Fahrradmitnahmemöglichkeit bei einem Kastenwagen

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    • Fahrradmitnahmemöglichkeit bei einem Kastenwagen

      Ich hatte an meinem Ducato Kastenwagen einen Fahrradträger von Euro Carry, der an der rechten Hecktüre nicht direkt angeschraubt sondern mit 2 Spannschienen und an drei Stellen mittels Kleber angebracht wurde.


      das war der alte, an der Hecktüre eingespannte, -geklemmte Fahrradträger


      zusätzlich war jede Spannschiene verklebt

      Ausbeulungen am Hecktürenfalz
      Ohne hier jetzt mit Gewalt diese Spannschienen zu fixieren hat sich jedoch mit der Zeit beim oberen der beiden Spannschienen an der Falz (Außenkante der Hecktüre) eine leichte Ausbeulung bemerkbar gemacht. Klar, denn die Hebelwirkung trat hier zutage, da das gesamte Gewicht des Trägers einschließlich unserer beiden Fahrräder hier wirkte. Ich hatte dann zwischenzeitlich mittels eines Spanngurtes, der vom äußersten linken Punkt des Trägers an das obere rechte Türscharnier verlief, diese Hebelkraft verringert.





      Ausbeulung am Falz der Hecktüre


      Mit dem Kauf eines Pedelecs ist diese Belastung jetzt noch einmal erhöht worden.
      Also habe ich mich nach einer Alternative umgeschaut, einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung. Und ich wurde fündig.
      Klar, davon gibt es ja eine ganze Menge auf dem Markt, jedoch war für mich eine Bedingung dass ich den Träger nicht von der Anhängerkupplung nehmen muss um die Hecktüren zu öffnen. Denn nur von dort komme ich an den Stauraum unterhalb des Bettes als auch eben an das Ventil an der Gasflasche heran.
      Somit musste es ein abklappbarer Träger sein, der zudem noch auf der Kupplung leicht horizontal schwenkbar ist.
      Dachte ich zumindest. Ich fand dann jedoch in einem entsprechenden Zubehörshop einen freundlichen Mitarbeiter der nicht nur einen Zollstock zur Hand nahm und die wenigen Zentimeter ausgemessen hat die scheinbar nötig sind damit die Hecktüren sich noch öffnen lassen sondern diverse Träger unterschiedlicher Hersteller, die er vor Ort an der Wand hängen hatte, mit mir herunter nahm und an meinem KaWa montierte.
      Und da wurde sehr schnell deutlich dass ein weiteres entscheidendes Maß nämlich der Kopf der Anhängerkupplung bzw. die entsprechende Aufbauhöhe des Fahrradträgers an dieser Stelle ist. Nur bei einer Marke und dem entsprechenden Modell war dies gegeben.
      Sowohl konnten beide Hecktüren – wenn auch mit wenig Luft – noch darüber schwenken als auch bei heruntergeklappten und horizontal gedrehtem Träger waren die Türen zu öffnen.



      beladen, horizontal gedreht und abgeklappt



      die Hecktüre geht über den Kopf der Anhängerkupplung einschließlich des Trägers

      [/image]


      [img]http://take-a-walk-on-the-wildside.de/wp-content/uploads/2018/08/180808-7_neuer-Traeger-Tuer-geht-vorbei-150x150.jpg[/img]
      ebenso geht die Hecktüre am abgeklappten Träger problemlos vorbei

      Fazit: Nach unserer Tour, bei der wir auch die Fahrräder dabeihatten, hat sich diese Anschaffung bewährt. Einmal unabhängig davon dass …
      • die Räder jetzt absolut hinter dem KaWa sind und nicht mehr seitlich ein wenig hervorschauen
      • so tief stehen, dass sogar wieder ein ungetrübter Blick durch die Heckfenster möglich ist.
      take a walk on the wildside

      sagt und grüßt
      ralf, der Ruri-Wessi

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von rabe ()

    • Ich muss dir sagen, dass ich zunächst nur die Bilder gesehen hatte und beim fünften Bild dachte, da wäre der gesamte Fahrradträger herausgebrochen.
      Das heißt, der gesamte Träger mit den Fahrrädern ist nur auf der Anhängerkupplung montiert? Oder gibt es noch weitere Punkte am Fahrzeug, wo du den aufrecht stehenden Träger irgendwo fixierst?

      Auch wenn das für mich nicht relevant ist, weil wir keine Räder dabei habe, ist das auf jeden Fall eine interessante Sache.
    • Wir hatten am letzten Wohnmobl auch so einen Träger für die Anhängekupplung - allerdings ohne Abklappvoorichtung. Die sind absolut standfest, wenn man den Träger gut festschraubt.
      Die Träger sind für PKW gemacht und das Wohnmobil ist meist zu breit dafür.
      Weil nach STVZO die Beleuchtung nicht mehr als 40 cm vom äußeren Rand weg des Fahruzeugs sein darf. Das kann Probleme geben.
      Also bitte gut nachmesen, damit nicht irgend ein supergenauer COP dir evtl. Probleme bereitet. :) Evtl die Leuchtenträger etwas verlängern...
      Aber von der Praxis her: Ich glaube, es gibt nichts Besseres und Sichereres für das Fahrzeugheck.
      Gruß
      Helmut und Ilona
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      Wenn du mal eine helfende Hand brauchst, beginne die Suche am Ende Deines eigenen Armes

      gonzi.de
    • helle schrieb:

      Ich glaube, es gibt nichts Besseres und Sichereres für das Fahrzeugheck.
      Ich frage jetzt mal ganz provokativ in die Runde: Und für die Fahrzeuge dahinter? Das meine ich jetzt noch nicht einmal konkret auf genau diese Fahrradträger bezogen, sondern generell.
      Ich weiß, dass es Menschen gibt, die zwei linke Hände haben. Das ist einfach so. Und ich sehe seit zweieinhalb Jahren vermehrt, dass es Menschen gibt, die weder ihr Fahrzeug beherrschen noch das einfachste Zubehör.
      Da ich selber noch niemals mit Heckträger gefahren bin, habe ich keine Erfahrungswerte, wie einfach, schnell und problemlos das funktioniert bzw. wie einfach und schnell man auch Fehler machen kann. Offensichtlich kann man das ja, denn hin und wieder hört man ja Verkehrsnachrichten mit Meldungen wie "Fahrrad auf der rechten Spur" oder so.
    • hallo Michael, natürlich gibt es auch Probleme und es verliert auch mal ein Fahrzeug seine Ladung...meist sind es aber LKW oder Hochseeschiffe :) - also von Profis geführte Fahrzeuge
      Ich persönlich habe den Fahrradträger auf der Anhängekupplung immer so fest angezogen, dass ich mich (deutlich über 50 KG!) auf jeder Seite auf den Träger stellen konnte, ohne dass er nachgab. Die Träger selbst haben meist sehr gute Befestigungsmöglichkeiten, so dass ein Fahrad nicht einfach davonfliegt. Man muss sie natürlich auch benutzen und evtl. noch einen oder zwei zusätzliche Spanngurte einsetzen..für absolut ungeeignet halte ich die Fahrrad-Dachträger für PKW. Da steht in jeder Bedienungsanleitung, dass mit Beladung max. 100 km/H gefahren werden darf...Seitenhalt is nur rudimentär vorhanden.. leider meinen aber Einige, dass die Sicherheitsreserve auch bei Tempo 160 noch greift... vor DENEN hab ich echt Angst.

      Heute haben wir einen abnehmbaren Träger an der Rückwand des Mobils, den wir nur bei Bedarf anschrauben. Dort fühle ich mich mit unseren beiden "normalen" Rädern, die ich als Sicherheitsfreak natürlich auch nochmal an der Heckleiter befestige, absolut sicher. Und über die Rückfahrkamera habe ich sie ständig im Blick. Allerdings traue ich auch diesem Träger nicht mehr als 2 normale Räder zu. Drei würden draufpassen, aber eine Schiene habe ich direkt abgebaut. Der Träger ist für 45 KG zugelassen, das ist für 3 oder 4 Räder schon seehr knapp, finde ich. Die HEbelwirkung überträgt da evtl. Kräfte auf die Rückwand, die nicht gesund sind..Zwei Pedelecs würde ich auf jeden Fall noch zusätzlich an der Dachreling mit einem Zusatzgurt sichern. Und die Akkus natürlich ins Fahrzeug legen. Falls keine Dachreling vorhanden wäre, würde ich mir einen zusätzlichen Ankerpunkt dort anbauen. Einfach eine große Winkelplatte mit Polymer-Kleber aufgeklebt und schon hat man deutlich mehr Sicherheit.
      Gruß
      Helmut und Ilona
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      gonzi.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von helle ()

    • Michael Moll schrieb:

      Offensichtlich kann man das ja, denn hin und wieder hört man ja Verkehrsnachrichten mit Meldungen wie "Fahrrad auf der rechten Spur" oder so.
      Moin Michael,

      dann kann man die Fahrräder auch auf jedem anderen Heckträger nicht richtig fest machen. Oder der Motorradfahrer seinen Bock nicht richtig auf dem Anhänger verzurren, oder, oder, oder...

      Irgendwat is ja imma wie man im Ruhrgebiet sagt. Derer Fehlerquellen gibt es genug und dafür passiert glücklicherweise sehr wenig. Der Anhängerkupplungstransport ist die beste und sicherste Möglichkeit wenn man keine Bühne haben möchte.
      Mit freundlichen Grüßen aus Hagen
      André und Susanne

      unterwegs im aufgelastetem Pössl Roadcruiser Citroen 163 HDI ALL-IN-Paket in Champagnersilber ;-)

      Aus einem "bald" sollte man viel öfter ein "jetzt" machen bevor ein "nie" daraus wird...
    • Travelking schrieb:

      dann kann man die Fahrräder auch auf jedem anderen Heckträger nicht richtig fest machen.
      Ja, darum geht es mir ja. Ich frage nicht speziell nach diesem Träger, sondern generell. Da ich wirklich nicht weiß, wie solche Dinge hinten befestigt sind, frage ich mich, ob das ein einfaches System ist, bei dem man eigentlich nichts falsch machen kann oder ob es mehrere Fehlermöglichkeiten gibt. Wie gesagt, sowohl bei diesem als auch bei anderen Systemen. Es gibt ja in anderen Bereichen Mechanismen, bei denen kann einfach nichts falsch machen. Was fällt mir da jetzt ein? Vielleicht ein Karabinerhaken. Schnapp und zu. So in der Art meine ich.

      Übrigens, jetzt ein bisschen offtopic. Diesen erfindungsreichen Verkehrsteilnehmer hatte ich vor ein paar Wochen vor mir an der Ampel:

      Ich dachte erst, das wären Kabelbinder. Aber es waren wohl doch nur einfache Bänder. Ich habe ihn erstmal anfahren lassen und dann direkt überholt. Den wollte ich nicht vor mir haben.
    • Ich hatte dich wohl verstanden. Tipp: Wenn du mal mit dem Gedanken spielst dir eine Träger, egal welcher Art, an zu schaffen mach einen Probeanbau/ Beladung mit jemandem der das schon häufiger gemacht hat. Du kennst genug wissende Leute ;) Dann fühlst du dich sicher.
      Mit freundlichen Grüßen aus Hagen
      André und Susanne

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    • Hallo Michael

      Ja, diese Gedanken von dir hatte ich auch zunächst, als diese Anhängerkopplungsträger auf den Markt kamen. Wie kann eine derartige Last nicht nur abgestützt sondern eben auch fest fixiert werden, vor allem wenn ich vielfach PKW's sah, deren Anhängerträger schon eine gewisse Schieflage aufwies. Nein, nicht nur bei Fahrzeugen mit "gelbem" Nummernschild.

      Mit dem Kauf des E-Bikes habe ich mir dann auch diese Anhängerkupplungsträger etwas genauer angeschaut, vor allem ihre Fixierung auf dem Kugelkopf.
      Und wenn ich den jetzt von mir eingesetzten nehme, da wirkt beim "Spannen" schon eine wahnsinnige Kraft auf die Klauen, die sich um den Kopf legen.
      Schau dir einmal diese Hebellänge an:



      Da geht schon "kräftig" Druck drauf.
      Was die Bedienung und damit Fehler betrifft, da gibt's diesen kleinen Stift mit roter und grüner Markierung. Sicher kannst das nicht beachten, aber fährst du mit einem Rad los dessen Radmuttern oder Schrauben du nur kurz aufgedreht aber nicht "fest" gezogen hast? Es liegt also schon bei dir selbst ob du mal im Radio benannt werden möchtest ;)

      Hatte ich damals den an der Hecktüre angebrachten Träger noch als äußerst praktisch empfunden (Anhängerkupplung bleibt frei sodass ich auch meinen Motorradtrailer noch ziehen konnte) so änderte ich sehr schnell meine Meinung, als ich die Verformungen am Türfalz sah. Selbst der Spanngurt diagonal war eben keine "starre" Verbindung.

      Mit diesem Teil bin ich jetzt vollauf zufrieden. Ich fand es eben nur wichtig hier darauf aufmerksam zu machen dass andere KaWa-FahrerInnen beim Kauf darauf achten sollten dass die Hecktüre eben über die "Klaue" des Trägers geht, was eben nicht bei allem Modellen der Fall ist. Also ein einfaches online bestellen halte ich für gewagt. Besser bei einem Händler vor Ort ausprobieren, testen.
      Ansonsten kommst eben nur an diesen Teil des KaWa's (zumeist auch die Gasflaschen) wenn du zuvor den Träger demontierst. Und das ist dann schon recht aufwändig.
      take a walk on the wildside

      sagt und grüßt
      ralf, der Ruri-Wessi
    • unsere Absicherung, Räder Motorrad und Anhänger und mache immer wieder Photos davon, damit wir Beweise haben das wir genügend abgesichert waren, sollte jemand etwas anderes behaupten oder uns rein fahren ...... also wir haben doppelt und dreifach gesichert oder sehe ich das falsch, was meint Ihr dazu ?? Ist ein Riesen Aufwand, aber es lohnt sich und bei jedem Stopp wird kontrolliert. So waren wir bis Griechenland (Landweg) und ganz Spanien und vieles mehr.
      wenn wir nur Räder mit haben, sind diese auf der Anhängerkupplung gesichert und abgesperrt!!

      und bis jetzt haben wir es immer im Griff gehabt meinte ich und haben auch einen E-tauglichen AHK für Fahrräder !!! Ich sehe es auch als Schutz sollte uns hinten einer drauf knallen !!!
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