Welchen Fotobuch-Anbieter könnt Ihr empfehlen...

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    • Welchen Fotobuch-Anbieter könnt Ihr empfehlen...

      Hallo!
      Angeregt vom Thema "Fotografieren nicht mehr so wichtig" kam ich auf einen weiteren Punkt, der mich schon etwas länger beschäftigt: Fotobücher. Ich habe eine Zeit lang für meine Familie jahrgangsweise Fotobücher erstellt, quasi "Unser Jahr 20xx", mit je ca 50 Seiten und 150-200 Bildern, die Urlaube, die Feiern, die Ereignisse. Das habe ich jetzt schon wieder seit 5 Jahren schleifen lassen, weil es doch sehr aufwendig war und viel Zeit in Anspruch nahm. Vllt liegt das aber auch einfach nur am falschen Fotobuch-Anbieter.

      Ich habe bislang ausschließlich mit Cewe Fotobuch gearbeitet und dabei den offline-Editor genutzt. Ich fand den ziemlich unübersichtlich und es hat teilweise viel Zeit gefressen, alles so einzustellen, wie wir es gerne wollten. Teilweise hab ich richtig geflucht und Arbeit 2x oder 3x gemacht, weil es Abstürze, Fehler oder sonstwas gab.

      Aber vielleicht gibt es ja auch noch bessere Alternativen. Etwas mit mehr automatischen Assistenten, was den Aufwand minimiert, wo man vllt besser globale Einstellungen oder Anpassungen vornehmen kann, wo das Nacharbeiten intuitiv erfolgt usw.

      Was nutzt Ihr? Womit habt Ihr gute oder schlechte Erfahrungen gesammelt?

      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • Hallo Volker.
      Ich habe mal für FUJICOLOR EUROPE gearbeitet, kann aber deren Fotobuchsoftware nicht empfehlen.

      Es gibt sowieso nur 3 große Fotolabore, aber eben viele Anbieter, die dort arbeiten lassen.
      Deswegen finde ich so Berichte/Untersuchungen sehr amüsant, weil da oft geschrieben wird, daß die Qualität stark variiert. Obwohl es doch die selben Hersteller sind.

      Was eine Unterschied ausmacht, ist der Erstellungsprozeß.
      AGFA, da musste man zuerst alle Bilder, die man im Fotobuch haben wollte, auf deren Server laden. Da ich nicht vorher weiß, was ich im Buch haben will oder es sich im Laufe der Bearbeitung ändert, hätte ich alle Bilder heruntergeladen. Nee, das wollte ich nicht und ich hatte noch nicht mal die AGBs gelesen. Thema "Rechte an Fotos".

      FUJI fand ich als sehr schlecht zu bedienen.

      Damals gab es auch noch KODAK. Aber da war die Gestaltung stark eingeschränkt. Kaum Vorlagen, Hintergründe, usw.

      Letztendlich bin ich bei PIXUM gelandet. Eine Tochter von CEWE. Da habe ich alles gefunden, was ich gesucht habe.
      - Automatisches Erstellen
      - Rote Augen Korrektur
      - Gruppieren von Fotos anhand der Bildinhalte
      - massenhaft Vorschläge für Umschlag und Seitenaufbau, Hintergründe - alles noch selbst umzugestalten, zu ändern
      - ganz wichtig für mich: LAYFLAT-Bindung
      - Preis für mich okay: knapp 1 Euro pro Seite

      Okay, ich gebe es zu, ich bin nicht objektiv, bin inzwischen auch Premiumkunde geworden. Bevorzugte Behandlung bei Anfragen, Nachlässe auf jede Bestellung.

      Früher gab es beim Drogerie-Discounter mal Musterbücher zur Ansicht, keine Ahnung, ob das noch so ist. Ich arbeite jetzt ja für eine Versicherung und mache die Fotobücher offline zu Hause. Ein Klick, senden, bezahlen und das Fotobuch kommt 3 Tage später an.

      Ach ja, wenn ich den "Speicherfresser" Fotobuch starte, beende ich vorher alle nicht benötigten Programme. Browser, CCleaner, SmartDefrag, Skype. Von daher gab es bei mir noch keine Abstürze und ich speichere immer, wenn ich eine Seite fertiggestellt habe.

      Bin mal gespannt, welche anderen Erfahrungen noch so kommen...
      Gruß
      Michael

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute,
      welche die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt (angeblich)
    • Nochmal ein Hinweis zu meiner Frage: ich war bei Cewe mit der Qualität der Fotobücher eigentlich zufrieden. Es gibt ein paar Sachen die man bei der Gestaltung beachten sollte, aber Bindung, Druckqualität usw. waren immer gut. Was mich halt störte, war die hakelige Software. Da fand nicht viel wirklich intuitiv statt, einiges ging gar nicht. Deswegen meine Frage.

      Ich glaub dann schau ich mal in die Pixum Software rein. Danke für den Tip!

      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • Ich werkel auch nach langer Zeit mal wieder mit einem Fotobuch. Ich verwende auch die Pixum (CEWE) Software. Eigentlich kann ich mich nicht beklagen. Die werkelt ziemlich stabil und die Möglichkeiten sind auch recht gut. Was mir bei allen Features auffiel war, daß man bei Fotos (neben vielen anderen Sachen) z.B. abgerundete Ecken konfigurieren kann aber bei Texthintergründen nicht. Aber egal, das geht dann auch notfalls mit einem einfarbigem Bild hinter dem Text.

      Interessant finde ich z.B., dass bei PNGs auch der Alpha-Kanal beachtet wird. Man kann also auch halbdurchsichtige bzw. freigestellte Bilder verwenden.

      Anmerkenswert ist, daß die Standardvorgabe von Pixum eine automatische "Bildoptimierung" und bei Bildern mit Blitz eine automatische Rote-Augen Korrektur vormerkt (läßt sich in den Vorgaben oder individuell deaktivieren). Die ist nicht sichtbar, da erst beim Belichter durchgeführt.
      Sobald man aber ein Bild mit der integrierten Bildbearbeitung anpaßt (Optimieren/Licht/Kontrast ...) wird diese Vorgabe dort sinnvollerweise auch entfernt.

      Der Bestellvorgang steht aber noch an. Ich bin gespannt, ob nachher wirklich alles so aussieht wie in der Vorschau. Insbesondere den Buchrücken mit Bild und ein paar "spezielle" Seiten mit viel Text stelle ich mir anspruchsvoll vor.
    • Hier noch eine Rückmeldung: Das bestellte Pixum/Cewe Buch ist jetzt eingetroffen. "Pixum Fotobuch groß (A4) - Hardcover, Fotopapier matt). Am Samstag bestellt. Zunächst für 8-10 Tage später avisiert, letztlich aber bereits zum Mittwoch angekündigt und geliefert.

      Es gibt keinen Anlass zur Klage. Mir ist allerdings ein kleiner Fauxpass unterlaufen. Ich hatte den Buchrücken bereits zu Beginn mit Bild und Text dekoriert. Im Laufe der Gestaltung habe ich dann noch weitere Seiten zum Buch hinzugefügt. Hätte mir ja klar sein müssen, dass dies den Buchrücken verbreitert. Und hätte ich da mal gründlich nachgeschaut - und mir war ja klar (s.o.) dass dieser Teil anspruchsvoller war - dann hätte ich festgestellt, dass dies in der Software auch korrekt dargestellt wird. So hat sich dort nun ein schwarzer Streifen eingeschlichen. Aber kein Beinbruch, da Bild und Beschriftung weiterhin auf dem Buchrücken sichtbar ist.




      Ich war sogar so mutig und habe die automatische Fotokorrektur (im Labor) bei vielen Bildern aktiviert gelassen. Ich kann diesbezüglich keine negativen Auffälligkeiten im Ergebnis feststellen. Nun sind meine Ansprüche aber vermutlich auch nicht so hoch wie bei Amateurfotografen.

      Ich habe auf die eigene "Video"-Integration des Fotobuchanbieters verzichtet und statt dessen ein paar Videos bei Youtube hochgeladen und selbst QR-Codes aus den Youtube-Links erstellt. Die QR-Codes wandern einfach als Bild an geeigneter Stelle ins Fotobuch. Die Youtube-Videos habe ich - wenn sie keine Familienmitglieder ablichten - als "unlisted" hochgeladen. Somit kann jeder mit dem Link das Video sehen (also z.B. per Smartphone/Tablet und Barcode-Reader app + Youtube). Videos auf denen Familienmitglieder sichtbar sind habe ich als "private" hochgeladen. D.h. sie können aktuell nur mit meinem Account angeschaut werden. Ich muss noch ausbaldowern, ob & wie ich die Videos auch für ausgewählte Accounts freigeben kann ohne dass der Link sich ändert.

      Hier noch zwei Beispielseiten. Man sieht, ich habe hier wenig Wert auf "saubere" Anordnung gelegt aber natürlich bietet die Software sowohl ein Gitter als auch eine "magnetische Fangfunktion" mit der man Fotos an anderen Objekten ausrichten kann. Ebenso gibt es natürlich etliche Vorlagen für vorgegebene Fotoanordnungen sowie auch automatisches Layout wenns mal schnell gehen soll. Die Schrift ist mit 20 Punkt recht groß gewählt. Ist aber so bequem zu lesen. Im nächsten DIN A4 Buch gehe ich aber vermutlich auf 14-16 Punkt. Im Ergebnis ist aber auch die 8-Punkt - wie auf der Karte zu sehen - scharf und gut lesbar.

    • Ich hab bei meinen bisherigen Fotobüchern in der Regel weißen Untergrund gewählt, wenn Foto als Untergrund, dann war das immer ohne was drauf oder maximal ein kleines Bild in einer Ecke drüber gelegt.
      Wie schon gesagt, ich tu mich immer schwer mit a) der Auswahl, b) der Verwaltung der noch zu platzierenden Fotos und c) einer passenden Anordnung. Ich bin da immer etwas ratlos und Ideen-los und auf Assistenten angewiesen. Die produzieren bei Cewe aber oft seltsame Ergebnisse.
      Auf jeden Fall aber nochmal Danke für die Anregungen!
      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • Ist ja auch nur ein Programm, das den Inhalt der Bilder nicht erkennen kann(wahrscheinlich auch gut so), sondern achtet wahrscheinlich nur auf Format, Auflösung und vlt auch Farbe... Ich bin mir bewusst, dass so ein digital erstelltes Fotobuch sehr viele Möglichkeiten bietet, ist mir dann aber letztendlich viel zu umständlich... Dann lieber doch nur die schönsten einrahmen.
    • Automatik hin oder her. Für mich ergibt es mehr Sinn ein Fotobuch "manuell" zu erstellen. Wenn die Fotos einfach nur (automatisch) aneinander gereiht werden könnte man ggf. auch einfach die Abzüge in eine Schachtel tun. Die Anordnung ist evtl. hübscher aber es fehlt irgendwie der Zusammenhang.

      Und wieso überhaupt Fotobuch?
      Man kennt ja auch Dia-Schauen oder "Ton-Bild" Schauen oder gar Videoabende. Ebenso das durchschauen von Urlaubsfotos am Fernseher (sei es als Film komponiert oder einfach Bild für Bild) oder gar per Beamer (equivalent zum Dia).

      Viele dieser Formen sind "sequentiell". D.H. alle "Zuschauer" müssen/sollten sich die Sache von Anfang bis Ende anschauen.

      Fotobücher finde ich da unaufdringlicher. Das kann mal auf den Tisch legen und jeder kann (hoffentlich) nach Belieben mal reinschauen, Seiten überspringen und an bestimmten Motiven verweilen. Das gilt im Grunde auch für Fotoalben, die sind manchmal nur unhandlicher und auch sperriger im Regal.

      Ich hatte es in der Vergangenheit öfter, dass sich Bekannte nach dem einen oder anderen Urlaub erkundigt haben und dann hat man eben ein paar Bilder am Tablet oder Telefon durchgewischt. Ggf. gar Abzüge herausgeholt. Ich finde da so ein Fotobuch oft praktischer.

      Arbeit? Ja, so ein Fotobuch kostet Zeit. Isso. Daher ist das bei uns eher die Ausnahme.

      Wie vorgehen?
      Zuletzt habe ich - weil das Buch größtenteils chronologisch ablaufen sollte - die Fotos nach Tagen ausgewählt und in Ordner kopiert (Ausnahmen gibts immer). Persönlich verwende ich da aus "alter Angewohnheit" den Total Commander. Dieser Dateimanager hat eine "Thumbnail"-Ansicht. Mit einer vernünftigen Tastatur geht das vergleichsweise zügig. So landet die Vorauswahl für das Fotobuch bereits in einer Ordnerstruktur.

      Dann bin ich tage/ordnerweise vorgegangen und habe geschaut, wie ich die Menge an geeigneten Fotos auf eine begrenzte Seitenanzahl verteile. Dafür habe ich die Fotos aus dem Dateimanager direkt auf die Seiten des Fotobuchs gezogen (Drag & Drop). Dann wurde vergrößert oder verkleinert und verschoben wie es einem paßte. Man kann auch Seiten aus vorgefertigten Layouts erstellen und die Bilddateien auf die Platzhalter ziehen.

      Ich habe für mich festgestellt, daß Bilder die hauptsächlich die "Reisegeschichte" erzählen/dokumentieren gar nicht so groß sein müssen. Besonders gelungene oder stimmungsvolle Aufnahmen dürfen aber gerne größer sein. Das Fotobuch hat hier den Vorteil, daß die Fotos im Format sehr frei gestaltet werden können. Da kann sich ein Panorama o.ä. auch mal über zwei Seiten ausbreiten oder ein schräg aufgenommenes Bild auch einfach mal entsprechend gedreht im Fotobuch positioniert werden.


      Im CEWE Forum gibt es auch Beispiele. Aber vielleicht ist das ja gar nicht so hilfreich, da der Anspruch gleich hochgeschraubt wird.
      Beispiele
    • Moin,

      ich nutze auch Cewe. Ich mache (fast) jedes Jahr ein "Jahrbuch", ein Exemplar behalte ich selber, weitere werden in der Familie verteilt, vor allem für die Omas, deren Enkelkinder soweit weg sind, ist das wichtig. Gibt es dann immer zu Weihnachten.

      Wenn ich Bilder von der Kamera importiert habe, schau ich meistens schon gleich, ob da etwas für das Fotobuch dabei ist und kopiere passende Bilder in einen "20xx-Fotobuch"-Ordner. (Rein theoretisch lasse ich es auch mal schleifen und muss dann 1-2 Monate nacharbeiten. So muss ich mich Anfang Dezember nur noch mit einem Ordner befassen und nicht mehr durch Tausende Bilder wühlen. Das fand ich früher immer das mühsamste: wie suche ich aus einem Jahr die passenden Bilder zusammen?

      Und dann nutze ich tatsächlich die Automatik. Klappt, weil es ja chronologisch ist. Es ist zwar etwas mühsam, dann von Hand zu ändern, Texte hinzuzufügen etc., aber das passt am Ende meist schon.
      Blog: ombidombi.de

      Wer Schmetterlinge lachen hört,
      der weiß, wie Wolken schmecken...
    • Hej WasserWombat.

      Ich stelle fest, dass wir in vielen Fällen sehr ähnlich arbeiten.

      Ich lege für jede Tour, die wir machen, einen Ordner (JJJJ.MM Ortsname) an.
      Da werden die Bilder hineinkopiert.
      Und zwar alle, die von den Smartphones und die vom Fotoapparat.

      Dann nutze ich zwei (für mich) sehr wichtige Programme:
      1. JPEG Lossless Rotator - damit drehe ich die Bilder in die richtige Orientierung; keins liegt mehr auf der Seite oder auf dem Kopf
      2. Picture Information Extractor (PIE) - damit benenne ich alle Fotos in dem Ordner im Format JJJJ-MM-TT hh.mm.ss
      Somit sind die Fotos immer in der chronologischen Reihenfolge. Datum/Zeit kommen aus den EXIF-Daten des Fotos.

      Das zweite Programm war - glaube ich - kostenpflichtig.

      Manchmal vergesse ich, die Kamera auf eine andere Zeitzone umzustellen. Das kann ich dann in den META-Daten mit dem PIE-Programm anpassen und schwubs stimmt auch hier Datum/Zeit.
      Gruß
      Michael

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute,
      welche die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt (angeblich)
    • Hallo Michael/Binford_2500,
      ich verwende im Regelfall das Tool "XnView" für solche Zwecke. Das ist frei für privaten Gebrauch. Dort gibt es dann Funktionen wie "Stapel-Umbenennen" um Z.B. aus dem Exif-Zeitstempel einen neuen Dateinamen zu basteln oder "Werkzeuge->Dateidatum/Uhrzeit ändern" um im Stapel Datum/Uhrzeit aus Exif-Daten zu setzen oder Zeitstempel zeitlich zu verschieben. Dinge wie verlustfreies drehen von JPEGs anhand der Exif Angaben oder nach persönlicher Vorgabe gibt es auch.

      Aber da kann natürlich jeder das Programm verwenden, das ihm persönlich zusagt.

      Viele Grüße,
      (auch) Michael