Erhebliche Unterschiede bei Mietwagen-Buchungen

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    • Erhebliche Unterschiede bei Mietwagen-Buchungen

      Ich habe vor ca. 2 Wochen über die ADAC-Mietwagen-Plattform Preise für einen Mietwagen im kommenden Jahr gesichtet (Zeitraum September 2019). Als Abholtermin hatte ich einen Sonntag gewählt, der deutlich teurer war als der darauffolgende Montag, obwohl die Filiale 24/7 geöffnet hat. Soweit so gut. Nun wollten wir uns gerade an die Buchung machen und zwar mit den Angaben von vor zwei Wochen im Hinterkopf. Und siehe da, jetzt ist die Buchung durchweg so teuer, egal an welchem Tag man den Wagen abholen möchte.
      Der Witz ist aber, dass dieselbe Fahrzeugkategorie und die gleiche Zeitspanne beispielsweise in den nächsten Wochen deutlich günstiger wäre als die Buchung in fast einem Jahr. Habt ihr das auch schon mal gehabt? Ich nahm eigentlich an, dass es sinnvoll ist, früh genug zu buchen. Aber in diesem Fall sieht es so aus, als würden wir damit ganz schön auf die Nase fallen. Oder liegt es vielleicht daran, dass wir heute Sonntag haben (ganz nach dem Motto "Sonntags haben die Leute mehr Zeit zum Buchen, lass uns die Preise sonntags immer anheben")? Wir werden jetzt täglich nachschauen und hoffen, dass es irgendwann wieder den Preis geben wird, denn ich vor gut zwei Wochen gesehen habe.

      Übrigens: billiger-mietwagen.de und auf der Vermieter-Seite wären die Preise noch teurer.
      Habt ihr noch einen Tipp bzw. kennt ihr diese mal-so-mal-so-Praxis?
    • Moin,

      das ist mir so nicht aufgefallen. Allerdings nutze ich in Deutschland seit Jahren fast immer das "Urlaubsknaller" bzw. "Urlaubsknaller family" Angebot eines nicht ganz so großen Anbieters, der mehrere Stationen in HH hat und auch bundesweit in einigen Großtstädten vertreten ist. Da ist der Preis sogar seit Jahren gleich geblieben, müsste jetzt allerdings mal schauen, ob sich seit dem Sommer was geändert hat.

      Für Australien habe ich mich bei "billiger-mietwagen" orientiert, und bin dann auf die Anbieter-Seite gegangen, da waren die Konditionen etwas besser. Ich hab da sicher über einen Zeitraum von drei Wochen immer wieder gestöbert, aber keine Unterschiede festgesestellt.
      Blog: ombidombi.de

      Wer Schmetterlinge lachen hört,
      der weiß, wie Wolken schmecken...
    • Mir ist so etwas ähnliches dieses Jahr passiert: Ich hatte einen Mietwagen für 5 Tage gebucht und dann die Miete um einen Tag verkürzt, weil ich erst einen Tag später angereist bin. Auf einmal war die Fahrzeugkategorie, die ich ursprünglich gebucht hatte, gar nicht mehr verfürgar, und ich musste etwas größeres nehmen. Natürlich zu einem entsprechend höheren Tagespreis. Keine Ahnung, was da auf einmal los war.

      Inzwischen habe ich das Gefühl, dass die Mietwagentarife genauso wechselhaft sind wie Flugpreise oder auch Bahn-Sparpreise: Da hängt sehr viel von der Tageslaune des Buchungssystems ab.
    • Mir fällt dazu ein, daß Ihr doch hoffentlich alle beim Schließen des Browsers auch immer die Cookies löscht / löschen lasst.
      Oder auch bei Starten des Rechners eine entsprechende Bereinigung durchführt, denn...

      - Cookies sammeln Eurer Surfverhalten und wenn der Anbieter merkt, daß Ihr wieder mal diese Mietwagenangebote besucht, ändet er die Preise, weil er davon ausgeht, daß Ihr ja größeres Interesse daran habt.

      Also Flugpreise angesehen, dann direkt ins Forum, danach noch ein bißchen Nachrichten gelesen und eine Stunde später erneut Flugpreise angesehen. Nun waren sie etwas höher als noch vor einer Stunde. Browser geschlossen, gewartet bis Bereinigung durch war, Browswer wieder gestartet und zu den Flugpreisen gesurft, siehe da - Preise wieder niedriger.
      Manchmal muß ich eben fliegen, da die Anreise mit dem Wohnmobil nur sehr umständlich möglich ist. ;)
      Gruß
      Michael
      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute,
      welche die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt (angeblich)
    • Lin schrieb:

      in Deutschland
      Muss dazu sagen, dass die Buchung nicht in Deutschland stattfinden wird.

      Lin schrieb:

      bei "billiger-mietwagen" orientiert
      Ja, als Orientierungshilfe gut, aber letztendlich lande ich dann trotzdem auch immer direkt beim Anbieter. Und in dem Fall, wie gesagt, war der ADAC sogar deutlich günstiger.

      AlexM schrieb:

      Da hängt sehr viel von der Tageslaune des Buchungssystems ab.
      Und genau deswegen werde ich jetzt täglich prüfen, was mir da angeboten wird. Ich gebe Bescheid, wenn sich das Ergebnis zu unseren Gunsten verändert und ich dann buchen werde.
      Übrigens: Zwei Großstädte weiter hätte ich das Fahrzeug zu einem wesentlich günstigeren Preis erhalten. Zwar noch nicht so günstig wie bei dem Angebot vor zwei Wochen, aber immerhin extrem günstiger als jetzt. Das wäre nach heutigem Stand unsere Alternative.

      Binford_2500 schrieb:

      des Browsers auch immer die Cookies löscht / löschen lasst.

      Ich gebe zu, dass ich zu denjenigen gehöre, die das praktisch nie machen. Dafür nutze ich in solchen Fällen andere Browser oder gar andere Geräte.
      Heute habe ich zum Beispiel die Buchungsanfrage von meinem Telefon aus durchgeführt. Keine Veränderung zu gestern.
    • Einfach mal, um ein paar Unterschiede aufzuzeigen und um mir die Preise für die Zukunft zu merken:

      Im Augenblick würde der Mietwagen an der gewünschten Station pro Tag 120 € kosten.
      An einer anderen Station, knappe 170 Kilometer entfernt, würden wir für den Wagen aktuell 109 € zahlen. Also kein so großer Unterschied.

      Einen deutlichen Unterschied gibt es aber, wenn man den Wagen zu einem anderen Zeitpunkt bucht.
      Station A: 88 €
      Station B: 69 €

      Ich hoffe immer noch inständig, dass die Preise auf das günstigere Niveau absinken. Ansonsten werden in Station A einen Wagen zur Einmalmiete nehmen, diesen an Station B abgeben und dort das andere Auto wählen. Aber es ist zum Glück noch sehr viel Zeit. Mal abwarten, wie das wird.
    • Das ist insofern ziemlich gut, weil ihr One-Way in zwei unterschiedlichen Staaten buchen konntet. Ich hatte in meinem Leben schon sehr viele Mietwagen und auch sehr oft One-Way, aber eben noch nie von Land A in Land B. Wie lief das bei der Buchung ab?

      Ansonsten ist das, was wir gebucht haben, eine deutlich größere Klasse als der Kadjar. Und wir haben den Wagen für einen längeren Zeitraum.
    • Michael Moll schrieb:

      Das ist insofern ziemlich gut, weil ihr One-Way in zwei unterschiedlichen Staaten buchen konntet. Ich hatte in meinem Leben schon sehr viele Mietwagen und auch sehr oft One-Way, aber eben noch nie von Land A in Land B. Wie lief das bei der Buchung ab?
      Die Buchung war ziemlich einfach. Online bei "Auto Europe" bei Abholung und Rückgabe den jeweiligen Ort (also Nizza und Sevilla) angegeben.
      Weiters haben wir noch darauf hingewiesen, dass wir auch nach Portugal fahren werden. Manchmal werden für grenzüberschreitende Reisen noch zusätzliche Gebühren verlangt, die man aber erst im kleingedruckten PDF nachlesen kann. So beispielsweise bei "Billiger-Mietwagen.de".
      Die internationalen Vermieter bieten oftmals länderübergreifende One-Ways an, aber die Gebühren sind dann doch beachtlich.
      Das war auch bei unserer Anmietung so und somit im Endpreis ein Anteil von 600 Euro One-Way.
      Trotzdem günstiger, als wären wir die Strecke wieder zurückgefahren, ganz abgesehen von den eingesparten Tagen.

      Wir waren auch schon öfters One-Way unterwegs, so letztes Jahr Belfast nach Dublin. Aber auch USA/Kanada, Windhuk nach Kapstadt,
      Melbourne nach Adelaide, Hobart nach Devonport, Marrakesch nach Agadir, Port Elisabeth nach Kapstadt, Arica nach Calama, ...
      Und mit einem Pickup Camper von Calgary nach Vancouver.

      Michael Moll schrieb:

      Ansonsten ist das, was wir gebucht haben, eine deutlich größere Klasse als der Kadjar. Und wir haben den Wagen für einen längeren Zeitraum.
      Also bei Hertz gab es nur noch eine weitere SUV Kategorie und zwar die Klasse Peugeot 3008, ... Hätten wir für einen Aufpreis von 10 Euro/Tag mieten können. Aber wozu 170 Euro ausgeben, denn der Renault Kadjar hatte alles, was wir wollten (inklusive eingebautes Navi).
      Danach gab es nur noch die Klasse für Cabrios, Kleinbus und Nutzfahrzeuge ;)
      Der Weg ist das Ziel
    • Globus schrieb:

      Trotzdem günstiger, als wären wir die Strecke wieder zurückgefahren, ganz abgesehen von den eingesparten Tagen.
      Ja gut, das fällt in diesem Fall weg, weil Start- und Zielort identisch sind. Daher betrifft mich das in diesem Fall ohnehin nicht. Trotzdem finde ich "one-way international" interessant und hätte ich auch in der Vergangenheit auch gerne mal genutzt. War dann aber nicht möglich. Lag eventuell aber auch am Land (Deutschland -> Polen). Von Deutschland nach Großbritannien hätte ich in diesem Jahr auch noch attraktiv gefunden, aber jetzt habe ich schon die Zugtickets.

      Was meine Kategoriegröße betrifft, denkst du gerade zu europäisch bzw. nicht global genug.
    • Michael Moll schrieb:

      Von Deutschland nach Großbritannien hätte ich in diesem Jahr auch noch attraktiv gefunden, aber jetzt habe ich schon die Zugtickets.
      Ich glaube nicht, dass es nach Britannien und Irland One-Way-Angebote gibt. Da wäre der Rücktransport mit Fähre zu aufwändig. Dazu noch das Problem "rechts+links". Die Vermieter versuchen, dass sie die Autos nicht rückführen müssen, sondern andere Kunden finden, die dieses inklusive One-Way-Gebühr übernehmen. ^^

      Denke, dass eine Bahnfahrt nach Britannien die bessere Wahl ist und erst dort ein Auto mieten.

      Michael Moll schrieb:

      Was meine Kategoriegröße betrifft, denkst du gerade zu europäisch bzw. nicht global genug.
      Nun, da es hier um eine Vermietung in Europa ging, habe ich mich auch darauf bezogen.
      Ein Vergleich mit USA/Kanada würde sowieso hinken, denn dort bekommt man um das gleiche Geld mehr Blech, aber nicht unbedingt gleichen Komfort. So hatten wir im Kadjar auch einen Speedomat.
      Bei unserer letzten Buchung in Kanada haben wir viel Blech bekommen, aber weder Navi noch Speedomat und der Verbrauch lag bei 15 Liter Diesel (beim Kadjar waren es max 6 Liter). Aber dafür eine nervige Alarmanlage für die Türen. X(

      Das war unser Alamo Mietwagen auf einer Rundreise durch die Canadian Maritimes.
      Der Weg ist das Ziel
    • Neu

      Globus schrieb:

      Ich glaube nicht, dass es nach Britannien und Irland One-Way-Angebote gibt. Da wäre der Rücktransport mit Fähre zu aufwändig.
      Und das sind eben die Einschränkungen, die wir hier in Europa haben und weshalb ich mich nie weiter damit befasst habe. Kann mir zum Beispiel auch nicht vorstellen, einen deutschen Mietwagen in Kiruna abgeben zu können. Vermutlich geht das dann doch nur in hochfrequentierten Urlaubsregionen. Schon schlimm genug, dass es bei manchen Anbietern immer noch Einreisebeschränkungen mit gewöhnlichen Fahrzeugen in gewöhnliche Länder gibt.


      Globus schrieb:

      Nun, da es hier um eine Vermietung in Europa ging, habe ich mich auch darauf bezogen.
      Nö, von meiner Seite aus habe ich nie davon gesprochen, dass es nur um Europa geht.


      Globus schrieb:

      aber nicht unbedingt gleichen Komfort.
      Sehe ich anders. Ich mache Komfort auch daran fest, wie bequem ich sitze, ob mein Gepäck reinpasst, ohne dass ich meine Sicht einschränke etc.

      Hier mal der Wagen, den wir beim letzten Mal hatten:

      Ford Expedition.

      Der Verbrauch lag bei rund 11 Litern (nicht 15) und geboten wurde uns damit ein Fahrzeug, in dem wir vier Koffer und zwei Rucksäcke gut verstauen konnten. Und trotz des vielen Gepäcks hatten wir sogar noch genug Platz, darin zu übernachten. Auch das gehört für uns zum Komfort. War für uns also der Mittelweg zwischen Auto und Wohnmobil.
      Das fehlende Navi war für uns irrelevant. Die Strecke von New York nach Chicago haben wir auch so hinbekommen. Ist ja nicht so schwer. Und in Chicago bekamen wir das Navi meines dort lebenden Schwiegervaters geliehen. Am Ende der Reise schickten wir es ihm per Post von NYC wieder zurück nach Chicago. Wir mögen es, auch mal in einem uns fremden Land ein inländisches Päckchen aufgeben zu müssen. Ist nur eine Kleinigkeit, aber dadurch erhält man auch mal Eindrücke von einem Land abseits der touristischen Pfade.

      Abgesehen vom Navi, hatte der Wagen alles andere an technischen Details (Tempomat etc.) an Bord.
    • Neu

      Klar ist auch für uns bequemes Sitzen ein sehr wichtiges Argument und war auch insbesondere beim Franzosen Kadjar bestens.
      Und selbstverständlich auch das Gepäck, wobei uns 2 Koffer mit max 20 Kilo und 2 normale Rucksäcke reichen.
      Wir reisen gerne mit wenig Gepäck und haben wir was nicht dabei, dann kaufen wir es vor Ort. Auch Wäsche lassen wir dann mal unterwegs waschen. Schlafen im Auto ist nicht so unser DIng. Prima, dass der Ford nur noch 11 Liter benötige. Unser GM hat leider die 15 Liter benötigt. Wir sind auch durch Nova Scotia, Prince Edward Island und New Brunswick ohne Navi gefahren, aber da ging es nicht von einem zum anderen Kreisverkehr. so wie letztes Jahr in Irland und heuer auf der Tour.
      Der Weg ist das Ziel
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      Als ich neulich in Deutschland war, habe ich geschluckt: die Komplettversicherung "mit Alles" für eine Woche war für ein kleineres Auto in Deutschland für eine Woche deutlich teurer als für 3 Woche ein größeres Auto in Australien. Also noch ein Unterschied, wo ich künftig noch mehr ins Kleingedruckte gucken muss.
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