Reiseziel Großbritannien nach dem Brexit...

    • Großbritannien

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    • Ja gut, das sehe ich sowieso auch so und ich glaube, viele Europäer sind mittlerweile einfach nur noch genervt oder schütteln den Kopf.

      Was ich aber mit unbefriedigend meinte, ist der Zusammenhang mit dem Thema Reisen. Denn man macht sich ja so seine Gedanken, hat Reisetermine und hofft, dass einem nicht irgendein Blödsinn dazwischen kommt. Beruflich betrifft es mich zum Beispiel bei einer Buch-Aktualisierung, die verlagsseitig bis Ende März gewünscht war. Auf meinen Hinweis, dass ich zum Thema Einreise bekanntlich keine verlässlichen Angaben machen könne, wollte sich der Verlag nochmals Gedanken machen. Nun ja, das ist jetzt schon einige Wochen her und das Schweigen des Verlags zeigt mir, dass man auch dort nicht so recht weiß, wie man damit umgehen soll. Ich habe den Text also lediglich mit so lapidaren Sätzen wie "bitte auf tagesaktuelle Presse achten..." ergänzen können.
    • Bei unserer Reiseentscheidung spielt der Brexit nur zur Hälfte eine Rolle. Die andere Hälfte ist ein Gerichtstermin für meine Frau, die dort als Zeugin aussagen soll. Alles Bitten hilft nichts, sie muss erscheinen. Und das genau in der Mitte unserer zwei Urlaubswochen! :grr:
      Somit sollten wir nicht zu weit weg fahren. Also sowas wie Pfalz oder Hunsrück vielleicht. Eben so, dass man locker in den Zug steigen und binnen 4-5h heimfahren kann.
      Was den Brexit angeht, ich würde jetzt nach dem ganzen Hin und Her auch so erst mal nicht mehr nach GB fahren. Je nach dem wie die Entscheidung der BRiten fällt, kann es zu gigantischen LKW-Staus an den Fähren kommen und darauf hab ich keine Lust. Was mir wirklich leid tut sind die netten Menschen "drüben", die vom Tourismus leben und sich nun auf schlechte Zeiten einstellen müssen. Naja, vllt nächstes Jahr wieder.
      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • Neu

      Moin tosamen —

      Ein Aspekt, der für Urlauber abgesehen von Einreiseformalitäten von großer Bedeutung sein kann, wurde bislang noch gar nicht erwähnt, ich stieß darauf heute Vormittag in einem Bericht einer irischen Zeitung: Mit dem Austritt aus der EU verlieren in Großbritannien und Nordirland die European Health Insurance Cards, zu denen auch die Versicherungskarten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland gehören, ihre Gültigkeit.

      Wenn man bislang (zum Beispiel nach einem Wanderunfall mit einem gebrochenen Fuß) in eine Klinik des Vereinigten Königreiches kam, reichte es, dort seine deutsche Krankenversicherungskarte einlesen zu lassen. Man musste finanziell nicht in Vorleistung treten und sich finanziell und organisatorisch um nichts aber auch gar nichts mehr kümmern. Natürlich kann und sollte man ohne diesen Schutz eine Reisekrankenversicherung abschließen, sie kostet ja auch nicht die Welt, doch ist das Prozedere im Fall des Falles mit ihr erheblich aufwendiger.

      Tschüss bis demnächst
      Jürgen
      Wenn morgen die Welt untergeht, fahre ich heute noch nach Nordfriesland — dort passiert alles 50 Jahre später | Uns Huus in Tönning | The Irelandman — Täglich Neues aus Irland