in dieses Thema rein. Ich kam auf die Idee dazu, nach dem anderenortes der Standort der Nachbildung des Eiffelturms zu erraten war, an dem ich mir vergeblich die Zähne ausbiss, weil es einfach zu viele gab. Hier haben wir die eines anderen Turm. Ich glaube, gar so viele gibt es davon nicht, so dass das Rätsel wohl sehr viel einfacher ist. In welcher Stadt steht dieser Turm?


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Bezüglich des Vorschlags *** von Alex: So viele Windräder in der Marsch kenne ich eigentlich nur



    Schöne Grüße

    Jürgen