Norwegen, mit oder ohne Fahrrad?

    • Skandinavien

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    • ich glaube das kommt darauf am wo in Norwegen du unterwegs sein wirst. Da du ein grosses Womo fährst würde ich sie mitnehmen. Wir waren mit einem T 5 unterwegs und hatten nur unsere Brompton Klappräder mit. Die haben uns in grösseren Städten und vor allem in Oslo sehr genutzt! Wenn wir im nächsten Jahr unsere grosse Schwedentour machen werden wir unsere E-Bikes mitnehmen.
    • Wenn ich mit einem Wohnmobil unterwegs wäre und noch Platz ist, würde ich die Räder sicher mitnehmen.
      Auch auf der Hurtigruten Postschiffroute sind Fahrradfahrer zugestiegen, die dann bis zu den nächsten Häfen mitgefahren und vor dort geradelt.
      Einer war nach Svolvaer unterwegs um durch die Lofoten zu radeln.
      Es gibt auch etliche interessante Radrouten, wie uns einige Radler erzählten.
      visitnorway.de/aktivitaten/fre…en/norwegische-radrouten/
      Der Weg ist das Ziel
    • das erinnert mich an einen Radfahrer aus der Schweiz, den ich auf einem Stellplatz auf den Lofoten traf. Bis ganz hoch geflogen, eigenes Rad im Gepäck und von dort aus mit dem Rad auf dem Weg zurück in die Schweiz. Minimalistisches Gepäck u.a. das kleinste Zelt was ich je gesehen habe. Ich war beeindruckt
    • Globus schrieb:

      Was unterscheidet eine Radfahrt durch Schweden mit Südnorwegen?
      Das:


      das:

      und das:

      Ich habe nicht gesagt, dass man in Norwegen nicht radeln kann. Ich sagte: Für MICH ist das ein Land zum Wandern. ICH hätte definitiv keine Lust, mit dem Rad zu einem Fjell rauf zu fahren, wo ich dann sowieso nur im näheren Umfeld der Straße bleiben kann.

      Möglich, dass man in Norwegen auch schöne Radtouren erleben kann. Aber ICH hätte mehr Spaß am Radeln in Schweden oder Dänemark.
    • Das ist genau der Punkt: es hängt davon ab, wohin es geht. Und: wie fit man ist, was man gerne macht und wie man sich gerne fortbewegt.

      Wir haben viele Sommer am Trondheimfjord verbracht, wo wir ein Häuschen direkt am Fjord vom ehemaligen Tour de France Teilnehmer Jostein Wilmann gemietet haben. Der hatte damals einen Fahrradladen in Trondheim, inzwischen inist der Laden mit auf dem Hof in Viggja, ein paar Kilometer vor Trondheim. Rund um Trondheim gab es viele Strecken, die auch ungedopte Gelegenheitsradler wie ich fahren konnten. Gab - ist halt schon 10 Jahre her, dass wir länger dort waren.
      Blog: ombidombi.de

      Wer Schmetterlinge lachen hört,
      der weiß, wie Wolken schmecken...
    • Lin schrieb:

      Wir haben viele Sommer am Trondheimfjord verbracht
      Hat auch uns sehr gut gefallen und hätten wir noch einige Tage gehabt sicher mal einen Tagesausflug mit einem Leihrad unternommen.
      Da die Bahnstrecke zwischen Støren und Trondheim in Arbeit war sind wir die Strecke mit dem Bus gefahren. Da gab es abseits der Strasse einen breiten und sehr schön angelegten Radweg die 50 km bis Trondheim. Und da waren auch manche Radler mit Packtaschen unterwegs.
      Und am Hurtigbåtterminal waren auf den Fähren, die die umliegenden Orte am Fjord bedienen, auch immer Radfahrer an Bord.
      Meines Erachtens eine tolle Gegend zum Radfahren.
      Und auch in Trondheim sind viele Radler unterwegs und dazu etwas Kurioses ...
      Der Weg ist das Ziel

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Globus ()

    • Michael Moll schrieb:

      Ich habe nicht gesagt, dass man in Norwegen nicht radeln kann. Ich sagte: Für MICH ist das ein Land zum Wandern.
      Und ICH habe nur gefragt, was der Unterschied bezüglich Radfahren in Schweden und Südnorwegen sei.
      ICH habe da grünes Hügelland wahrgenommen, viele Wälder, Wiesen, Seen und Flüsse. Gehöfte und hübsche Orte.
      Eine etwas andere Landschaft als auf den Fotos ;)
      Und entlang des Oslofjords meines Erachten auch viele Möglichkeiten zum Radfahren, entlang der Küste, den keinen Inseln und Scheren.
      Also eigentlich wie von Trelleborg nach Stockholm und weiter.
      Und deshalb meine Frage, was denn nun der Unterschied sei?
      Ich würde allerdings weder in Nordnorwegen noch in Nordschweden durch die Berge radeln wollen. Das wäre MIR zu beschwerlich. Aber es gibt trotzdem viele Radler, die gerne so unterwegs sind.

      Ich war aber weder in Schweden noch Norwegen radeln und es sind nur meine Beobachtungen.
      Durch Dänemark bin ich allerdings auch schon mal geradelt. Von Hamburg-Puttgarden-Kopenhagen bis Helsingör inklusive diverser Abstecher wie Roskilde, ... War sehr schön und flach und wenn dann noch der Wind aus der richtigen Richtung weht auch sehr gemütlich zu radeln.
      Würde auch gerne mal in Jütland einige Tage radeln.
      Der Weg ist das Ziel
    • Radeln war ich bisher ebenfalls weder in dem einen noch in dem anderen Land. Daher kann ich, genauso wie du, nur meine Eindrücke wiedergeben. Und für Schweden ist mein Eindruck, dass dort die Radwege-Infrastruktur besser ist. Es gibt Radwege und Radwegebeschilderungen. Vielleicht gibt es die auch in Norwegen, mir sind sie aber nicht aufgefallen.
      Und Norwegen ist für mich ein Land, in dem es bereits sehr weit im Süden Fjelle gibt. Und wenn ich schon dort bin, dann möchte ich lieber diese sehen. Küste kann ich eben auch in Schweden haben.
      Um mir nochmal die Straßen in Norwegen in Erinnerung zu rufen, habe ich jetzt wahllos irgendwo hingeklickt und direkt (das ist wirklich ein Zufall und ich habe nicht danach gesucht) ein Beispiel dafür gefunden, warum ich dort keine Lust zu radeln hätte:
      goo.gl/maps/D92mEtwraZvXL7QF8

      Daraufhin habe ich gezielt etwas schöneres gesucht: goo.gl/maps/5oHfzqAu5c2tYzhu7
      Landschaftlich sehr schön in dem Bild, da sind wir uns sicher einig. Aber hier hätte ich mit dem Schotter wenig Lust und wenn ich mir die 3D-Ansicht der Karte anschaue, sehe ich da leicht hügelige Landschaften.

      Ich gebe zu, das reizt mich einfach nicht. Wenn ich zur Entspannung radeln will, dann gerne im Flachland, möglichst zu zweit nebeneinander (sofern machbar) oder zumindest in Sprechweite und mit wenig Verkehr. Wenn ich das nicht habe und sowieso in Norwegen bin, dann fahre ich lieber 200 km weiter und wandere durch die einsamen Fjelle.

      Oder um es andersherum zu sagen: Dafür hätte ich wenig Lust in Südschweden längere Wanderungen zu machen. Aber hier geht es ja ums Radeln und dafür halte ich Schweden einfach für angenehmer ("schöner" will ich nicht sagen, weil Norwegen generell natürlich schön ist).
    • Neu

      Michael Moll schrieb:

      Um mir nochmal die Straßen in Norwegen in Erinnerung zu rufen, habe ich jetzt wahllos irgendwo hingeklickt und direkt (das ist wirklich ein Zufall und ich habe nicht danach gesucht) ein Beispiel dafür gefunden, warum ich dort keine Lust zu radeln hätte:
      goo.gl/maps/D92mEtwraZvXL7QF8
      ^^ Eine etwas subjektive Darstellung. Aber wenn man die dargestellte Map etwas verkleinert sieht es gleich wieder freundlich aus.
      Und so schaut die Welt gleich anders aus

      Bin dann auch mal mit Google Earth ab Drammen die Küste entlang "geradelt".
      Und das entspricht auch meinen Wahrnehmungen

      Meines Erachtens für kleinere Radtouren nicht so schlecht und ich radle auch gerne mal an einigen Felsen vorbei. ;)
      Der Weg ist das Ziel
    • Neu

      Herzlichen Dank für die vielen Beiträge und Tipps.

      Auf Grund der Beiträge und Bilder werden wir wohl die Fahrräder nicht mitnehmen. Die meisten Bilder welche ich auch in anderen Reiseberichten gesehen habe, sind schon sehr hügelig wenn nicht sogar schon bergig.
      Da wir nur so genannte Gelegenheitsradler im Flachland sind, werden wir den Stauraum anders nutzen.

      Aber trotzdem wichtig und interessant Mal andere Meinungen zu hören.

      Herzlichen Dank
      Guenter