Beiträge von Schimmelrieder

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    Einen schönen guten Abend —


    und nach den Ermunterungen vorab bringe ich nun ein weiteres Guckloch-Rätsel. Mir juckt es auch dieses Mal in den Fingern, das Foto mit einem spinnfitzigen Hinweis zu übertiteln, doch nach der *** (jetzt hätte ich mit dem Begriff, den ich durch Sternchen ersetzt habe, beinahe doch noch einen Tipp gegeben) von Lin beim ersten Rätsel dieser Art verkneife ich mir das. Denn ich fürchte, dass, wenn ich die obigen Sternchen ausschreibe, manch einer in diesem Forum gleich auf die Lösung kommen wird. Also lautet die Überschrift nur …


    * * * im September 2002




    wobei die Zahl der Sternchen in der Überschrift nicht der Zahl der Buchstaben nämlicher Lokalität entspricht!


    Mit einem schönen Gruß in die Nacht

    Jürgen

    Nachdem ich mit dem öffentlichen Nahverkehr in Lissabon, also einer europäischen Hauptstadt, in dieses Thema gestartet war, kramte ich heute mal wieder in meinem Archiv und stieß auf ein fast dreißig Jahre altes Foto aus einer außereuropäischen Hauptstadt:


    Victoria im März 1991




    Wir verbrachten im März 1991 drei Wochen auf Mahé, der Hauptinsel der Seychellen, untergebracht in einem luftigen, überwiegend aus Holz gebauten Bungalow über der Bucht von Baie Lazare. Vor Ort gab es nur einen kleinen Kramladen, und so fuhren wir öfter in die Hauptstadt Victoria. Das Foto, aufgenommen auf einem Kodak PKR 64-Diafilm, entstand am dortigen Busbahnhof.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Moin tosamen —


    ja, wie soll ich es nun sagen, ohne dass nun irgendjemand sich auf den Schlipps oder sonst noch etwas getreten fühlt, was nun

    wirklich nicht meine Absicht ist. Denn ich finde solche Bilder=Rätsel ganz toll und alle Beiträge toll ausgedacht und spannend.


    Doch zu meinem Problem: Ich hoffe, es ist nicht nur eine Frage des Alters ;), aber finde ich es (für mich) doch etwas verwirrend=irritierend, wenn unter der gleichen Überrschrift ein neues Rätsel eingestellt wird, bevor das vorhergehende "offiziell" vom Einsteller als gelöst erklärt wird. Man kann ja auch einfach ein neues Rätsel-Thema aufmachen.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Landschaft, Literatur und Poesie

    April 2020




    Da steht ein Haubarg auf der Warft,

    Da steht er schon viel hundert Jahr.

    Seine Eichenbohlen sind mit der Zeit schwarz gefärbt,

    Der Haubarg steht gleichwohl noch da.

    Er ward wohl gebaut von Menschenhand,

    Wie viel hundert Jahr ist es her?

    Er steht dort hoch überm grünen Land,

    Du siehst ihn schon draußen vom Meer.


    Haubarge nannte man die Häuser reicher Eiderstedter Bauern, die es mit manch einem Adelssitz aufnehmen konnten. Das riesige Dach ruhte auf gewaltigen Holzständern, unter denen das Heu (Hau) geborgen wurde. Zwischen den bis zu zehn durch Längs- und Querbalken verbundenen Ständern wurde das Heu vom Erdboden hochgestapelt und konnte von zwei Seiten zu den in den unteren Bereichen des Bauwerks stehenden Tieren gebracht werden. Auf der dritten Seite befand sich die Diele, die mit dem Wagen angefahren werden konnte, und auf der vierten lag der Wohnteil. Der Grundriss eines Haubargs ist fast quadratisch. Selbst wenn eine Sturmflut die Mauern eindrückte, hielten die Ständer noch das Dach, und das Mauerwerk konnte anschließend erneuert werden.


    So weit zur Begriffsklärung. In seinem Lied De Haubarg besang Knut Kiesewetter 1976 das Schicksal eines solchen Haubargs, der vernachlässigt wurde, herunterkam und schließlich einem modernen Wohnhaus weichen musste — inzwischen nicht nur wegen des Denkmalschutzes undenkbar. Das Foto zeigt den wohl bekanntesten aller Haubarge, den Roten Haubarg von Witzwort. Wer an ihm die Farbe Rot sucht, wird allerdings keinen Erfolg haben. Die Farbe hängt auch nicht mit dem Bauherrn (es handelt sich hier um den Teufel, dem vor einigen Jahren vor dem Bauwerk ein Denkmal errichtet wurde) zusammen, sondern schlicht damit, dass das Gebäude im 16. Jahrhundert ein rotes Ziegeldach hatte.


    Mit einem schönen Gruß in den April

    Jürgen

    Moin Michael —


    vom Typ und vom Land her tippe ich mal auf



    Bei der Stadt komme ich dann allerdings nicht weiter, denn ich habe mit diesen beiden Kriterien das Internet durchsucht und keine vergleichbaren Fotos gefunden.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Moin tosamen —


    und nun hier die offizielle die Auflösung des Rätsels, auch wenn es zuletzt für kaum jemandem noch ein Rätsel gewesen sein dürfte. Es ist das Azure Window, das Azurblaue Fenster auf der Insel Gozo vor der Nordküste Maltas:




    Die Überschrift Gone and lost forever war dann wohl etwas zu eindeutig, doch wie auch immer: Meine Gratulation für Lin, die klug den Felsen im Wasser mit der Überschrift kombinierend auf Anhieb die richtige Lösung fand. Ich habe dann zwar versucht, mit den darauf folgenden Gucklöchern davon abzulenken, doch so richtig gelungen ist mir das wohl nicht.. Nur ein Jahr, nachdem ich das Foto aufgenommen hatte, stürzte das Azurblaue Fenster ein, und ich darf gar nicht daran denken, dass wir 2016 noch jemanden haben darüber herlaufen sehen. Wie auch immer, Sollte ich mal wieder ein ‘Guckloch-Foto’ einstellen, werde ich bei der Überschrift etwas vorsichtiger sein.


    Ich wünsche einen schönen Sonntag

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    wünsche ich allen hier, und hier kommt nun das letzte Loch in den Sichtschutzzaun, bevor ich ihn ganz abreißen werde:




    So manch eine/r, die oder der sich bislang nur zu 99 % sicher war, “das es ist, was es ist”, wird sich beim Blick durch dieses neue Guckloch wohl zu 100 % sicher sein.


    Tschüüs bis morgen oder übermorgen

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen allerseits —


    Wie gesagt, die bisherigen Angaben, seien sie richtig oder falsch, kommentiere ich nicht. Heute wird es mit dem vierten Loch im Bauzaun schon etwas konkreter, doch noch bleibt eine künftige, vielleicht alles verratende Öffnung in der Bretterwand geschlossen. Hier also das vierte Guckloch:




    Und damit wünsche ich allen auf ihrem Balkon, ihrer Terrasse, im Garten oder wo sonst auch immer trotz aller aktuellen Einschränkungen einen schönen Start ins Wochenende.


    Jürgen

    Moin tosamen —


    und – unabhängig davon, ob sie richtig oder falsch liegen – ein ‘Daumen hoch’ für alle, die sich bislang an dem Rätsel beteiligt haben. Also säge ich nun das dritte Guckloch in den Zaun:




    Bleibt gesund, und alles Gute

    Jürgen

    Moin tosamen —


    was macht man in Zeiten, in denen man nicht reisen darf? Man denkt sich Reiserätsel aus. Und so kam mir heute die Idee zu einem Guckloch-Rätsel: Ich baue einen Zaun vor einer Szene auf, in den ich immer mal wieder ein Loch säge, bis dann jemand darauf kommt, was sich hinter dem Zaun verbirgt:


    Lost and gone forever



    Da wünsche ich jetzt erst einmal viel Spaß beim Raten, Rätseln und Spekulieren; morgen wird dann das nächste Loch in den Zaun gesägt. Oder kommt gar heute schon jemand drauf? Das Foto hinter dem Zaun entstand im März 2016.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Moin Sanitaer —


    ein schöner Bahnhof, in der Tat, doch ...


    Einen schönen Gruß

    Jürgen

    Moin tosamen —


    was macht man in Zeiten, in denen das Reisen untersagt ist? Man stöbert in seinen Fotoarchiven, und dabei kam mir soeben, wenngleich unpassend zu den derzeitigen Beschränkungen, die Idee zu einem neuen Fotoalbum. Public Transport All Around World, wollte ich es zunächst nennen, doch da meldete sich eine schüchtern-kritische Stimme in mir und fragte: kann man das nicht auch auf Deutsch ausdrücken? And so I did … Also denn, begeben wir uns zum Start des Albums zwanzig Jahre in die Vergangenheit zurück nach


    Lissabon im Februar 2000



    Ich weiß nicht, wie es heute in Lissabon aussieht, und ob es dort in der jüngeren Bevölkerung immer noch üblich ist, sich außen an Straßenbahnen klammernd mitzufahren. Alle Fotos wurden analog auf einem Kodak E 100S Diafilm aufgenommen.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Chilham & Miss Marple


    Es war ein sehr trüber und regnerischer Tag, als wir am 15. März 2015, also vor fast genau fünf Jahren, nach Chilham kamen, eine kleine Gemeinde in Kent im Südosten Englands. Vergeblich warteten wir auf einen Sonnenstrahl, um den Ort in einem freundlicheren Licht präsentieren zu können:



     


    Wir waren nur an diesem einen Tag in Chilham, ganz im Gegensatz zur BBC, die hier oft vor Ort war. Sollte jemand aus dem Forum im Fernsehsender ONE die mittwochabendlichen Agatha-Christie-Verfilmungen verfolgen, wird sie oder er in einer der Sendungen der letzten Wochen eine gewisse Miss Marple vor Chilham Castle gesehen haben, die in dem Ort gleich mehrere Fälle zu lösen hatte. Auch die BBC-Verfilmung von Jane Austens Emma wurde hier gedreht, wobei es nicht immer so trübe und nass wie auf meinen Fotos zuging.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    März 2020



    Hier nun das Kalenderblatt für den Monat März, der Text dieses Mal den Freunden der Dichtkunst der deutschen Romantik gewidmet. Joseph von Eichendorff verfasste das Gedicht im Jahr 1841, das ich hier mit einem Foto aus dem Westen Irlands in Verbindung gebracht habe. Aufgenommen wurde es auf der Insel Inishbofin vor der Westküste Irlands. Bei dem Namen handelt es sich um die anglisierte Form des irisch-gälischen Inis Bó Finne, was auf Deutsch Insel der weißen Kuh (inis = Insel, bó = Kuh, finne = weiß) bedeutet.


    Eine Kuh, die uns dort über den Weg lief, muhte uns allerdings entgegen, dass die Insel eigentlich Inis Bó Finné, also Insel der weisen Kuh heißen würde, alldieweil die Kartografen den Akzent über dem ‘e’ übersehen hätten. Wobei mir dann auffiel, dass sich auch im Deutschen ‘weiße Kuh’ und ‘weise Kuh’ sprachlich nur durch einen winzigen Unterschied in der Schreibweise unterscheiden.


    Mit den besten Wünschen für den kommenden Monat

    Jürgen

    Biikebrennen 2020 in Nordfriesland


    Am 21. Februar brennen entlang der nordfriesischen Küste und auf den vorgelagerten Inseln die Biike-Feuer und treiben den Winter aus. „Maak di Biiki ön!“ heißt es dann auf Friesisch. Zum Biike (dt.: Feuerzeichen) gehören ‘Brandreden’, die meist von den Bürgermeistern der Gemeinden gehalten werden.


    Die mitunter vertretene Meinung, die Feuer gingen auf ein Abschiedsfest für friesische Walfänger zurück, weist der ehemalige Leiter des Nordfriisk Instituut Prof. Thomas Steensen als ‘baren Unsinn’ zurück und sieht eher gemeinsame Ursprünge mit Fastnachtsbräuchen anderer Regionen. Sucht man heidnische Ursprünge, so findet man im keltischen Jahr das Imbolc-Fest, mit dem am 1. Februar der Jahresmorgen (Frühling) beginnt. Imbolc bedeutet wörtlich etwa Schafsmilch, der Zeitpunkt, von dem an die Mutterschafe Milch produzieren.


    Im Jahr 2014 wurde das Biikebrennen in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen.


    Viele Fotos vom diesjährigen Biikebrennen konnte ich in diesem Jahr nicht mitbringen, denn bei dem von Windböen begleitetem Dauerregen am vergangenen Freitag hatte ich nach dem ersten Foto so viel Wasser auf der Linse (genauer gesagt dem Schutzfilter vor der Linse), dass danach nichts mehr scharf wurde. Doch für immerhin ein Foto hatte es gereicht.


    Schöne Grüße von den Heiden Nordfrieslands

    Jürgen

    Die Mizen Head Bridge


     


    Nachdem ich hier zuletzt mit einer historischen Brücke aus dem vorletzten Jahrhundert vorstellig wurde, melde ich mich heute mit einer zurück, die gerade einmal zehn Jahre alt ist. Wir befinden uns in Irland auf der Mizen Peninsula in der Grafschaft Cork. Nach fast genau hundert Jahren wurde dort im Jahr 2009 die baufällig gewordene, zum Leuchtturm auf der Landspitze führende Brücke abgerissen und durch eine Betonkonstruktion im Hängebrücken-Look wieder aufgebaut. Die obigen Fotos entstanden im Juni 2016.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Classibawn Castle & Lord Mountbatten



    Heute kommen wir in der Reihe Von Häusern und Menschen zu einem der dunklen Kapitel in der irischen Geschichte. Geboren als Prinz Louis von Battenberg, verbrachte der letzte Vizekönig von Indien und Mentor des britischen Thronfolgers die Sommer seines Ruhestands auf Classibawn Castle im County Donegal. Das Schloss war eine Erbschaft seiner verstorbenen Frau. Am 27. August 1979 fuhr der 79-jährige von diesem seinen Sommersitz aus trotz Warnungen der irischen Polizei mit einer Angelgesellschaft aufs Meer hinaus, wo eine von der Provisional IRA in seinem Boot platzierte Bombe detonierte und ihn, einen seiner Enkel und die Mutter seines Schwiegersohns in den Tod riss.


    Jürgen

    Moin, du Rentnerurlauber —


    ein wirklich sehenswerter Aussichtsturm, auch wenn man ihn in deinem Beitrag erst nach dem Anklicken des Links sieht. Wenn du deine Bilder künftig über die Funktion Dateianhänge – Hochladen – Bild im Original einfügen einfügst, kann man sie auch direkt im Beitrag sehen und man muss nicht erst noch einen Link anklicken.


    Schöne Grüße

    Jürgen