Mit dem Wohnmobil wieder nach Slowenien

    • Balkan

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    • Mit dem Wohnmobil wieder nach Slowenien

      Nach meinem zweiten diesjährigen Italien-Aufenthalt fuhr ich gleich weiter nach Slowenien, um dort den Süden des kleinen Landes zu besuchen. Den nördlichen Landesteil inklusive Triglav, Karawanken, Bled, Maribor und Ljubljana hatte ich ja bereits im letzten Jahr.

      Zu sehen gab es für mich also dieses Mal folgendes:

      Der Fluss Soča, auch bekannt als Isonzo.


      Ein Aussichtsturm, bei dem ich mich nur bis zur vorletzten Plattform traute.
      Aber die Aussicht von dort war schon schön genug:



      Zu sehen ist das mittelalterliche Dörfchen Šmartno, hier aus nächster Nähe:


      Auch die Eisenbahnbrücke vom ersten Bild kann man sich aus der Nähe anschauen:


      Ebenfalls sehenswert ist das mittelalterliche Örtchen Štanjel:




      Lippizaner-Pferde dürfen nicht fehlen:


      In brütender Mittagshitze war ich dann der Einzige, der durch die Gassen von Koper lief:


      In Izola entdeckte ich eine ganz neue Art von Packstation:

      Hier gibt es also nicht nicht Pakete, sondern auch Zubehör.
    • Ach ja, und Küste gab es auch:


      Sehenswert ist zweifellos auch die Höhlenburg Predjama:


      Schön anzusehen sind auch kleine, eher unbekannte Ortschaften wie Ribnica:


      oder Kočevje :



      Hier seht ihr das Schloss Kostel. Wenn ihr auf der Karte nachschaut, wo das liegt, dann werdet ihr sehen, dass wir uns ziemlich abseits an der slowenisch-kroatischen Grenze befinden. Der Parkplatz dafür liegt mitten in einem kleinen, engen und bewaldeten Tal. Muss ich erklären, dass ich dort trotzdem 4G hatte? Wie überall im Land und auch zuvor überall in Italien. Kleine, wenig überraschende Anekdote am Rande: Auf dem Rückweg von Slowenien nach Hause hielt ich auf einem Rastplatz an einer deutschen Autobahn und hatte nur noch "E" - also alles wie immer...

      Weiter.
      Auch die Fahrt entlang der slowenisch-kroatischen Grenze war einfach nur schön:

      Linkes Ufer = Kroatien.

      Allerdings gab es auch solche Abschnitte:

      Auch hier blicken wir vom slowenischen Ufer zum kroatischen Ufer. Da muss ich wohl nichts zu erklären, oder? Könnte ich auch nicht, denn die Sinnhaftigkeit habe ich selber nicht verstanden. An anderen Stellen konnte man den kleinen Fluss problemlos mit Booten befahren:




      Ansonsten immer wieder tolle Landschaften:


      Und interessante Orte - in Rosalnice seht ihr zum Beispiel gleich drei Kirchen nebeneinander:

      Das linke und das rechte Kirchenschiff sind zwei eigenständige Kirchenbauten, jedoch ohne Turm.

    • Novo Mesto präsentierte sich auch sehr schön.

      Gleiches gilt auch für Celje. Die Stadt besichtigt man am besten von der Burg:


      Man kann natürlich auch einfach mal in die andere Richtung blicken:



      Und wenn die Burg im Weg ist, gibt es Celje auch ohne Burg zu sehen:


      Wer nur die Burg sehen will, aber keine Stadt, der fotografiert sie vom Fluss aus:



      Eine ganz besonders interessante Sache gibt es ein paar Dörfer weiter, mitten in einem Hopfenanbaugebiet. Ich trinke ja generell keinen Alkohol und kann mich daher auch für Bier nicht begeistern. Aber den Bierbrunnen fand ich dann doch sehr interessant. Man leiht sich gegen Entgelt einen Bierkrug und kann dann damit an fünf Zapfhähnen fünf verschiedene Biersorten probieren. Eine wirklich kreative Sache, die mir gut gefallen hat:



      Hauptattraktion ist dort das grüne Bier:



      Diese Zapfhähne sind nur tagsüber zugänglich. Ich kam gerade rechtzeitig morgens an, um zu sehen, wie sie aus dem Boden herausgefahren und gereinigt werden. Der Techniker/Betreiber steuerte die gesamte Konstruktion vom Tablet aus, führte Tests durch, reinigte die Anlage und verschwand auch zwischenzeitlich mal im Boden unter dem Bierbrunnen, wo vermutlich die Fässer gelagert sind.

      Sehr schön fand ich auch das Kloster Olimje:


      Und was hat diese Storchenmutter bloß aufgepasst. Die hat genau geguckt, wer da Fotos macht:
    • Eine sehr schöne Ortschaft ist auch Ptuj:



      Auch von oben, wenn man auf der Burg steht:


      Kuriose Bauten gibt es ganz im Osten in Lendava. Zu sehen ist hier das Kulturzentrum bzw. eine Art Gemeindehaus:


      Und auf einem Hügel am Ortsrand gibt es dann noch diesen Aussichtsturm, den ich dieses Mal komplett bestiegen habe:


      Eine tolle Aussicht in gleich vier Länder (Österreich, Slowenien, Kroation und Ungarn):




      Bei Murska Sobota gab es dann noch einen ungewöhnlichen Kirchturm:




      Und eine romanische Rundkirche:


      Danach ging es dann wieder heimwärts. Ich hoffe, euch haben die paar Eindrücke gefallen. Mir hat es in Slowenien mal wieder extrem gut gefallen und ich bin ganz beeindruckt und auch begeistert von diesem kleinen Land.
    • Wow , das war mal eine tolle Reise :thumbup: wunderbare Landschaften und Städtchen. die Felsenburg ist ja Hammer.

      Michael Moll schrieb:

      Bei Murska Sobota gab es dann noch einen ungewöhnlichen Kirchturm:
      Solche Türme sind uns in der Normandie des öfteren untergekommen. Und da hab ich mich auch schon drüber gewundert =O
      Ich bin..
      Teilzeit-Engel
      Gelegenheits-Hexe
      Gleitzeit-Teufel
      Vollzeit-Verrückte
      ....aber glücklich!
    • toller Bericht, tolles Video.

      KAnnst Du mal mitteilen, wie du die Stellplätze gesucht hast? Per App oder einfach so unterwegs gefunden??
      Und wie ist es mit der Sprache? Kommt man mit Deutsch und Englisch weiter?

      Slowenien wird auch nochmal ein Ziel für uns werden, denke ich mal...
      Gruß
      Helmut und Ilona
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      Wenn du mal eine helfende Hand brauchst, beginne die Suche am Ende Deines eigenen Armes

      gonzi.de
    • Na ja, jede meiner Reisen hat ja in der Regel einen beruflichen Hintergrund, in diesem Fall wieder für einen Reiseführer, der Ende des Jahres erscheinen wird.
      Daher habe ich die Stellplätze in den Monaten vor der Reise schon mühsam zusammengesucht. In erster Linie durch Infos (Mails und Telefonate) von FeelSlovenia (Tourismusverband Sloweniens), Googlemaps und der Webseiten jeder einzelnen slowenischen Ortschaft. Auch hier habe ich sehr viel durch entsprechenden Mailverkehr erfahren.

      Ach ja, und mit Englisch kommst du gut durch das Land.