Beiträge von Schimmelrieder

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    Die Freiluftsaison beginnt


    Moin tosamen —


    allerorten beginnt die Freiluftsaison in den Schwimmbädern, und so habe ich in meinem Archiv geblättert und zwei Fotos zu diesem Thema gefunden. Das erste wurde im Jahr 2011 in Irland im County Clare aufgenommen, die zweite Szene entdeckte ich kürzlich in Worpswede:





    Auf dem unteren Foto scheinen sich die badenden Herrschaften ja recht wohl zu fühlen, während mir das obere dann doch eher ein Fall für Hercule Poirot oder Miss Marple zu sein scheint.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    Mai 2022




    Und somit sind wir beim Kalenderblatt für den Mai 2022. Das Foto zeigt zwar nicht genau das Moor, das Sir Arthur Conan Doyle 1902 in seinem Roman The Hound of the Baskervilles beschrieb, doch wird es nicht sehr viel anderes ausgesehen haben. Aufgenommen wurde das Foto an der irischen Westküste im Derrygilmlagh Bog bei Clifden, nur wenige hundert Meter von der Stelle entfernt, an der im Jahr 1919 der erste Nonstop-Transatlantikflug der Geschichte mit einer glimpflich abgelaufenen Bruchlandung seinen erfolgreichen Abschluss fand.


    Einen schönen Gruß

    Jürgen

    ging die Reise weiter zum Vörder See in Bremervörde.

    Moin Michael –


    toll, mal etwas aus dieser Gegenden zu lesen und zu sehen. Da waren unsere Ziele zeitweise ja gar nicht so weit voneinander entfernt, denn unsere Osterreise ging nach Worpswede / Fischerhude. Wobei man als FeWo-Urlauber natürlich nicht so weit in so kurzer Zeit herumkommt.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Der Barkenhoff & Heinrich Vogeler





    1894 schloss sich der Maler, Grafiker, Buchillustrator, Architekt und Designer Heinrich Vogeler der Künstlerkolonie Worpswede an und erwarb eine Bauernkate, die er in den Folgejahren zu einer Jugendstilvilla umbaute und Barkenhoff (Birkenhof) nannte. Zur Jahrhundertwende wurde der Barkenhoff zu einem wichtigen Treffpunkt der Künstlerkolonie. Zu dieser ‘Barkenhoff-Familie’ gehörten der Dichter Rainer Maria Rilke, der hier seine Frau, die Bildhauerin Clara Westhoff (eine Freundin von Paula Modersohn-Becker) kennenlernte, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker, Paulas Schwester Milly, seine künftige Ehefrau Martha und sein Bruder Franz mit Frau Philine angehörten. Die drei Paare Rilke & Clara, Modersohn & Paula sowie Vogeler & Martha heirateten hier im Jahr 1901.


    Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldete sich Vogeler als Kriegsfreiwilliger, wurde aufgrund seiner Erlebnisse an der Front zum Pazifisten und Kommunisten und machte den Barkenhoff nach dem Krieg zu einer Kommune und Arbeitsschule, um damit zu zeigen, dass ‘eine neue Gesellschaft’ möglich ist. Nach dem Scheitern des Projekts wurde der Barkenhoff 1923 zu einem Kinderheim der ‘Roten Hilfe’, das 1932 geschlossen wurde. Nach mehreren Reisen nach Moskau emigrierte Vogeler 1931 endgültig in die Sowjet-Union und wurde dort nach Einmarsch der deutschen Wehrmacht nach Kasachstan zwangsevakuiert, wo er 1942 starb. Heute befindet sich im Barkenhoff das Heinrich-Vogeler-Museum.


    Die obigen Fotos entstanden am 9. April dieses Jahres kurz vor Sonnenuntergang.


    Schöne Grüße nun wieder aus Tönning

    Jürgen

    Sollte es so richtig gelöst sein?


    Heinrich Vogler-Bahnhof von Worpswede


    Und damit haben wir die komplette Lösung, so dass sich Niedersachsen neben dem Hundertwasser-Bahnhof von Uelzen mit dem Vogeler-Bahnhof von Worpswede eines zweiten ‘Künstlerbahnhofs’ rühmen kann, denn der Entwurf für den 1910 fertiggestellten Bahnhof und seine historische Einrichtung geht zurück auf Heinrich Vogeler, dem Mitbegründer der Worpsweder Künstlerkolonie. Hier ein Foto von der Bahnsteigseite:




    1973 wurde der fahrplanmäßige Schienenverkehr eingestellt, doch seit der EXPO 2000 verkehren hier von Mai bis Oktober als Museumsbahn wieder Züge, und man kann mit dem legendären OrientMoor-Express in historischen roten Schienenbussen via Worpswede von Bremen durchs Teufelsmoor nach Stade fahren.


    Zu Heinrich Vogeler hier in Kürze mehr unter dem Thema Von Häusern und Menschen.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Könnte es sein, daß an diesem Bahnhof schon Paula Modersohn-Becker und ihr Ehemann Otto Modersohn ein- und ausgestiegen sind?

    Ich glaube, das ist der ehemalige Bahnhof von Worpswede.

    Moin Michael —


    das ist bezüglich des hinteren auszufüllenden Feldes des Rätsels


    __________-Bahnhof von _____________


    zweifellos richtig, ans Ende gehört "Worpswede" hin. Doch enthielt das Räsel auch ein vorderes auszufüllendes Feld, Ich hatte auf den Hundertwasser-Bahnhof von Uelzen Bezug genommen; aus "Uelzen" wurde dabei "Worpswede", doch durch was muss (im vorderen Teil des Rätsels) "Hundertwasser" ersetzt werden? Wie in Uelzen hatte bei der Gestaltung des Bahnhofs auch hier ein Künstler seine Hand im Spiel, und dieser kam, wen wundert's, aus der Worpsweder Künstlerkolonie.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Moin tosamen —


    in der vergangenen Woche kam ich mal wieder, leider bei sehr trüb-grauem Wetter, an einen Bahnhof vorbei. Doch nein, es ist nicht der Hundertwasser-Bahnhof von Uelzen, den ich hier hier fotografiert habe,




    sondern es ist der

    __________-Bahnhof von _____________


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Zitat von AlexM

    Eckernförde.

    Klar doch, und völlig richtig —


    und meine Entschuldigung dafür, dass diese Bestätigung so spät kommt, doch war ich seit Anfang April außer Haus und offline, so dass ich die Antwort nicht eher mitbekommen habe.


    Ich hatte bei der ‘Aufgabenstellung’ verraten, dass die gesuchte Dame auf der Cimbrischen Halbinsel (= Schleswig-Holstein + Festlandsdänemark) lebt, und zwar per Auto zirka fünf Viertelstunden von der Eidermündung entfernt. Damit kamen die nördliche nordfriesische Küste und die Ostseeküste in Frage, doch was das Foto am Horizont zeigt, passt eigentlich nur zur Ostsee und insbesondere zu einer Förde. Da es bei Eckenförde zudem einen nicht gerade kleinen WoMo-Stellplatz gibt und hier (auch wenn ich selbst keiner bin) so manch ein WoMo-Fahrer unterwegs ist, hielt dich das Rätsel für lösbar. Das war es dann am Ende auch, auch wenn ich nun nicht weiß, wem ich die Lösung zusprechen sollen. Mögen es Lin und Alex unter sich ausmachen.


    Hier aber noch ein Foto von der Eckernförder Wasserkante:



    Schöne Grüße

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    April 2022




    Ein neuer Monat steht vor der Tür, und da ich von morgen an für zirka zehn Tage offline sein werde, kommt heute schon das Kalenderblatt für den April 2022. Der Text stammt aus George Sands Bericht Ein Winter auf Mallorca aus dem Jahr 1842, der allerdings alles andere als ein Loblied auf die Mittelmeerinsel ist. Weder mit dem Wetter noch mit den Menschen kam die gefeierte Autorin aus Paris klar, die hier, statt bewundert zu werden, misstrauisch-kritisch beäugt wurde. Finanziell ausgenutzt und hintergangen fühlte sie sich von den Mallorquinern, für die die geschiedene Frau, die sich mit ihrem Sohn und einem Komponisten als Liebhaber in der ‘Kartause von Valldemossa’ eingemietet hatte und nie zum Sonntagsgottesdienst erschien, dem Sündenbabel Paris entsprungen entsprungen sein musste.


    Doch ich will nun nicht das ganze Buch nacherzählen. Es ist auch heute noch wohlfeil für einen einstelligen Euro-Betrag erhältlich.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Moin Jürgen,


    ich sehe alle Bilder. Hat noch jemand Probleme?


    Nöö, überhaupt nicht —


    ich hielt es nur für einen lustigen Zufall, dass hier zur Zeit zwei ungelöste Rätsel von vermutlich zwei völlig unterschiedlichen Städten einen fast austauschbaren Blick übers Meer oder einen See zeigen — und wollte einfach mal darauf hinweisen, dass es so etwas gibt und es oft mehrere Blicke und Ansichten braucht, um etwas indentifizieren zu können. Mag sein, dass mein eingeschobener Beitrag dabei etwas off-topic war, in dem Fall tut es mir leid.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Moin tosamen —


    nun, es wird wohl ein Zufall sein, doch der Blick übers Wasser bei meinem (bislang ungelösten) letzten Stadt-Rätsel in einem anderen Thema zeigt am Horizont auch nicht viel anderes:



    Schöne Grüße

    Jürgen

    Moin Michael —


    und da ist noch etwas, was uns bei und nach unserem Umzug von Dortmund in eine nordfriesische Kleinstadt verwunderte: Alle Termine, die wir bei irgendwelchen Ämtern brauchten, bot uns die Online-Reservierung spätestens am übernächsten Arbeitstag an. Als jetzt mein Personalausweis ablief, konnte ich den Termin für die Beantragung eines neuen am Freitagmorgen schon für den dann folgenden Montag buchen. Und wenn man dann kam, kam man ohne Wartezeit sofort dran — und es war auch noch etwas Zeit zum Plaudern ("Ach, sie sind kürzlich erst zugezogen? Wie gefällte es denn Ihnen hier? Kennen Sie eigentlich …" usw. usf.)


    Schöne Grüße aus der Provinz

    Jürgen


    Moin tosamen —


    ja, dann bedanke ich mich bei Michael I und II, mache weiter und setze dem gesetzten Herrn aus Tennessee aus dem letzten Rätsel in einem neuen Rätsel eine junge Dame von der Cimbrischen Halbinsel gegenüber. Ich hatte sie am Mittwoch vor einer Woche besucht, und sie stand mir, derweil sie sich am Strand sonnte, Modell für das links abgebildete Foto.


    Vor rund einem Vierteljahrhundert hat sie sich am Strand der Stadt, in der sie jetzt wohnt, niedergelassen. Ich hatte das Foto gerade probeweise in die Google-Bildersuche geladen, und zumindest auf der ersten Seite tauchte sie nicht auf. Aber vielleicht sind ja die Nutzer dieses Forums schlauer als Google, und jemand kennt ihren Wohnort. Von meinem zu dem ihren hatte ich mit dem Auto etwa fünf Viertelstunden gebraucht.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Zitat von Michael Moll

    Ich habe von Alkohol keine Ahnung

    Zitat von Binford

    Die dortigen Wiskeybrenner auch nicht ...

    Einer Meinung, der sich die schottischen und irischen Whisk(e)y-Brenner anschließen. Gegenseitig akzeptieren die Iren und Schotten ihre Whisk(ey)s ja noch so halbwegs, doch war ich sowohl in Dublin als auch Edinburgh mal zu einer Führung mit Verkostung in einem Whiskey-Museum, und über das, was die US-Amerikaner unter diesem Namen aus Mais brennen, äußerte man sich in beiden mit Grauen. :)


    Zur Lösung des Rätsels kann ich dummerweise und leider nichts beitragen.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Moin Reisefieber —


    ... und bei den Gasflaschen muss man sich natürlich nach den Regelungen der jeweiligen Fährgesellschaft erkundigen. Bei der Stena Line z.B. durfte man im letzten Jahr in der Summe maximal 20 kg Gas mit an Bord bringen. Dabei mussten nach den Vorschriften der Gesellschaft die angeschlossene Gasflasche auf der Fähre abgedreht und (im Rahmen dieser insgesamt 20 kg) evtl. weitere Flaschen verplombt sein.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Und sie bewegt sich doch !


    Nach all den obigen Berichten ist es vielleicht interessant, ein paar Fotos von der wieder in Betrieb genommenen Rendsburger Schwebefähre zu zeigen, allesamt aufgenommen am vergangenen Mittwoch:






    So ganz nach Plan verlief die ursprüngliche Inbetriebnahme dann aber doch nicht, denn nur wenig später schlug das Sicherheitssystem Alarm, und die Fähre wurde erst einmal wieder abgeschaltet. Schließlich weiß man mittlerweile, was passieren kann, wenn man (z.B. bei Seilbahnen) Sicherheitssysteme abschaltet, weil man eine Warnung für irrelevant hält. In diesem Fall lag es allerdings nur daran, dass der Windsensor so sensibel justiert war, dass er Windstärke 3 bereits als Sturm wertete.


    Am Mittwoch fuhr die Fähre bei strahlendem Sonnenschein dann wieder unermüdlich hin und her, und auf beiden Seiten warteten lange Schlangen von Autos, Radfahrern und Fußgänger. Manch eine Familie machte mit ihren Lütten eine Fahrt hin und zurück – nicht weniger interessant als einen Karussellfahrt auf einer Kirmes und dazu völlig kostenfrei.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Moin Michael —


    nur damit du weißt, dass es nicht am Desinteresse an deinem Foto liegt, melde ich mich jetzt einmal — denn der Lösung bin ich trotz intensiver Bemühungen nicht nähergekommen.


    Zunächst dacht ich bei dem Rad an das Steuerrad eines Schiffes, doch so wirklich zu passen scheint mir das nicht, und der Herr sieht auch keineswegs nach einem Seefahrer aus. Auf dem Schild unter der Statue ist der Vorname Thomas zu erkennen, und der Nachname scheint mir nach der Rundung im noch erkennbaren ersten Buchstaben mit C, O oder G anzufangen. Die Lebensdaten unter dem Namen sind wegen der Reduzierung der Pixelzahl des Originalfotos kaum zu erkennen; mit sehr viel Mühe und Einbildung meine ich, beim Sterbejahr könne es sich um 1954 handeln.


    Also habe ich im Internet nach berühmten Menschen gesucht, deren Vorname Thomas lautet und deren Nachname mit C, O oder G anfängt und die 1954 gestorben sind, habe aber nichts Passendes gefunden. Natürlich habe ich auch die Google-Bilderlsuche bemüht, u.a. mit einem Ausschnitt, der nur die Statue zeigt, bin dabei aber auch nicht fündig geworden.


    Wie es scheint, wurden andere auch nicht fündig; also wird es ohne einen weiteren Tipp von dier wohl nicht gehen. :)


    Schönen Grüße

    Jürgen

    Moin tosamen —


    und damit ich auch mal etwas zu diesem Thema beitragen kann, meist sind die Fotos hier ja sprichwörtliche ‘böhmische Dörfer’ für mich, hat Michael hier (speziell für mich?:)) das



    fotografiert. Fast dreißig Jahre lang sind wir in unserer ***er Zeit auf Fahrrädern dort vorbeigefahren, wenn wir am Wochenende in einen bestimmten Park an einem Kanal im Norden unserer damaligen Wohnnung wollten.


    Mit schönen Grüßen aus Deutschlands Hohem Norden

    Jürgen