Beiträge von Schimmelrieder

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    ... Überlege gerade, ob du vor einem Werbeplakat stehst (Jever Pilsener)?

    Moin Michael —


    Werbeplakat mag sein, aber nicht für Jever Pilsener, deren Werbestrategen so blind waren, dass sie bei sich zu Hause in Ostfriesland keinen Leuchtturm fanden und daher in Nordfriesland auf die Suche gingen.


    Eine Werbeplakat für Jever Pilsener ohne die beiden Häuschen rechts und links des Leuchtturms habe ich noch nie gesehen. Des weiteren steht der ‘Jever-Leuchtturm’ von Westerheversand nicht in den Dünen, sondern auf plattem Sand.


    Tschüüs bis in zirka zwei Wochen

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    November 2020



    Bevor ich mich nun für die nächsten zwei Wochen aus dem Forum verabschiede, hier noch das Kalenderblatt für den vorletzten Monat des Jahres. Der Text ist einem englischen Volkslied entnommen. Das Foto entstand im Juni 2018 auf Inis Mór, der größten der drei Araninseln vor der Galway Bay. Dabei stand ich am Dún Cúchathair, dem ‘Schwarzen Fort’ — nicht so berühmt wie das Dún Aengus, zu dem sich in anderen Zeiten als diesen tagtäglich die Karawane der Tagesausflügler windet, aber für mein Empfinden eher noch eindrucksvoller.


    So long, in der Woche nach dem 15. November werde ich mich im Forum zurückmelden. Macht’s gut und bleibt bis dahin gesund.


    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    einem Land mit Sicherheit zuordnen können habe ich die Fotos auch noch nicht, aber damit Michael mit seinem Rätsel in dieser Woche nicht ganz alleine ist, fasse ich mal zusammen, was die bisherigen Bilder zeigen:


    Ein Land mit Bergen und wohl einer Meeresküste, in dem Rechtsverkehr herrscht. Womit England, Schottland, Wales und Irland schon einmal nicht in Frage kommen.


    Auch wirken die Fotos auf mich recht ‘nordisch’.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Abend —


    dies ist jetzt keine Auflösung zu dem schönen Rätsel von Sanitär; ich schiebe mich nur noch einmal dazwischen mit der noch fehlenden Auflösung zum vorhergehenden Rätsel mit der Nummer #135. Wie Michael in seinem Binford 2500 richtig festgestellt hat, zeigt das linke Foto die Seilbahn von Funchal nach Monte, das seinerseits auf dem rechten Foto abgebildet ist. Hier ein weiteres Foto mit dem Blick von Monte auf Funchal herunter; da sieht man, wie sehr sich die Hauptstadt Madeiras ausgebreitet hat, wobei der alte Kern ganz links noch nicht einmal im Bild ist:




    Was mir jedoch erst jetzt nach dem Studium meines Reisetagebuch vom 17. Februar 2009 auffällt ist, dass das mittlere Foto aus meinem Rätsel gar nicht aus der Seilbahn von Funchal nach Monte aufgenommen wurde, sondern aus der Seilbahn zwischen Monte und dem Botanischen Garten. Denn mit ihr fuhren wir von Monte zum Botanischen Garten auf halber Höhe zurück, wo wir den Nachmittag verbrachten. Mit dem Straßenschlitten von Monte zurück nach Funchal wie weiland Ernest Hemingway sind wir also nicht gefahren.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Von woher nach wohin ging die Fahrt?



    Einen schönen guten Morgen — nachdem ich wieder mal ein paar Fotos aus meiner analogen Zeit digitalisiert habe, will ich sie auch gleich einsetzen und frage mit diesem Wochenendrätsel, von woher nach wohin wir an einem Februartag des Jahres 2009 mit der Seilbahn fuhren. Ich vermute mal, dass das Recherchieren aufgrund des letzten der drei Fotos nicht gar so schwer ist und ich keine weiteren Hilfestellungen mehr geben muss.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Burma ist das heutige Miarmar, die Burmäsen hören nicht mehr gerne Burma, ich weiss nicht ob das schon offiziell ist ....vielleicht weiss jemand mehr ?

    Moin mien Deern —


    nun, da habe ich, um mal ein bisschen klugsch*** zu können :), bei Wikipedia reingeguckt und festgestellt, dass es in der Landesprache offiziell Pyidaunzu Thanmăda Myăma Nainngandaw heißt, oder auf Deutsch in der vollständigen Form Republik der Union Myanmar.


    MIt einem schönen Gruß

    Jürgen

    Busfahren auf Santorini Anno Domini 1987



    Und hier noch ein bisschen ‘Poesie’ zu den Fotos. Im Juni 1987 waren ‘ik un mien Deern’ — eine Woche, nachdem wir geheiratet hatten — für zwei Wochen auf der griechischen Insel Santorin, die damals noch nicht regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen wurde. Athinios war der einzige Hafen der Insel, an dem nicht ausgebootet werden musste, eine schmale Straße schlängelt sich in engen Kurven die Felswand hinunter. Wenn abends die Fähre aus Kreta anlegte und ihre rucksachbefrachtete Fracht ausspie, quellte der kleine Platz vor der Mole über von Menschen, Taxis und Mietwagen, bei deren Betrachtung wir eines Abends bei einer Flasche auf der Insel angebauten Weins nach dem Vorbild des jiddischen Liedes von den Zehn Brüdern den Santorini-Inselbus-Song ‘dichtete’ :):


    Der Santorini-Inselbus-Song


    Tsen Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios mit Wein,

    Eins fand die erste Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben neun.

    Neun Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios mit Fracht,

    Eins fand die zweite Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben acht.


    Doch wir fahr’n mit dem Inselbus,

    Der Fahrer kennt sich aus.

    Mit unserm grünen Inselbus,

    Da komm’n wir gut nach Haus.

    Oj, oj, oj, oj, oj,

    Oj, oj, oj, oj, oj,

    Mit unserm grünen Inselbus,

    Da komm’n wir gut nach Haus.


    Acht Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios, ihr Lieben,

    Eins fand die dritte Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben sieben.

    Sieben Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios mit Gepäcks,

    Eins fand die vierte Kehre nicht,

    Da sinne se geblieben sechs.


    Doch wir fahr’n mit dem Inselbus …


    Sechs Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios ohn’ Strümpf’

    Eins fand die fünfte Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben fünf.

    Fünf Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios mit Bier,

    Eins fand die sechste Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben vier.


    Doch wir fahr’n mit dem Inselbus …


    Vier Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios, good-bye,

    Eins fand die siebte Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben drei.

    Drei Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios, o weih!

    Eins fand die acht Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben zwei.


    Doch wir fahr’n mit dem Inselbus …


    Zwei Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios, o Schreck,

    Eins fand die neunte Kehre nicht,

    War von der Straße weg!

    Ein Rent-a-Car ist es gewesen,

    Fuhr nach Athinios, o Graus,

    Es fand die letzte Kehre nicht,

    Da war das Liedl aus.


    Doch wir fahr’n mit dem Inselbus …


    Mag sein, dass die Orthographie hier und dort mit dem ungeklärten Inselwein in Zusammenhang steht, den unser Wirt Kostas (von dessen fünf Gästezimmern in seiner Taverne im Dorf Akrotiri wir eines gebucht hatten) selbst angebaut hatte.


    Und damit einen schönen Gruß ins Wochenende

    Jürgen

    … oder wie der englischer Schriftsteller William Makepeace Thackeray, ein Zeitgenosse von Charles Dickens, im Jahr 1842 in seinem Reisetagebuch notierte:


    Als die Welt aus dem formlosen Chaos entstand, muss dieses Stück übrig geblieben sein — die letzten Spuren des Ur-Chaos.

    In diesen Tagen irgendwo aufgeschnappt:


    “Sage mir, o Herr, warum hast du den Menschen Ohren gegeben, wenn sie doch nicht auf dein Wort hören?” “Weil ich ihnen im Jahr 2020 eine Pandemie auf die Erde schicken werde.” “Und dann werden sie auf dein Wort hören?” “Nein, aber sie werden sie brauchen um die Masken zu befestigen, wenn sie auf Reisen sind.”


    Und damit einen schönen Gruß ins Wochenende

    Jürgen

    ... Der Grund warum ich derzeit öfters Bing verwende ist, weil mich Google immer öfter nervt. ...


    Aus diesem Grund verwende ich schon seit längerer Zeit Startpage als Standard-Suchmaschine:

    Zitat von Wikipedia

    Startpage ist eine Suchmaschine, die die eingegebenen Suchanfragen an die Google-Suchmaschine weiterleitet und dadurch anonymisiert die Suchergebnisse anzeigt. Startpage will damit den Datenschutz ihrer Nutzer gewährleisten. Startpage wird von der niederländischen Startpage B.V. betrieben, die zur Surfboard Holding B.V. gehört.[


    Startpage verzichtet ausdrücklich auf Targeted Advertising. Statt die Nutzerdaten auszuwerten und zu vermarkten, erfolgt die Finanzierung über nicht-personalisierte Werbung


    Da keinerlei Cookies etc. verwendet werden, kommen auch keine nervigen Aufforderungen zur Zustimmung zur Verwendung solcher. Die Suchergebnisse weichen mitunter leicht von denen bei Google ab, auch deshalb, weil bei einer Suche nicht berücksichtigt wird, was derjenige zuvor gesucht hatte, denn das wurde ja nicht festgehalten. Was aber in meinen Augen nur positiv ist.


    Zudem bietet Startpage bei den meisten Suchergebnissen an, die Ergebnisse anonym aufzurufen, so dass derjenige, dessen Seite aufgerufen wird, nicht nachverfolgen kann, woher der Besucher kommt. Damit wird es zum Beispiel möglich, sich die deutschprachigen E-Books des Project Gutenberg herunterzuladen, die aufgrund von rechtlichen Unklarheiten (obwohl es nur Werke sind, deren Copyright abgelaufen ist) für Zugriffe aus Deutschland gesperrt sind.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Moin tosamen —


    Venedig ist richtig! Der Fotograf hatte sich im März 2013 mit sien Deern für eine Woche in eine Ferienwohnung im einstigen Arbeiterviertel Cannaregio im Nordwesten von Venedig eingemietet, nur wenige Gehminuten von der Kirche Madonna del Orto entfernt. Vom Anleger Orto(für den ‘Wasserbus’ Vaporetto aus wurde das Foto mit einem 300mm-Teleobjektiv (entspricht 450mm KB) aufgenommen.


    Mit einen schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    da sich nun schon zwei Tage lang niemand mehr an dem Rätsel versucht hat, fasse ich das Bisherige zusammen:


    Was das Gebirge betrifft gehen Helmut & Ilona sowie Sanitär von den Alpen aus. Das ist richtig. Des weiteren habe ich in einem Beitrag weiter oben geschrieben, dass der Ort, von dem aus die Berge fotografiert wurden, zu den weltweit beliebtesten Touristenzielen gehört.


    Wie würde ich nun vorgehen, wenn ich das Rätsel lösen wollte? Ich würde mir einen Atlas vornehmen, im Alpenbereich und drumherum nach weltweit beliebten Touristenzielen suchen und versuchen abzuschätzen, von welchem aus das Foto wohl geschossen wurde.


    Tschüüs denn und viel Erfolg

    Jürgen

    Einen schönen guten Abend —


    ich finde es ganz toll, dass sich nun bereits drei Leute Gedanken gemacht haben. Michaels Beitrag hat mich ganz besonders zum Schmunzeln gebracht, herrlich! Norwegen hätte man sich vom Motiv her durchaus vorstellen können, schließlich waren wir schon dort, wie Freerunner weiß. Helmut und Ilona liegen mit ihrem Vorschlag näher dran, aber auch daneben. Daher allen fürs Spekulieren einen :thumbup:unter ihren Beitrag!


    Wir hatten uns in dem Ort, von dem aus das Foto gemacht wurde, im März 2013 für eine Woche eine Ferienwohnung gemietet. Zu dieser Jahreszeit hielt sich der Tourismus dort noch in Grenzen. In den Nächten gab es sogar leichten Bodenfrost, auch wenn wir uns vorgestellt hatten, dergleichen sei dort unbekannt. Nur wenig später im Jahr gehört dieser Ort (ich habe in keinen Statistiken gewühlt, es ist nur so ein ‘Bauchgefühl’) jedoch zu den weltweit zehn beliebtesten Touristenzielen.


    Und damit wünsche ich allen eine gute Nacht.

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    und heute habe ich einmal ein ‘Rätsel anders herum’. Denn ich frage nicht, was hier abgebildet ist, sondern:


    Wo stand der Fotograf?




    Wobei ich noch verrate, dass er auf festem Boden stand, sich also an Land und nicht etwa auf einem Schiff befand.


    Viel Spaß beim Raten

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    September 2020



    Mit dem Oktober leite ich nun mit einem neuen Kalenderblatt den Herbst ein. Bei dem Text handelt es sich um die vierte und fünfte Strophe des Gedichtes Herbst von Theodor Storm, erschienen im Jahr 1848 in ‘Biernatzkis Volksbuch’. Das Foto entstand im Herbst 2017 an der Elbe im Kreis Stendal zwischen Tangermünde und dem Dorf Buch.


    Mit einem schönen Gruß in den neuen Monat

    Jürgen

    Und hier ist dann die passende Poesie dazu:


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    und die Gratulation geht zu früher Morgenstunde an Michael, der das Rätsel im zweiten Anlauf (daher ziehe ich zwei Punkte ab und es gibt nur 98 von 100 :)) gelöst hat. Es handelte sich um den ehemaligen Bahnhof von Lippramsdorf im südlichen Münsterland an der einstigen Bahnlinie von Haltern nach Wesel. 1901 ging er in Betrieb, und 1962 hielt hier der letzte Personenzug. Bis in die 1980er Jahre verkehrte auf einem Teilabschnitt am Bahnhof vorbei noch einmal ein Tag ein Güterzug zu einem Bergwerk am Südrand der Hard:




    Zu Beginn der 1990er Jahre wurden die Schienen schließlich abgebaut; hier noch als Reminiszenz ein Foto des Gleises vor der Einfahrt zum Bahnhof im Abendlicht:




    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Uff, ich muss passen.

    Moin tosamen —


    nun denn, mit dem Verweis auf Michaels Stellplatz habe ich ja verraten, dass es sich um einen ehemaligen Bahnhof im Münsterland handelt. Und er wurde, soviel verrate ich jetzt auch noch, vor nicht gar so langer Zeit in diesem Forum (am Rande) erwähnt. Daher dachte ich mir, man könnte vielleicht ihn kommen — selbst wenn man ihn nie gesehen hat. So schrecklich viele ehemalige Bahnhöfe aus dem Münsterland wurden hier ja nocht nicht genannt.


    Hinter allem stand die Überlegung, in diesem Bahnhofsrätsel nicht nur die großen Bahnhöfe der Welt zu würdigen, sondern auch den kleinen, heute so gut wie vergessenen Dorf- und Kleinstadtbahnhöfen ihr kleines Denkmal zu setzen, die auch das ihre zur Mobilität der Menschen beigetragen haben.


    So viel für jetzt,

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    Bahnhof raten ist dieses Thema überschrieben, doch ich denke, es geht hier nicht allein ums Raten, sondern auch darum, Bahnhöfe kennen zu lernen — vielleicht auch solche, die in ihrem Bestreben, Dividenden für die Aktionäre auszuschütten, dem Rationalisierungswahn der Deutschen Bahn zum Opfer gefallen sind. Zu den letzten gehören insbesondere die Kleinstadt- und Dorfbahnhöfe, und so stelle ich heute einen vor, von dem ich nicht einmal mehr weiß, ob das Gebäude noch existiert. Vielleicht aber lässt sich der Ort mit ein paar Tipps und etwas Spürsinn dennoch erraten. Hier zwei Fotos, aufgenommen vor fast vier Jahrzehnten:





    Wir befinden uns in der Region, in der Michael seinen Stellplatz hat, wenngleich etwas weiter weg von seiner Haustür. Personenzüge hielten hier schon damals nicht mehr, und so reiste der Fotograf, der noch keinen Führerschein besaß, mit dem Fahrrad an. Die Schienen gab es noch, und einmal am Tag kam ein Güterzug vorbei. Und wenn der ratelustige Betrachter der Bilder jetzt in anderen artverwandten Themen dieses Forums nachforscht, an denen sich der Fotograf in den letzten Monaten beteiligte, kommt er mit Hilfe dieser Tipps vielleicht darauf, wo er damals stand.


    Mit einem schönen Gruß in den Tag

    Jürgen