Unterwegs von der Cote d'Azur nach Cabo Sao Vicente

    • übr. Europa/grenzenlos

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    • Tag 8 ) Frühstück 7:30 und um 8:15 sind wir auch schon unterwegs. Die freundliche Rezeptionistin hat auch noch eine brauchbare Citymap und markiert die Haltestellen für den Bus in die Altstadt. Alle 10 Minuten ein Bus, gleich ums Eck. Gracias! Bus? :)
      Nein, herrliches Wetter und gleich nach der Architektur-Meile beginnt der Park, der sich rund 10 km durch die Stadt windet.
      Hier ein Auschnitt mit dem Park ...
      google.com/maps/place/Valencia…3d39.4699075!4d-0.3762881

      Das war früher mal ein Flussbett, dass mangels Wasser zum Park umgestaltet wurde. Das restliche Wasser fließt unterhalb und so gibt es nun viel Rasen, Blumen, Bäume, Brunnen und schattige Wege ohne Verkehr. Besonders beeindruckten uns die vielen Orangenbäume mit vielen reifen Früchten. Auf halben Weg die Puente de los Serranos, das Monestir Trinitat und Torres de Serranos.
      Wir hatten also die Altstadt erreicht, trotzdem sind wir noch bis zum Parkende spaziert.
      Es war noch ziemlich ruhig, gelegentlich waren einige Jogger und Radler unterwegs. Valencia ist immerhin die drittgrößte Stadt Spaniens.
      Der Weg ist das Ziel
    • Am Parkende haben wir dann den Weg Richtung Altstadt eingeschlagen. Da ging es zuerst mal durch Gassen mit älteren Gebäuden und viel Graffiti. Auch interessant, aber ... ^^ Noch einige Gassen und da war auch schon der bekannte Markt Mercad Central, etliche interessante Kirchen, gepflegte Avenidas und Plazas, prächtige Gebäude, der Bahnhof, die Arena, die Kathedrale und Torres de Serranos mit Ausblick über die Stadt. Eine großartige Stadt, manchmal etwas hektisch und vor der Kathedrale ging es richtig rund. =O

      Viele Kinder fein gekleidet und überall Stände mit Blumen und Buschen. Da hat es dann gefunkt, es war Palmsonntag. ^^
      Dann noch rauf auf den Torres und wieder zu Fuß durch den Park, wo wir dann nach unserem Halbmarathon in einem Cafe eine längere Pause einlegten. Valencia hat uns sehr gut gefallen und ich könnte dort sicher auch eine Woche verweilen. :top:

      Der Weg ist das Ziel
    • by the way ...
      Freut mich, dass einige mitreisen und danke für eure "Gefällt das", dann fahre ich hier noch einige Etappen weiter ... ^^
      Reiseberichte und Blogs arten immer wieder in Arbeit aus. =O

      Aber vorerst bin ich nun mit den Reisevorbereitungen für die Skandinavien Tour beschäftigt.
      Die NSB (Bahn) und Hurtigruten hatten noch Überraschungen auf Lager. =O
      Der Zug Lillehammer nach Trondheim endet wegen Bauarbeiten in einer anderen Stadt. Da geht's dann (vielleicht) mit dem Bus weiter. :rolleyes:
      Und Hurtigruten hat noch hurtig den Sommerfahrplan mit geänderten Abfahrten bekanntgegeben.

      Aber alles im grünen Bereich, nur die Wetterprognose ist noch nicht wunschgemäß. :/
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    • Neu

      Tag 9) Heute geht's von Valencia nach Almeria. Um Stau zu vermeiden sind wir früh losgefahren und nicht durch die Stadt sondern eine Nebenstraße die Küste entlang. Da kamen wir gut voran und haben entschieden, so weit möglich, die Nebenstraßen in Küstennähe zu fahren.
      Auch heute war ein Zwischenstopp geplant und so haben wir das Navi mit "Alicante" gefüttert.
      Und es hat uns wieder von Kreisverkehr zu Kreisverkehr richtig ans Ziel, eine Parkgarage im Zentrum, geleitet. ^^
      (bei der Skandinavien Tour gab es keinen einzigen Kreisverkehr)
      Alicante ist die Hauptstadt der Provinz Costa Blanca, mit einer netten Altstadt, vielen engen Gassen und bunten Häusern.
      Es lohnt sich, die Gassen und Stiegen den Hügel rauf zu wandern, da man hier eine gute Aussicht auf die Stadt hat.
      Danach entlang der sehenswerten Explanada de España zurück zum Ausgangspunkt.
      So waren wir rund 2 Stunden unterwegs und haben uns einen guten Überblick verschafft.

      Der Weg ist das Ziel
    • Neu

      Von Alicante ging es dann in Küstennähe weiter nach Almeria. Die Umgebung von Almeria ist bekannt für Plantagen (Obst, Salat, Tomaten, Blumen, ...) und die Landschaft ist übersät mit weißen Gewächshäusern inklusive Hightech.
      Almería ist eine Hafenstadt in der Provinz Andalusien. Die Stadt liegt in einer Bucht, umgeben von Bergen. Enge Gassen, alte, weiße Häuser, Gärten und Alleen und erinnert an nordafrikanische Städte. So gibt es auch etliche Restaurants wo Tajine und Couscous serviert wird.
      Und nach dem Essen eine Wasserpfeife.

      Sehenswert die Kathedrale und die maurische Festung Alcazaba. Der Weg hinauf lohnt, obwohl man die Festung nicht besuchen konnte.
      Hinter der Festung war sichtlich eine Mülldeponie. =O
      Auch hier war das Zentrum österlich geschmückt und entlang der Avenidas waren Tribünen aufgebaut und abends Jung und Alt bei der Prozession der Bruderschaften unterwegs.

      Übernachtet haben wir in einem kleinen Hotel direkt im Zentrum. Das Auto wurde mittels Lift im Keller geparkt. ^^
      Almeria hat eigentlich auch unsere Erwartungen übertroffen und war bestens für eine Übernachtung geeignet.
      Allerdings waren die Badestrände der Costa de Almería nicht unser Ziel.

      Der Weg ist das Ziel
    • Neu

      Tag 10) Das heutige Etappenziel ist der Badeort Torremolinos.
      Allerdings nicht direkt die Küste entlang, sondern bei Motril die A-44 rechts ab, und die Straße entlang der Sierra Nevada nach Granada.
      Nach einer Stadtrunde in Granada auf der A-92/A-45 wieder zur Küste in den Badeort Torremolinos.

      Der Wetterbericht war für die Region Granada etwas wechselhaft, aber es gab ein Zeitfenster von 3-4 Stunden ohne Regen.
      So sind wir auch in Almeria wieder früh losgefahren (wie eigentlich immer :) ). Die Fahrt dauerte rund 2 Stunden, das Wetter zeitweise bewölkt aber trotzdem hat sich die schneebedeckte Sierra Nevada blicken lassen. In Granada angekommen, haben wir eine Parkgarage in der Nähe vom Bahnhof angesteuert. Von dort sind wir dann Richtung Alhambra spaziert. Entlang einer Avenida, durch einen Park und vor uns der Blick auf die Serra Nevada. Leider um die Tageszeit Gegenlicht und somit haben wir wenig geknipst.

      Ursprünglich wollten wir eine Tour durch die Alhambra machen. In Valencia haben wir mal im I-Net geschaut und unglaublich was da los war.
      Alles ist in Besuchszeiten eingeteilt und die meisten Touren waren schon ausgebucht. Es gab noch die Möglichkeit bei einer 2-stündigen Führung mit 20 Leuten teilzunehmen. Preis pro Person rund 150 Euro. Da wir schon vor vielen Jahren mal die Alhambra besuchten, war uns der Preis und Andrang einen Besuch nicht wert. Wobei zu erwähnen ist, dass es die Osterwoche war.

      So haben wir uns entschlossen, die Gässchen und Stiegen auf der linken Flanke der Alhambra rauf zugehen. Viele sehenswerte Häuser und herrliche Gärten, Orangen und Zitronen auf den Bäumen und sehr ruhig. Und auf halber Höhe gab es einen Aussichtspunkt, wo man einen schönen Blick auf die Alhambra und der Sierra Nevada hatte. Da es so schön war, sind wir dann noch weiter geschlendert und immer wieder der Blick auf die Alhambra und Sierra Nevada. Leider wieder Gegenlicht, aber dafür eine heilige Ruhe. Danach sind wir über Steigen runter und am Bach und Gässchen entlang der Alhambra angekommen. OMG! Hier mussten wir uns einreihen, so viele Menschen waren unterwegs. Wir haben dann schnell wieder das Weite gesucht und sind abseits zum Auto gegangen.



      Wir waren rund 3 Stunden in Granada unterwegs. Danach ging es wieder runter an die Küste und Ziel war Torremolinos, ein bekannter Badeort.
      Hübscher Strand und Promenade, viele Fischrestaurants, Touristen-Ramsch, aber auch einige nette Gässchen. Abends hat der Wind aufgefrischt und dazu ein Blick auf die schneebedeckte Sierra Nevada. Wir haben auf unserer Tour sehr oft Fisch gegessen und heute war es eine spanische Paella mit Meeresfrüchten. Eine gepflegte Hotelanlage und tolles Frühstücksbuffet haben für einen angenehmen 2-Nächte Aufenthalt gesorgt.
      Trotz Osterwoche war das Hotel aber sichtbar nicht ausgebucht und somit eine angenehme Atmosphäre. Für einen Badeurlaub ist es Mitte April doch noch zu kühl.
      Der Weg ist das Ziel
    • Neu

      wir haben im 2018 eine sehr ähnliche Reise mit dem Womo und Motorrad gemacht, und im 2016 sind wir bis Portugal gefahren .... ich träume schon wieder in diese Richtung ab Ende August 2019 Richtung Westfrankreich und Westspanien und vielleicht ein bisschen Portugal wieder :wagen: wo wir in Granada waren,waren wir Nähe Motril stationiert und sind dann weiter bis Gibraltar gefahren und dann über Madrid zurück :top:
      in der Sierra Nevada hat es in der Nacht geschneit, und da war es schon Mai und wir konnten mit dem Motorrad nicht rein fahren ......

      sehr schöne Bilder und vielen Dank fürs mit nehmen !!! :rose: