Englisch auf Reisen

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    • Englisch auf Reisen

      Interessant finde ich, das ausgerechnet beim Thema Frankreich immer wieder die Sprache zur Sprache kommt. Es gibt doch auch viele andere Regionen in Europa, in denen man mit Englisch nicht wirklich weiter kommt. Ich behaupte mal ganz frech, dass ausländische Besucher auch in Deutschland große Probleme bekommen können, wenn sie es bei uns in Englisch versuchen. In manchen ländlichen Gebieten habe ich ja sogar Probleme, mich auf Hochdeutsch verständigen zu können ;)
    • Michael, dein Ansatz mit der franz. Sprache stimmt und hat mich zum Nachdenken gebracht.Bei meinem Besuch, Mitte der 70iger war mein Französisch sicherlich nicht ganz so schlecht wie heute, meine Erfahrung dort war das die Menschen einfach nicht Englisch oder Deutsch sprechen w o l t e n und einen einfach hängen liessen. Diese Ignoranz habe ich in anderen europäischen Ländern nicht kennen gelernt. Ich denke das Englisch einen ganz anderen Stellenwert hat, im Alltag ( TV, Printmedien ect.) einen anderen Stellenwert hat und sogar in vielen unserer Ausdrücke im Alltag und ein paar Brocken kann fast jeder und sogar im hintersten Winkel Kapadokiens bemühte man sich zumindestens ;)
    • Ich habe das Thema mal abgetrennt, damit der Normandie-Thread von @Broomcruiser nicht untergeht.

      Ich hoffe, du hast meine Gedanken nicht als Meckerei empfunden, so war es nicht gemeint. Mit fällt halt oft auf, auch anderswo im Netz, dass gerade beim Thema Frankreich immer wieder die Frage nach der Sprache aufkommt. Ich lese das so gut wie nie bei Spanien- oder Italienthemen. Und dort ist es ja oftmals nicht anders. In Italien habe ich es vor zwei Wochen selber erlebt und war ziemlich erstaunt. Am Rande einer touristisch ganz gut besuchten Stadt (Mantua) wollte ich von einem jungen Pärchen wissen, ob der auf Googlemaps angezeigte Weg mich tatsächlich dort hinführen würde, wo ich hin wollte (ich frage mittlerweile sehr selten Menschen nach dem Weg, weil die Antworten selten brauchbar sind, aber in diesem Fall wollte ich auf Nummer Sicher gehen).
      Das Pärchen war maximal 25 Jahre alt, sah gepflegt aus und machte auch ansonsten einen aufgeschlossenen Eindruck. Ich nahm an, es seien Studierende bzw. junge Leute, die noch vor einigen Jahren die Schule besuchten. Doch Fehlanzeige. Mein Italienisch war dann besser als ihr Englisch und das heißt schon was. Ob sie nun nicht wollten oder nicht konnten, vermag ich nicht zu beurteilen.

      (dass der Weg eben nicht so direkt verlief, wie sie es angaben und ich, wie befürchtet, dann doch vor einem Bahndamm stehen würde, ist dann wieder eine andere Geschichte).
    • Kurze Anmerkung von mir: uns ist letzten Sommer in Frankreich eine Änderung aufgefallen. Während ich noch vor 5 Jahren wie oben auch behauptet hätte, der Franzose spricht freiwillig keine andere Sprache, schon gar nicht Englisch, ist uns diesmal ein neuer Effekt sehr deutlich aufgefallen. Meine Frau (als ausgebildete Frz-Lehrerin) spricht ein sehr gutes flüssiges Französisch. In sehr vielen Fällen wurde das von Bedienungen in Restaurants oder Läden oder Tourismus-Infos aber völlig ignoriert und auf Englisch geantwortet. Wenn das bei mir so passiert, wundert es nicht, denn mein Frz. ist sehr mager und sicher mit "Akzent".
      LG
      Volker
      PS: in Südengland sind wir übrigens mit Englisch sehr gut zurecht gekommen.... :gemein: :grin:
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977