Alleine reisen oder zu zweit

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    • Schachundmatt schrieb:

      Ich denke, dass zu 2t eine Gruppen/Pauscha-Reise anzutreten eine der besseren Möglichkeiten ist, da man dann halt trotzdem die Vorteile einer Gruppenreise genießen kann
      Und welche Vorteile wäre das?
      Kommt für uns nur in Frage, wenn erstens eine kleine Gruppe (max. 12 Reisende) und zweitens ohne Gruppe nicht oder schwer möglich.
      Früher in China oder Vietnam. Aktuell noch in Myanmar, wo man auch kein Mietauto ohne Fahrer mieten kann.
      Aber in anderen Regionen bin ich dann doch lieber alleine unterwegs.
      Der Weg ist das Ziel
    • Also ich habe bis jetzt immer gute Erfahrungen damit gemacht. Du hast auf jeden Fall recht, dass das nicht immer die optimale Reisemöglichkeit ist. Man tauscht halt den Komfort, sich nicht zu viel mit der Reiseplanung beschäftigen zu müssen, gegen Flexibilität. Wenn dann Touren und Guides noch im Angebot drin sind, muss man ja quasi nur die Termine einhalten.
      Und wenn man zu Zweit auf einer Gruppenreise ist, fühlt man sich nicht so alleine in der Gruppe, wenn einem das Programm nicht gefällt geht man dann eben auf eigene Faust zu Zweit los. Vielleicht Reise ich auch einfach nicht so gerne mit einer Gruppe, wo ich niemanden kenne.
    • Manche Reisen sind sicher in der Gruppe und einen erfahrenen Reiseleiter besser.
      Wie schon erwähnt, Myanmar würde ich nicht alleine machen.
      Das war eine kleine disziplinierte Gruppe die sich an Zeiten und Sitten gehalten haben.

      War mal in Malta und habe dort einen Tagesausflug mit Gruppe unternommen.
      Das waren dann rund 50 Leute und bis alle aus dem Bus waren hat es schon mal 10 Minuten gedauert.
      Und dann jene, die sich nicht an die Zeiten hielten und beispielsweise nicht nach den vereinbarten 30 Minuten wieder beim Bus waren.
      Ist dann echt nicht lustig noch 15 Minuten im Bus auf Leute zu warten. Und so war es dann bei jedem Stopp.
      Nach der Hälfte der Rundfahrt habe ich mich von der Reiseleitung verabschiedet und bin auf eigene Fáust mit den öffentlichen Bussen weitergefahren. Also auf derartige Gruppenfahrten verzichte ich lieber.
      Würde auch nicht Gruppenreisen wie "Rundreise entlang der Loire Schlösser" mitmachen, wo man von Ort zu Ort gehetzt wird.
      Da bin ich dann schon lieber individuell unterwegs und die Reiseplanung nehme ich gerne auf mich, denn die ist für mich sogar ein wichtiger Teil einer Reise.

      Im Jänner war ich aber mit einer kleinen Gruppe (6 Teilnehmer) und Bergführer auf Gran Canaria wandern.
      Das war in der Gruppe perfekt und bei den vielen Pfaden und Routen auch sinnvoll mit einem Bergführer unterwegs zu sein.
      Der Weg ist das Ziel
    • Moin tosamen —

      es ging hier um eine Umfrage von Michael, in welchem Umfeld die reisefreudige Gemeinde dieses Forums gerne reist. Interessant natürlich für jemand, der selbst Reisedienstleistungen anbietet. Es ging aber, so glaube ich, nicht darum, ob das Reisen alleine, zu zweit, in kleinen Gruppen oder in größeren ‘besser’ oder ‘schlechter’ ist.

      Es mag interessant und vielleicht auch aufschlussreich sein zu wissen, wie viele Leute lieber Rot als Grün mögen, doch heißt das noch lange nicht, dass die eine Farbe besser als die andere ist. Und dann folgen die, die auf rot-grün-kariert stehen. Da lässt sich die Diskussion dann dahingehend ausweiten, wie viele Streifen Grün im Rot noch ‘schön’ sind und wie viele nicht mehr. Doch am Ende ist es eine Sache des persönlichen Geschmacks.

      Natürlich ist es interessant, über unterschiedliche Reisevorlieben zu lesen und von den Erfahrungen anderer zu lernen, doch darf man das nicht mit allgemeingültigen Bewertungen verwechseln. Es existiert da immer untergründig die Gefahr, so mein Eindruck aus früheren (nicht mehr existenten) Foren, dass der eine oder die andere seine Vorliebe und Denkweise für die wahre hält und meint, sie verteidigen und als die ‘bessere’ darstellen zu müssen. Letztlich aber kann jede(r) nur aus sich selbst heraus entscheiden, was sie oder er mag und ganz individuell zum ihm oder ihr passt. Der eher Introvertierte wird sich nie so ganz in den Gruppenmenschen hineinfühlen können, und umgekehrt auch nicht.

      Dies ein paar grundsätzliche Gedanken, die mir bei diesem Thema, das ich bislang übersehen hatte, durch den Kopf gehen. Sie beziehen sich nicht auf konkrete Beiträge, so dass niemand einen Bezug zu seinem suchen muss.

      So long
      Jürgen
      Wenn morgen die Welt untergeht, fahre ich heute noch nach Nordfriesland — dort passiert alles 50 Jahre später | Uns Huus in Tönning | The Irelandman — Täglich Neues aus Irland
    • Schachundmatt schrieb:

      Was ist denn so deiner Meinung nach die maximale Anzahl von Personen in einer Gruppe. Also damit sowas wie mit dem Bussen, von denen du erzählst, möglichst nicht passiert?
      Ich finde Gruppen bis zu 16 Personen OK, so wie bei Studienreisen üblich. Eine homogene und disziplinierte Gruppe Gleichgesinnter, egal ob zu Zweit oder Solo unterwegs. Sind klarerweise teurer, aber die Qualität lohnt sich. Da kann man dann in 2 Wochen mehr erleben und erfahren als ohne Gruppe in 6 Wochen ;) Das war auch bei unserer Myanmar Reise so. Eine kleine Gruppe fällt zb beim Besuch von Tempel, Pagoden und Stupas wenig auf. So auch auf Fotoreisen! Macht ja keinen Sinn, wenn 25 Leute gegenseitig vor der Linse stehen. =O

      Wie schon mal erwähnt, sind für mich aber alle Arten eine Option.
      Die kleine Gruppe, zu Zweit oder auch mal alleine, denn man trifft unterwegs immer auf Gleichgesinnte.
      Und wenn zu Zweit, dann immer mit "Reisepartnern", die das Interesse eines Reiseziels teilen.
      Da gibt es viele unterschiedliche Vorstellungen ^^
      Nicht jeder mag durch Omans Gebirge und Wüsten unterwegs sein und andererseits nicht zwecks Shopping nach London oder Paris reisen.
      So ergeben sich dann unterschiedliche Formationen und alle sind happy ;)
      Der Weg ist das Ziel