Beiträge von Schimmelrieder

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    Landschaft, Literatur & Poesie

    Mai 2020



    Mit diesen wenigen Zeilen aus einem Song von Udo Lindenberg aus dem Jahr 1986 geht es mit einem neuen Kalenderblatt in den Monat Mai, Zeilen die man auch als hoffnungsvollen Ausblick in der derzeit alles beherrschenden Corona-Epidemie interpretieren könnte. Das Foto wurde im Mai 2016 auf der Sandbank von St. Peter-Ording aufgenommen.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Fotos habe ich im Moment leider auch nicht zu Hand, aber ein schönes Rätsel. Nach wohin kommt man von Husum aus am schnellsten:


    (A) England

    (B) Dänemark

    (C) Norwegen

    (D) Schweden


    Die richtige Lösung ist natürlich (A), denn die Ortschaft England liegt nur wenige Kilometer von Husum entfernt. Auch gibt es nirgendwo in Deutschland so viele Weltbürger auf engem Raum wie auf der Halbinsel Eiderstedt in Nordfriesland, alldieweil das Dorf Welt bei der letzten Volkszählung 208 Einwohner hatte.


    Sehr nette Ortsnamen finden man auch in Irland, wenn man gälische Ortsbezeichnungen ins Deutsche übersetzt. So hätten wir da in der Grafschaft Galway das Dorf Sraith Salach (dt. Dreckecke oder auch Schlupfwinkel) und in der Grafschaft Limerick Dún Bleisce (dt. Festung der Huren).


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    ... Nur nicht bei den Reisebüros. Die bekommen ihr Geld, nämlich die Provision für eine verkaufte Reise, an dem Tag, an dem die Reise beginnt! Vorher bekommen die keinen Cent, ...

    Zum Teil bekommen sie zur Deckung ihrer laufenden Kosten nach dem Abschluss der Verträge auch Vorschüsse auf die Provisonen, die sie bei Nichtstattfinden der Reise an den Veranstalter zurückzahlen müssen, auch wenn das Geld bereits für Gehälter und Mieten ausgegeben wurde.


    Jürgen

    Moin tosamen —


    Zurück zu den Kuriositäten am Wegesrand und dem (mitunter auch etwas schwarzen) Humor der Iren. Wie kommentiert man in den abgelegenen Regionen Irlands Ereignisse der Weltpolitik? Der Besitzer eines einsamen Anwesens auf der Grenze zwischen den Countys Galway und Mayo ließ sich dazu im Mai 2011 folgendes einfallen:




    Mit einem schönen Gruß ins Wochenende

    Jürgen

    Moin tosamen —


    und nach Michaels Juhuu baue ich den Zaun nun ab. Er hatte schon beim ersten Loch auf ein Stück Kremlmauer getippt, völlig zu Recht, und nun dürfte allen klar sein, dass ich bei der Aufnahme auf dem


    Roten Platz zu Moskau



    stand. Das Foto entstand auf einem Kodak E 100S Diafilm. Mir juckte es beim ersten Loch in den Fingern, die Frage aufzuwerfen, ob — wie Lin beim Rätsel mit dem Azure Window — auch dieses Mal jemand eine ‘Punktlandung hinlegen’ würde, doch schien mir der Begriff Punktlandung in Verbindung mit dem Roten Platz dann doch ein zu konkreter Hinweis zu sein. Schließlich erregte die Geschichte vom deutschen Privatpiloten Matthias Rust, der im Jahr 1987 mit einer einmotorigen Maschine vom Typ Cessna 172 vor dem Roten Platz landete, weltweit Aufsehen.


    Und damit wünsche ich allenschöne Ostertage

    Jürgen

    Bevor ich nun den Zaun ganz abreiße, säge ich noch ein letztes Loch hinein. Ich denke, dass bei all denen, die das Richtige vermutet aber noch ein wenig gezweifelt haben, dieser letzte Zweifel nun schwindet. An welchem Ort also stand der Fotograf des Fotos am 24. September 2002:




    Und damit allen einen Guten Freitag, wie es im angelsächsischen Sprachraum heißt.

    Jürgen

    Einen schönen gutem Abend —


    da bin ich ja fast ein bisschen stolz darauf, Rätselexperten wie zuletzt Freerunner und Lin ein wenig in die Irre geführt zu haben :), und säge ein weiteres Loch in den Zaun:




    Noch aber fehlt das Loch, bei dem vermutlich ‘bei allen der Groschen fällt’, doch vielleicht fällt er ja bei der einen oder dem anderen jetzt schon.


    Mit einem schönen Gruß in einen sonnigen Abend

    Jürgen

    Einen schönen guten Abend —


    wünsche ich erneut und schneide zugleich (ohne die bisherigen Vorschläge zu kommentieren) auf der anderen Seite des Zauns ein Loch hinein:




    Viel Spaß beim Raten!

    Jürgen

    Einen schönen guten Abend —


    und nach den Ermunterungen vorab bringe ich nun ein weiteres Guckloch-Rätsel. Mir juckt es auch dieses Mal in den Fingern, das Foto mit einem spinnfitzigen Hinweis zu übertiteln, doch nach der *** (jetzt hätte ich mit dem Begriff, den ich durch Sternchen ersetzt habe, beinahe doch noch einen Tipp gegeben) von Lin beim ersten Rätsel dieser Art verkneife ich mir das. Denn ich fürchte, dass, wenn ich die obigen Sternchen ausschreibe, manch einer in diesem Forum gleich auf die Lösung kommen wird. Also lautet die Überschrift nur …


    * * * im September 2002




    wobei die Zahl der Sternchen in der Überschrift nicht der Zahl der Buchstaben nämlicher Lokalität entspricht!


    Mit einem schönen Gruß in die Nacht

    Jürgen

    Nachdem ich mit dem öffentlichen Nahverkehr in Lissabon, also einer europäischen Hauptstadt, in dieses Thema gestartet war, kramte ich heute mal wieder in meinem Archiv und stieß auf ein fast dreißig Jahre altes Foto aus einer außereuropäischen Hauptstadt:


    Victoria im März 1991




    Wir verbrachten im März 1991 drei Wochen auf Mahé, der Hauptinsel der Seychellen, untergebracht in einem luftigen, überwiegend aus Holz gebauten Bungalow über der Bucht von Baie Lazare. Vor Ort gab es nur einen kleinen Kramladen, und so fuhren wir öfter in die Hauptstadt Victoria. Das Foto, aufgenommen auf einem Kodak PKR 64-Diafilm, entstand am dortigen Busbahnhof.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Moin tosamen —


    ja, wie soll ich es nun sagen, ohne dass nun irgendjemand sich auf den Schlipps oder sonst noch etwas getreten fühlt, was nun

    wirklich nicht meine Absicht ist. Denn ich finde solche Bilder=Rätsel ganz toll und alle Beiträge toll ausgedacht und spannend.


    Doch zu meinem Problem: Ich hoffe, es ist nicht nur eine Frage des Alters ;), aber finde ich es (für mich) doch etwas verwirrend=irritierend, wenn unter der gleichen Überrschrift ein neues Rätsel eingestellt wird, bevor das vorhergehende "offiziell" vom Einsteller als gelöst erklärt wird. Man kann ja auch einfach ein neues Rätsel-Thema aufmachen.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Landschaft, Literatur und Poesie

    April 2020




    Da steht ein Haubarg auf der Warft,

    Da steht er schon viel hundert Jahr.

    Seine Eichenbohlen sind mit der Zeit schwarz gefärbt,

    Der Haubarg steht gleichwohl noch da.

    Er ward wohl gebaut von Menschenhand,

    Wie viel hundert Jahr ist es her?

    Er steht dort hoch überm grünen Land,

    Du siehst ihn schon draußen vom Meer.


    Haubarge nannte man die Häuser reicher Eiderstedter Bauern, die es mit manch einem Adelssitz aufnehmen konnten. Das riesige Dach ruhte auf gewaltigen Holzständern, unter denen das Heu (Hau) geborgen wurde. Zwischen den bis zu zehn durch Längs- und Querbalken verbundenen Ständern wurde das Heu vom Erdboden hochgestapelt und konnte von zwei Seiten zu den in den unteren Bereichen des Bauwerks stehenden Tieren gebracht werden. Auf der dritten Seite befand sich die Diele, die mit dem Wagen angefahren werden konnte, und auf der vierten lag der Wohnteil. Der Grundriss eines Haubargs ist fast quadratisch. Selbst wenn eine Sturmflut die Mauern eindrückte, hielten die Ständer noch das Dach, und das Mauerwerk konnte anschließend erneuert werden.


    So weit zur Begriffsklärung. In seinem Lied De Haubarg besang Knut Kiesewetter 1976 das Schicksal eines solchen Haubargs, der vernachlässigt wurde, herunterkam und schließlich einem modernen Wohnhaus weichen musste — inzwischen nicht nur wegen des Denkmalschutzes undenkbar. Das Foto zeigt den wohl bekanntesten aller Haubarge, den Roten Haubarg von Witzwort. Wer an ihm die Farbe Rot sucht, wird allerdings keinen Erfolg haben. Die Farbe hängt auch nicht mit dem Bauherrn (es handelt sich hier um den Teufel, dem vor einigen Jahren vor dem Bauwerk ein Denkmal errichtet wurde) zusammen, sondern schlicht damit, dass das Gebäude im 16. Jahrhundert ein rotes Ziegeldach hatte.


    Mit einem schönen Gruß in den April

    Jürgen

    Moin Michael —


    vom Typ und vom Land her tippe ich mal auf



    Bei der Stadt komme ich dann allerdings nicht weiter, denn ich habe mit diesen beiden Kriterien das Internet durchsucht und keine vergleichbaren Fotos gefunden.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Moin tosamen —


    und nun hier die offizielle die Auflösung des Rätsels, auch wenn es zuletzt für kaum jemandem noch ein Rätsel gewesen sein dürfte. Es ist das Azure Window, das Azurblaue Fenster auf der Insel Gozo vor der Nordküste Maltas:




    Die Überschrift Gone and lost forever war dann wohl etwas zu eindeutig, doch wie auch immer: Meine Gratulation für Lin, die klug den Felsen im Wasser mit der Überschrift kombinierend auf Anhieb die richtige Lösung fand. Ich habe dann zwar versucht, mit den darauf folgenden Gucklöchern davon abzulenken, doch so richtig gelungen ist mir das wohl nicht.. Nur ein Jahr, nachdem ich das Foto aufgenommen hatte, stürzte das Azurblaue Fenster ein, und ich darf gar nicht daran denken, dass wir 2016 noch jemanden haben darüber herlaufen sehen. Wie auch immer, Sollte ich mal wieder ein ‘Guckloch-Foto’ einstellen, werde ich bei der Überschrift etwas vorsichtiger sein.


    Ich wünsche einen schönen Sonntag

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    wünsche ich allen hier, und hier kommt nun das letzte Loch in den Sichtschutzzaun, bevor ich ihn ganz abreißen werde:




    So manch eine/r, die oder der sich bislang nur zu 99 % sicher war, “das es ist, was es ist”, wird sich beim Blick durch dieses neue Guckloch wohl zu 100 % sicher sein.


    Tschüüs bis morgen oder übermorgen

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen allerseits —


    Wie gesagt, die bisherigen Angaben, seien sie richtig oder falsch, kommentiere ich nicht. Heute wird es mit dem vierten Loch im Bauzaun schon etwas konkreter, doch noch bleibt eine künftige, vielleicht alles verratende Öffnung in der Bretterwand geschlossen. Hier also das vierte Guckloch:




    Und damit wünsche ich allen auf ihrem Balkon, ihrer Terrasse, im Garten oder wo sonst auch immer trotz aller aktuellen Einschränkungen einen schönen Start ins Wochenende.


    Jürgen

    Moin tosamen —


    und – unabhängig davon, ob sie richtig oder falsch liegen – ein ‘Daumen hoch’ für alle, die sich bislang an dem Rätsel beteiligt haben. Also säge ich nun das dritte Guckloch in den Zaun:




    Bleibt gesund, und alles Gute

    Jürgen