Mit dem Auto durch Amerika

    • Nordamerika

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    • Mit dem Auto durch Amerika

      Nur mal für den Fall, dass ich eines Tages wirklich mit dem Auto durch Nordamerika fahre (wir hatten ja schon diese Mietwagen-Sache) und ich hätte ungefähr 8-10 Wochen Zeit. Was würdet ihr empfehlen? Ankunft und auch Abreise wäre irgendwo an der Ostküste (vermutlich Halifax oder New York), bedingt durch die Anreise mit einem Schiff.

      Wie teuer sind zum Beispiel Motels? Ich meine diese klassischen Dinger, die in jeder amerikanischen TV-Serie vom FBI gestürmt werden.

      Was sind auf jeden Fall die Pflichtpunkte (USA und Kanada)? Wobei ich gerne auch wenigstens einmal nach Mexiko rüberfahren würde - und wenn es nur für einen Tag ist. Ist das mit einem US-Mietwagen überhaupt möglich?

      Meine Pflichtpunkte, die mir als Erstes einfallen und beileibe nicht vollständig sind:

      New York, Washington D.C., Rocky Mountains, Grand Canyon, L.A., Las Vegas, San Francisco. Aber das sind eben wirklich Klassiker. So Sachen wie dieser Nationalpark locken natürlich auch auf alle Fälle. Außerdem würde ich noch den einen oder anderen geografischen Mittelpunkt mitnehmen, davon gibt es in den Staaten nämlich einige :floet:

      Aber ich würde hier in diesem Thread einfach mal gerne die Sachen sammeln, die man sich unbedingt ansehen sollte oder für die auch mal ein Umweg ganz lohnenswert wären. Oder anders gefragt: Was würdet ihr euch anschauen? Und wie würdet ihr dort die Reise durchführen (Greyhound, Zug, Auto, Motel, Camping, Hostel ... )?

      :lager2:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michael Moll ()

    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Hmm - meine eigene USA-Erfahrung beschränkt sich auf den Süden Floridas, der mich ehrlich gesagt nicht allzu sehr begeistert hat. Es war zwar mal interessant, einen halben Tag lang die Everglades zu sehen, aber die Airboat-Tour, die ich dort mitgemacht habe, war eher ein Action-Spektakel als ein wirklicher Kontakt mit der Natur. Diese Gefährte sind nämlich so laut, dass man sie nur mit Ohrenschutz besteigen darf. Wie die Tiere diesen Krach empfinden, will ich lieber nicht wissen.

      Wenn ich eine Tour durch Nordamerika planen würde, dann wäre ein erster Leitfaden wohl eine Liste der Nationalparks und sonstigen Natur-Highlights. Damit würde sich meine Reise dann wohl hauptsächlich in der westlichen Hälfte der USA abspielen - Yellowstone, das ganze Colorado-Tal (nicht nur der Canyon), Cascades, die kalifornischen Nationalparks, ...

      Um dorthin zu kommen, muss man natürlich auch erstmal den Osten durchqueren. Hier gibt es sicher auch ein paar schöne Ecken, aber da wüsste ich selbst erstmal nicht, wohin genau.

      Was Kanada angeht, soll Vancouver Island sehr schön sein. Ebenso wurde mir von Quebec einiges vorgeschwärmt. Einerseits soll Quebec-Stadt richtig schön sein (im Gegensatz zu Montréal), andererseits die Küste des St.-Lorenz-Stroms. Zwischen Halifax und Quebec liegt außerdem die Halbinsel Gaspésie, die landschaftlich auch sehr schön sein soll (auf der französischen Wiki-Seite gibts ein paar ganz nette Fotos).
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      AlexM schrieb:


      Hmm - meine eigene USA-Erfahrung beschränkt sich auf den Süden Floridas, der mich ehrlich gesagt nicht allzu sehr begeistert hat.

      Witzig. Als ich den Thread startete und dabei auf die Weltkarte an meiner Wand schaute, hatte ich mich gefragt, ob ich Florida erwähnen sollte oder nicht. Ist zwar eine Urlaubsregion aber ich habe mich gefragt, was es dort eigentlich zu sehen gibt außer die Everglades und ob es sich lohnen würde, dort in so eine weite Sackgasse hinein zu fahren. Okay, die Frage habe ich für mich erstmal mit Nein beantwortet (kann sich aber auch noch ändern).


      Diese Gefährte sind nämlich so laut, dass man sie nur mit Ohrenschutz besteigen darf.

      Oha, das wusste ich nicht. Dass die Dinger laut sind, okay. Aber so laut? Ich dachte, weil man sich vor den Rädern bzw. Ventilatoren befindet, wäre das erträglich.



      Wie die Tiere diesen Krach empfinden, will ich lieber nicht wissen.

      Sieht man dann überhaupt noch Tiere?



      Wenn ich eine Tour durch Nordamerika planen würde, dann wäre ein erster Leitfaden wohl eine Liste der Nationalparks und sonstigen Natur-Highlights.

      Ja, normalerweise gehe ich auch ganz genau so vor. Nur in diesem Fall habe ich das so noch nicht gemacht, sonst wäre mir das mit dem Arche-Nationalpark auch sofort aufgefallen.

      [/quote]
      Damit würde sich meine Reise dann wohl hauptsächlich in der westlichen Hälfte der USA abspielen

      Ja, und hier bin ich doch ganz schön überrascht, dass es im Osten nur so wenige Nationalparks gibt. Und auch, dass manche Staaten gar keinen Nationalpark haben. Ich wage jetzt mal einen Vergleich, denn selbst das kleine Holland hat 20 Nationalparks. Natürlich sind die in ihren Dimensionen sehr klein und ich weiß auch, dass alleine der Wrangell-St.-Elias-Nationalpark größer ist als die gesamte Niederlande, aber trotzdem finde ich es erstaunlich, dass es keine kleinen Parks gibt.

      Ich habe jetzt versucht, mir einen möglichen Tourverlauf auszumalen, der in New York beginnt, aber das ist echt nicht so einfach. Da werde ich mich nochmal genauer einlesen müssen.
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Michael Moll schrieb:



      Diese Gefährte sind nämlich so laut, dass man sie nur mit Ohrenschutz besteigen darf.

      Oha, das wusste ich nicht. Dass die Dinger laut sind, okay. Aber so laut? Ich dachte, weil man sich vor den Rädern bzw. Ventilatoren befindet, wäre das erträglich.

      Siehst Du hier irgendwo sowas wie einen Schalldämpfer an diesem schnucklig kleinen Vierzylinder? Dagegen ist das Geräusch eines Mofa- oder Kettensägenmotors ein angenehmes Schnurren.




      Wie die Tiere diesen Krach empfinden, will ich lieber nicht wissen.

      Sieht man dann überhaupt noch Tiere?

      Manchmal stellen die Jungs ihre Motoren auch mal auf Minimum, um sich irgendwo heranzupirschen. Dann sieht man ab und zu schon mal ein Tier, das noch nicht weggeschwommen oder weggeflogen ist.
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Oha, da sitzt man ja sogar direkt auf dem Motor. Ich nehme an, dass ist der Platz des Fahrers? Man kann gut die Lichtmaschine erkennen, die von dem Keilriemen angetrieben wird.
      Da ist ja wirklich nichts verkapselt. Okay, das erklärt dann so einiges, das gebe ich zu.

      So, und jetzt habe ich mir auch mal das ein oder andere Video angeschaut. Auf einem anderen Video habe ich dann auch gesehen, dass der Sitzplatz für den Piloten ist, also richtig vermutet.
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      So, ich knüpfe mal an diesen etwas älteren Thread wieder an, weil ich mir zurzeit wieder einige Gedanken über eine mögliche USA/Kanada-Reise mache (jedoch nicht für 2014).

      Meine Gedanken und Möglichkeiten gehen in folgende Richtung:

      Voraussetzung:
      Ankunft Ostküste, Abreise Ostküste (Schiff)
      Reise in Nordamerika ausschlielich über Land, bevorzugt Auto/Wohnmobil

      Dauer:
      ca. 8 Wochen


      Besichtigungswünsche:

      • New York
      • Washington
      • Chicago
      • Mount Rushmore
      • Yellowstone Nationalpark
      • Grand Canyon
      • Las Vegas (wenigstens mal sehen wollen)
      • Los Angeles
      • San Francisco
      • Yosemite Nationalpark
      • Dann noch dieser Nationalpark mit den großen Mammutbäumen. Da weiß ich gerade nicht, wie er heißt.
      • Und wenn Zeit übrig ist, dann würde ich auch noch Disneyworld mitnehmen, aber eben nicht als Pflichtpunkt.
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Ich schiebe den Thread mal wieder nach oben, weil ich gerade wieder ein paar Gedankenspiele durchgehe (aber leider nicht für 2014). Und zwar habe ich gerade rumgegoogelt und Preise verglichen. Weil ich bei meiner ersten Preisabfrage einen fiktiven Zeitraum eingab, der 38 Tage dauerte, habe ich diese 38 Tage weiter als Vergleichsdatum genutzt. Also nicht wundern.

      Folgendes ist dabei herausgekommen:

      Ein kleines Wohnmobil liegt für 38 Tage zwischen 2.500 Euro (inkl. 5.000 Meilen) und 3.400 Euro (inkl. unbegrenzter Meilen).

      Ein kleiner Pkw (z.B. Chevrolet Spark) liegt bei 970 Euro (inkl. unbegrenzter Meilen).
      Bei der Wahl für einen Pkw fallen natürlich Übernachtungskosten an. Scheinbar kosten Motels ab rund 30 Euro aufwärts (wobei ich auch eines für 22 Euro entdeckt hatte). Kämen also nochmal 1.140 Euro hinzu. Runden wir mal auf 1.200, dann wären das zusammen 2.170 Euro.

      Da ein Pkw deutlich weniger verbraucht als ein Wohnmobil und darüberhinaus auch beim Wohnmobil noch die ein oder anderen Übernachtungskosten hinzukämen, wäre meine derzeitige Wahl für eine USA-Rundreise eben das kleine Auto.

      Meine erste Frage:
      Würdet ihr das auch so machen, oder würdet ihr mehr bezahlen, um dann mit einem Womo herumzukurven? Kann ja auf den weiten Straßen in den USA von Vorteil sein.

      Und die zweite Frage: Habt ihr Erfahrungen mit den Übernachtungspreisen in den Staaten? Gibt es vielleicht andere günstige Möglichkeiten, die Nacht irgendwo zu verbringen? Hostels, Chalets auf Campingplätzen oder so was in der Art?
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Michael Moll schrieb:


      Bei der Wahl für einen Pkw fallen natürlich Übernachtungskosten an. Scheinbar kosten Motels ab rund 30 Euro aufwärts (wobei ich auch eines für 22 Euro entdeckt hatte). Kämen also nochmal 1.140 Euro hinzu. Runden wir mal auf 1.200, dann wären das zusammen 2.170 Euro.


      Hmm - Nach meiner Erfahrung sind Hotels in den Staaten eher teurer als in Europa, wobei dabei auch noch längst nicht gesagt ist, dass man dafür unbedingt den gleichen Komfort bekommt. Genaue Preise habe ich da nicht mehr im Kopf.
      Eben habe ich mal ganz kurz im Netz nach Motelpreisen gesucht. Da ist auf mehreren Webseiten übereinstimmend von Preisen zwischen 50 und 80 Dollar (37 bis 60 Euro) pro Nacht die Rede, wobei diese sich übers Wochenende schon mal verdoppeln können. Sicher gibt es auch günstigere "Schnäppchen". Allerdings dürfte die Empfehlung, sich vor der definitiven Zusage erstmal das Zimmer zeigen zu lassen durchaus begründet sein, da es offenbar sehr große Unterschiede hinsichtlich Ausstattung und Sauberkeit der Zimmer gibt. Für eine Grobkalkulation würde ich daher eher mit den "Normalpreisen" rechnen.

      Meine erste Frage:
      Würdet ihr das auch so machen, oder würdet ihr mehr bezahlen, um dann mit einem Womo herumzukurven? Kann ja auf den weiten Straßen in den USA von Vorteil sein.

      Ich denke, das ist vor allem eine Frage der Einstellung. Für mich, der noch nie Womo gefahren ist, wäre eher das Auto das Verkehrsmittel der Wahl. Wobei ich dabei schon Wert darauf legen würde, dass es auch ein Gefährt ist, in dem ich mir vorstellen kann, mehrere tausend Meilen unterwegs zu sein. Also wohl eher ein etwas größeres Fahrzeug, allein wegen des Sitzkomforts. Ein schnelles Auto bringt hingegen nicht viel, wegen der allgegenwärtigen Tempolimits in den Staaten (das höchste, was ich gesehen habe, waren 70 mph, also ca. 112 km/h).

      Ein Wohnmobil halte ich dann für angebracht, wenn Du Wert darauf legst, auch mal irgendwo außerhalb der Zivilisation Dein Lager aufschlagen zu können - wobei ich mich da auch erstmal erkundigen würde, wie "sicher" sowas in den USA ist. Und wenn Du gerne Deinen eigenen Hausrat und Dein eigenes Bett dabei hast (auch wenns in diesem Fall nur ein Mietfahrzeug ist).
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Bezüglich Übernachtungspreise, Auto oder WoMo kann ich dir leider nichts sagen. ABER: ganz große Empfehlung von mir ist eine Reise in den Yellowstone NP. Dort kann man unter sachkundiger Führung freilebende Wölfe beobachten. Eine Deutsche, Elli Radinger bietet Touren an, die einfach toll sein müssen. Ihr findet sie über google und facebook, sie hat auch schon etliche Bücher geschrieben, sie ist inzwischen eine Expertin auf diesem Gebiet. Wenn ich jemals mit viel Zeit ausgestattet, dort drüben sein kann, dann werde ich das auf jeden Fall machen.

      Andere Frage, Michael, wie kommst du rüber? Frachtschiff?

      VG, Dorit
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      AlexM schrieb:


      Hmm - Nach meiner Erfahrung sind Hotels in den Staaten eher teurer als in Europa, wobei dabei auch noch längst nicht gesagt ist, dass man dafür unbedingt den gleichen Komfort bekommt. Genaue Preise habe ich da nicht mehr im Kopf.
      Eben habe ich mal ganz kurz im Netz nach Motelpreisen gesucht. Da ist auf mehreren Webseiten übereinstimmend von Preisen zwischen 50 und 80 Dollar (37 bis 60 Euro) pro Nacht die Rede, wobei diese sich übers Wochenende schon mal verdoppeln können. Sicher gibt es auch günstigere "Schnäppchen". Allerdings dürfte die Empfehlung, sich vor der definitiven Zusage erstmal das Zimmer zeigen zu lassen durchaus begründet sein, da es offenbar sehr große Unterschiede hinsichtlich Ausstattung und Sauberkeit der Zimmer gibt. Für eine Grobkalkulation würde ich daher eher mit den "Normalpreisen" rechnen.

      Gut, dann habe ich nicht lang genug gesucht. Ich hatte als Beispiel unter anderem hier und hier wahllos unbedeutende, kleine Städte rausgepickt, die dann vielleicht irgendwo auf dem Weg liegen.
      (dass die Angaben nicht für "wichtige" Städte gelten können, ist natürlich klar)

      AlexM schrieb:


      Meine erste Frage:
      Würdet ihr das auch so machen, oder würdet ihr mehr bezahlen, um dann mit einem Womo herumzukurven? Kann ja auf den weiten Straßen in den USA von Vorteil sein.

      Ich denke, das ist vor allem eine Frage der Einstellung. Für mich, der noch nie Womo gefahren ist, wäre eher das Auto das Verkehrsmittel der Wahl. Wobei ich dabei schon Wert darauf legen würde, dass es auch ein Gefährt ist, in dem ich mir vorstellen kann, mehrere tausend Meilen unterwegs zu sein. Also wohl eher ein etwas größeres Fahrzeug, allein wegen des Sitzkomforts. Ein schnelles Auto bringt hingegen nicht viel, wegen der allgegenwärtigen Tempolimits in den Staaten (das höchste, was ich gesehen habe, waren 70 mph, also ca. 112 km/h).

      Schnell muss gar nicht sein. Beim Sitzkomfort bin ich wenig anspruchsvoll. Habe ja selber hier so einen Kleinwagen stehen. Aber als Womo-Fahrer würde ich natürlich lieber mit etwas größerem fahren. Doch da muss ich erstmal schauen, ob es nicht etwas preisgünstiger geht.

      AlexM schrieb:


      Ein Wohnmobil halte ich dann für angebracht, wenn Du Wert darauf legst, auch mal irgendwo außerhalb der Zivilisation Dein Lager aufschlagen zu können - wobei ich mich da auch erstmal erkundigen würde, wie "sicher" sowas in den USA ist.

      Das kommt noch hinzu. Wie gesagt, hier befürchte ich einfach, dass ich im Endeffekt öfter auf einem Campingplatz stehe als gewollt. Und wenn ich da mal grob und wieder wahllos einige Campingplätze suche, schrecken mich die Preise erst recht ab:
      Minnesota
      Nebraska
      Arizona
      New Mexico
      Vancouver/Kanada

      Alle so um die 30 Dollar, wenn ich das richtig gesehen habe.


      Dorit schrieb:


      ABER: ganz große Empfehlung von mir ist eine Reise in den Yellowstone NP. Dort kann man unter sachkundiger Führung freilebende Wölfe beobachten. Eine Deutsche, Elli Radinger bietet Touren an, die einfach toll sein müssen. Ihr findet sie über google und facebook, sie hat auch schon etliche Bücher geschrieben, sie ist inzwischen eine Expertin auf diesem Gebiet. Wenn ich jemals mit viel Zeit ausgestattet, dort drüben sein kann, dann werde ich das auf jeden Fall machen.

      Oh ja, danke. Schon gefunden.

      Dorit schrieb:


      Andere Frage, Michael, wie kommst du rüber? Frachtschiff?

      Ja. Habe mir gestern abend auch schon wieder einen ersten Überblick verschafft. Allerdings habe ich gesehen, dass man bei Einreise mit dem Frachtschiff in die USA ein Visum Typ B benötigt. Das wäre noch in Ordnung, allerdings bin ich momentan doch etwas verunsichert, da selbst ein Visum ja noch nicht bedeutet, dass ich einreisen darf. Und ich möchte ungern wieder zurück aufs Schiff verfrachtet werden. Also steht für mich fest, dass ich nach Halifax in Kanada fahren möchte. Wenn es dann mit der Einreise auf dem Landweg nichts werden sollte, dann bleibe ich eben in Kanada.
      Was ich bisher gesehen habe ist die Verbindung von Barcelona nach Halifax (ca. 11 Tage). Zurück wäre mein Wunsch von New York nach Bremerhaven, die Route wird befahren und ist gar nicht sooo teuer.
      Einziger Knackpunkt: Keine Zwischenstationen, wo man mal zwischendurch einen Landgang hat und die Fahrzeit ist so kurz. Da lohnt es sich ja kaum, die Jacke auszuziehen :D
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Michael Moll schrieb:


      AlexM schrieb:


      Eben habe ich mal ganz kurz im Netz nach Motelpreisen gesucht. Da ist auf mehreren Webseiten übereinstimmend von Preisen zwischen 50 und 80 Dollar (37 bis 60 Euro) pro Nacht die Rede, wobei diese sich übers Wochenende schon mal verdoppeln können.(...)

      Gut, dann habe ich nicht lang genug gesucht. Ich hatte als Beispiel unter anderem hier und hier wahllos unbedeutende, kleine Städte rausgepickt, die dann vielleicht irgendwo auf dem Weg liegen.
      (dass die Angaben nicht für "wichtige" Städte gelten können, ist natürlich klar)

      Naja, wenn Du jetzt eine Anfrage für den Mai 2014 eingibst, ist schon klar, dass Du die besonders günstigen Frühbucherpreise bekommst. Wenn Du hingegen mit dem Auto schon vor der Tür stehst, bekommst Du halt nur noch das, was übrig ist, und das kann schon mal teurer werden. Bei einem Deiner Beispiele habe ich einfach mal "heute abend" eingegeben. Da kam jetzt ein Preis raus, der um ein paar Dollar höher lag, aber immer noch recht günstig aussah. Darunter war allerdings eine Liste mit weiteren Motels der selben Kette in der näheren Umgebung, und darunter war auch ein Eintrag mit $59 für die Nacht. Ist also wohl ein ziemliches Lottospiel, wo wann noch ein günstiges Zimmer frei ist. Und wenn ich das richtig interpretiere, sind Online-Buchungen wohl grundsätzlich günstiger als wenn man selbst auf der Matte steht und nach einem Zimmer fragt.

      Meine Zahlen hatte ich übrigens von Seiten wie dieser hier. Das sind dann eher Erfahrungswerte, die von Reisenden tatsächlich bezahlt wurden.

      Michael Moll schrieb:


      Schnell muss gar nicht sein. Beim Sitzkomfort bin ich wenig anspruchsvoll. Habe ja selber hier so einen Kleinwagen stehen. Aber als Womo-Fahrer würde ich natürlich lieber mit etwas größerem fahren. Doch da muss ich erstmal schauen, ob es nicht etwas preisgünstiger geht.

      Klar - die übliche Preis-Leistungs-Frage halt.
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      AlexM schrieb:


      Naja, wenn Du jetzt eine Anfrage für den Mai 2014 eingibst, ist schon klar, dass Du die besonders günstigen Frühbucherpreise bekommst.

      Jep, hast ja recht. Ich hatte fälschlicherweise in die andere Richtung gedacht und den Zeitraum Mai gewählt, um eher in die entsprechende jahreszeitliche Preisregion zu kommen anstatt jetzt vermeintliche günstige Novemberpreise zu erhalten. Na ja, aber so günstig ist es dann ja scheinbar ohnehin nicht im November.

      Wie auch immer, hier muss also noch am Budget bzw. an den möglichen Kosten geschraubt werden. Habe gerade mal ein paar Hostels geprüft und habe da hin und wieder mal ein Privatzimmer für zwei Personen für unter 40 Euro erwischt. Vorausgesetzte Anreise heute.
      Erstaunt war ich aber, als ich spaßeshalber Las Vegas bei Hostelworld eingab und ich dort Preise für unter 20 Euro (Hostel Cat) fand.
      Wie auch immer, hier muss ich nochmal ran und nacharbeiten ;)
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Michael Moll schrieb:


      Erstaunt war ich aber, als ich spaßeshalber Las Vegas bei Hostelworld eingab und ich dort Preise für unter 20 Euro (Hostel Cat) fand.


      Tja - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten... :cool:
      Wobei ich gerade bei sowas mal einen genauen Blick auf die diversen Bewertungsseiten werfen würde. Wer weiß, was man für die paar Kröten tatsächlich bekommt...
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Du sagt es. Das wird wohl noch eine spannende Sache. Ich glaube, da ist das Buchen der Frachtschiffreise noch das einfachste.

      Ich denke, ich konzentriere mich momentan erstmal auf die Womo-Sache. Würde mir noch am ehesten gefallen. Und wenn der Preisunterschied im Endeffekt vertretbar ist, dann dürfte das wohl die Wahl werden. Irgendwie wäre das dann auch eher standesgemäßer für die USA. :cool:
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Boston
      Toronto
      Chicago
      Mount Rushmore
      Crazy Horse Memorial
      Yellowstone
      Salt Lake City
      San Francisco
      Yosemite Nationalpark
      Los Angeles
      Tijuana
      Las Vegas
      Zion National Park
      Grand Canyon National Park
      Arches National Park
      Mesa Verde National Park
      Roswell
      Dallas
      New Orleans
      Orlando
      Miami
      Washington DC
      New York
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Ich habe mir mal ein Stündchen Zeit genommen und mir ein paar Gedanken gemacht, was ich gerne besichtigen würde, wo das alles liegt und wie ich die Punkte miteinander verbinden würde. Leider ist Kanada dabei nun sehr kurz gekommen, aber bei der Größe von Nordamerika ist das auch anders ja gar nicht zu schaffen.

      Herausgekommen ist dabei folgendes (Kilometerangaben nur ca. und von GoogleMaps):

      • Boston (einfach nur als Startpunkt an der Ostküste, da Anreise vermutlich in Halifax/Kanada)
      • Toronto (850 km)
      • Chicago (820 km)
      Mount Rushmore und Crazy Horse Memorial (1.500 km)
      Yellowstone (780 km)
      • Salt Lake City (570 km)
      • San Francisco (1.200 km)
      Yosemite Nationalpark (330 km)
      Sequoia Nationalpark / Los Angeles (370 km)
      • Tijuana (230 km)
      • Las Vegas (580 km)
      Zion National Park
      Navajo National Monument
      Grand Canyon National Park
      Arches National Park
      Mesa Verde National Park (ab Las Vegas über die Nationalparke= 2.000 km)
      • Roswell / Dallas (1.550 km)
      • New Orleans (850 km)
      • Orlando (1.050 km)
      • Miami (420 km)
      • Washington DC (1.700 km)
      • New York (380 km)

      Gesamtkilometer: 15.000-16.000 Kilometer

      Aber wie gesagt, nur Überlegungen und Wünsche. Florida wäre zum Beispiel etwas, worauf ich verzichten könnte, wenn es die Zeit und das Geld nicht mehr zulässt.

      Auf einer Karte würde es so aussehen:
      http://goo.gl/maps/FvTzB
      (um alle Linien zu sehen, muss man links in der Leiste nach unten scrollen und auf Seite 2 klicken)

      Was fehlt eurer Meinung nach? Was würdet ihr rausschmeißen? Was würdet ihr anders machen?
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Schade, leider kann ich auf dem Ipad den für mich interessanteren Teil deiner Reise nicht sehen. Ich werfe dafür demnächst mal den PC an.
      Ich habe 1997 mal 3 Monate Praktikum in der Nähe von Sacramento gemacht und konnte danach noch für einen Monat herumreisen. ( Gemeinerweise endete mein Visum so, daß ich am 30.Okt zurückfliegen musste und Halloween nicht erlebt habe :grr: )
      Damals gab es überall ( an Tankstellen, Rastplätzen, teils in den Hotels) Coupon Hefte. Damit konnte man die Zimmer deutlich günstiger bekommen. Und zwar vergaben die Hotels einen gewissen %-Satz der in der letzten Nacht leerstehenden Zimmer zu diesen Sonderpreis. Dafür musste man nur rechtzeitig sich melden ( ging bei einigen wenigen sogar telefonisch als Reservierung) oder vor Ort sein und konkret nach dem Coupon Preis fragen. Mir ist es damals auch passiert, daß ich den günstigen Preis erst bekommen habe, wenn ich schon fast wieder zur Tür raus war, weil ich angeblich kein Coupon Zimmer mehr frei war.
      Vielleicht gibt es das ja noch? Das würde mich auch interessieren!
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Weil ich per PN darauf angsprochen wurde: Ich habenicht die Absicht, die USA innerhalb von 38 Tagen zu durchqueren. Die weiter oben im Thread erwähnten 38 Tage kamen nur deshalb zustande, weil ich in einem Eingabefeld irgendetwas eintragen musste. Und für den direkten Preisvergleich hatte ich dann immer diesen Zeitraum bzw. die 38 Tage genutzt.
    • RE: Mit dem Auto durch Amerika

      Ich habe mal so eine ähnliche Reise unternommen. Von der Westküste ein billiges Auto gekauft und dann von San Francisco nach Las Vegas, Sacramento und LA. In LA haben wir das Auto dann verkauft. Also besser gesagt, wir haben es fast verschenkt, denn nach 8 Wochen ständigem Jahren und hier und dort was ansehen, war es dann doch nicht besser geworden, als vor dem Kauf. Aber ich würde diese Variante zu reisen nicht uneingeschränkt empfehlen. Denn die Kaufformalitäten und Einreiseformalitäten waren anno 2002 sehr nervig. Ich dachte, dass es vollkommen ausreicht, wenn wir die Reisepässe, Fahrerlaubnis usw. bei uns haben. Der Autoverkäufer war soweit kooperativ, aber die Polizei war sehr bissig. Wir wussten nämlich nicht, dass man so genannte Toll zahlen muss, eine Maut. Gab ein wenig Ärger, als wir das Geld nicht sofort parat hatten. Die Polizei war dann auch gleich zur Stelle und beäugte ungläubig unseren deutschen Führerschein. Wir haben eine halbe Stunde diskutiert und mussten ihnen klar machen, dass wir keine Ilegalen waren. Den internationalen Führerschein haben wir dann noch vor Ort anfertigen lassen können: Umsummen und Warterei. Sehr viele Papiere mussten übersetzt werden. Wir haben das dann einfach bei einem Onlinedienst gemacht. [Die gleiche Firma wie im Fall sorya setzt hier einen Link. Erspart euch und mir doch die Arbeit..., Admin] war da eine richtige Hilfe. Denn in einer fremden Stadt und ohne wirklich das Procedere zu kennen, steigen solche Übersetzungsarbeiten in schwindelnde GEldsummen.
      Wir haben dann auch noch alles möglich, was wir für relevant erachtet haben, übersetzen lassen, damit wir vor der nächsten Polizeikontrolle Ruhe hatten.
      Naja, aber das war nur eine winzige Schattenseite einer sehr tollen und bunten Reise durch die Westküste USA.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Michael Moll ()