Wohnmobilfahrer in Argentinien ermordet

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    • Wohnmobilfahrer in Argentinien ermordet

      Ein 74-jähriger Wohnmobiltourist wurde in Argentinien, südlich von Buenos Aires erschlagen. Scheinbar handelte es sich um einen Raubüberfall bzw. um einen "gewöhnlichen" Einbruch.

      mopo.de/panorama/taeter-gefass…det,5066860,22070822.html

      Solche Schlagzeilen fallen einem natürlich immer ins Auge, wenn man ähnliches gemacht hat oder wenigstens vor hat. Und dieses Ehepaar ist wohl auch mit dem Schiff in Südamerika angekommen. Vermutlich mit einem Grimaldi-Schiff, denn eine andere RoRo-Fähre gibt es nicht zwischen Europa und Südamerika.
    • RE: Wohnmobilfahrer in Argentinien ermordet

      Das sind ja tragische Nachrichten!

      Was macht Ihr eigentlich, um Euch vor solchen oder ähnlichen Taten zu schützen?? Kann man überhaupt viel machen??

      Ich gestehe, ich war noch nie im Womo unterwegs, fände es aber mal interessant auf diese Weise zu reisen.
    • RE: Wohnmobilfahrer in Argentinien ermordet

      Liebeselfe6412 schrieb:


      Das sind ja tragische Nachrichten!

      Was macht Ihr eigentlich, um Euch vor solchen oder ähnlichen Taten zu schützen?? Kann man überhaupt viel machen??

      Ich gestehe, ich war noch nie im Womo unterwegs, fände es aber mal interessant auf diese Weise zu reisen.


      Na ja, ich kann ja nur für mich sprechen und bin mir sicher, andere Wohnmobilfahrer machen es noch ganz anders:

      - Es gibt natürlich die Möglichkeit auf Campingplätze zu gehen.
      - In Europa gibt es auch eine Vielzahl an Stellplätzen. Viele von denen sind aber nicht sicherer als ein Parkplatz am Straßenrand, denn oft ist es nicht mehr als nur ein Parkplatz.
      - Es gibt Möglichkeiten, die beiden Türen vorne miteinander zu verbinden, so dass man sie von außen nicht öffnen kann. Habe ich nie gemacht, denn dann kommen Einbrecher eben durch die Tür des Wohnmobilaufbaus.
      - Man kann natürlich auch die Aufbautür von innen sichern, irgendwie wird das schon gehen.
      - Man kann spezielle Plätze meiden, zum Beispiel Rastplätze auf berüchtigten Autobahnen (rund um Mailand oder an der Küste Spaniens etc.)
      - Manche haben dann noch einen Hund, ein Hundeschild oder einen Lautsprecher mit Hundegebell
      - Andere haben eine Taschenlampe am Bett liegen (aber nicht, um dem Einbrecher zu leuchten. Ich rede von einer schweren Taschenlampe in halb-Meter-Länge, die soll wohl auch für andere Zwecke nützlich sein)
      - Wiederum andere schwören auf Pfefferspray
      - Und dann gibt es noch die, die Gaswarner an Bord haben, weil sie Angst haben, im Schlaf betäubt zu werden. Aber hier habe ich Zweifel, ob so etwas Sinn macht. Ich nehme an, die meisten, die morgens mit Kopfschmerzen aufwachen und annahmen, dass sie betäubt wurden, haben sich am Abend zuvor vielleicht mit etwas zu viel Rotwein selber betäubt :zwink: Schwer vorstellbar, dass man in allerseelenruhe den gesamten Innenraum eines Wohnmobils vergasen kann, um damit Personen zu betäuben.

      Das meiste sind aber nur Sachen, von denen ich gehört oder gelesen habe. Ich habe auch mal eine Zeit lang Pfefferspray in Griffweite gehabt. Bis mir irgendwann klar wurde, dass ich gar nicht so schnell dran käme, wenn ich es bräuchte.
      Was ich wohl mache, ist, mir den Übernachtungsplatz genau anzuschauen. Und beim leisesten Verdacht, dass etwas seltsam ist, fahre ich weiter. Egal, wie spät es ist und egal, wie malerisch der Platz eigentlich ist. Mittlerweile höre ich da sehr auf mein Bauchgefühl und habe scheinbar bisher immer ganz gut gelegen. Ich schrecke allerdings auch nicht vor Autobahnrastplätzen zurück.
      Außerdem wird natürlich alles, was wertvoll ist, mit ins Bett genommen. Es liegt weder der Autoschlüssel noch die Geldbörse oder sonst irgendetwas wichtiges einfach im Auto herum.
      In meiner Anfangszeit habe ich abends vor dem Zubettgehen den Wagen immer startklar gemacht, sodass ich im Notfall sofort losfahren könnte. Heute sehe ich das doch etwas entspannter.

      Im Übrigen wurde mir zwei Mal ein Wohnmobil aufgebrochen. Das war jedes Mal tagsüber. Einmal in einem ruhigen Wohnviertel in Krakau und einmal bei einer Stadtbesichtigung in Verona. In Krakau sind vermutlich kleine Kinder eingestiegen, den es war eines der hinteren Fenster aufgehebelt. Ein Erwachsener käme da nicht durch. Der Einbrecher ging schnell von hinten nach vorne, nahm meinen Laptop und eine Videokamera mit. Der Laptop war aus den Anfängen der 90er und hatte schon bei ebay nur 50 D-Mark gekostet. Er hatte noch ein schwarz-weiß Display und eine Festplatte mit sagenhaften 40 Megabyte. :gemein:
      Und in Verona hat man mir Gummischuhe im Wert von 10 Euro geklaut. Denn im Auto wurde sonst nichts gefunden. Der Dieb wird doof geguckt haben, denn alle Schränke waren leer. Es war ein Mietwohnmobil und ich hatte meinen ganzen Krempel noch in einem einzigen Koffer, den ich gar nicht ausgeräumt hatte. Also hatte er jeden Schrank aufgemacht und starrte in die Leere. Wahrscheinlich hat er vor Verzweiflung die Gummischuhe mitgenommen. Schade nur, dass er dafür die Scheibe einschlagen musste. Zur Polizei bin ich damit gar nicht erst gefahren.