Outdoorausrüstung - zu viel oder zu wenig?

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    • AlexM schrieb:

      Ich vermute jetzt mal eher, dass sich Deine Erfahrung mit hochalpinen Touren außerhalb der ausgetretenen Pfade in Grenzen hält. In Gegenden, in denen bestenfalls alle paar Stunden mal jemand vorbekommt, sollte man sich halt anders rüsten als dort, wo man ständig anderen begegnet.
      Du vermutest natürlich ganz richtig. Aber vielleicht sollten wir so langsam die Ausrüstungsfrage in Wanderarten/-regionen aufteilen. Sonst sind wir nachher noch bei der Mitnahme einer Signalrakete. ;)
      Ich ging ja ursprünglich von "gewöhnlichen Alltagswanderungen" aus, also eine Tageswanderung auf normal frequentierten Wegen. Dass ich mich bei einer extremeren Tour, die besser mindestens eine Begleitperson erfordert, anders ausrüste als bei einer Wanderung in der Pfalz ist selbstverständlich klar. Aber das sagte ich ja oben auch nicht anders.
    • Ursprünglich hatte ich ja diesen Thread mit dem Hinweis auf meinen Blogartikel "Sicherheit auf Wanderwegen" gestartet. Und Jerome brachte die Berge von Wales ins Spiel. Dazu habe ich vor vier Wochen passenderweise folgende Situation beobachten können:

      Ich denke, ich muss nicht viel dazu sagen. Außer vielleicht, dass uns dieser Mann auf dem höchsten Berg der Brecon Beacons in Wales entgegen kam. Dabei reden wir von rund über 850 Metern, die - wie Jerome es schon ansprach - baumlos zugehen und es dort oben ganz anders zugeht als unten im Tal. Die Witterung ist auf dem Bild ja erkennbar. So wie der Mann dort steht, waren auch seine Bewegungen: Extrem langsam, weil es eben kalt und auf manchen Steinen auch glatt war.
    • rabe schrieb:

      W A S ?

      Du nimmst keine Signalrakete mit? Ist bei Akku Erschöpfung und Atemnot dann doch immer noch das beste, vor allem auch überall zu sehen, zumindest in einem größeren Umkreis als die Trillerpfeife.

      :kuckuck:

      sich jetzt schnell wegduckt


      :floet:
      Habe ich auf Langstreckenwanderungen immer dabei gehabt.

      Michael Moll schrieb:

      Ursprünglich hatte ich ja diesen Thread mit dem Hinweis auf meinen Blogartikel "Sicherheit auf Wanderwegen" gestartet. Und Jerome brachte die Berge von Wales ins Spiel. Dazu habe ich vor vier Wochen passenderweise folgende Situation beobachten können:

      Ich denke, ich muss nicht viel dazu sagen. Außer vielleicht, dass uns dieser Mann auf dem höchsten Berg der Brecon Beacons in Wales entgegen kam. Dabei reden wir von rund über 850 Metern, die - wie Jerome es schon ansprach - baumlos zugehen und es dort oben ganz anders zugeht als unten im Tal. Die Witterung ist auf dem Bild ja erkennbar. So wie der Mann dort steht, waren auch seine Bewegungen: Extrem langsam, weil es eben kalt und auf manchen Steinen auch glatt war.
      *arrrrrrrgggggggghhhhhhhhhhhhh* ...ja, genau so. Und dann die Mountain Rescue anrufen.....[img]http://www.your3dsource.com/images/headbangsoncomputer_t_01.gif[/img]
    • Hy Jerome
      Du nimmst Signalraketen mit? Ich hatte Dich eigentlich anders eingeschätzt.

      Zur Aufnahme von Michael - derartiges auch immer gesehen, sei es an Bergstationen von Seilbahnen, wo dann die Menschen mit Flip-Flops ausgestattete Kinder von der "Leine" nehmen während Mama und Papa mit anständigen Wanderschuhen unterwegs sind.
      Oder auch den Buggy aus der Kabine wuchten, ihr Kid hinein setzen und dann mit dem Buggy weiter hinauf kraxeln.
      take a walk on the wildside

      sagt und grüßt
      ralf, der Ruri-Wessi
    • rabe schrieb:

      Hy Jerome
      Du nimmst Signalraketen mit? Ich hatte Dich eigentlich anders eingeschätzt.
      Inwiefern? Vielleicht meinen wir unterschiedliche Dinge, wenn wir von Langstreckenwanderungen reden. Für mich sind das wochenlange Touren über Hunderte von Kilometern mit Tagesetappen bis zu 30 km, bei denen man manchmal tagelang keinem Haus oder Menschen begegnet; mit Zelt, Schlafsack und einem 16/18 Kilo Rucksack. Der Southern Upland Way beispielsweise, der WHW vergangener Zeiten, der Pennine Way oder in Zukunft hoffentlich der Skye Trail.
      Es wäre als Solowanderer idiotisch, keine Signalrakete dabeizuhaben; das Teil ist so groß wie ein Kugelschreiber und rettet im Notfall mein Leben.
      Ich hab schon mein Zelt in einer Nebelsuppe mit Sichtweite unter 50 cm aufgeschlagen und den Tag "ausgesessen", weil mich ein einziger Fehltritt ein Geröllfeld hinunterbefördert hätte oder ein Verlaufen verhängnisvoll gewesen wäre. Und es gibt nicht überall klare Wege, denen man einfach mit gesenktem Kopf nachtrotten kann, wenn einem Windstärke Acht den Regen ins Gesicht donnert, da reicht dann einmal Ausrutschen auf nassem Schiefer und man verabschiedet sich den Hang runter.
      Schlechte Sicherheitsausrüstung nach der Devise "Ach mir passiert schon nix" ist für mich genauso dämlich wie Flipflops an der Bergstation.