Beiträge von Freerunner

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    Ich besuche gerne die Ferienmesse in Wien, wo nationale und internationale Reiseveranstalter bzw. Fremdenverkehrsverbände ihre Destinationen anbieten. Dazu gab es auch immer Reisevorträge die sehenswert sind. War da aber wochentags, da am Wochenende übervoll.

    Und für mich gerade mal 20 Minuten Fahrt mit der U-Bahn..

    Die letzten beiden Jahren viele coronabedingt aus, aber sichtlich für 2023 wieder geplant.

    Ferienmesse Wien 2023 - freizeitferien.info

    Ich habe mit sicherlich den einen oder anderen Tipp dort geholt, aber sicher nie eine Reise vor Ort gebucht.

    Letztendlich ist es eine Fachmesse für Touristiker.

    Dazu gibt es gleichzeitig die Automesse, die mich allerdings nicht interessiert.

    Aber dann gab es diesen Artikel, der mich sehr erschrocken hat. Jakobsweg verkommt zur Partymeile

    Jetzt bin ich nicht mehr sicher, ob das wirklich so eine gute Idee ist!

    Das gilt für die Hauptsaison im Sommer und auch nur im Hotspot Santiago d. C.

    Aber sicher nicht in der Nebensaison und ich denke, ihr seid auch nicht mehr auf die Hauptsaison angewiesen.

    Also wir waren im März in Nordspanien und das Wetter war bestens zum Wandern.

    Wir waren auch in Pamplona und Burgos, die auch "Hotspots" sind. Aber nicht im März.

    Ein sehr schöner Teil ist von Santiago d. C. nach Finisterre, also Kilometer 0 an der Küste.

    Wir sind zwar nur am Kap einige Kilometer gewandert, aber da war auch wenig los.

    Und man muss wirklich nicht in Santiago d. C. ankommen, denn auch die anderen Ziele sind schön.

    Also ich würde mich davon nicht abschrecken lassen.


    Übrigens, auch in Österreich haben wir Jakobswege und gerade die Abschnitte in der Wachau sind besonders schön und sicher keine Partymeilen.

    Für mich sind 300 km mit dem Auto weit und 800 km mit der Bahn nicht so weit.

    Zur Arbeit hatte ich max. 12 km mit Bus, S-Bahn, Tram und U-Bahn

    Einige Jahre musste ich öfter Salzburg<->Wien reisen. Immer nur mit der Bahn, da konnte ich die Zeit nützen um Protokolle von Projektsitzungen schreiben.

    Unser Enkel und Familie wohnt am Wörthersee und da wäre uns die Autofahrt zu lang und langweilig.

    Da fahren wir auch mit der Bahn. Und schon seit einem Jahr mit dem Klimaticket Ö, wo man alle Öffis um rund 900 Euro/Jahr nützen kann.

    Und beim Wandern sind es zwischen 18 bis 24 km. Also könnten wir auch die Jakobswege abklappern.

    Sind es die Menschen, die nicht so verbissen, verbittert, egoistisch sind?

    Oder ist die reine Fahrt entspannter, weil pünktlich und zuverlässig?

    Oder sind die Waggons komfortabler, besser ausgestattet?

    Eigentlich alle drei Punkte :) Wobei die ICE sind schon OK.

    Ich bin in Deutschland selten pünktlich gefahren und damit verbunden war die Stimmung oft nicht so angenehm.

    Bis hin zu reservierten Sitzen, die besetzt waren und die Leute im überfüllten Zug keine Lust auf Freigabe der reservierten Sitze hatten.

    Aber auch in Österreich gibt es mit überfüllten Zügen immer wieder unangenehme Probleme.

    Züge die 20 Minuten nicht abfahren, weil völlig überfüllt und Zugbegleiter die Leute ohne Reservierung am Bahnhof rauswerfen (zu Recht wie ich meine).


    Selbst beim 2-stündigen Warnstreik, der uns in Norwegen traf, lief doch alles sehr geordnet und gut organisiert ab.

    Das Personal war sehr bemüht die Unannehmlichkeiten gering zu halten (Tickets wurden umgebucht und wurden sogar günstiger) und es herrschte im Ersatzzug auch unter den Fahrgästen eine gute Stimmung. Das war auf der Fahrt von Oslo nach Göteborg.

    Auch in Schweden ist man ziemlich kulant. Die reservierten Sitze von Göteborg nach Stockholm waren nicht verfügbar, da eine andere Garnitur zum Einsatz kam. Man informierte uns rechtzeitig per SMS und wir sollen einfach freie Sitze wählen. Dafür bekamen wir für diese Fahrt 50% Nachlass (bereits am nächsten Tag rücküberwiesen) vom gesamten Fahrpreis. Das darf man weder in D noch A erwarten.

    Womit wir dann im norwegischen Myrdal sind.

    Das ging ja schnell und ja, es ist der Bahnhof in Myrdal.


    Und hier einige Bilder der Bergensbanen nach Myrdal

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    Aber auch die Flåmsbana stand auf unserem Reiseplan.

    Eine Fähre, die nicht mit Batterie schippert, aber dafür die weltweit erste LNG Fähre von Fjord Line von Bergen nach Stavanger unterwegs.

    Die Fähre fährt weiter nach Kristiansand und nach Hirtshals.

    Herrlich, wenn Schiffe die Umwelt und Passagiere schonen. Und dazu noch angenehm leise.





    Leider dauerte das Vergnügen durch die Fjorde nur rund 5 Stunden, da wir nur bis Stavanger unterwegs waren.