Wohnmobilreisen mit Landvergnügen

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    • Wohnmobilreisen mit Landvergnügen

      Viele Wohnmobilfahrer kennen - oder haben zumindest schon mal davon gehört - France Passion. Damit kann man in Frankreich Winzer bzw. Bauernhöfe anfahren und dort für eine Nacht stehen bleiben. Dazu gibt es ein Büchlein, in dem alle notwendigen Informationen enthalten. Hier die Seite: https://www.france-passion.com/ (irgendwo gab es das auch mal auf Deutsch).

      Für Großbritannien existiert so etwas ähnliches. Ich hatte ja schon mal darüber geschrieben, weil ich es im letzten Jahr selber nutzte. Das ist dann einfach der Camping Club bzw. Camping und Caravanning Club. Die haben zwar auch reguläre Campingplätze, aber überwiegend steht man dort bei Farmern.

      Und nun soll es das auch in Deutschland geben. Jemand hat die Idee nach Deutschland importiert und will diese Saison damit loslegen. Es nennt sich Landvergnügen und kostet eine Jahresgebühr von 40 Euro. Falls da mal jemand Erfahrung mit machen sollte, dann nur her damit. Bin gespannt, ob das hier funktionieren wird.
    • Hallo Michael,

      da ich noch neu hier bin habe ich die Frage nach Landvergnügen auch erst jetzt gelesen.

      Wir haben jetzt schon das Jahr 2019, und wir benutzen Landvergnügen schon seit 2014 jedes Jahr. Übrigens das kostet im Jahr nur 29.90€ und nicht 40€. Wir können nur das Beste darüber sagen, und haben bis heute noch keinen Bio Hof, Winzer, oder sonstigen Betrieb besucht wo wir nicht freundlich begrüßt wurden und willkommen waren. Einfach eine super Sache. Und etwas zu Essen kaufen für einen kostenlosen, sicheren und ruhigen Übernachtungsplatz finde ich ganz gut. Ist aber kein Muss.

      Wir haben das vor vielen Jahren bei einer Frankreich Tour mit France Passion kennen gelernt. In einem Land wo wir die Sprache nicht sprechen war das einfach das Beste was wir machen konnten, und werden ohne dieses Buch auch nicht mehr nach Frankreich fahren.

      Guenter
    • Wir haben es letztes Jahr das erste mal getestet und waren ebenfalls begeistert. Nur schade, daß es scheinbar nicht in allen Regionen Deutschlands auf vermehrtes Interesse der Bauern und Winzer trifft. Teilweise ist es noch dünn besiedelt. Aber nichts desto trotz eine tolle Möglichkeit übers Wochenende mal schnell zu verschwinden und ruhig und schön zu stehen. Zu viel Essen braucht man auch nicht einpacken, weil man sich ja vor Ort eindecken kann. :thumbsup:
      Ich bin..
      Teilzeit-Engel
      Gelegenheits-Hexe
      Gleitzeit-Teufel
      Vollzeit-Verrückte
      ....aber glücklich!
    • Häufig wurde uns auch Strom und Wasser angeboten, was wir aber nicht benötigten. Es ist auch kein Muss des Gastgebers.
      V+E Möglichkeiten gibt es ja auch anderen Orts, wo aber das stehen nicht so ruhig ist. Für 24 Std. sollte jedes Womo autark sein.

      Schön ist auf jeden Fall das einem viele frische und regionale Sachen angeboten werden. Morgens schon ganz frisch gebackenes Brot oder Brötchen kaufen, einfach Klasse.

      @ Broomcruiser, das stimmt schon das einige Gebiete etwas schwach vertreten sind. Das war in den Anfangsjahren noch schlechter.
      Ich habe mit den Jahren aber festgestellt das immer neue hinzukommen. Manche Gastgeber haben vielleicht auch nicht die richtige Vorstellung von uns Womobilisten.n

      Guenter
    • Landvergnügen haben wir bisher nicht genutzt. Wir leben auf dem LAnde und die "Naturdüfte" mancher Bauernhöfe sind uns doch zu "heimatlich" :)
      In Deutschland ziehen wir "richtige" Stellplätze vor.
      In England nutzten wir auch Brit-Stop, das sind Gasthöfe bzw. Pubs, bei denen man stehen kann. Dort ist ansonsten freies Stehen ja strrikt untersagt.
      France passion haben wir uns für unseren nächsten Frankreichbesuch malvorgenommen, auch weil wir der Sprache nicht mächtig sind.
      Grundsätzlich ist es eine tolle Sache, finden wir.
      So kommt man schnell in Kontakt und kann lokale Spezialitäten kennenlernen.
      Gruß
      Helmut und Ilona
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      Wenn du mal eine helfende Hand brauchst, beginne die Suche am Ende Deines eigenen Armes

      gonzi.de
    • Hallo Helmut und Ilona,

      auch wir leben auf dem Lande und haben oft das wir die Bauern verwünschen könnten.

      Bei Landvergnügen ist uns das noch nicht passiert.

      Darunter sind Biohöfe, Gemüsebauern, Spargel u. Erdbeerbauern, Alpaka und Straußenfarmen, Weinanbauer, kleine Landcafe's, Staudengärtnerei, sogar kleine Brauhäuser.

      Das hört sich nach Werbung an, soll es aber nicht sein. Nur Aufklärung.

      Guenter
    • So, jetzt habe ich ja diesen Thread vor fünf Jahren gestartet und noch gar nichts dazu gesagt. Wo ich die Preisinfo von 40 Euro her hatte, weiß ich natürlich nicht mehr. vielleicht war das in dieser Größenordnung ursprünglich geplant. Egal.
      Ich habe mir auf jeden Fall nochmal Gedanken dazu gemacht. Meine Frau und ich sind beides Menschen, die lieber für klare Verhältnisse stehen. So waren wir im letzten Monat zwei Mal bei einem Winzer in Slowenien (was ja vergleichbar ist), der sowohl eine Weinverkostung anbietet aber auch eine Übernachtung für 10 Euro. Das fanden wir prima, denn wir trinken generell keinen Alkohol und haben weder Zeit noch Lust uns mit einer Weinverkostung zu befassen. Damit wäre weder dem Winzer noch uns geholfen. Daher waren wir sehr froh, dass wir mit der Zahlung von 10 Euro "klare Verhältnisse" hatten.

      Du schreibst zwar, dass es kein Muss sei, etwas zu erwerben, wenn man auf diese Weise übernachtet. Aber Hand aufs Herz: Was macht man, wenn man das einfach nicht möchte, was dort angeboten wird? Bleibt man mit einem schlechten Gewissen trotzdem stehen? Kauft man trotzdem etwas, auch wenn man es gar nicht möchte? Wir fühlen uns in solchen Momenten etwas in die Zwickmühle gedrängt und das möchte ich partout nicht. Dann lieber eine deutliche Aussage: "Es kostet x Euro und wenn ihr wollt, könnt ihr noch ein Brot, Eier oder eine halbe Kuh kaufen." Damit kann ich umgehen, denn dann gab es eine Leistung und eine Gegenleistung.
    • Im Sommer 2018 waren wir im Rahmen des Angebotes "France Passion" bei verschiedenen Bauernhöfen und Winzern. Die Erfahrungen damit waren durchweg gut. Das Problem eines für uns unpassenden Verkaufsangebotes hatten wir nicht, da das Angebot schon aus der Beschreibung ersichtlich war und unsere Wahl erheblich beeinflusst hat. So stellten z. B. Ziegenzüchter von vornherein keine Option dar... ;(

      Im nächsten Jahr ist der Kauf des "Landvergnügen"-Buches fest geplant. Der Preis für 2020 wird aktuell bei einem großen Versandhaus mit € 34,90 angegeben.
    • Michael Moll schrieb:

      ...
      Du schreibst zwar, dass es kein Muss sei, etwas zu erwerben, wenn man auf diese Weise übernachtet. Aber Hand aufs Herz: Was macht man, wenn man das einfach nicht möchte, was dort angeboten wird? Bleibt man mit einem schlechten Gewissen trotzdem stehen? Kauft man trotzdem etwas, auch wenn man es gar nicht möchte? Wir fühlen uns in solchen Momenten etwas in die Zwickmühle gedrängt und das möchte ich partout nicht. Dann lieber eine deutliche Aussage: "Es kostet x Euro und wenn ihr wollt, könnt ihr noch ein Brot, Eier oder eine halbe Kuh kaufen." Damit kann ich umgehen, denn dann gab es eine Leistung und eine Gegenleistung.
      Ich bin jetzt nicht wirklich oft bei "Landvergnügen-Höfen" gewesen. Aber die wenigen Male war es durchaus so, dass die angebotenen Produkte gut als Ergänzung zur Reise gepasst haben. Hier mal n Käse, da mal den Flasche Wein, dort mal eine Marmelade. Und falls mal nichts dabei ist, wird Dich dort niemand abhalten, nen 10er in die Kaffeekasse zu werfen.
      Bei den Britstops, das britische Pendent dazu, haben wir tatsächlich auch mal ganz ohne "Verzehr" auf nem Pub-Parkplatz gestanden. Es hat sich einfach nicht ergeben. Am Abend waren zu müde, um uns noch für n Bier aufzuraffen. Am Morgen haben die erst ab 11 Uhr Frühstück gehabt, was und zu spät war. Kein Problem.

      Trotzdem werden wir kein LV-Buch mehr kaufen. 1) finde ich das Verzeichnis der Anbiete total unübersichtlich. 2) in vielen Regionen in D ist das Netz sehr dünn 3) man sollte sich meistens rechtzeitig vorher anmelden, wir wissen aber oft erst nach 18 Uhr, wo wir die Nacht über sein wollen, da ist es für LV meist zu spät. 4) es ist am Ende nur eine Auflistung von Adressen, die muss ich nicht jedes Jahr neu kaufen. Wir haben inzwischen 2 Ausgaben des Buches im Womo liegen. Sollten wir ein solches Angebot wirklich nochmal in Anspruch nehmen wollen, werden wir einfach so fragen, ob wir zur Übernachtung kommen dürfen.
      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • VoCoWoMo schrieb:

      Hier mal n Käse, da mal den Flasche Wein, dort mal eine Marmelade. Und falls mal nichts dabei ist, wird Dich dort niemand abhalten, nen 10er in die Kaffeekasse zu werfen.
      Ja, aber genau dieses Prinzip mag ich nicht. Dann ist es mir echt lieber, wenn mir jemand einen Preis nennt. In dieser Hinsicht brauche ich einfach eine klare Ansage und will keine Entscheidung treffen, über die ich mir nachher vermutlich mehr Gedanken mache als derjenige, der die 10 Euro bekommen hat ("war das angemessen", "war er jetzt beleidigt, weil zu wenig" usw.).

      VoCoWoMo schrieb:

      1) finde ich das Verzeichnis der Anbiete total unübersichtlich. 2) in vielen Regionen in D ist das Netz sehr dünn 3) man sollte sich meistens rechtzeitig vorher anmelden, wir wissen aber oft erst nach 18 Uhr, wo wir die Nacht über sein wollen, da ist es für LV meist zu spät. 4) es ist am Ende nur eine Auflistung von Adressen, die muss ich nicht jedes Jahr neu kaufen.
      Sehr interessant. Besonders Punkt 3 ist dann für mich auch wieder ein K.O.-Kriterium. Das ist bei uns oftmals genauso und eine Voranmeldung nimmt einem ein wenig die Spontaneität.
    • Michael Moll schrieb:

      VoCoWoMo schrieb:

      1) finde ich das Verzeichnis der Anbiete total unübersichtlich. 2) in vielen Regionen in D ist das Netz sehr dünn 3) man sollte sich meistens rechtzeitig vorher anmelden, wir wissen aber oft erst nach 18 Uhr, wo wir die Nacht über sein wollen, da ist es für LV meist zu spät. 4) es ist am Ende nur eine Auflistung von Adressen, die muss ich nicht jedes Jahr neu kaufen.
      Sehr interessant. Besonders Punkt 3 ist dann für mich auch wieder ein K.O.-Kriterium. Das ist bei uns oftmals genauso und eine Voranmeldung nimmt einem ein wenig die Spontaneität.
      3) muss man so verstehen, dass viele der verzeichneten Anbieter Ladenlokale auf Bauernhöfen betreiben, wo man sich anmelden soll. Viele davon schließen aber schon um 18 Uhr. Sa noch früher. Verständlich, aber es begrenzt natürlich die Zeit, in der man ankommen sollte. Und darüber hinaus steht eben bei vielen das Logo "vorherige telefonsiche Anmeldung erwünscht". Nun ja, erwünscht heißt nicht erforderlich, aber wer will schon unhöflich sein.

      Das mit der Kaffeekasse bzw. dem nicht verlangten Preis finde ich übrigens nun überhaupt nicht schlimm. Die Anbieter wissen, worauf sie sich eingelassen haben und werden damit rechnen, dass ein gewisser Prozentsatz einfach nur kommt, übernachtet und wieder fährt. Wer eine Weile Womo gefahren ist, weiss auch ungefähr, was im Durchschnitt eine Übernachtung kostet. Mit nem 5er oder einem 10er, je nach dem, was der Platz bietet, liegt man niemals falsch.

      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • Wir sind auch hin und wieder auf LV-Plätzen unterwegs, wenn es sich ergibt.
      Wenn etwas im Angebot ist, dass uns zusagt, kaufen wir auch gern etwas. Wenn nicht, dann halt nicht. Wie es sich gerade ergibt.
      Manchmal sind es auch einfach interessante Gespräche für beide Seiten...
      Ob wir uns allerdings für 2020 wieder das Buch mit Vignette holen, weiß ich noch nicht. So oft haben wir es auch wieder nicht nicht genutzt,
      Viele Grüße aus Sachsen,
      Heiko
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      Machen ist wie wollen, nur krasser.