Welchen Proviant zum Wandern?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Lust auf eine nette und reiselustige Community? Dann melde dich doch ganz einfach, schnell und kostenlos an. Anschließend stehen dir alle Funktionen im Forum zur Verfügung.

    • Welchen Proviant zum Wandern?

      Hey ihr lieben!
      Ich bin eine leidenschaftliche Wanderin, überhaupt, wenn es heiß ist, dann gehe ich in die Berge, wo es um einiges kühler ist, als im Tal. EIgentlich gehe ich dann so, dass ich irgendwann bei einer Hütte vorbei komme, wo ich dann auch eine Kleinigkeit jausne, doch mir ist nicht nur einmal passiert, dass die Hütte geschlossen hatte. Außerdem gibt es meistens nur etwas, das eher schwer im Magen liegt, also zu deftig für mich. Das macht mich dann eher müde, allerdings brauche ich ja dann noch einen Energieschub zum weiter wandern. Vielleicht gibt es da so Tipps und Rezepte, die mir weiter empfohlen werden können. Am besten etwas, was leicht zu transportieren und gut vorzubereiten ist! :) Danke schon mal!
    • Also bei uns sind meistens im Rucksack:
      Apfelschnitze, Möhrenstücke, Knoppers (die mag ich halt selbst sehr gern und geben Energie in Form von Zucker).
      Bei größeren Strecken gerne auch die Pfefferbeisser vom Aldi oder ähnliche Würstchen, oder etwas Käse. Als Backware am liebsten Baguette oder in südlichen deutschen Gefilden der Klassiker, eine Laugenbrezel mit Butter....
      Zum Trinken nehmen wir ausschließlich Wasser mit.
      Klingt eigentlich etwas unspannend, aber das Wandern ist ja der eigentliche Zweck, nicht die Mahlzeit.... ;)
      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • VoCoWoMo schrieb:

      aber das Wandern ist ja der eigentliche Zweck, nicht die Mahlzeit....
      Ich glaube, es gibt Wanderer, die das anders sehen :D

      Leider kann ich bei dem Thema nicht groß weiter helfen. Meine Frau und ich sind in dieser Hinsicht anders als Andere. Wenn wir auf Tour gehen, dann haben wir ein paar Hanuta dabei, mehr nicht. Und die haben wir auch nur für den Notfall, da wir beim Wandern eigentlich keine größere Brotzeit einlegen. Wir waren mal mit einem Pärchen auf einer Winterwanderung im Schnee unterwegs. Als die beiden nach gerade einmal fünf Kilometern eine Pause einlegten und was aßen, gingen wir wie "Duracell-Häschen auf Droge" immer auf und ab. Wir sind einfach zu unruhig für Pausen. Deswegen: Hanuta. :whistling:
    • Ich kann mich nur daran erinnern, als wir mit unserem Vater immer auf Tour gingen, es zur Pause immer ein Stück Wurst, ein gekochtes Ei , eine Scheibe Brot und ein Stück Salatgurke in die Hand gegeben hat. Wir haben diese Pausen geliebt. Ob das nun zuträglich fürs Wandern ist, weiß ich nun nicht. Nur ne Erinnerung. :rucksack:
      Ich bin..
      Teilzeit-Engel
      Gelegenheits-Hexe
      Gleitzeit-Teufel
      Vollzeit-Verrückte
      ....aber glücklich!
    • Wandern muss ich ja als "langen Spaziergang" deklarieren, sonst streiken meine Jungs - obwohl es de facto aufs Gleiche hinausläuft. Pausen und Proviant müssen sein. Da stellt sich nicht die Frage "zuträglich oder nicht", sondern es ist notwendiger Bestandteil - und später hoffentlich auch schöne Erinnerung. ;)

      Zu Trinken gibt es bei uns auch Wasser, aber je nach dem, wo - und wie lange - wir gerade unterwegs sind:
      - Obst nach Jahreszeit und Angebot
      - Salatgurke und Paprika
      - Rührkuchen oder Zimtschnecken oder ähnliches
      - belegte Brote/Brötchen in Deutschland, manchmal mit Würstchen dazu
      - Polarbröd und Köttbullar in Schweden
      - in China nutzen wir entweder Verpflegung vor Ort (keine Hütten-Jausen, aber es gibt an den Parkplätzen - zumindest da, wo ich bislang unterwegs war - oft Streetfood und/oder Restaurants) - oder nehmen außer Obst/Rohkost belegte Brote mit.
      - achja und im Allgäu hatten wir oft auch Gasthäuser als (Zwischen-)Ziele.

      Als wir früher mit unseren inzwischen erwachsenen Kindern unterwegs waren, haben wir oft auch erst am Ende vor der Rückfahrt/auf der Rückfahrt einen Picknickplatz gesucht und dafür eine Kühlbox mit "richtigem" Picknick (Nudel-/Kartoffelsalat, gebratenes Hähnchen, Maissalat, Frikadellen oder Schnitzel etc.) gepackt.

      Für die Kinder hab ich oft auch was Süßes dabei, wenn sie einen kleinen Motivationsschubser brauchen...
      Blog: ombidombi.de

      Wer Schmetterlinge lachen hört,
      der weiß, wie Wolken schmecken...
    • Was an Verpflegung mitgenommen wird, hängt bei uns von der Art der Wanderung ab. Wenn es eher ein ausgedehnter Spaziergang ist und Gemütlichkeit im Vordergrund steht, nehmen wir belegte Brote, Äpfel, Karotten, Tomaten und so weiter mit. Wenn die Bewegung im Vordergrund steht, machen wir's ähnlich wie Michael, nur mit Oat Cakes statt Hanuta.
    • Da wir oft mit einer größeren Gruppe wandern, in der die Altersspanne meistens von vier bis 65 reicht, ist natürlich ein zünftiges Picknick Pflicht und Kult. Wir lieben es! Warum auch nicht? Wir nutzen solche Pausen (also eine große pro Wanderung) auch immer für kleine Spiele mit den Kindern, oder für vorbereitete Quizzrunden, oder für eine sportliche Einlage mit Klettern oder Luftballon-treten o.ä. Denn unsere Erfahrung sagt uns, dass die meisten Kinder dann eben im Vorfeld der Wanderung nicht maulen, dass es wiedermal nur langweilig bergauf und bergab geht. ;)

      Entsprechend machen wir uns auch Gedanken über das Essen. Was dann am Ende mitgenommen wird, entscheidet nicht zuletzt der Wetterbericht. Wenn es also so warm wie derzeit ist, dann bereite ich gern einen frischen Bulgursalat oder Taboulé vor. Mit frischer Pfefferminze und Limette, ein Gedicht. Und macht eben nicht müde. Ansonsten kommt mit, was sich löffeln lässt, oder gut in eine Hand passt und vor allem etwas, wovon wir keinen Müll hinterlassen. Auch nicht aus Versehen. Frisches Obst und Gemüse, wie andere hier schon beschrieben haben, ist immer mit dabei. Es hat sich aber über die Jahre auch so eingespielt und bewährt, dass einige von uns sich spezialisiert haben. So macht mein Mann z.B. legendäre Mini-Buletten. Und die dann eben für alle. Zum Ausgleich wird er von den anderen Teilnehmern mit Getränken und/oder anderen Häppchen versorgt.
      Hach, da bekomme ich gleich wieder Lust zu wandern. :) Unsere Picknick-Tafeln sind berühmt-berüchtigt.

      VG, Dorit
    • Ich nehme meistens ein Stück Dauerwurst (Landjäger o.ä.) und Brot (egal, ob Brötchen oder ein Stück vom Laib) mit. Dazu gerne auch etwas Hartkäse (auch wenn der bei sommerlichen Temperaturen etwas arg ins Schwitzen kommt), sowie etwas Gemüse, wie Tomaten, Paprika oder Gurken. Als "Werkzeug" dazu ist noch ein Taschenmesser im Rucksack. Zum Vorbereiten von irgendwelchen Salaten im Vorfeld fehlt mir meist die Lust. Daher nehme ich die Sachen lieber einfach so mit, wie ich sie gekauft habe.

      Eine ordentliche Essenspause muss bei mir in aller Regel schon sein. Gerne auch an einer schönen Stelle, wie z.B. an einem Bergbach oder an einem Punkt mit Aussicht.