Beiträge von Schimmelrieder

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    Huw Lewis-Jones (Hg.)

    Das Buch des Meeres


    Tage- und Skizzenbücher

    großer Seefahrer




    Eine Zeit, in der man auch ‘für Geld und gute Worte’ nicht in alle Ecken dieser Welt reisen kann, mag auch eine Zeit für Zeitreisen sein. In seinem Buch des Meeres zeigt Huw Lewis-Jones, ein britischer Historiker, Herausgeber und Kurator am Scott Polar Research Institute der Universität Cambridge, Ausschnitte aus Briefen, Tage- und Skizzenbüchern großer Seefahrer aus sechs Jahrhunderten, wobei die Ausschnitte beweisen, dass viele von ihnen auch mit Feder und Zeichenstift gut umzugehen wussten:


    Huw Lewis-Jones

    Das Buch des Meeres

    300 Seiten, Halbleinen, Fadenheftung

    Dumont Verlag, Köln 2020

    ISBN 973-3-8321-9975-3


    Blättert man durch die Seiten, so ist man froh, dass Seefahrer wie Vasco da Gama und Sir Francis Drake noch kein Tabletcomputer und keine Kamera an Bord hatten, um ihre Eindrücke festzuhalten. Ihre ganz persönliche Sicht der Dinge, die wohl nur in handschriftlichen Aufzeichnungen, Skizzen, Bildern und Zeichnungen zum Ausdruck kommen kann, wäre dann wohl verloren gegangen.


    Jürgen

    Hmm, ein tolle Idee, aber in Zeiten von Google & Co ist es sehr leicht, solche Zitate zuzuordnen. Ich maße mir daher nicht an, meinen Google-Treffer, der sicher 100% korrekt ist, hier als Lösung anzubieten. …

    Hallo Volker —


    ja, so verdirbt einem Google schöne literarische Reiserätsel. So wollte ich gerade mal einschätzen lassen, wann wohl die folgende Beschreibung zu Papier gebracht wurde:


    “Wie sehr die Menschen, die sich zu Hunderttausenden auf einem kleinen Erdenfleck angesammelt hatten, diese Erde, auf der sie sich drängten, zu verunstalten versuchten, wie sehr sie sie mit Steinen zupflasterten, damit nichts mehr auf ihr gedeihen konnte, wie sehr sie noch jedes Kräutchen, das da keimte, wegrupften, wie sehr sie alles mit Steinkohle und Petroleum verqualmten, wie sehr sie die Bäume stutzten und Tiere und Vögel samt und sonders verjagten — der Frühling war Frühling, selbst in der Stadt.”


    Würde man, wenn man das Buch nicht gelesen hat, auch ohne Google schnell auf die Idee kommen, dass hier St. Petersburg im Jahr 1898 beschrieben wurde? Bei dem Text handelt es sich um den ersten Satz aus Lew Tolstois Roman Auferstehung, doch als ich den Satz bei Google eingab, war gleich das erste Ergebnis ein Treffer.


    Allen hier einen schönen Tag

    Jürgen

    Einen schönen guten Abend —


    Ich weiß nicht, ob es allen — so wie oben offenischtlich Volker — gelungen ist, den Autor des Eingangszitates zu ermitteln, und daher folgt hier die Auflösung: Es handelte sich um die ersten Zeilen aus dem Reisebericht Meine Reise mit Charley – Auf der Suche nach Amerika von John Steinbeck, der 1962 den Nobelpreis für Literatur erhielt. Die Erstausgabe in Buchform erschien 1962 unter dem Titel Travels with Charley. Und so kam es zu dem Buch:


    Jahrelang, verrät der Autor auf einer der ersten Seiten, sei er durch viele Länder der Welt gereist, bis ihm im Alter von 58 Jahren klar geworden sei, dass er sein eigenes Heimatland nicht kannte. “Aber nicht nur das”, fuhr er fort, “ich hatte das Land seit 25 Jahren nicht mehr bewusst erlebt. Kurz, ich schrieb über etwas, das ich nicht kannte, und halte dies bei einem sogenannten Schriftsteller für ein Verbrechen. Meine Erinnerungen waren von 25 verstrichenen Jahren entstellt.”


    Und so ließ er sich auf der Basis eines Pick-up ein Wohnmobil bauen und startete im Herbst 1960 mit seinem Freund Charley, einem schon etwas älteren Pudel-Herrn, zu seiner Reise durch Amerika, über die er in dem Buch berichtet.


    Tschüss bis demnächst einmal

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    September 2020



    Verflixt noch mal — da habe ich doch zu Monatsbeginn das Kalenderblatt für September vergessen. Hier ist es nun, der Text ist einem Brief des Fürsten Hermann von Pückler Muskau an seine Ex-Frau entnommen. Der fast bankrotte Fürst befand sich 1828 auf einer Reise durch England und Irland, um sich eine reiche, auf einen Adelstitel scharfe Erbin zu angeln, mit deren Geld er seine Gärten weiter finanzieren wollte. Vor der Reise hatte er sich dazu einvernehmlich von seiner Frau (man sagt sogar, es sei ihr Plan gewesen) scheiden lassen, die nach der Hochzeit mit der Erbin in ein Nachbargebäude auf seinem Anwesen ziehen sollte.


    Die Erbin hat er dann wider Erwarten nicht gefunden (einmal war es fast soweit, aber eben nur fast), doch nach der Reise macht er viel Geld mit der Publikation der Briefe, die er fast täglich an seine ‘Ex-Frau’ geschrieben hatte, mit der er nach seiner Rückkehr bis zu ihrem Tod weiter zusammenlebte.


    Das Foto, es zeigt Clifden Castle im County Galway an der irischen Westküste, nahm ich im Juni 2014 auf.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Nachmittag —


    heute habe ich mal eine andere Art von Rätsel: Nicht der Aufnahmeort eines Bildes ist zu erraten, sondern der Autor eines Textes, der — so finde ich — wunderbar in dieses Forum passt, und damit auch zu den Reisebeschränkungen, die das vermaledeite Corona-Virus über die Welt gebracht hat. Der Text stammt, soviel sei verraten, von einem Literatur-Nobelpreisträger:


    „Als ich noch sehr jung war und darauf brannte, anderswo zu sein, versicherten mir reife Menschen, die Reife würde dieses Laster heilen. Als man mich dann den Jahren nach reif nennen konnte, verschrieb man mir das gesetztere Alter. Im gesetzteren Alter hieß es, mit fortschreitendem Alter würde mein Fieber nachlassen, und heute, mit 58 Jahren, bleibt mir nur noch die Aussicht, dass die Senilität endlich das Ihre tut. Bis jetzt hat nichts geholfen. Wenn ich das schrille Pfeifen einer Schiffspfeife höre, bekomme ich immer noch eine Gänsehaut im Nacken und meine Beine setzen sich in Bewegung. Das Dröhnen eines Düsenflugzeugs, ein warmlaufender Motor und sogar Hufgeklapper weckt in mir das alte Reisefieber; mein Mund wird trocken, der Blick schweift in die Ferne, die Handflächen werden heiß, und der Magen hebt sich in den Brustkasten. Mit anderen Worten: Einmal ein Vagabund, immer ein Vagabund.“


    Ich wünsche viel Spaß beim Recherchieren, und natürlich ist das ‘heute’ in dem Text nicht das ‘heute’ von heute.


    Jürgen

    Der Königspesel von Hooge und Friedrich VI.



    Nachdem bei der als Halligflut in die Geschichte eingegangenen Sturmflut vom 3. bis 5. Februar 1825 rund 800 Menschen ums Leben gekommen waren, befahl der dänische König Friedrich VI zu Gunsten der Opfer und Behebung der Schäden eine Kirchenkollekte und Haussammlung in seinem gesamten Herrschaftsgebiet. Im Frühsommer brach er dann zu einer Inspektionsreise auf um die Flutschäden zu besichtigen und landete am zweiten Juni auf der Hallig Hooge, die damals zum dänischen Gesamtstaat gehörte.


    Ein Glücksfall für die Hallig bis heute, denn ein Sturm verhinderte am Abend seine Abreise, so dass er die Nacht auf dem Eiland verbringen musste. Dazu wählte er sich die gute Stube im 1776 von Kapitän Tade Hans Bandix erbauten Traufenhaus auf der Hanswarft aus, ein mit aus Holland stammenden biblischen Fliesen und Decken- und Türmalereien vornehm ausgestatteter Raum, der seither als Königspesel bekannt ist. Mit den Mitbringseln der Kapitäne aus früheren Jahrhunderten gilt er heute als bedeutendstes Dokument der Halligkultur und wurde nicht zuletzt durch die Übernachtung des Königs zur größten Touristenattraktion der nordfriesischen Halligen.


    Jürgen

    Einen schönen Nachmittag —


    nachdem Michael mit Bredstedt schon gestern die richtige Lösung parat hatte, werden wohl keine weiteren Antworten mehr kommen. Bei Rätseln dieser Art ist die Versuchung ja doch recht groß, in die ‘Spoiler’ der vorhergehenden Antworten zu schauen, um zu sehen, ob sich eine eigene Recherche noch lohnt — zumindest mir ergeht es meist so :). Nach der Auflösung des Rätsels noch ein paar Worte zu dem Bahnhof.


    Der Bahnhof von Bredstedt wurde Mitte der 1880-er Jahre am damaligen Ortsrand errichtet, als Station der sogenannten Marschenbahn zwischen Hamburg und Ribe an der Nordgrenze des Deutschen Reiches. Am 17. Oktober 1887 hielt hier der erste Zug. Von der Bundesbahn zum Abriss freigegeben, wurde das Gebäude 99 Jahre nach Eröffnung der Bahnlinie unter Denkmalschutz gestellt und von der Stadt erworben. Dank privater und städtischer Initiativen wurde es 1989 komplett restauriert. Heute sind in ihm Wohnungen und ein Architektenbüro angesiedelt; die Züge halten an einem offenen Bahnsteig hinter dem Gebäude, von wo aus es via Niebüll über den Hindenburgdamm nach Sylt geht.


    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    und da in diesen letzten Sommertagen nicht gar so viel los ist in diesem Forum, setze ich mit dem folgenden Foto das Thema ‘Bahnhofsrätsel’ fort:




    Er steht zwar nicht gerade in einer der Metropolen dieses Erdballs, doch liegt er an einer für den Tourismus wichtigen Strecke. Es hätte allerdings nicht viel gefehlt, und es würde ihn heute nicht mehr geben.


    Alles Gute für die neue Woche

    Jürgen

    Hallo Michael —


    Ich bin neugierig und hab’ da nochmal eine Frage, nicht zum Rätsel dieser Woche, sondern zu dem von letzter Woche, das bereits mit ‘Dänemark’ aufgelöst ist. Du hattest geschrieben:

    Zitat

    Muh! In dieser Woche sind wir an einem höchsten Punkt eines Landes unterwegs. Von welchem Land?


    Und nun bin ich neugierig, wo in Dänemark das Foto entstand. Du schriebst von ‘einem der höchsten Punkte des Landes’, war es dann irgendwo in den Ejer Bjergen? Dort sollen wohl die höchsten Erhebungen Dänemarks liegen.


    Ich hoffe, mit dieser Zwischenfrage dem aktuellen Rätsel nicht allzu sehr in die Quere gekommen zu sein.


    MIt einem schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen –


    Um nun wieder zu den Tierfotos zurückzukommen, mit denen dieses Thema begonnen wurde: Nachdem also in diesem Sommer aus wohlbekannten Gründen unser traditioneller Irlandaufenthalt ausgefallen ist, waren wir Anfang des Monats für ein paar Tage in Winsen am Südrand der Lüneburger Heide, wo mir zum ersten Mal, seit ich als Schüler eine Kamera in die Hand bekommen habe, Störche vor die Linse gekommen sind. Da ist es klar, dass ich diese Fotos nun alle Welt zeigen muss :):




    Die beiden Fotos links entstanden in den Flussauen der Aller, die durch Winsen fließt, das Foto recht zeigt das Storchenpaar auf einem alten Schornstein (ich vermute dem einer ehemaligen Meierei) an der Hauptkreuzung des Städtchens.


    Mit einem schönen Gruß in die neue Woche

    Jürgen

    Hallo Michael —


    nun, mit der Landschaft kam ich nicht so recht weiter, und sonderlich gut mit Rinderrassen kenne ich mich nicht aus, doch ein ganz bestimmes Merkmal, in der Vergrößerung noch so halbwegs zu erkennen, als da wären …



    MIt einem schönen Gruß

    Jürgen

    Taxi fahren auf Ischia



    Das Verkehrsmittel Taxi hatte wir in diesem Fotoalbum bislang noch nicht. Auf der Insel Ischia im Golf von Neapel sind die Straßen oft extrem schmal und steil, und mitunter wundert man sich, dass auf ihnen ein motorisierter Verkehr überhaupt möglich ist. Doch das Taxigewerbe hat sich in der Fahrzeuggröße daran angepasst. Das obige Taxi fotografierte ich im März 2019 auf einem Parkplatz unterhalb des Castello Aragonese am Ischia Ponte.


    Mit einem schönen Gruß in den Sommertag

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    da hat Christian alias Freerunner, wie man so schön sagt, den Nagel auf dem Kopf getroffen. Doch auch den anderen beiden, die auf den Beitrag reagiert haben, ein ‘Daumen hoch’ für ihre Beteiligung. Die Idee eines ‘Pestkarren’ war ja gar nicht so abwegig.


    Hätte ich die in Norddeutschland noch bis ins 20. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung Schottsche Karre genannt, wäre die Lösung leicht gewesen, denn Wikipedia hat ihr einen Artikel gewidmet. Der Begriff geht in die Frühzeit der Hamburger Müllabfuhr zurück, als sie als ‘Straf- und Besserungsmittel’ für Strafgefangene eingesetzt wurden, die für die Abfuhr von Müll und Unrat zu zweit oder dritt vor diese Karren gespannt wurden. Der erste Delinquent, der dafür eingesetzt wurde, soll am 7. September 1609 ein gewisser Michel Schotte gewesen sein. Nach seiner Haftentlassung, heißt es, habe er sich zum ‘Karrenbuben’ ernennen lassen und die Aufsicht über die vor den Karren gespannten Gefangenen übernommen, worauf alle Welt von den Schottschen Karren sprach.


    Tschüüs denn und alles Gute

    Jürgen

    Für was wurden solche Karren von 400 Jahren verwendet?



    Einen schönen guten Morgen —


    nach mehr als zwei Wochen offline bin ich im Forum zurück und habe mit dem Foto des Nachbaus eines historischen Karrens am Tönninger Hafen ein Rätsel mitgebracht. Noch bis in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts hinein besaß fast jeder Krabbenfischer einen solche Karren, und mehr als zwanzig standen rund ums Hafenbecken. Vom Hafen aus wurden die mit Krabben beladenen Karren von mehreren Männern in eine nahegelegene Konservenfabrik geschoben, wo sie dann verarbeitet wurden.


    Doch sind diese Karren schon seit Beginn des 17. Jahrhunderts bekannt und wurden auch für einen ganz anderen Zweck eingesetzt, über den sie indirekt ihren Namen erhielten — den ich natürlich nicht verrate, denn dann ließe sich die Antwort auf die oben gestellte Frage leicht ergoogeln.


    Viel Spaß beim Recherchieren und Raten

    Jürgen

    Ich lebe seit 22 Jahren in Sachsen und fühle mich hier sehr wohl. Was vor allem an der Herzlichkeit und Wärme der Menschen liegt. Da ich auch schon in anderen Bundesländern gelebt habe, kann ich direkte Vergleiche ziehen, will aber nicht. Ich weiß nur, dass es überall solche und solche gibt. Überall.


    VG, Dorit

    Hallo Dorit — auch ich habe vor drei Jahren bei einem Fahrradurlaub in Sachsen-Anhalt (siehe mein Kalenderblatt vom August :)) nur nette Menschen kennengelernt.


    Schöne Grüße

    Jürgen

    Landschaft, Literatur & Poesie

    August 2020



    Einen schönen guten Morgen — Es ist zwar noch kein August, doch da ich von morgen an bis in die zweite Augustwoche hinein offline bin, habe ich das Kalenderblatt für August ein wenig vorgezogen. Es zeigt die Elbe, allerdings nicht bei Dresden, sondern von einem Aussichtsturm bei Arneburg im Kreis Stendal aus.


    Das Foto stammt aus dem Jahr 2017. Den Text verfasste Wolf Biermann im Jahr 1973, also noch vor seiner Ausbürgerung aus der DDR.


    Tschüss denn und alles Gute

    Jürgen

    Die Lösung


    Christian alias Freerunner hat Recht: Wir fuhren seinerzeit über diese Wasserstraße von Moskau nach St. Petersburg. Beim Weißmeer-Ostsee-Kanal handelt es sich um eine insgesamt 227 Kilometer lange, durch Flüsse (u.a. die Wolga), Seen und 37 Kilometer künstlich angelegte Kanalabschnitte führende Wasserstraße, die durch den Moskau-Wolga-Kanal mit der russischen Hauptstadt verbunden ist. Es ist also nur der kleinste Teil wirklich ein Kanal. Beim ersten der drei Fotos befanden wir uns auf dem Fluss Swir zwischen dem Onegasee und dem Ladogasee, beim zweiten (Sonnenaufgang) auf dem Uglitscher Stausee und beim dritten (Sonnenuntergang) auf dem Ladogasee.


    Wie man bei der Fahrt über den Uglitscher Stausee sieht, ging beim Bau dieser Wasserstraße unter Stalin in den 1930er Jahren auch so Manches vom ‘alten Russland’ verloren:




    Mit einem schönen Gruß

    Jürgen

    Einen schönen guten Morgen —


    an dem die richtige Lösung immer noch nicht gefunden ist. Mehr als 1.000 Meilen vom ersten Lösungsvorschlag (Shannon) entfernt, hatte ich geschrieben. Nun, dazu muss man nicht über den ‘großen Teich’; auch in Europa gibt es Regionen genug, die mehr als 1.000 Meilen vom Shannon entfernt sind. Interessant fand ich die Überlegung von Michael, dass es sich um den St. Lorenz-Strom handeln könnte. Ich war dort auch noch nie, doch wenn es sich um ein fremdes Foto gehandelt hätte und jemand hätte mir gesagt, es handele sich um selbigen, hätte ich das sofort geglaubt. Ein weiter Fluss und Holzeinschlag in fast unberührter Gegend … das hätte wunderbar zu meiner (wahrscheinlich viel zu romantischen) Vorstellung vom St. Lorenz-Strom gepasst.


    Doch nun kommt erst einmal ein weiteres Foto, und wieder passiert der gesuchte Wasserweg einen See, dieses Mal bei Sonnenuntergang:




    Und ich vermute, dass der geneigte Betrachter hier etwas entdecken wird, was ihn auf die richtige Fährte bringen könnte.


    Viel Spaß beim Raten

    Jürgen

    Die Sonne dringt durch den Dunst, und ein neuer Morgen bricht an über dem Wasserweg, den es weiterhin zu erraten gilt, denn das Rätsel ist noch nicht gelöst. Auf dem folgenden Foto von einem Sonnenaufgang passiert dieser Wasserweg gerade einen See:




    Doch zunächst einen Dank an Christian alias Freerunner dafür, dass er sich mit einem Lösungsvorschlag vorgewagt hat, auch wenn er dieses Mal geografisch um viele Meilen (die Zahl ist vierstellig) danebenlag. Und sollte das obige Foto nicht weiterhelfen, habe ich für morgen ein sehr viel aussagekräftigeres von einem Sonnenuntergang in der Hinterhand.


    Tschüüs für heute und alles Gute

    Jürgen