Bedienung des Oregon 450

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    • Bedienung des Oregon 450

      Meine Frage betrifft eigentlich nicht nur das Oregon, sondern wohl so ziemlich alle Outdoor-Navigationsgeräte. Und zwar folgende Situation:

      Ich komme mit dem Auto an Punkt A an, besichtige dort eine Stadt, gehe zum Auto zurück und fahre zu Punkt B. Dort wandere ich durch den Wald und fahre anschließend zu Punkt C, wo ich eine weitere Stadt besichtige.

      Wenn ich nach Hause komme, will ich aber wissen, wie viele Kilometer ich zu Fuß unterwegs war.
      Nun habe ich folgende Möglichkeiten:
      1. Ich lasse das Gerät durchgehend an und habe einen langen Track inkl. Fußweg und Autofahrt. Diesen muss ich nachher mühsam auseinander knobeln und habe dann drei Dateien.

      2. Ich versuche unterwegs immer daran zu denken, am Auto den aktuellen Track zu speichern und die Daten wieder auf Null zu setzen. Allerdings habe ich dann wieder drei Dateien. Und wenn ich es einmal vergesse, fange ich zu Hause wieder mit der Schnibbelei an.

      So kommen wir nun zu meiner Frage: Gibt es eine Möglichkeit, nur diese gewünschten Teile eines Tracks innerhalb einer Datei zu speichern - dazu noch mit möglichst wenig Aufwand?

      Zwei weitere Beispiele, bei denen ich mir so etwas in der Vergangenheit gewünscht hätte, sind meine Aufenthalte in Peking und London gewesen. In beiden Städten fährt man zwangsläufig viel U-Bahn. Das heißt, der Track zeigt mir, welche Station ich betrete, zieht aber dann logischerweise bloß eine gerade Linie zu der Station, an der ich wieder an die Erde komme. Diese gerade Linie ist natürlich völlig überflüssig und verfälscht ja dann auch die Kilometerangabe, die ich zu Fuß zurück gelegt habe.
    • RE: Bedienung des Oregon 450

      Mir fällt da spontan auch nichts ein. Dazu müsste das Gerät sozusagen mehrere aktuelle Tracks bereithalten, zwischen denen man beim Umsteigen hin- und herwechseln kann.

      Deine Variante 2 scheint mir wenig praktikabel zu sein. Denn selbst wenn Du daran denkst, den Track zwischendurch abzuspeichern, ist das doch eine recht lästige Fummelei, bis Du mit dem Speichern wirklich fertig bist. Sowas stelle ich mir im Gedränge einer U-Bahn-Station (selbst vor dem Ausgang) schwierig vor. Und wenn ich sowas beim Einsteigen ins Auto machen müsste, wäre ich auch zu ungeduldig dafür.

      Bleibt also eigentlich nur das Zerlegen des Tracks am heimischen PC. Ich habe keinen Überblick was für Software es gibt, die einem sowas erleichtern könnte. Ich stelle mir nur gerade vor, dass es möglicherweise von Vorteil ist, bei jedem "Umsteigen" mal kurz einen Wegpunkt zu markieren. Das geht mit zwei Klicks ziemlich schnell, und damit hast Du einen Anhaltspunkt, an welchen Stellen Du nacher den Track schneiden musst.
    • RE: Bedienung des Oregon 450

      AlexM schrieb:


      Mir fällt da spontan auch nichts ein. Dazu müsste das Gerät sozusagen mehrere aktuelle Tracks bereithalten, zwischen denen man beim Umsteigen hin- und herwechseln kann.

      Deine Variante 2 scheint mir wenig praktikabel zu sein. Denn selbst wenn Du daran denkst, den Track zwischendurch abzuspeichern, ist das doch eine recht lästige Fummelei, bis Du mit dem Speichern wirklich fertig bist. Sowas stelle ich mir im Gedränge einer U-Bahn-Station (selbst vor dem Ausgang) schwierig vor. Und wenn ich sowas beim Einsteigen ins Auto machen müsste, wäre ich auch zu ungeduldig dafür.

      Bleibt also eigentlich nur das Zerlegen des Tracks am heimischen PC. Ich habe keinen Überblick was für Software es gibt, die einem sowas erleichtern könnte. Ich stelle mir nur gerade vor, dass es möglicherweise von Vorteil ist, bei jedem "Umsteigen" mal kurz einen Wegpunkt zu markieren. Das geht mit zwei Klicks ziemlich schnell, und damit hast Du einen Anhaltspunkt, an welchen Stellen Du nacher den Track schneiden musst.



      Ja, das mit den Wegpunkten ist auf jeden Fall schon mal eine Idee, auf die ich noch nicht kam. Voraussetzung wäre natürlich hier, auch wieder daran zu denken. Andererseits sehe ich an Hand des Tracks ja sowieso, wo ich war und wo ein Abschnitt beginnt, der mich nicht interessiert.
      Da Schneiden ist eigentlich auch gar nicht so das Problem. Schöner fände ich es halt einfach, wenn ich innerhalb einer Datei mehrere Trackabschnitte sehen könnte, die nicht miteinander verbunden sind. Derzeit wüsste ich nur die Lösung, die Tracks in einen GoogleEarth-Ordner zu schieben und als kml bzw. kmz-Datei zu speichern. Aber ich glaube, die Gesamtlängen der Tracks sehe ich so auch nicht.

      Eine andere Sache, die mir gerade beim Schreiben dieses Beitrags aufgefallen ist: Ich hatte das Garmin eingeschaltet, schließe es per USB an meinen PC, übertrage Dateien (in diesem Fall den Screenshot) und ziehe das Gerät wieder vom Kabel ab. Ergebnis: Das Garmin ist aus. Weißt du, ob es eine Möglichkeit gibt, dass das Gerät nach dem Abziehen weiter anbleibt? Nicht dass das schlimm wäre, aber irgendwie finde ich es blöd, wieder auf "Karten laden" etc. zu warten.
    • RE: Bedienung des Oregon 450

      Michael Moll schrieb:


      Eine andere Sache, die mir gerade beim Schreiben dieses Beitrags aufgefallen ist: Ich hatte das Garmin eingeschaltet, schließe es per USB an meinen PC, übertrage Dateien (in diesem Fall den Screenshot) und ziehe das Gerät wieder vom Kabel ab. Ergebnis: Das Garmin ist aus. Weißt du, ob es eine Möglichkeit gibt, dass das Gerät nach dem Abziehen weiter anbleibt? Nicht dass das schlimm wäre, aber irgendwie finde ich es blöd, wieder auf "Karten laden" etc. zu warten.


      Ja, das ist nervig, aber ich fürchte, das geht nicht anders. Im Grunde passiert da dasselbe wie wenn Du Dein Android-Smartphone im Festplatten-Modus an den PC anschließt: Da wird ja auch die SD-Karte komplett vom System getrennt, womit die Apps und Daten, die darauf gespeichert sind, für das Handy selbst nicht mehr zur Verfügung stehen. Wenn Du den Stecker wieder rausziehst, dauert es eine Weile, bis die Speicherkarte dem Handy wieder zur Verfügung steht.

      Beim Garmin passiert das gleiche - allerdings mit dem Unterschied, dass nicht nur die SD-Karte, sondern auch der interne Speicher des Geräts dem PC als Festplatte zur Verfügung gestellt wird. Da dies aber gleichzeitig auch der Arbeitsspeicher des Garmin-Betriebssystems ist, muss dieses eben komplett heruntergefahren werden. Auf dem Display steht zwar nur etwas von "speichere Tracks und Wegpunkte", aber da passiert eben noch mehr. Und wenn Du das Kabel abziehst, muss das GPS eben wieder komplett hochfahren.
    • RE: Bedienung des Oregon 450

      AlexM schrieb:


      Ja, das ist nervig, aber ich fürchte, das geht nicht anders. Im Grunde passiert da dasselbe wie wenn Du Dein Android-Smartphone im Festplatten-Modus an den PC anschließt: Da wird ja auch die SD-Karte komplett vom System getrennt, womit die Apps und Daten, die darauf gespeichert sind, für das Handy selbst nicht mehr zur Verfügung stehen. Wenn Du den Stecker wieder rausziehst, dauert es eine Weile, bis die Speicherkarte dem Handy wieder zur Verfügung steht.


      Okay, danke. Hätte ja sein können, dass ich etwas übersehen habe. Kann man nichts machen.
    • RE: Bedienung des Oregon 450

      Mal ein kurzer Zwischenbericht: Ich bin super zufrieden und habe nun die ersten Wandereinsätze und Trackaufzeichnungen hinter mir und habe keinen Grund zu klagen.
      Nur sollte ich vielleicht demnächst wirklich wieder mal auf aufladbare Akkus zurückgreifen. Wie lange halten bei euch die Akkus an einem Stück und welche benutzt ihr?
    • RE: Bedienung des Oregon 450

      Ich bin jetzt gerade völlig verwirrt. In welches Verzeichnis muss ich eigentlich vorhandene GPX-Tracks schieben, wenn ich diese nachwandern möchte? :huh:

      Ich habe den Track in den Ordner Garmin->GPX gepackt. Im Display sehe ich ihn auch, aber wenn ich auf "Los" tippe, dann will er mich durch meine alte, zuletzt aufgenommene Tour navigieren.
      Ansonsten habe ich im Verzeichnis GPX noch drei weitere Ordner: "Archive", "Current", "Nav".
      Aber die sind es doch auch nicht, oder?

      Das kommt davon, wenn man das monatelang nicht mehr macht.
    • RE: Bedienung des Oregon 450

      Danke. Der Fehler saß natürlich vor dem Gerät :floet:

      Ich hatte alles so gemacht, wie du es auch beschrieben hast. Irgendwie funktioniert das bei dem Gerät schon rein intuitiv. Aber dann hatte ich schlicht und einfach zwei Angaben (km des bisherigen Tracks und km bis zum Ziel) miteinander verwechselt und diese Angaben passten nun überhaupt nicht, was mich total stutzig machte.
      Wie gesagt, länger nicht genutzt. :angel:

      Aber jetzt ist es ja bald wieder soweit, die Sonne kommt, die Tage werden länger und irgendwann wird es auch wieder wärmer werden :freu: :rucksack:
    • Ich bin überrascht, dass dieser Thread fünf Jahre alt ist. Einer der ersten Threads im Forum also.

      Was ich aber eigentlich sagen wollte: Mit meinem Oregon 450 geht es wohl langsam dem Ende entgegen. Ich finde es sehr bedauerlich, denn es hat mich fünf Jahre treu begleitet und an der Software gibt es nichts zu meckern. Die Aufzeichnungen waren gut und bin mit dem Gerät eigentlich noch sehr zufrieden. Doch in den letzten Wochen zerbröselte immer mehr die Gummierung am Ein-Aus-Schalter. Und nun sieht er so aus:


      Das heißt, ich kann nur noch mit einem spitzen Gegenstand oder einem langen Fingernagel den kleinen schwarzen Taster erreichen. Das ist natürlich irgendwo im Wald, möglicherweise noch bei einer verregneten Tour, ziemlich blöde.

      Schade. Ich weiß noch nicht, ob ich ein neues Gerät möchte. Die Nachfolgemodelle haben mich beim kurzen Überfliegen auf der Garmin-Seite nicht so sehr überzeugt, dass ich gleich ein neues möchte. Wie gesagt: Ich war sehr zufrieden und es ist schade, dass das Gerät durch so eine Kleinigkeit schlechter benutzbar ist. Einen Tipp zur Reparatur habt ihr wohl nicht gerade zur Hand, oder?
    • Dann weißt du ja, welcher Anblick dich irgendwann erwartet. Es begann mit kleinen Rissen in dem Gummi. Wenig später musste ich mich bemühen, mit dem Gummi den Taster zu treffen, den ich ja noch nicht sehen konnte. Und dann ging alles ziemlich schnell und war weg.
      Gut, es funktioniert ja noch und wenn ich den kleinen Finger reinquetsche habe ich vielleicht Glück, mit dem Fingernagel zu treffen. Aber ideal ist das natürlich nicht. Wenn du neueren Geräte ja unschlagbar besser wären, dann fände ich das ja nicht sooo schlimm. Aber zumindest online sehe ich da keinen zusätzlichen Kaufanreiz (erst recht, wenn ich auf die Preise blicke).
    • Hallo Michael
      Grundsätzlich zum Thema Garmin kann ich nur sagen dass mein Modell (es ist das Oregon 600, also noch etwas neuer) jetzt in Schweden gute Dienste geleistet hat, vor allem in der wirklich menschenleeren Wildnis.
      Zweimal haben wir es wirklich gebraucht, trotz Karte und eigentlich gutem Orientierungssinn. Einmal als auf einem Stück die Markerungen total fehlten, da die markierten Bäume zwischenzeitlich umgestürzt waren, ein anderes Mal als wir wirklich nur mit dem Garmin "losgewandert" sind.
      Was dein "Fingerproblem" getrifft, ich hätte da eine Lösung, dürfte für dich aber nicht weiterhelfend sein.
      Eine Freundin hatte vor 2 Jahren in Belgien aus einem Kaugummiautomaten einen "Stift" für's handy gezogen oder besser gedreht. Der hat eine Gummispitze, mit der ich an meinem Garmin arbeite, sowohl beim wischen auf dem Display als auch bei der Eingabe, wegen meiner "dicken" Finger. Der hat einen (Schlüsselanhänger-) Ring und damit habe ich ihn an meinem Garmin befestigt. Dünner und schmaler zumindest als mein kleiner Finger, und ich brauch' mir dafür dann auch nicht einen längeren "Fingernagel" wachsen lassen. ;)
      Vielleicht findest du etwas ähnliches als "Notlösung", zur Not vielleicht auch ein Bleistiftstummel mit Radiergummispitze.
      take a walk on the wildside

      sagt und grüßt
      ralf, der Ruri-Wessi