Beiträge von TravelingAndi

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    Ich weiß, ihr mußtet lange warten. Aber nun ja, ich bin haltabgelnekt worden und durch Michas Schiffsreise erst wieder aufmerksam geworden, dass ich euch ja noch den Rückweg schulde.
    Also zurück auf die MS Lofoten


    Rückweg
    Tag 8



    Mehamn,Kjollefjord, Honningsvag, Havoysund, Hammerfest,Oksfjord, Skjervoy, Tromso



    Der Tag startet mit einer kleinen Enttäuschung für die neuen Passagiere.
    Da die Zahl der Anmeldungen zu geringist, fällt das Frühstück am Nordkap aus. Die meisten von uns waren schon auf der Nordroute dort.
    Etwas ungewohnt ist es noch, nun das Land auf der Backbord Seite zu sehen.
    In Hammerfest haben wir nun die Möglichkeit die nördlichste Stadt der Welt zu besichtigen. Interessierte können Mitglied im Eisbärenclub werden.
    Der Eisbär ist das Wappentier der Stadt und überall zu finden. Die Zeit reicht sogar noch für eine kleine Bergwanderung über Hammerfest.
    Aber das Highlight wartet noch.
    In Tromso wird der Nordlicht-Alarm ausgelöst. Wer sich angemeldet hat, wird bei Nordlicht geweckt. Ich allerdings bin schon wach. (Kleiner Tipp, wer sich nicht wieder abmeldet wird jede Nacht bei Nordlicht geweckt XD )
    In der Arktis-Kapelle besuche ich das Mitternachtskonzert.
    Das sollte sich wirklich niemand entgehen lassen, auch wenn man sonst einen anderen Musikgeschmack hat.



    Tag 9




    Finnsnes, Harstad, Risoyhamn, Sortland, Stokmarknes,Svolvaer, Stamsund



    Heute setze ich mal einen Teil der Strecke aus. Es findet die Seeadler-Safari statt.
    Aber vorher bietet sich in Stokmarkens,der Gründungsstadt der Hurtig Linie, die Möglichkeit in Hurtig Museum zu gehen. Dieses ist in einem alten Schiff untergebracht und ermöglicht es einem hautnah zu erleben,wie in früheren Tagen das Leben an Board der Hurtig Linie war.
    Aber nun warten die Adler.
    Also rauf auf ein kleineres Schiff und rein in die Fjorde zu den Nistplätzen der Adler.
    Leute mit Profi Ausrüstung sind heute eindeutig im Vorteil. Ich jedenfalls bekomme nicht ein gutes Foto hin. Na zum Glück gibt es ja heute E-MAIL
    In Svolvaer treffen wir dann wir auf die MS Lofoten. Es bleibt allerdings genügend Zeit um den Tag in einem Hafenrestaurant ausklingen zu lassen, mit Blick auf die Trockenregale der Fischer.







    Tag 10



    Bodo, Ornes, Nesna, Sandnessjoen, Bronnoysund, Rorvik



    Heute wird es mythisch.
    Legenden, Sagen und Geschichten der norweger stehen heute im Mittelpunkt.
    Aber ersteinmal wird der Polarkreis südwärts überquert. Dieses Mal gibt es Lebertran, mhh lecker.
    Den Löffel dürfen wir behalten, ein schönes Andenken, da in ihm da Motto der fahrt eingraviert ist.
    Nun aber ab in die Sagenwelt. Wir hören von den Sieben Schwestern, den Hestmannens Pfeil und vieles mehr.
    Wir erreichen aber auch das Gebiet der Eiderenten. Wer ein Produkt mit ihren Daunenfedern erwerben möchte, muß ganz schön in die Tasche greifen.
    Ich bette mein müdes Haupt jedenfalls auf ein konventionelles Kissen am Abend.




    Tag 11



    Trondheim, Kristiansund, Molde, Alesund



    Noch einmal haben wir die Gelegenheit uns Trondheim anzuschauen.
    Da die wichstigen Punkte schon besichtig sind, streifen wir ehr Ziellos durch die Straßen und lassen uns etwas treiben.
    Im Laufe des Tages wird die See rauher und am Nachmittag heißt es Schotten dicht. Die Bullaugen in den Kabinen werden verriegelt, die Türen Sturmfest verschlossen. Schlingernt versucht jeder in seine Kabine zu kommen, das Schiff rollt und stampft ordentlich. Über die Lautsprecher werden wir aufgefordert in den Kabinen zu bleiben und das Schiffpersonal dreht Kontrollrunden.
    Ich melde mich jedenfalls für das Abschiedsessen ab, mir reichen ein paar Kekse. Ob ich ein 3 Gänge Menue im Magen behalten hätte, kann ich nicht garantieren.




    Tag 12



    Das Schiff liegt ruhig. Sollte der Sturm schon vorbei sein?
    Ein kurzer Gang an den Info Schalter bringt Gewissheit. Wir liegen seid Stunden in Alesund!
    Der Sturm ist einfach zu stark, die Reise muß abgebrochen werden. Sicherheit geht vor.
    Der letzte Tag staltet sich nun anders als geplant.
    Beim Frühstück gibt es dann die ersten Informationen, wir werden mit Bussen nach Bergen gefahren.
    Die Heimflüge sind nicht mehr zu erreichen.
    Zum Glück habe ich die Reise als Paket gebucht, also wird ein Flug und Hotel für mich gebucht und gezahlt.
    Am Vormittag werden die Passagiere dann getrennt. Im ersten Bus fahren diejenigen, welche am gleichen Tag abfliegen wollten, der zweite Bus ist fürdie Reisenden, welche in Bergen noch übernachten wollten und ein Hotel schon hatten.
    Nun gut, so sehe ich also Norwegen im Regen durch ein Busfenster.
    Das Mittagessen gibt es auf einer Fähre und langsam nähern wir uns Bergen.
    Im Hotel wartet schon die Information, wer wann, welchen Heimflug hat.
    Im Regen besichtigen wir Abends noch Bergen.



    Tag 13 ( Zusatztag)



    Da bis zum Heimflug noch ein paar Srunden sind, noch ein schneller Bummel durch Bergen, natürlich abseits der Tourimassen.
    Aber dann heißt es auch für mich: Ab nach Hause




    Erlebnisse, welche ich zeitlich nicht mehr zuordnen kann



    - privat organisierte Besichtigung des Maschinenraums
    - Vergabe der Poststempel der Hurtigroute ( ich habe einen Stempel vom 32 September 2014)


    Du pöser, pöser Admin, uns so zu verwirren ;(


    Wo du dich schon rumgetrieben hast. :top:

    Jaein


    Vergiss es Micha, den Punkt bekommst du nicht :zunge:

    Kleine Anekdote vom Eifelsteig letzten Monat:


    Zwischen Daun und Schalkenmehren führt der Eifelsteig über ein eingezäuntes Gebiet, auf welchem Esel, Ziegen und Schafe sich frei bewegen.
    Wie süß <3 , ich weiß.


    Ich laufe also am Rande eines Maares entlang und geniese den Weg.
    Als ich mich den einzigen Abschnitt mit Wald näher, sehe ich, wie mir ein Esel entgegenkommt.
    Toll, denke ich. Eine geführte Eselwanderung.


    Denkste. Aus dem einem Esel werden 6,inklusive Jungtier und von Zweibeinern keine Spur.
    Also gut, dann tritt der Andi halt zur Seite und läßt die Gruppe durch. Geht bei den ersten Tieren auch gut.
    Die letzten 2 schnuppern noch am Grase, aber da kann ich mich vorbei schieben, kein Problem.
    Nur leider hatte das Jungtier,welches an letzter Stelle lief, noch keine große Erfahrung mit zweibeinigen Eseln und bekam Angst.
    Es lief also wieder den Weg zurück, was zur Folge hatte, dass die komplette Gruppe umkehrte und mir hinterher kam.


    Da nicht viel Platz war ( rechts der/die/das Maar und links ein steiler Anstieg mit Unterholz und Brennesseln), blieb mir nichts übrig als zurück zu gehen bis etwas mehr Platz ist und soweit mich ins Unterholz zu schlagen bis auch das Jungtier sich traute an mir vorbei zu huschen.


    Bedrohlich war es ehr nicht, aber eine Kopfbewegung eines Tieres und ich hätte die Tiefseetauglichkeit eines 10Kg Rucksackes testen können

    Ich habe nun seit fast 25 jahren eine Brille mit sehr schlechten Werten.
    Vor 12 Jahren habe ich auch Kontaktlinsen probiert, formstabile von einen Kontaktlinseninstitut.
    Am Anfang war es echt ungewohnt. Habe immermal an den Augen gerieben, was es natürlich schlimmer machte, da man Dreck in die Augen reibt. Ich hatte auch immer einen kleinen Spiegel dabei und nutze bis heute diese Saugnäpfe um die Linsen zu entfernen.
    Ich bin einfach zu dämmlich, um die Linsen mit einer Handbewegung zu entfernen :tja:
    Zum Wandern nutze ich aber lieber eine Brille, da es Platz und Gewicht im Rucksack sparrt.
    Auch sollte man mal eine Linsenpause einlegen, damit genug Sauerstoff an die Augen kommt


    Und mein Geheimniss, warum meine Brille beim Regen nicht beschlägt oder voller Wasser ist: Ich trage beim Wandern eine Schirmmütze. Das prallt der Regen am Schirm einfach ab und die Gläser bleiben trocken.


    Du mußt dich entscheiden:


    -harte oder weiche Linsen
    -Tages, Monats oder Jahreslinsen
    - Drogerie, Optiker oder Linseninstitut (letztere bieten auch Flatrates für Linsen an)

    Das kenne ich.
    Alles fertig, Rucksack gepackt, Fahrkarte liegt bereit, Zug geht in 1 Stunde aber mich dann vom Sofa aufraffen und überhaupt zum Bahnhof zu gehen. Ahhhh
    Im Zug dann selber denke man sich, WARUM. Du könntest so schön faul die nächsten Tage zu Hause sein.
    Dafür ist es bei der Heimfahrt genau umgekehrt.
    Die Reisengeniese ich, aber sobald die Abreise am nächsten Tag ist ( egal ob ich 2 Wochen oder 2 Tage weg bin),
    kann ich es kaum erwarten wieder nach Hause zukommen.

    Das Thema erinnert mich an meine Alpenüberquerung. Dort sind wir auch über eine "belegte" Aömwiese.
    Kleiner Tip vom Bergführer, im Fall des Falles sollte man Berab laufen. Die Kühe können dann wohl nicht richtig folgen, da ihr Schwerpunkte ziemlich weit vorne liegen soll, wenn es abwärts geht. Somit sei wohl ihr Gleichgewicht gestört.
    Praktisch habe ich diese These allerdings noch nicht getestet und versichte auch lieber drauf.

    Ja super.
    Da fällt mir gleich einiges Interessantes ins Auge. Danke
    Muß nur mal schauen welche Etappeneinteilung ich mir vornehme.
    Werde wieder spontan entscheiden wo ich übernachte


    Vulkanmuseum in Daun habe ichbei meiner Liesepfadtour schon besichtigt, hatte ich schon vergessen, danke für die Gedächtnisauffrischung. Werde halt langsam alt :D