Beiträge von Freerunner

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    Ich bin da recht pragmatisch und denke mir, die Schweiz kann man ja auch bereisen und die sind auch nicht in der EU, was soll schon passieren außer ein paar mehr Kontrollen und dass man vllt einen Reisepass braucht. Meine Frau hat aber bedenken wegen einer Anti-Ausländer-Stimmung in GB. Irland könnte ebenfalls unruhige Zeiten bevorstehen, würdet oder werdet Ihr trotzdem dorthin reisen?

    Da sehe ich aber schon einen Unterschied zwischen der Schweiz und Britannien. Darum waren wir im Mai 2018 in Schottland, Nordirland und Irland unterwegs. Ich befürchte, dass sich insbesondere in Nordirland die Situation ändern könnte, wie auch der Bombenanschlag neulich schon aufzeigte. Und dann geht es mir ums Prinzip! So wie Britannien derzeit agiert ist es für mich ein No-Go.
    Wir werden im April eine Tour von Nizza bis Sagres machen. Da ist auch ein Tag in Gibraltar geplant, aber beim No-Deal werden wir am Affenfelsen vorbeifahren und einen Tag mehr in Cádiz verbringen und ein Gläschen Cherry auf das Wohl Britanniens genießen. ;)

    Denke auch, dass die gesamte Nordtour zu weit ist, weil die Straßen auch nicht wirklich ausgebaut sind.
    Und die andere Strecke ist auch sehenswert. Und zumindest im letzten Abschnitt kann man eine kleine Runde drehen.
    Um die Puffins beobachten zu können wäre ein Fernglas empfehlenswert. Die findet man am Duncansby Head in den Felsen bzw beim Abzweiger zum Duncansby Head (Postoffice) im Puffin Croft Petting Farm & Farm Shop.


    Ich würde diese Runde planen.

    Mit Zug/Bus/Auto/Wohnmobil gehts zuerst durch das Salzachtal (Zell am See + Kaprun) in den kleinen Ort Krimml.
    Krimml ist bekannt für die Krimmler Wasserfälle, einer der höchsten Wasserfälle in Europa.
    http://www.wasserfaelle-krimml.at/
    Die Wasserfälle sind aber auch ein Ort zum Durchatmen und ein Naturheilort.
    Von dort geht es dann über Wege und Stufen bergauf (rund 400 Höhenmeter) und an einigen Aussichtspunkten kann man die Fälle bestaunen.
    Oben angekommen, führt ein gemütlicher Weg entlang der Ache durch das Krimmler Achental und man kann bis zum Talschluss wandern oder alpine Touren auf die umliegenden Gletscher oder Berggipfel unternehmen.


    Auf halber Strecke liegt das Krimmler Tauernhaus, wo man auch ganz gut übernachten und essen kann.
    Man hat aber auch die Möglichkeit mit dem Nationalpark Taxi bis zum Krimmler Tauernhaus zu fahren und dort zu wandern. Mit etwas Glück sind Steinadler, Murmeltiere, Steinböcke und Rotwild unterwegs, in der Ache Forellen und auf den Sommerweiden grasen Kühe und Schafe (BIO-Landwirtschaft im Nationalpark).

    Bekannt wurde das Krimmler Almtal auch als Fluchtroute nach Italien. https://www.krimmler-tauernhau…aus/tradition-geschichte/

    Eine erholsame und wunderschöne Region im Salzburger Land, die wir gerne im Sommer (Juli, August) besuchen.

    Ich kann die Distanzen nicht einschätzen, also wie lange wir von Wick brauchen um zum Balmoral castle brauchen

    Sind dann rund 350 km und würde gemütliche 5-6 Stunden annehmen. Die Straße von Wick nach Inverness ist herrlich, aber man braucht etwas länger (ist echt keine Autobahn ;) ). Und von Balmoral Castle ist es nur noch ein Katzensprung.


    14. J o g
    15. Zurück bis Fraserburgh eventuell??
    16.auch noch nicht klar. Ich würde gerne Balmoral ansehen

    Balmoral Castle würde ich nicht auslassen! Vlt von Inverness durch den Cairngorms National Park zum Castle und dann weiter nach Stonehaven.
    Ob sich der Abstecher Fraserburgh wirklich lohnt?
    Nach J-O-G würde ich die Landstraße via Wick empfehlen (also nicht die A9 via Thurso). War landschaftlich sehr schön und ruhig.
    Und natürlich auch einen Abstecher zum Dincansby Head.

    Also, wie reist ihr am liebsten? Mit Bus, Bahn, Auto oder doch lieber schnell fliegen?

    Was Reisen betrifft steht sicher das Flugzeug an erster Stelle. Nur so ist es uns möglich in 3-4 Wochen/Jahr und etlichen Jahrzehnten die Welt kennen zu lernen. Dann folgen Zug, Bus, Fähren, Auto und natürlich auch viele Wanderungen. Mit einem Wohnmobil waren wir noch nie unterwegs, aber 3x mit Pickup Camper in Kanada (West, Ost, Yukon/Alaska).


    Und den Rest des Jahres sind wir öffentlich unterwegs (Zug, Tram, Bus, Rad, zu Fuß). Natürlich ist es ohne Auto anders, aber gerade in Wien und Umgebung nicht wirklich erforderlich und darum verzichten wir auch darauf. Und nein, wir sind deshalb nicht weniger flexibel unterwegs.


    Und so werden wir auch weiterhin per Flugzeug unterwegs sein, wie hier am Flughafen Buenos Aires-Ezeiza

    Macht echt Spaß Polen mit der Bahn zu bereisen und der Pendolino ist ein sehr angenehmes Verkehrsmittel. Wir waren damit von Danzig nach Krakau sehr komfortabel unterwegs.


    Nun ja, wenn es dir wichtig ist, die von mir im letzten Beitrag zitierten Aktivitäten einzeln aufzudröseln und zu kommentieren, aber klarerweise kein Kommentar zum Punkt Schweröl, obwohl diese schwimmende Plattenbausiedlung erst kürzlich in Betrieb genommen wurde, dann erübrigt sich eine weitere Diskussion. ;)


    Ich habe diese Aktivitäten deshalb aus dem Artikel kopiert um klarzustellen, dass ua die "Ballsäle" nicht meiner Phantasie und Filmen entspringen, sondern der Realität entsprechen.


    Aber langsam wachen einige Regionen auf, um den organisierten Wahnsinn einzubremsen.
    So wie ab 2019 auch in Dubrovnik nur noch 2 statt 7 Schiffe anlanden dürfen.
    Im Interesse der dort lebenden Bevölkerung, die u.a. massiv vom Feinstaub der Schiffe belastet wird.
    https://www.nrz.de/reise/dubro…zfahrten-id215509579.html

    Um wieder zum Thema "Kreuzfahrtschiffe und die Umweltbelastung" zurückzukommen ...


    Und hoffentlich werden künftig diese Vorfälle vermehrt mit hohen Strafen geahndet werden ...
    http://www.spiegel.de/wirtscha…verurteilt-a-1240465.html


    Leider gibt es für Kreuzfahrtschiffe noch keine Verpflichtungen! Auch nicht in den Häfen, die vorhandenen Landstromanschlüsse, zu nützen.
    Der eigene Schweröl Generator ist billiger. Gilt auch für die Flussschifffahrt! Auch in Wien sind Landstromanschlüsse vorhanden, werden aber kaum genützt.


    Bleibt die Hoffnung, dass auch Kreuzfahrtschiffe künftig umweltschonender unterwegs sein werden bzw müssen.
    Positives Beispiel sicherlich die Hurtigruten
    https://www.cruisetricks.de/hu…as-als-schiffstreibstoff/
    https://www.cruisetricks.de/de…er-hurtigruten-neubauten/


    Aber auch im Flugverkehr wird weiter optimiert und über Verbesserungen nachgedacht.
    So das Thema "Luftstraßen und die Umwege"
    https://www.nachrichten-aktuel…-fur-luftstrassen/1933396


    Und dann kann man nur noch hoffen, dass der vorläufige Stopp der Rodung des Hambacher Forsts zwecks Kohleabbau noch verbindlich wird ... "ich habe fertig ^^ "

    Ein weiterer aktueller Irrsinn, dieses Mal aus meiner Heimatstadt hier in Essen ist die aktuell und jährlich stattfindende Motor Show. Dabei handelt es sich um die größte Tuningmesse Europas. 365.000 Besucher kamen im letzten Jahr und verstopften mit ihren Autos die Straßen und Autobahnen der Stadt, um eine Messe zum völlig sinnfreien Kfz-Tuning zu besuchen. Ich erinnere nochmal daran: Es ist dieselbe Stadt, in der man im nächsten Jahr nicht mehr mit einem Diesel oder einem älteren Benziner fahren darf. Und genau hier wird Motortuning angepriesen.


    Ich sag's mal so: Solange ...

    D'accord und es gibt noch viele, viele andere Dinge, die wesentlich problematischer sind als der Öko Footprint meiner Reisen.
    Wie schon erwähnt kompensieren wir, indem wir schon seit vielen Jahren auf Autos und Individualverkehr verzichten.
    Wirt sind mit Öffis unterwegs und erledigen auch vieles zu Fuß oder Rad. Und selbstverständlich sind wir auch zum Airport mit der Bahn unterwegs. Da können wir uns dann auch erlauben, dass wir gelegentlich im Urlaub ein Auto mieten :)
    Und ja, wie schon erwähnt, Flugzeug, Zug, Bus oder Fähre würden auch ohne uns unterwegs sein. Aber wir versuchen trotzdem immer das kleinere Übel zu buchen.

    Ich war in den letzten paar Tagen in Polen unterwegs. Heute morgen habe ich Krakau verlassen und bin jetzt wieder zuhause. Ich bin heute morgen extra etwas früher losgefahren, weil ich auf der Autobahn zwischen Krakau und Katowice den Stau vermeiden wollte. Welchen Stau gibt es dort aktuell? Den zusätzlichen Stau der Delegierten, die an der UN-Klimakonferenz in Katowice teilnehmen. Ich beschreibe mal den Irrsinn: Da sind also Menschen, die an dieser Konferenz zur Umwelt teilnehmen, aber lieber im 80 km entfernten Krakau übernachten. Klar, das Abendprogramm ist in Krakau natürlich interessanter als in Katowice.
    Allerdings kriegst du in Krakau mittlerweile ohnehin schon keine Luft mehr. Nächster Irrsinn, gestern Abend an der Weichsel beobachtet: Da stehen an einer viel befahrenen Kreuzung aus Gründen der Sicherheit wegen der Klimakonferenz Polizeifahrzeuge. Es ist kalt und die Polizisten, die dort ihren Dienst tun müssen, lassen hin und wieder den Motor laufen. Wenn sie sich nicht im Auto aufwärmen, sondern draußen vor den Fahrzeugen stehen, tragen sie Smog-Masken, weil der Gestank an der Kreuzung nicht auszuhalten ist. Und gleichzeitig steht in 20 Metern Entfernung ein Mitarbeiter der Straßenreinigung und pustet mit einem benzinbetriebenen Laubpuster das Laub zusammen. Das alles ergab irgendwie ein sehr schiefes Bild.
    Unabhängig davon ist Krakau aber ohnehin stark belastet und ich habe mit einigen Menschen gesprochen, die alle das gleiche sagen: Es ist nicht auszuhalten. Den Unterschied zwischen deutscher Luft und polnischer Luft spürst du schon kurz nach dem Grenzübertritt. Du kannst in Polen quasi den Feinstaub sehen. Und das ist nur eines von vielen Ländern, das nicht ansatzweise den Standard hat, den wir aus Deutschland kennen.

    Die österreichische Delegation inklusive Bundespräsident ist übrigens mit der Bahn angereist.
    Schon klar, dass es Stau gibt, wenn irgendwo eine internationale Großveranstaltung stattfindet. Egal ob in Katowice oder in Berlin.
    Aber trotzdem ein gut gewählter Tagungsort, weil die Probleme vor Ort sichtbar sind. Die Region Katowice/Gliwice ist durch Bergbau und Schwerindustrie sicher belastet. Nun, die Leute fahren auch deshalb die 80 km mit Bussen auf der Autobahn nach Krakau, weil Katowice gar nicht die Kapazität für so viele Teilnehmer hätte. Also ich kenne Krakau auch und war 2 mal je 4 Tage im Mai in der Stadt. Natürlich mit der Bahn angereist. ^^ Und im Mai ist es wunderbar in Krakau. Vom "Grünen Hügel" gibt es eine klare Fernsicht auf das Tatra-Gebirge, die Stadt und die Umgebung. Aber im November gibt es auch dort Inversionswetterlagen, die schlechte Luft verbreiten. Wobei es in Krakau schon lange keine Schwerindustrie mehr gibt und die Kohleheizungen in den Häusern auch stetig abnimmt. Dazu ein umweltfreundliches und gut ausgebautes Öffi-Netz mit Straßenbahnen. Der Gründe Gürtel innerhalb des Stadtzentrums, usw. Ich habe jedenfalls bei meinen vier Reisen durch Polen nichts von der schlechten Luft in Polen vernommen. Wobei wir mit der Bahn und viel zu Fuß unterwegs sind.

    Was ich damit sagen will, ist, dass man im Vergleich zum Schiff nach dem Flug noch weitere 5 Tage und 16 Stunden Emissionen produziert. Während also Person A sechs Tage auf dem Schiff hockt und nicht mehr als diese 1.644 kg CO² produziert, verursacht Person B nach dem Flug im gleichen Zeitraum weitere Emissionen. Innerhalb New Yorks, um mal bei dem Beispiel zu bleiben, wird das jetzt als Tourist nicht so dramatisch viel sein. Trotzdem muss auch hier etwas addiert werden. Aber nach drei Tagen Aufenthalt in der Stadt reist der Flugpassagier weiter. Eventuell mit dem Mietwagen, weil Züge und Busse in den USA jetzt nicht so der Brüller sind. Möglicherweise aber auch mit dem nächsten Flieger. Ein Inlandsflug nach Miami zum Beispiel und zwar am fünften Tag der gesamten Reise. Da sitzt der Schiffspassagier also immer noch an Deck und produziert seine 11,4 kg pro Stunde, während der Flugpassagier möglicherweise bereits zu seinem zweiten Flug aufgebrochen ist. Da stellt sich also dann die Frage: Was ist jetzt besser?

    Und der Schiffsreidende steigt in New York aus, noch schnell eine Stadtrundfahrt und ab geht's Richtung Airport zum Flug nach Hause.
    Also von New York kann man wunderbar Abstecher per Bahn machen! zB Niagara Fälle, Boston, ...
    Und ob der Schiffsreisende mit zunehmender Reisedauer nicht zusätzlich Emissionen produziert, weil er nicht an Deck sitzt sondern sich zunehmend dem energiereichen Entertainment widmet?
    Wobei der Anteil CO² gar nicht das Hauptproblem ist, sondern die weiteren Schadstoffe wie beispielsweise Schwefeldioxyd und Feinstaub, die alle anderen Verkehrsmittel (und auch Autos) bei weiten übertreffen!

    Ich weiß nicht, wo du jetzt diese Zahl her hast. Aber wenn ich deinem obigen Link folge, dann komme ich auf 1.644 kg pro Person für eine Atlantiküberquerung. Sollten deine 1.300 kg für den Flug jedoch richtig sein, dann ist der Unterschied zwischen diesen beiden Transportmitteln nicht ansatzweise so hoch wie angegeben.
    Und was bei deiner Gegenüberstellung fehlt, ist der Faktor Zeit. Wenn wir von acht Stunden Flugzeit ausgehen und von einer sechstägigen Überfahrt mit dem Schiff, dann sollten wir fairnesshalber auch den Verbrauch pro Stunde ins Spiel bringen:


    Flugdauer: 8 Stunden (1.300 kg / 8 h = 162,5 kg pro Stunde)
    Schiffsreise: 144 Stunden (1.644 kg / 144 h = 11,4 kg pro Stunde)
    Und in der Schiffsreise ist eben nicht nur der reine Transport enthalten, sondern auch das Leben inkl. Verpflegung.

    Wie schon erwähnt bin ich von einer Kreuzfahrtschiffreise "Hamburg-New York" ausgegangen und diesbezügliche Daten (Tage gesamt, Tage auf See, ...) habe ich einem Reisekatalog entnommen. Beim direkten Flug mit Austrian Wien-New York sind es übrigens 1.222 kg.
    Den Faktor bzw das Argument "Zeit" halte ich für wenig überzeugend. Die Flugzeit von Wien nach New York beträgt übrigens 10 Stunden und von Hamburg sind es auch mehr als 8 Stunden, wobei es nur eine begrenzte Anzahl direkter Flüge ab Hamburg gibt.
    Und nun müsste ich auch weit ausholen um die genannten Kg pro Stunde zu relativieren. So kommt bei der Schifffahrt auch noch die Anreise zum Hafen dazu (ab Wien Flug oder zusätzlich 2 Tage Reise) und natürlich der Transportaufwand für Anlieferung und Bereitstellung der Verpflegung. Weiters werden die Kreuzfahrten immer Schiff/Flug angeboten, weil sonst für viele Reisende der Urlaub nicht reichen würde.


    Und die angenommenen Werte beim Schiff waren die einfachste Kategorie, die im Flugzeug "Economy" entspricht.
    Bei anderen Kategorien steigen die Werte erheblich und wie ist das Verhältnis der Kabinen Kategorien der Kreuzfahrtschiffe?
    Beim Flug mit Austrian nach New York sind von 167 Sitzen (nicht Kabinen ;) ) 112 Economy Sitze mit 76 cm Abstand.