Zugreisen (Reise-Alternativen)

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    • Zugreisen (Reise-Alternativen)

      Moin tosamen —

      Ich finde es ganz toll, dass in diesem Reiseforum auch mal gezeigt wird, dass man auch ohne Flieger und ohne Autoanreise recht weit herumkommen kann. Wobei ich andere Reisearten nicht kritisieren will — schließlich fliegen wir selbst seit einem Vierteljahrhundert in jedem Juni nach Irland und haben dort drei Wochen lang einen Leihwagen zur Verfügung. Also schönen Dank an alle, die hier solche Alternativen zeigen!

      Mit einem schönen Gruß
      Jürgen
      Wenn morgen die Welt untergeht, fahre ich heute noch nach Nordfriesland — dort passiert alles 50 Jahre später | Uns Huus in Tönning | The Irelandman — Täglich Neues aus Irland
    • Schimmelrieder schrieb:

      Ich finde es ganz toll, dass in diesem Reiseforum auch mal gezeigt wird, dass man auch ohne Flieger und ohne Autoanreise recht weit herumkommen kann.
      Wobei ich diese Tour nicht aus ökologischen Gründen plane, sondern weil wir gerne mit der Bahn reisen.
      Und da die Anreise mit der Bahn von Wien durch Tschechien nach Polen nur einen Tag benötigt (Wien-Warschau in 7 Stunden) mache ich mir keine Gedanken über Flüge.

      Schimmelrieder schrieb:

      Wobei ich andere Reisearten nicht kritisieren will — schließlich fliegen wir selbst seit einem Vierteljahrhundert in jedem Juni nach Irland und haben dort drei Wochen lang einen Leihwagen zur Verfügung.
      Tja, jede Reiseart sollte seine Daseinsberechtigung haben ;)
      Wir sammeln im Alltag aber schon so viele Bonuspunkte, dass wir uns den einen oder anderen Flug gönnen.

      Und wenn ich Hamburg-Dublin mit Flug und 3 Wochen Mietauto vor Ort mit Anreise Fahrzeug (8 Liter Diesel) und die Fährschiffe mit Altöl dazurechne, dann ist die erste Variante bei 2 Personen sogar weniger klimaschädlich. Also würde ich mir da nicht den Kopf zerbrechen.

      Aber es gäbe auch die Variante mit Bahn und Fähre Irland zu erreichen. :)
      Und das Ergebnis einer schnelle Recherche. Rund 18,5 Stunden unterwegs und davon 14 Stunden Fahrzeit.
      Nach Britannien im Tunnel und nach Irland mit der Fähre. Was die Kosten betrifft wahrscheinlich etwas teurer. Zumindest wenn man nicht mit den üblichen Angeboten unterwegs ist. Da würde sich vielleicht auch ein Interrail-Pass anbieten?

      In Österreich erleben wir gerade eine Renaissance der Nachtzüge. Wird immer öfter genützt und es wird in neue komfortable Schlafwagen investiert. Die ÖBB betreibt inzwischen das größte Nachtzugnetz in Europa. Vielleicht auch mal nach Dublin?
      Der Weg ist das Ziel
    • Schimmelrieder schrieb:

      Moin tosamen —
      Ich finde es ganz toll, dass in diesem Reiseforum auch mal gezeigt wird, dass man auch ohne Flieger und ohne Autoanreise recht weit herumkommen kann.
      Alternatives Reisen mit dem Zug ist immer mehr im kommen und nicht nur in Europa, sondern auch auf anderen Kontinenten!
      Da freut mich sich als "Weltenbummler" ^^

      So auch in Afrika, wo es früher viele Bahnen gab, wie beispielsweise Kapstadt nach Daressalam.
      Leider hat man die Strecken verfallen lassen oder sind nur noch in Teilabschnitten in Betrieb.
      Zweimal jährlich fährt die Strecke ein exklusiver Sonderzug für Betuchte.

      Eine renovierte Strecke für den Linienverkehr gibt es von Nairobi nach Mombasa.
      In Marokko kann man mit der Bahn die Königsstädte Fès, Meknès, Rabat und Marrakesch besuchen. Eine interessante Reise!
      Und es gibt eine Verbindung von Tanga nach Rabat. Also mit der Bahn nach Spanien und mit der Fähre nach Tanga übersetzen.
      In Südafrika, Namibia und Zimbabwe werden auch einige Strecken betrieben, aber vorwiegend für Luxuszüge.

      Es tut sich aber was und China baut nicht nur eine Bahn entlang der Seidenstraße bzw im eigenen Land (siehe den tollen Bericht) sondern scheint auch in Afrika die Bahn zu erneuern.
      "Afrika in Linienzügen zu entdecken galt lange Zeit als mühseliges Unterfangen. Durch die Bauwut der Chinesen in Afrika ändert sich das aber gerade."
      Auf Schiene: Afrika in einem Zug entdecken
      derstandard.at/story/2000105007686/zugreisen-in-afrika
      Der Weg ist das Ziel

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