Beiträge von Schimmelrieder

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    Landschaft, Literatur & Poesie

    Dezember 2020



    Mit einer Fahrt ins Nordmeer starteten die Kalenderblätter für das Jahr 2020. Der Kreis schließt sich, und im Nordmeer nähert sich das Jahr nun auch seinem Ende. Der plattdeutsche Text stammt vom Bremer Liedermacher Otto Groote, hier meine inhaltliche deutsche Übersetzung:


    An dem weißen Vorjahrshimmel

    Seh ich ein’ Schwan nach Norden fliegen,

    O mein Herz will ich so gerne

    In den Eismeerwellen wiegen.


    Ich bin zuhaus im blauen Licht des Nordens,

    Nur hier fühl ich mich frei.


    Das Foto wurde im Herbst 2003 von einem Schiff der Hurtigruten, der MS Polarlyss (Nordlicht) aus irgendwo zwischen Tromsø und Honningsvåg aufgenommen.


    Und damit wünsche ich allen einen schönen Advent

    Jürgen

    Einen schönen guten Tag —


    Lin hat natürlich Recht, es sind die Tas de Pois, die in der Bretagne vor dem Pointe de Penhir gelegenen Erbseninseln. Und dazu meine Gratulation!


    Zitat von Michael Moll

    ... Da war ich noch nicht und was ich so an Bildern sehe, hätte ich da jetzt echt gute Lust, dort zu sein.


    Nun denn, dann liefere von den Erbseninseln noch zwei weitere Appetithäppchen :):


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Moin tosamen —


    nun, da sich nun seit rund 24 Stunden niemand mehr gemeldet hat, verrate ich mal, ich ich weiterrecherchieren würde:


    Bekannt ist bislang, dass es sich um die Bretagne handelt und Inseln, die ihren Namen von Hülsenfrüchten haben. Also würde ich nun bei Google eine Suchabfrage mit Begriffen wie:


    Bretagne + Linseninseln

    Bretagne + Bohneninseln

    … und was es da sonst noch so gibt :)


    starten. Ich wünsche allen einen schönen ersten Advent.


    Jürgen

    Hallo Christian —


    ja, es ist eine andere Sprache. Wie Sherlock Holmes vielleicht aufgrund der Jahresangabe unter dem Bild vermuten würde, stammt es aus der gleichen Fotoserie wie mein kürzlich hier unter ‘Brücken der Welt’ veröffentlichtes Foto. Wir hatten damals im August 1986 auf einem Zeltplatz am ‘Ende der Erde’ unser Zelt auftgebaut, und von dort aus auch ein paar Schiffsausflüge unternommen.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Fische oder Teigwaren?

    Moin Christian —


    toll, dass sich doch noch jemand an dieses Rätsel heranwagt, und allein dafür gibt es einen ‘Daumen hoch’! Aber es ist keines von beiden, sondern eher ein Gemüse. Soll ich noch mehr verraten — gut, dann komme ich auf Hülsenfrüchte zu sprechen. Doch wenn ich schon so viel verrate, will ich natürlich auch wissen, wo diese Inseln anzusiedeln sind.


    Tschüüs mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    Da es ja in den nächsten Wochen (und Monaten?) mit dem Durch-die-große-weite-Welt-Reisen noch nichts wird, bringe ich mal wieder ein Bilderrätsel. Es geht um diese Inseln im Meer:




    Nach welchem Lebensmittel sind diese Inseln benannt?


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    Nach mehr als zweiwöchiger Internetabstinenz greife ich mal wieder das Thema Brücken der Welt auf und stoße beim Digitalisieren alter Dias auf die


    Pont de Châteaulin über die Aulne





    Auch als Viaduc de Châteaulin bekannt, wurde die Brücke, an der wir im August 1986 auf unserem Weg in die Bretagne einen Halt eingelegt hatten, im Jahr 1907 eingeweiht. Ursprünglich eine Eisenbahnbrücke, dient sie heute dem Straßenverkehr. Das in einem leichten Bogen über den Fluss führende, aus Granit und gelbem Sandstein erbaute Viadukt ist knapp 190 Meter lang. Vier der sechs Steinbögen führen über das Wasser.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    ... Überlege gerade, ob du vor einem Werbeplakat stehst (Jever Pilsener)?

    Moin Michael —


    Werbeplakat mag sein, aber nicht für Jever Pilsener, deren Werbestrategen so blind waren, dass sie bei sich zu Hause in Ostfriesland keinen Leuchtturm fanden und daher in Nordfriesland auf die Suche gingen.


    Eine Werbeplakat für Jever Pilsener ohne die beiden Häuschen rechts und links des Leuchtturms habe ich noch nie gesehen. Des weiteren steht der ‘Jever-Leuchtturm’ von Westerheversand nicht in den Dünen, sondern auf plattem Sand.


    Tschüüs bis in zirka zwei Wochen

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    November 2020



    Bevor ich mich nun für die nächsten zwei Wochen aus dem Forum verabschiede, hier noch das Kalenderblatt für den vorletzten Monat des Jahres. Der Text ist einem englischen Volkslied entnommen. Das Foto entstand im Juni 2018 auf Inis Mór, der größten der drei Araninseln vor der Galway Bay. Dabei stand ich am Dún Cúchathair, dem ‘Schwarzen Fort’ — nicht so berühmt wie das Dún Aengus, zu dem sich in anderen Zeiten als diesen tagtäglich die Karawane der Tagesausflügler windet, aber für mein Empfinden eher noch eindrucksvoller.


    So long, in der Woche nach dem 15. November werde ich mich im Forum zurückmelden. Macht’s gut und bleibt bis dahin gesund.


    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    einem Land mit Sicherheit zuordnen können habe ich die Fotos auch noch nicht, aber damit Michael mit seinem Rätsel in dieser Woche nicht ganz alleine ist, fasse ich mal zusammen, was die bisherigen Bilder zeigen:


    Ein Land mit Bergen und wohl einer Meeresküste, in dem Rechtsverkehr herrscht. Womit England, Schottland, Wales und Irland schon einmal nicht in Frage kommen.


    Auch wirken die Fotos auf mich recht ‘nordisch’.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Abend —


    dies ist jetzt keine Auflösung zu dem schönen Rätsel von Sanitär; ich schiebe mich nur noch einmal dazwischen mit der noch fehlenden Auflösung zum vorhergehenden Rätsel mit der Nummer #135. Wie Michael in seinem Binford 2500 richtig festgestellt hat, zeigt das linke Foto die Seilbahn von Funchal nach Monte, das seinerseits auf dem rechten Foto abgebildet ist. Hier ein weiteres Foto mit dem Blick von Monte auf Funchal herunter; da sieht man, wie sehr sich die Hauptstadt Madeiras ausgebreitet hat, wobei der alte Kern ganz links noch nicht einmal im Bild ist:




    Was mir jedoch erst jetzt nach dem Studium meines Reisetagebuch vom 17. Februar 2009 auffällt ist, dass das mittlere Foto aus meinem Rätsel gar nicht aus der Seilbahn von Funchal nach Monte aufgenommen wurde, sondern aus der Seilbahn zwischen Monte und dem Botanischen Garten. Denn mit ihr fuhren wir von Monte zum Botanischen Garten auf halber Höhe zurück, wo wir den Nachmittag verbrachten. Mit dem Straßenschlitten von Monte zurück nach Funchal wie weiland Ernest Hemingway sind wir also nicht gefahren.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Von woher nach wohin ging die Fahrt?



    Einen schönen guten Morgen — nachdem ich wieder mal ein paar Fotos aus meiner analogen Zeit digitalisiert habe, will ich sie auch gleich einsetzen und frage mit diesem Wochenendrätsel, von woher nach wohin wir an einem Februartag des Jahres 2009 mit der Seilbahn fuhren. Ich vermute mal, dass das Recherchieren aufgrund des letzten der drei Fotos nicht gar so schwer ist und ich keine weiteren Hilfestellungen mehr geben muss.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Burma ist das heutige Miarmar, die Burmäsen hören nicht mehr gerne Burma, ich weiss nicht ob das schon offiziell ist ....vielleicht weiss jemand mehr ?

    Moin mien Deern —


    nun, da habe ich, um mal ein bisschen klugsch*** zu können :), bei Wikipedia reingeguckt und festgestellt, dass es in der Landesprache offiziell Pyidaunzu Thanmăda Myăma Nainngandaw heißt, oder auf Deutsch in der vollständigen Form Republik der Union Myanmar.


    MIt einem schönen Gruß

    Jürgen

    Busfahren auf Santorini Anno Domini 1987



    Und hier noch ein bisschen ‘Poesie’ zu den Fotos. Im Juni 1987 waren ‘ik un mien Deern’ — eine Woche, nachdem wir geheiratet hatten — für zwei Wochen auf der griechischen Insel Santorin, die damals noch nicht regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen wurde. Athinios war der einzige Hafen der Insel, an dem nicht ausgebootet werden musste, eine schmale Straße schlängelt sich in engen Kurven die Felswand hinunter. Wenn abends die Fähre aus Kreta anlegte und ihre rucksachbefrachtete Fracht ausspie, quellte der kleine Platz vor der Mole über von Menschen, Taxis und Mietwagen, bei deren Betrachtung wir eines Abends bei einer Flasche auf der Insel angebauten Weins nach dem Vorbild des jiddischen Liedes von den Zehn Brüdern den Santorini-Inselbus-Song ‘dichtete’ :):


    Der Santorini-Inselbus-Song


    Tsen Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios mit Wein,

    Eins fand die erste Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben neun.

    Neun Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios mit Fracht,

    Eins fand die zweite Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben acht.


    Doch wir fahr’n mit dem Inselbus,

    Der Fahrer kennt sich aus.

    Mit unserm grünen Inselbus,

    Da komm’n wir gut nach Haus.

    Oj, oj, oj, oj, oj,

    Oj, oj, oj, oj, oj,

    Mit unserm grünen Inselbus,

    Da komm’n wir gut nach Haus.


    Acht Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios, ihr Lieben,

    Eins fand die dritte Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben sieben.

    Sieben Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios mit Gepäcks,

    Eins fand die vierte Kehre nicht,

    Da sinne se geblieben sechs.


    Doch wir fahr’n mit dem Inselbus …


    Sechs Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios ohn’ Strümpf’

    Eins fand die fünfte Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben fünf.

    Fünf Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios mit Bier,

    Eins fand die sechste Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben vier.


    Doch wir fahr’n mit dem Inselbus …


    Vier Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios, good-bye,

    Eins fand die siebte Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben drei.

    Drei Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios, o weih!

    Eins fand die acht Kehre nicht,

    Da sinne es geblieben zwei.


    Doch wir fahr’n mit dem Inselbus …


    Zwei Rent-a-Cars sinne es gewesen,

    Fuhren nach Athinios, o Schreck,

    Eins fand die neunte Kehre nicht,

    War von der Straße weg!

    Ein Rent-a-Car ist es gewesen,

    Fuhr nach Athinios, o Graus,

    Es fand die letzte Kehre nicht,

    Da war das Liedl aus.


    Doch wir fahr’n mit dem Inselbus …


    Mag sein, dass die Orthographie hier und dort mit dem ungeklärten Inselwein in Zusammenhang steht, den unser Wirt Kostas (von dessen fünf Gästezimmern in seiner Taverne im Dorf Akrotiri wir eines gebucht hatten) selbst angebaut hatte.


    Und damit einen schönen Gruß ins Wochenende

    Jürgen

    … oder wie der englischer Schriftsteller William Makepeace Thackeray, ein Zeitgenosse von Charles Dickens, im Jahr 1842 in seinem Reisetagebuch notierte:


    Als die Welt aus dem formlosen Chaos entstand, muss dieses Stück übrig geblieben sein — die letzten Spuren des Ur-Chaos.

    In diesen Tagen irgendwo aufgeschnappt:


    “Sage mir, o Herr, warum hast du den Menschen Ohren gegeben, wenn sie doch nicht auf dein Wort hören?” “Weil ich ihnen im Jahr 2020 eine Pandemie auf die Erde schicken werde.” “Und dann werden sie auf dein Wort hören?” “Nein, aber sie werden sie brauchen um die Masken zu befestigen, wenn sie auf Reisen sind.”


    Und damit einen schönen Gruß ins Wochenende

    Jürgen

    ... Der Grund warum ich derzeit öfters Bing verwende ist, weil mich Google immer öfter nervt. ...


    Aus diesem Grund verwende ich schon seit längerer Zeit Startpage als Standard-Suchmaschine:

    Zitat von Wikipedia

    Startpage ist eine Suchmaschine, die die eingegebenen Suchanfragen an die Google-Suchmaschine weiterleitet und dadurch anonymisiert die Suchergebnisse anzeigt. Startpage will damit den Datenschutz ihrer Nutzer gewährleisten. Startpage wird von der niederländischen Startpage B.V. betrieben, die zur Surfboard Holding B.V. gehört.[


    Startpage verzichtet ausdrücklich auf Targeted Advertising. Statt die Nutzerdaten auszuwerten und zu vermarkten, erfolgt die Finanzierung über nicht-personalisierte Werbung


    Da keinerlei Cookies etc. verwendet werden, kommen auch keine nervigen Aufforderungen zur Zustimmung zur Verwendung solcher. Die Suchergebnisse weichen mitunter leicht von denen bei Google ab, auch deshalb, weil bei einer Suche nicht berücksichtigt wird, was derjenige zuvor gesucht hatte, denn das wurde ja nicht festgehalten. Was aber in meinen Augen nur positiv ist.


    Zudem bietet Startpage bei den meisten Suchergebnissen an, die Ergebnisse anonym aufzurufen, so dass derjenige, dessen Seite aufgerufen wird, nicht nachverfolgen kann, woher der Besucher kommt. Damit wird es zum Beispiel möglich, sich die deutschprachigen E-Books des Project Gutenberg herunterzuladen, die aufgrund von rechtlichen Unklarheiten (obwohl es nur Werke sind, deren Copyright abgelaufen ist) für Zugriffe aus Deutschland gesperrt sind.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Moin tosamen —


    Venedig ist richtig! Der Fotograf hatte sich im März 2013 mit sien Deern für eine Woche in eine Ferienwohnung im einstigen Arbeiterviertel Cannaregio im Nordwesten von Venedig eingemietet, nur wenige Gehminuten von der Kirche Madonna del Orto entfernt. Vom Anleger Orto(für den ‘Wasserbus’ Vaporetto aus wurde das Foto mit einem 300mm-Teleobjektiv (entspricht 450mm KB) aufgenommen.


    Mit einen schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    da sich nun schon zwei Tage lang niemand mehr an dem Rätsel versucht hat, fasse ich das Bisherige zusammen:


    Was das Gebirge betrifft gehen Helmut & Ilona sowie Sanitär von den Alpen aus. Das ist richtig. Des weiteren habe ich in einem Beitrag weiter oben geschrieben, dass der Ort, von dem aus die Berge fotografiert wurden, zu den weltweit beliebtesten Touristenzielen gehört.


    Wie würde ich nun vorgehen, wenn ich das Rätsel lösen wollte? Ich würde mir einen Atlas vornehmen, im Alpenbereich und drumherum nach weltweit beliebten Touristenzielen suchen und versuchen abzuschätzen, von welchem aus das Foto wohl geschossen wurde.


    Tschüüs denn und viel Erfolg

    Jürgen

    Einen schönen guten Abend —


    ich finde es ganz toll, dass sich nun bereits drei Leute Gedanken gemacht haben. Michaels Beitrag hat mich ganz besonders zum Schmunzeln gebracht, herrlich! Norwegen hätte man sich vom Motiv her durchaus vorstellen können, schließlich waren wir schon dort, wie Freerunner weiß. Helmut und Ilona liegen mit ihrem Vorschlag näher dran, aber auch daneben. Daher allen fürs Spekulieren einen :thumbup:unter ihren Beitrag!


    Wir hatten uns in dem Ort, von dem aus das Foto gemacht wurde, im März 2013 für eine Woche eine Ferienwohnung gemietet. Zu dieser Jahreszeit hielt sich der Tourismus dort noch in Grenzen. In den Nächten gab es sogar leichten Bodenfrost, auch wenn wir uns vorgestellt hatten, dergleichen sei dort unbekannt. Nur wenig später im Jahr gehört dieser Ort (ich habe in keinen Statistiken gewühlt, es ist nur so ein ‘Bauchgefühl’) jedoch zu den weltweit zehn beliebtesten Touristenzielen.


    Und damit wünsche ich allen eine gute Nacht.

    Jürgen