Tools für Reiseplanung, Routen und Navigation

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    • Tools für Reiseplanung, Routen und Navigation

      Wie sich doch die Zeiten ändern, vor 20 Jahren gab es noch viel Papier und Faxen. Reisen ohne Buchung im Reisebüro kaum möglich.

      Um durch Alaska zu reisen hat man sich die "Mile Post" bestellt, die nach 2-3 Wochen kostenlos per Post zugestellt wurde.
      Das waren mehr als 500 Seiten Papier, wo praktisch jeder Kilometer genau beschrieben war.
      Heute kann man sich die "Mile Post" online anschauen. themilepost.com/

      Und wenn ich mich nun umschaue, gibt es inzwischen zig Tools für Reiseplanung, Routenplanung und Navigation.
      Auch wir planen unsere Reisen im I-Net mit Tools und buchen unsere Reisebausteine (Unterkünfte, Autos, Fähren, Züge, Flüge, Packages, ....) online.
      Aber aus Tradition kaufen wir uns auch immer noch Reiseführer und Karten, die wir dann auch unterwegs mitnehmen.

      Zum Planen verwende ich seit etlichen Jahren das kostenlose Tool rome2rio.
      rome2rio.com/de/map/Hamburg/Kopenhagen
      Zwar ein eigenwilliger Name, aber man kann damit weltweit und regional planen und sich mal einen guten Überblick verschaffen.
      Insbesondere die Desktop-Version ist sehr übersichtlich, funktionell und man kann die Maps auch auf Google Maps umschalten.
      Nach Auswahl einer Route werden die möglichen Verkehrsmittel angeboten (Auto, Bus, Zug, Flug, Fähren, Taxi, ...) und man bekommt mal eine grobe Übersicht über Entfernungen, Zeiten und mögliche Kosten. Selbstverständlich kann man die Routen in mehrere Etappen eingeben, als Profil abspeichern und auch mehrsprachig verwenden.
      Dazu gibt es auch immer Links zu den Transportunternehmen, was sehr hilfreich ist.
      Seit einiger Zeit werden auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Umkreis angezeigt.
      Für unterwegs gibts dann noch eine Smartphone-App, allerdings mit eingeschränkter Funktionalität.
      Nicht immer, aber immer öfter entsprechen die Infos dann der Realität. Also blind verlasse ich mich nicht. ;)

      Weiters nützen wir auch Google Maps, wo insbesondere die Offline Karten nützlich sind.
      Und den genauen Reiseplan erstellen wir als Tabelle mit Google Docs und greifen da auch aus der Ferne zu.
      So wie auch hier beschrieben... reisereporter.de/artikel/1974-…pps-urlaubsplanung-online

      Bei Autotouren waren wir immer mit Karten unterwegs und oftmals, mangels Hinweisschilder, intuitiv und fragen. zB auch in Kuba und im Oman.
      Letztes Jahr haben wir bei unserer "Irland-Tour" (Nordirland und Irland) erstmals ein Navi verwendet.
      Bei den vielen Roundabouts war das recht angenehm und sind damit auch immer am gewünschten Ziel angekommen und nicht auf einer Skipiste oder im Wasser gelandet. ^^
      Dafür haben wir uns die Navi-App "Here WeGo" angeschafft. Die Tagesrouten haben wir bereits daheim am Smartphone eingetippt und im Auto mittels Bluetooth am Carplay Display/Audio verfolgt.
      Wenn wir zu Fuß unterwegs sind, insbesondere in Städten, nützen wir die Offline Karten von Google Maps und GPS um uns notfalls zu orientieren.

      Bei längeren Wanderungen verwenden wir aber immer noch Karten und die Hinweise in Wanderführern.
      Es gibt aber auch dafür schon ziemlich brauchbare Tools.
      Heuer waren wir einige Tage auf Gran Canaria wandern und da gibt es viele Wandertouren und Pfade.
      Da haben wir auf Google Maps und Wanderkarten verzichtet und waren in einer kleinen Gruppe mit einem Wanderführer unterwegs.
      Eine sehr angenehme Art mal ohne Orientierungshilfe unterwegs sein zu können.

      Und welche Reiseplanungstools verwendet ihr?
      Der Weg ist das Ziel
    • Meine Frau ist großer Fan von Reiseführern und hat bislang eigentlich immer im Vorfeld mind. 2-3 verschiedene Exemplare gekauft, zumindest, wenn es mal in eine neue Region ging: Provence, Ardeche, Schwarzwald, Allgäu, Südengland. Doch mittlerweile belesen wir auch mehr und mehr im Internet. Die konkrete Routenplanung mache ich schon länger in Maps oder Google Earth. Teilweise schaue ich mir die örtlichen Verhältnisse schon in Streetview an (Beispiel in England), wo man abschätzen kann, ob wo und wie man da mit dem Wohnmobil unterkommen kann. Ist schon sehr praktisch. Die klassische Autofaltkarte hat schon längst ausgedient. Sind wir Anfangs (2004) noch mit einem Atlas auf den Knien nach Montelimar (FR) gefahren, später bis 2017 mit mobilem Navi (Becker), nutzen wir seit letztem Sommer nur noch mobile Navigation auf dem Smartphone von Google Maps. Die ist richtig gut geworden und reicht für unsere Zwecke mehr als aus. Schöne Halterung fürs Gerät an die Windschutzscheibe gepappt, perfekt. Auch die konkrete Planung vor Ort (Wanderungen, Besichtigungen) geht vor allem über das Smartphone. Ich nehme bei größeren Touren noch einen Laptop mit, weil da die Recherche etwas bequemer geht. Spezielle Apps oder Webseiten nutzen wir bis auf wenige Ausnahmen nicht. Ausnahme 1) Promobil-Stellplatz App und Ausnahme 2) für Wanderungen hat sich meine Frau Komoot gegönnt, wo man tolle Wandertouren abrufen kann und eine mobile Wanderkarte hat. Nichtsdestotrotz kaufen wir weiterhin regionale Wander- und Reiseführer. Beispiel die Traumschleifen im Hunsrück. Über 100 ausgewiesene Rundwanderwege, beschrieben in vier kleinen Büchlein.
      Ein Reisebüro für eine Reisebuchung habe ich glaube ich vor ca. 20 Jahren zum letzten mal von innen gesehen.
      "rome2rio" werde ich mir übrigens mal ansehen, danke für den Tip!
      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • Danke für das interessante Feedback!

      VoCoWoMo schrieb:

      Meine Frau ist großer Fan von Reiseführern und hat bislang eigentlich immer im Vorfeld mind. 2-3 verschiedene Exemplare gekauft, zumindest, wenn es mal in eine neue Region ging: Provence, Ardeche, Schwarzwald, Allgäu, Südengland. Doch mittlerweile belesen wir auch mehr und mehr im Internet.
      Unser Bücherschrank ist auch voll mit Reiseführern. Trotzdem greifen auch wir immer öfter auf die Informationen im I-Net zu.
      Hat auch den Vorteil, dass man die Informationen in den eigenen Reiseplan einfügen kann.

      VoCoWoMo schrieb:

      Die konkrete Routenplanung mache ich schon länger in Maps oder Google Earth. Teilweise schaue ich mir die örtlichen Verhältnisse schon in Streetview an (Beispiel in England), wo man abschätzen kann, ob wo und wie man da mit dem Wohnmobil unterkommen kann. Ist schon sehr praktisch.

      Ach ja, Google Earth! Habe heute schon einen Download gemacht und toll wie sich die Software weiterentwickelt hat.
      Vor Jahren mal damit beschäftigt, aber 400$ Lizenz pro Jahr war es mir nicht wert. Wie ich aber nun sehe, ist es inzwischen auch kostenlos!
      Bin gespannt wie es bei Google weitergeht, wenn sie nun kräftig zur Kassa gebeten werden. Ob dann noch die Map-Dienste gratis sein werden?

      Streetview interessiert mich auch manchmal. Dann klicke ich im rome2rio auf Google Map Ansicht und dort auf Satellit um Details zu sehen.
      Oder ich suche im Youtube nach entsprechenden Reiseinformationen.
      Manchmal kennt man dann schon bei der Ankunft am Reiseziel jede Ecke :)

      VoCoWoMo schrieb:

      nutzen wir seit letztem Sommer nur noch mobile Navigation auf dem Smartphone von Google Maps. Die ist richtig gut geworden und reicht für unsere Zwecke mehr als aus.
      Navi mit Google Maps hat uns nicht so gut gefallen, aber sicherlich reicht es auch aus. Stimmt, das Smartphone reicht völlig, trotzdem verbinden wir es gerne mit Carplay um das bessere Display/Audio im Mietauto zu nützen. Ein Navi mieten wir jedenfalls nicht mehr an, denn die Vermieter verlangen da teils 15 Euro pro Tag.

      VoCoWoMo schrieb:

      Auch die konkrete Planung vor Ort (Wanderungen, Besichtigungen) geht vor allem über das Smartphone.
      Die Offline Maps von Google sind zwar praktisch, aber leider ohne Routen für Fußgänger und Öffis.
      Und nicht immer kann man online sein! Trotz EU-Roaming kann es schnell mal teuer werden und SIM-Karten im Ausland haben wir bis jetzt nie benötigt. Uns reichen eigentlich immer die Wlan-Hotspots.

      VoCoWoMo schrieb:

      für Wanderungen hat sich meine Frau Komoot gegönnt, wo man tolle Wandertouren abrufen kann und eine mobile Wanderkarte hat.
      Sind diese Karten auch offline verfügbar? Gerade bei Wanderungen ist oft das Netz nicht ausreichend vorhanden.
      Zur Ortsbestimmung finde ich das auch recht gut, aber um die Route zu verfolgen ist mir da die Wanderkarte auf Papier immer noch lieber.

      VoCoWoMo schrieb:

      Nichtsdestotrotz kaufen wir weiterhin regionale Wander- und Reiseführer. Beispiel die Traumschleifen im Hunsrück. Über 100 ausgewiesene Rundwanderwege, beschrieben in vier kleinen Büchlein.
      Wir auch und für Österreich haben wir einen Wanderatlas mit 200 Touren von Freytag&Berndt. Recht übersichtlich und gut beschrieben.
      Bei Bedarf kann man sich eine Route auch im I-Net für wenige € runterladen oder drucken.

      VoCoWoMo schrieb:

      Ein Reisebüro für eine Reisebuchung habe ich glaube ich vor ca. 20 Jahren zum letzten mal von innen gesehen.
      Bei uns sind es heuer genau 20 Jahre. Da habe ich noch die Rechnung und der Flug München-Whitehorse hat damals 9990 ATS gekostet, also rund 730 Euro. Heute kostet dieser Flug mindestens 1000 Euro.
      Der Weg ist das Ziel
    • Globus schrieb:

      Streetview interessiert mich auch manchmal. Dann klicke ich im rome2rio auf Google Map Ansicht und dort auf Satellit um Details zu sehen.
      Das habe ich in unserer Anfangszeit auch mal gemacht.
      Es ging mit einem 7,5 m langen Mietwohnmobil in die Normandie.
      Ich hatte Bedenken, ob die Straßen vielleicht zu eng sind oder es keine Parkmöglichkeiten gibt.
      Also die Strecke von Le Treport bis Arromanches alles per Google Street View abgefahren.
      Keine Probleme erkannt, also los gehts....
      Unterwegs dann Dialoge wie dieser:
      "Achtung, wenn wir jetzt rechts abbiegen, kommt eine Boulangerie und ein Blumenladen".
      Und dann kamen auch die beiden Geschäfte.
      So was von Langweile hatte ich noch nie bei einer Tour empfunden.
      Es gab fast nix Neues zu entdecken. Scheinbar war alles schon bekannt.

      Fazit:
      Ich werde NIE wieder Street View für eine Reiseplanung nutzen.

      Tools für Reiseplanung, Routen und Navigation, die ich nutze



      • Meine Liste der Orte und Gegebenheiten, die ich mal besuchen möchte
      • Internet (Suche nach Sehenswertes am Ziel)
      • Google Maps für grobe Planung
      • Mobile KFZ-Navigation mit gutem Stauwarner, falls mal eine längere Autobahnetappe ansteht
      • Stellplatzführer und Campingplatzführer (Papier und Online)
      • Wetter-App, Regenradar
      • Kraftstoffpreise
      Gruß
      Michael

      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute,
      welche die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt (angeblich)
    • Binford_2500 schrieb:

      So was von Langweile hatte ich noch nie bei einer Tour empfunden.
      Es gab fast nix Neues zu entdecken. Scheinbar war alles schon bekannt.
      Ich muss mich da jetzt auchmal outen. Genauso sehe ich das auch. Ein Minimum an Vorbereitung muss schon sein, aber ich mache doch den Urlaub , um etwas zu entdecken. Ein bißchen Abenteuer darf doch auch sein, und wirklich verloren gehen tut man mit den ganzen Apps sowieso nicht.
      Ich bin..
      Teilzeit-Engel
      Gelegenheits-Hexe
      Gleitzeit-Teufel
      Vollzeit-Verrückte
      ....aber glücklich!
    • Ich lese gerne Reiseführer und Reiseberichte, gerne persönliche Erfahrungen auf Blogs. Ich habe mich als junge Frau einmal sehr geärgert, weil ich erst nach der Rückkehr etwas über Ales Stenar gelesen habe - und es wäre so einfach gewesen, dorthin zu fahren - zum Glück konnte ich das im Jahr darauf nachholen.

      Dass ich das eine oder andere dann auf der richtigen Reise wiedererkenne, finde ich nicht so schlimm - wobei ich allerdings meine Reiserouten auch nicht vorher auf Streetview "abfahre". Ich finde ja doch, dass fast alles in der Realität ganz anders wirkt als auf Fotos (und sei es, dass alle so fotografieren (ich auch...), dass man nur die schöne Landschaft sieht und nicht die Touristenmassen). Dimensionen lassen sich einfach besser erfassen, wenn man davor steht, dazu kommen alle anderen Sinneseindrücke: wie riecht es? was hört man hier? ist es heiß/kalt/trocken/feucht...?

      Hier in China ist es inzwischen oft so, dass ich unterwegs beim vorbeifahren irgendwo etwas sehe und dann hinterher zuhause versuche rauszufinden, was das ist.

      Hier also meine Tools:

      Ich lese gerne Reiseführer, am liebsten als richtige Bücher, nicht als eBook. Ich mag auch Reisemagazine wie Merian, Mare, Geo und National Geographics etc.
      Google ist mein Freund. ;) - Bzw. Internet überhaupt: Foren, Blogs, offizielle Tourismusseiten...
      Für Unterkunftsbuchung: stugknuten.com (Ferienhäuser in Schweden), booking.com, fewo-direkt, Tourismusseiten der Zielorte (sofern sie Unterkünfte vermitteln), hostelworld, nationale und internationale Campingseiten - hängt immer auch von der angedachten Reiseart an: Urlaub mit der Familie oder Soloreise, Erholungsurlaub oder Roadtrip mit viel Sightseeing...
      trip.com habe ich aktuell als Handyapp - damit kann ich ganz einfach Züge in China buchen (und Flüge und Hotels). (Meine deutschen Bahn-Apps habe ich runtergeworfen
      Wenn es in Länder geht, deren Sprache ich nicht beherrsche: Übersetzungsapps.
      Als Navi hatte ich bis zur Übersiedlung nach China mein Tomtom, wenn die Mietwagen bei den Deutschlandbesuchen kein Navi hatten, ging es mit google.

      Meine Schwester schwört auf komoot - sollte es für uns irgendwann nach Deutschland zurückgehen, probiere ich das auch aus. (für Wandern und Radtouren)

      Wetter-App und Luftqualitätsapp hab ich zwar auch im Alltag drauf, aber wenn Touren/Ausflüge anstehen, guck ich da schon anders drauf und plane ggfs. um.

      Achja, bei aller digitalen Routenplanung - ich mag immer noch die klassische Landkarte und bin eine böse Mama, die ihre Kinder zwingt, den Umgang damit zu lernen... (bzw. gezwungen hat).
      Blog: ombidombi.de

      Wer Schmetterlinge lachen hört,
      der weiß, wie Wolken schmecken...
    • Binford_2500 schrieb:

      Ich werde NIE wieder Street View für eine Reiseplanung nutzen.
      Ich schon, weil es bei manchen Situationen hilfreich ist. Gerade wenn man mit Öffis (Zug, Bus, Fähre) unterwegs ist, kann es hilfreich sein den kürzesten Weg zur Unterkunft zu finden. Und Google Maps ist da oft recht ungenau und schon geht man zwei Häuserblöcke mehr als notwendig.
      Es gibt immer wieder Situationen, wo das Wissen vorab sehr hilfreich sein kann.
      So wie wir auch das Navi nur dort aktivieren, wo es eine unklare Situation geben könnte, zB die Kreisverkehre in Irlands Städte.
      Überland war es immer off, hat sich aber dann recht flott wieder synchronisiert.

      Und heuer werden wir es auch nützen um diverse mautpflichtige und langweilige Autobahnen zu vermeiden.

      Binford_2500 schrieb:

      Internet (Suche nach Sehenswertes am Ziel)
      Ich suche auch gerne mal Tipps auf TripAdvisor.
      Und Infos über die 25 schönsten und beliebtesten Reiseziele, um zu wissen, was wir ganz sicher nicht planen werden.

      Binford_2500 schrieb:

      Wetter-App, Regenradar
      Ja klar, die üblichen Apps, die man aber auch daheim nützt. Wobei beim Wetter versuche ich doch immer die lokalen Wetterinformationen zu finden, die dann oftmals von den üblichen Wetter-Apps abweichen. Und vor der Reise auch immer die Klima-Apps um die bestmöglichen Reisezeiten zu eruieren.
      Der Weg ist das Ziel
    • Broomcruiser schrieb:

      Ich muss mich da jetzt auchmal outen. Genauso sehe ich das auch. Ein Minimum an Vorbereitung muss schon sein, aber ich mache doch den Urlaub , um etwas zu entdecken. Ein bißchen Abenteuer darf doch auch sein, und wirklich verloren gehen tut man mit den ganzen Apps sowieso nicht.
      Kommt immer darauf an, wie und wo man unterwegs ist und für mich ist es sicher kein Abenteuer mit dem Samsonite Umwege zu gehen.
      Auch wenn der Weg das Ziel ist[img]https://www.dieweltenbummler.de/Forum/wcf/images/smilies/wink.png[/img] Wir bereiten unsere Reisen doch recht intensiv vor und die funktionieren dann auch ohne Leerlauf und Ärger.
      Der Weg ist das Ziel
    • Lin schrieb:

      Ich lese gerne Reiseführer und Reiseberichte, gerne persönliche Erfahrungen auf Blogs.
      Manche Anregung kommt von den tollen Reiseberichten diverser TV-Sender (Phoenix, Arte, 3SAT, ZDF-Info, ...)
      Lese aber auch sehr gerne Reiseberichte in diversen Reiseforen, wo oftmals auch traumhafte Bilder zu sehen sind.
      So gerade von den Azoren, die ich auch schön länger auf der Liste habe, aber nun für 2020 ein Thema werden.

      Lin schrieb:

      Dass ich das eine oder andere dann auf der richtigen Reise wiedererkenne, finde ich nicht so schlimm - wobei ich allerdings meine Reiserouten auch nicht vorher auf Streetview "abfahre". Ich finde ja doch, dass fast alles in der Realität ganz anders wirkt als auf Fotos
      Ich auch nicht und nehme es mit einem Schmunzeln hin. Würde auch nie eine Route vorher vollständig abfahren, aber eben für bestimmte Situationen doch recht hilfreich. Tja, die Realität ist oftmals anders und wenn es ein eingerüstetes Gebäude ist. ;)

      Lin schrieb:

      dazu kommen alle anderen Sinneseindrücke: wie riecht es? was hört man hier? ist es heiß/kalt/trocken/feucht...?
      Ein Glück, dass noch nicht alle Sinneseindrücke per Google möglich sind, aber wer weiß? Vielleicht auch nur noch eine Frage der Zeit?
      Was wäre Dublin ohne den Geruch in der Guinness Brauerei 8o

      Lin schrieb:

      Hier in China ist es inzwischen oft so, dass ich unterwegs beim vorbeifahren irgendwo etwas sehe und dann hinterher zuhause versuche rauszufinden, was das ist.
      So geht es mir oftmals. Beispielsweise auch unbekannte Blumen, die ich dann aufnehme und daheim versuche mit Google Image zu finden.
      Da gibt es aber auch schon Apps!

      Lin schrieb:

      Google ist mein Freund.
      Einerseits ja, andererseits nein. Habe zwar auch einen Google-Account (wegen Google Docs und Youtube), aber schon unglaublich was Google alles weiß. So habe ich neulich mit Google Maps und Orte versucht eine Karte mit Pins zu erstellen und siehe da, es wurden mir die besuchten Hotels, aber auch Restaurants, ... der letzten Jahre vorgeschlagen, obwohl die nichts mit Google zu tun haben. Da wird einem wieder bewusst, wie sehr man schon "überwacht" wird.

      Lin schrieb:

      Für Unterkunftsbuchung: stugknuten.com (Ferienhäuser in Schweden), booking.com, fewo-direkt
      Ich buche seit vielen Jahren bei Hotels.com und wenn ausgebucht oder nicht im Angebot bei Booking.com.
      Manchmal schaue ich auch bei Trivago nach. Bei Hotels.com bekomme ich bei 10 Übernachtungen eine Gratisnacht, dann gibt es immer wieder Insider-Angebote und für Bewertungen habe ich auch schon Gratisnächte bekommen. Das wichtigste ist aber, es hat immer alles perfekt geklappt! Der Vorteil von Booking.com ist, dass die oft auch private Unterkünfte, Ferienhäuser, Pousadas, ... anbieten.

      Lin schrieb:

      trip.com habe ich aktuell als Handyapp - damit kann ich ganz einfach Züge in China buchen (und Flüge und Hotels)
      In englisch oder chinesisch? Werde ich mir auch mal im Detail anschauen.

      Lin schrieb:

      Wenn es in Länder geht, deren Sprache ich nicht beherrsche: Übersetzungsapps.
      Tja, mir reicht da oftmals Google Translate, auch wenn die Übersetzungen manchmal etwas eigenwillig sind. Aber als Ergänzung zur Handsprache trotzdem brauchbar.

      Lin schrieb:

      Achja, bei aller digitalen Routenplanung - ich mag immer noch die klassische Landkarte
      Als Backup haben wir auch die klassische Landkarte mit, auch wenn es nur die Beilage des Reiseführers ist.
      Aber für bestimmte Ziele (Hotel, Bahnhof, ...) immer mal Ausdrucke, die wir bei den Reisevorbereitungen "snippen"
      Der Weg ist das Ziel
    • Bin derzeit auf der Suche nach einer App, mit der man auf Landkarten besuchte Orte pinnen kann.
      Es gibt zwar einige Apps, wo mein sehr einfach besuchte Länder markieren kann und in wenigen Minuten eine Weltkarte hat.
      Aber um Orte zu pinnen, sind die Möglichkeiten doch eher begrenzt bzw die Eingabe relativ aufwändig.
      Ein Tool bietet auch die Möglichkeit eines Uploads aus einer Datei.

      Google Maps gefällt mir nicht so gut, weil mir einerseits die Markierungen nicht gefallen und Google schon viel zu viel über meine Reisen weiß.
      Habe mal testweise diese Funktion aufgerufen und siehe da, da standen in der Auswahl die Hotels der letzten Jahre (obwohl ich sicher nicht bei Google buche). X(

      Eine App zum Pinnen von Ländern ... your-trips.de/travelmap.php
      Das Ergebnis ...
      Weltkarte der besuchten Länder
      Nun ja, nur weil man einmal in St. Petersburg und Moskau war, ist das sehr viel grün für Russland. ^^
      Daher würde ich lieber nur besuchte Orte pinnen.

      Hier noch andere Tools (aber wie lange wird es die geben?) ...
      andersreisen.net/deine-virtuelle-weltkarte/
      adventureally.com/create-map-of-countries-visited
      pinmaps.net (hier kann man eine Weltkarte und Pins bestellen)
      tripline.net/
      scribblemaps.com
      weekend.at/digital/social-medi…uten-darstellt/15.889.176

      Bei your-trips.de habe ich aber die gesuchte Funktion gefunden.
      Hier kann man nicht nur eine Länderkarte basteln, man kann auch Reisen planen und hat auch die Möglichkeit, die besuchten Orte auf einer Weltkarte zu pinnen, auszudrucken oder den Link in Blogs zu hinterlegen.
      Ist zwar etwas mühsam, aber das Ergebnis gefällt mir ....
      Weltkarte mit besuchten Orten



      Bevor ich nun mit dieser App weitermache, kennt noch wer ein anderes Tool außer Google Maps?
      Der Weg ist das Ziel
    • Binford_2500 schrieb:

      Globus schrieb:

      Streetview interessiert mich auch manchmal. Dann klicke ich im rome2rio auf Google Map Ansicht und dort auf Satellit um Details zu sehen.
      Das habe ich in unserer Anfangszeit auch mal gemacht.Es ging mit einem 7,5 m langen Mietwohnmobil in die Normandie.
      Ich hatte Bedenken, ob die Straßen vielleicht zu eng sind oder es keine Parkmöglichkeiten gibt.
      Also die Strecke von Le Treport bis Arromanches alles per Google Street View abgefahren.
      Keine Probleme erkannt, also los gehts....
      Unterwegs dann Dialoge wie dieser:
      "Achtung, wenn wir jetzt rechts abbiegen, kommt eine Boulangerie und ein Blumenladen".
      Und dann kamen auch die beiden Geschäfte.
      So was von Langweile hatte ich noch nie bei einer Tour empfunden.
      Es gab fast nix Neues zu entdecken. Scheinbar war alles schon bekannt.

      Fazit:
      Ich werde NIE wieder Street View für eine Reiseplanung nutzen.
      Ich wäre jetzt nie auf die Idee gekommen, eine so lange Strecke komplett auf StreetView abzufahren. Höchstens mal für ein paar punktuelle Eindrücke von so einer Strecke.
      Sehr gerne benutze ich StreetView allerdings für die Feinnavigation in großen Städten. Wenn ich ein Ziel abseits der Hauptstraßen ansteuern muss, dann lasse ich mir nicht nur von einem Routenplaner eine mögliche Strecke ausrechnen, sondern fahre sie auch ab. So weiß ich beispielsweise bei unübersichtlichen Kreuzungen schon vorher, wo ich mich einordnen muss, und welche der abbiegenden Straßen ich nehmen muss. Für die Suche nach Parkmöglichkeiten am Ziel ist es genauso praktisch. In solchen Fällen, gerade wenn ich schon genug damit zu tun habe, den dichten Verkehr im Auge zu behalten, ist es wirklich wertvoll, per StreetView schon mal "da gewesen zu sein" und eben solche wichtigen Wegmarken gleich wiederzuerkennen. Dumm nur, wenn (wie bei meiner letzten Reise passiert) eine Großbaustelle den geplanten Weg großräumig versperrt...
    • Wenn man nicht Google MyMaps oder Google Earth verwenden will, dann gibt es alternativen. Um generell mit Karten zu arbeiten könnte man natürlich GIS-Systeme verwenden wie z.B. das Open Source System QGIS. Die Einarbeitung dürfte aber sicherlich nicht ganz ohne sein.

      Ein m.E. großer Unbekannter ist allerdings auch ArcGIS Earth. Dieses Programm ist ähnlich Google Earth mit folgenden Eigenschaften:
      • Es ist nicht von Google ;)
      • Es ist frei "ArcGIS Earth is free, so everyone can install and use it.", aber kein OpenSource.
      • Es ist in Englisch.
      • ESRI gibt den Download nur frei, wenn man sich mit Name und E-Mail, Telefon einträgt.
      • Es steht eine größere Auswahl an Karten zur Verfügung. Dabei können auch OpenSource maps eingebunden werden. (Z.B. wurde die OpenTopoMap im ESRI Portal bereitgestellt und kann über den Portal link: arcgis.com/home/item.html?id=3…b925a41208a5e35f8ed8b7793 in ArcGIS Earth eingebunden werden.
      • Es stehen oft auch höher aufgelöste Höhendaten als jene von Google zur Verfügung. Und auch hier können Höhendaten über URLs und Dateien eingebunden werden.
      • Es können eigene Elemente (z.B. Pins auf Orten, Strecken, Flächen, 3D Objekte) in Karten eingebunden werden. Und bei Bedarf als KMZ (Google Earth/Map kompatibel) exportiert werden.
      • Es können KML-Daten von Google Earth/Maps importiert werden.
      • Karten/Bild Export ist leider eingeschränkt. Es kann ein Screenshot gespeichert bzw. gedruckt werden. (D.h. die Bildschirm/Fensterauflösung gibt die Exportauflösung vor)
      Eine evtl. wichtige Anmerkung noch. Man muss wie gesagt Name, Mail, Telefon und ggf. Angaben zu seiner Firma machen (ggf. einfach "private" o.ä. eintragen). Den Download-Link gab es bei meinem letzten Download direkt nach Abschicken der Daten (im Browser). Es ist ggf. auch möglich eine Wegwerf E-Mail Adresse u.s.w. anzugeben. Muss jeder selbst wissen.

      Ein Account, wie auf der Webseite angedeutet, ist nicht notwendig. Das ist eher für ESRI Kunden gedacht, wenn die auf die Geodaten ihres Accounts/Firma zugreifen wollen.

      Ich finde das Tool ganz gut, da man freie Datenquellen m.E. besser als in Google Earth einbinden kann (Google Earth kann z.B. keine externen Höhendaten einbinden). Google Karten/Satellitenbilder wären im kommerziellen Kontext auch zu lizensieren (z.B. beim Posten auf einem Blog/Forum das auch Werbung zeigt/enthält.) da muss man sich bei OSM (OpenStreetmap) Material weniger Sorgen machen.

      Hier mal ein Beispiel:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von WasserWombat ()

    • WasserWombat schrieb:

      Wenn man nicht Google MyMaps oder Google Earth verwenden will, dann gibt es alternativen. Um generell mit Karten zu arbeiten könnte man natürlich GIS-Systeme verwenden wie z.B. das Open Source System QGIS. Die Einarbeitung dürfte aber sicherlich nicht ganz ohne sein.
      Danke für das Feedback und Informationen und das Ergebnis kann sich sehen lassen!
      Hatte schon mal "ArcGIS Earth" im Visier, aber wieder verworfen.
      Ist für meinen Bedarf etwas oversized und bei der kostenfreien Variante das Problem des Outputs/Darstellung.
      Mein Bedarf ist eigentlich nur "Pins auf Landkarte stecken" und eine relativ einfache Darstellung ohne 3D.

      Ein Account wäre wahrscheinlich auch nötig, denn ich möchte das Projekt auch laufend erweitern können.
      Aber, wie auch alle anderen Produkte, gibt es keine Möglichkeit von Massenimports aus einer Excel-Datei.
      Mit KML-Import könnte ich nur die von Google gesammelten Daten importieren und trotz intensiver Bemühungen von Google mich total zu überwachen, gibt es doch manche Lücken. ^^ Vor allem die Jahrzehnte vor dem WWW.

      Eigentlich würde mir your-trip.de genügen. Da passt sehr viel, inklusive der Möglichkeit die Maps via Links darstellen und bewegen zu können.
      Einzig die Eingabemaske ist das Problem, warum ich da auch noch nicht weiter bin.
      Pro Ort eine Seite mit etlichen Mussfeldern macht keinen Freunde. Obwohl mir die Pins dort sehr gut gefallen. Nicht so plump wie bei Google Maps. Vielleicht sollte ich ein Script erstellen, dass mir die Felder automatisch befüllt?

      "ArcGIS" kenne ich auch von meinen Kollegen im Unternehmen, wo diese Software professionell im Einsatz ist. Ein wirklich tolles GIS-Produkt!
      Der Weg ist das Ziel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Freerunner ()

    • Zur Reiseplanung verwende ich ein einfaches Tool, mit dem man die Route, verfügbare Transportmittel, ungefähre Kosten, Sehenswertes, Hotels erkunden kann. Das Profil kann man speichern und später weiter bearbeiten. Nicht immer stimmt alles, aber immer öfter. ^^
      Man kann die Karte auch auf Google Map umschalten und die Funktionalität wie Satellit, ... nützen.
      Kostet auch nichts, aber lebt von themenbezogener Werbung und einigen Providern wie Booking.com. Auch die Flugsuche ist ganz brauchbar.
      Für Smartphones gibt es eine eigene App, aber am Notebook ist die Funktionalität klar besser.

      rome2rio.com/trip/ubwehvic
      Und damit habe ich alle Reisen der letzten Jahre geplant. Für Wanderreisen aber nicht geeignet.
      Fürs Fotobuch oder Video reicht mir dann auch diese Darstellung.

      Der Weg ist das Ziel