Beiträge von Schimmelrieder

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    Moin Michael —


    vom Typ und vom Land her tippe ich mal auf



    Bei der Stadt komme ich dann allerdings nicht weiter, denn ich habe mit diesen beiden Kriterien das Internet durchsucht und keine vergleichbaren Fotos gefunden.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Moin tosamen —


    und nun hier die offizielle die Auflösung des Rätsels, auch wenn es zuletzt für kaum jemandem noch ein Rätsel gewesen sein dürfte. Es ist das Azure Window, das Azurblaue Fenster auf der Insel Gozo vor der Nordküste Maltas:




    Die Überschrift Gone and lost forever war dann wohl etwas zu eindeutig, doch wie auch immer: Meine Gratulation für Lin, die klug den Felsen im Wasser mit der Überschrift kombinierend auf Anhieb die richtige Lösung fand. Ich habe dann zwar versucht, mit den darauf folgenden Gucklöchern davon abzulenken, doch so richtig gelungen ist mir das wohl nicht.. Nur ein Jahr, nachdem ich das Foto aufgenommen hatte, stürzte das Azurblaue Fenster ein, und ich darf gar nicht daran denken, dass wir 2016 noch jemanden haben darüber herlaufen sehen. Wie auch immer, Sollte ich mal wieder ein ‘Guckloch-Foto’ einstellen, werde ich bei der Überschrift etwas vorsichtiger sein.


    Ich wünsche einen schönen Sonntag

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    wünsche ich allen hier, und hier kommt nun das letzte Loch in den Sichtschutzzaun, bevor ich ihn ganz abreißen werde:




    So manch eine/r, die oder der sich bislang nur zu 99 % sicher war, “das es ist, was es ist”, wird sich beim Blick durch dieses neue Guckloch wohl zu 100 % sicher sein.


    Tschüüs bis morgen oder übermorgen

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen allerseits —


    Wie gesagt, die bisherigen Angaben, seien sie richtig oder falsch, kommentiere ich nicht. Heute wird es mit dem vierten Loch im Bauzaun schon etwas konkreter, doch noch bleibt eine künftige, vielleicht alles verratende Öffnung in der Bretterwand geschlossen. Hier also das vierte Guckloch:




    Und damit wünsche ich allen auf ihrem Balkon, ihrer Terrasse, im Garten oder wo sonst auch immer trotz aller aktuellen Einschränkungen einen schönen Start ins Wochenende.


    Jürgen

    Moin tosamen —


    und – unabhängig davon, ob sie richtig oder falsch liegen – ein ‘Daumen hoch’ für alle, die sich bislang an dem Rätsel beteiligt haben. Also säge ich nun das dritte Guckloch in den Zaun:




    Bleibt gesund, und alles Gute

    Jürgen

    Moin tosamen —


    was macht man in Zeiten, in denen man nicht reisen darf? Man denkt sich Reiserätsel aus. Und so kam mir heute die Idee zu einem Guckloch-Rätsel: Ich baue einen Zaun vor einer Szene auf, in den ich immer mal wieder ein Loch säge, bis dann jemand darauf kommt, was sich hinter dem Zaun verbirgt:


    Lost and gone forever



    Da wünsche ich jetzt erst einmal viel Spaß beim Raten, Rätseln und Spekulieren; morgen wird dann das nächste Loch in den Zaun gesägt. Oder kommt gar heute schon jemand drauf? Das Foto hinter dem Zaun entstand im März 2016.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Moin Sanitaer —


    ein schöner Bahnhof, in der Tat, doch ...


    Einen schönen Gruß

    Jürgen

    Moin tosamen —


    was macht man in Zeiten, in denen das Reisen untersagt ist? Man stöbert in seinen Fotoarchiven, und dabei kam mir soeben, wenngleich unpassend zu den derzeitigen Beschränkungen, die Idee zu einem neuen Fotoalbum. Public Transport All Around World, wollte ich es zunächst nennen, doch da meldete sich eine schüchtern-kritische Stimme in mir und fragte: kann man das nicht auch auf Deutsch ausdrücken? And so I did … Also denn, begeben wir uns zum Start des Albums zwanzig Jahre in die Vergangenheit zurück nach


    Lissabon im Februar 2000



    Ich weiß nicht, wie es heute in Lissabon aussieht, und ob es dort in der jüngeren Bevölkerung immer noch üblich ist, sich außen an Straßenbahnen klammernd mitzufahren. Alle Fotos wurden analog auf einem Kodak E 100S Diafilm aufgenommen.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Chilham & Miss Marple


    Es war ein sehr trüber und regnerischer Tag, als wir am 15. März 2015, also vor fast genau fünf Jahren, nach Chilham kamen, eine kleine Gemeinde in Kent im Südosten Englands. Vergeblich warteten wir auf einen Sonnenstrahl, um den Ort in einem freundlicheren Licht präsentieren zu können:



     


    Wir waren nur an diesem einen Tag in Chilham, ganz im Gegensatz zur BBC, die hier oft vor Ort war. Sollte jemand aus dem Forum im Fernsehsender ONE die mittwochabendlichen Agatha-Christie-Verfilmungen verfolgen, wird sie oder er in einer der Sendungen der letzten Wochen eine gewisse Miss Marple vor Chilham Castle gesehen haben, die in dem Ort gleich mehrere Fälle zu lösen hatte. Auch die BBC-Verfilmung von Jane Austens Emma wurde hier gedreht, wobei es nicht immer so trübe und nass wie auf meinen Fotos zuging.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    März 2020



    Hier nun das Kalenderblatt für den Monat März, der Text dieses Mal den Freunden der Dichtkunst der deutschen Romantik gewidmet. Joseph von Eichendorff verfasste das Gedicht im Jahr 1841, das ich hier mit einem Foto aus dem Westen Irlands in Verbindung gebracht habe. Aufgenommen wurde es auf der Insel Inishbofin vor der Westküste Irlands. Bei dem Namen handelt es sich um die anglisierte Form des irisch-gälischen Inis Bó Finne, was auf Deutsch Insel der weißen Kuh (inis = Insel, bó = Kuh, finne = weiß) bedeutet.


    Eine Kuh, die uns dort über den Weg lief, muhte uns allerdings entgegen, dass die Insel eigentlich Inis Bó Finné, also Insel der weisen Kuh heißen würde, alldieweil die Kartografen den Akzent über dem ‘e’ übersehen hätten. Wobei mir dann auffiel, dass sich auch im Deutschen ‘weiße Kuh’ und ‘weise Kuh’ sprachlich nur durch einen winzigen Unterschied in der Schreibweise unterscheiden.


    Mit den besten Wünschen für den kommenden Monat

    Jürgen

    Biikebrennen 2020 in Nordfriesland


    Am 21. Februar brennen entlang der nordfriesischen Küste und auf den vorgelagerten Inseln die Biike-Feuer und treiben den Winter aus. „Maak di Biiki ön!“ heißt es dann auf Friesisch. Zum Biike (dt.: Feuerzeichen) gehören ‘Brandreden’, die meist von den Bürgermeistern der Gemeinden gehalten werden.


    Die mitunter vertretene Meinung, die Feuer gingen auf ein Abschiedsfest für friesische Walfänger zurück, weist der ehemalige Leiter des Nordfriisk Instituut Prof. Thomas Steensen als ‘baren Unsinn’ zurück und sieht eher gemeinsame Ursprünge mit Fastnachtsbräuchen anderer Regionen. Sucht man heidnische Ursprünge, so findet man im keltischen Jahr das Imbolc-Fest, mit dem am 1. Februar der Jahresmorgen (Frühling) beginnt. Imbolc bedeutet wörtlich etwa Schafsmilch, der Zeitpunkt, von dem an die Mutterschafe Milch produzieren.


    Im Jahr 2014 wurde das Biikebrennen in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen.


    Viele Fotos vom diesjährigen Biikebrennen konnte ich in diesem Jahr nicht mitbringen, denn bei dem von Windböen begleitetem Dauerregen am vergangenen Freitag hatte ich nach dem ersten Foto so viel Wasser auf der Linse (genauer gesagt dem Schutzfilter vor der Linse), dass danach nichts mehr scharf wurde. Doch für immerhin ein Foto hatte es gereicht.


    Schöne Grüße von den Heiden Nordfrieslands

    Jürgen

    Die Mizen Head Bridge


     


    Nachdem ich hier zuletzt mit einer historischen Brücke aus dem vorletzten Jahrhundert vorstellig wurde, melde ich mich heute mit einer zurück, die gerade einmal zehn Jahre alt ist. Wir befinden uns in Irland auf der Mizen Peninsula in der Grafschaft Cork. Nach fast genau hundert Jahren wurde dort im Jahr 2009 die baufällig gewordene, zum Leuchtturm auf der Landspitze führende Brücke abgerissen und durch eine Betonkonstruktion im Hängebrücken-Look wieder aufgebaut. Die obigen Fotos entstanden im Juni 2016.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Classibawn Castle & Lord Mountbatten



    Heute kommen wir in der Reihe Von Häusern und Menschen zu einem der dunklen Kapitel in der irischen Geschichte. Geboren als Prinz Louis von Battenberg, verbrachte der letzte Vizekönig von Indien und Mentor des britischen Thronfolgers die Sommer seines Ruhestands auf Classibawn Castle im County Donegal. Das Schloss war eine Erbschaft seiner verstorbenen Frau. Am 27. August 1979 fuhr der 79-jährige von diesem seinen Sommersitz aus trotz Warnungen der irischen Polizei mit einer Angelgesellschaft aufs Meer hinaus, wo eine von der Provisional IRA in seinem Boot platzierte Bombe detonierte und ihn, einen seiner Enkel und die Mutter seines Schwiegersohns in den Tod riss.


    Jürgen

    Moin, du Rentnerurlauber —


    ein wirklich sehenswerter Aussichtsturm, auch wenn man ihn in deinem Beitrag erst nach dem Anklicken des Links sieht. Wenn du deine Bilder künftig über die Funktion Dateianhänge – Hochladen – Bild im Original einfügen einfügst, kann man sie auch direkt im Beitrag sehen und man muss nicht erst noch einen Link anklicken.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Moin tosamen —


    Da hat doch Sanitaer ein Thema aus der Versenkung geholt, das ich noch gar nicht kannte, denn als der bis dato letzte Beitrag erschien, war ich noch kein Mitglied des Forums. Als ich den Titel Sehenswerte Aussichtstürme las, sagte ich mir zunächst “dazu hast du doch bestimmt auch Fotos im Archiv”, doch Pustekuchen, denn fast alle, Fotos, die mit dem Stichwort ‘Aussichtsturm’ oder so ähnlich versehen waren, zeigten Ansichten, die von solchen Aussichtspunkten auf die Landschaft hinunter aufgenommen wurden, aber nicht den Turm oder die Plattform selbst. Doch einen habe dich dann doch noch gefunden, als da wäre der:


    Aussichtsturm von Arneburg



    Der Aussichtsturm von Arneburg im Kreis Stendal in Sachsen-Anhalt wurde im Rahmen der Bundesgartenschau 2015 errichtet und bietet, auch wenn er nicht so imposant wie der im vorhergehenden Beitrag ist, im späten Nachmittagslicht einen tollen Blick auf die Elbe und die Elbauen.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    Februar 2020



    Weiter geht es mit dem Kalenderblatt für Februar 2020. Ich glaube, zum Text muss ich nicht viel sagen, zwei Zeilen nach einem Lied, das Udo Lindenberg 1983 als Single veröffentlichte, nachdem ihm die Einreise zu einem Konzert in die DDR verweigert worden war. Die Melodie hatte Glenn Miller 1941 mit seiner Army Airforce Band berühmt gemacht.


    Das Foto aus dem Jahr 2012 zeigt den in Privatbesitz befindlichen denkmalgeschützten alten Güterbahnhof von Tönning. Es ist das einzige Gebäude, das von den historischen Bahnanlagen der 1854 eröffneten Strecke Flensburg-Husum-Tönning, der ersten Bahnstrecke im damals zum dänischen Gesamtstaat gehörenden Herzogtum Schleswig, erhalten geblieben ist.


    Und damit wünsche ich allen hier einen guten Start in den neuen Monat

    Jürgen

    Moin tosamen —


    und natürlich hat Freerunner Recht. Bei der Bahnstrecke handelt es sich um die Linha do Algarve, der Algarve-Eisenbahn, die entlang der Südküste Portugals nach rund 140 Kilometern Lagos mit Vila Real de Santo António verbindet, und bei dem Bahnhof um den von Lagos. Im Verlauf eines zweiwöchigen Aufenthaltes in Lagos waren wir im Frühjahr 1988 zweimal mit ihr unterwegs. Meine Gratulation an Freerunner für die Lösung des Rätsels!


    Dazu noch eine Frage an Freerunner: Du schreibst Die alte Estação in Lagos Bedeutet das, dass es den Bahnhof, so wie ich ihn vor 32 Jahren fotografierte und er auf dem Foto abgebildet ist, heute nicht mehr gibt?


    Wie auch immer, auch ‘das beschauliche Lagos’, von dem wir damals erzählt hatten, würden wir heute nicht mehr wiedererkennen und den Ort ziemlich schrecklich finden, warnte uns jemand, der vor zwei Jahren dort einmal durchkam. Und so zeige ich dann hier noch einmal ein Foto von diesem ‘unserem Lagos’, fotografiert im April 1988 von der gegenüberliegenden Seite der Hafenbucht aus:




    Mit einem schönen Gruß ins Wochenende

    Jürgen

    Ich tippe auf den Balkan, würde mich aber nicht festlegen. …

    Hallo Michael —


    das mit dem Balkan kommt nicht hin, doch der Kontinent stimmt schon einmal. Da sich nach nunmehr 24 Stunden kein weiterer Rater gefunden hat, gebe ich noch soviel preis, dass es von diesem Bahnhof aus — ob man ihn als Endpunkt oder Beginn der Bahnlinie sieht, hängt vom Standpunkt des Betrachters ab — auf breiter Spur nach Osten geht:




    Das Foto wurde kurz hinter bzw. vor dem Bahnhof aufgenommen. Vielleicht kommt man mit ihm der Region ein bisschen näher, durch die die bekannte Bahnlinie führt. Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob die Strecke nicht mittlerweile elektrifiziert ist.


    Schöne Grüße

    Jürgen