Was ich aus dem Ausland kenne und mir auch in Deutschland wünsche...

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    • Moin tosamen —

      ich bin mir etwas unsicher, ob es bei diesem Thema "Was ich aus dem Ausland kenne, und auch für Deutschland wünsche" nur um den Verkehr gehen soll, denn ich habe da noch etwas anderes. Was ich mir auch für Deutschland wünsche ist das Bestell-System in britischen und irischen Pubs: Man geht zur Theke, holt sich sein Guinness und bezahlt es auch gleich, und kann dann mit seinen Freunden beliebig lange mit den Getränk in einer Ecke hocken, ohne dass, wenn es langsam zur Neige geht, eine Kellnerin stört und fragt, ob man ein neues haben möchte. Und wenn man dann gehen will, geht man, ohne sich noch um das Bezahlen kümmern zu müssen.

      Mit einem schönen Gruß in den Tag
      Jürgen
      Wenn morgen die Welt untergeht, fahre ich heute noch nach Nordfriesland — dort passiert alles 50 Jahre später | Uns Huus in Tönning | The Irelandman — Täglich Neues aus Irland
    • Ich vermisse in Deutschland sowas wie eine Einpackkultur an der Supermarktkasse. Wenn ich jetzt auf Heimaturlauben bin, verstört mich dieser sportliche Wettkampf, wer schneller packt, und das Gehetze immer sehr. (Mir ist klar, dass das nicht die Schuld der Kassiererinnen ist.) Ich finde es ziemlich unlogisch, dass "mein" alter Edeka immer schicker wird, aber an der Kasse bin ich nicht mehr geschätzte Kundin des Konsumtempels, sondern muss mich abkämpfen - da geht jedes noch so vermeintlich dolle Einkaufserlebnis den Bach runter.

      In China ist das natürlich extrem mit dem reichlich vorhandenen Personal, aber auch im australischen Kleinstadt-Aldi packt man zwar selber, wird aber nicht gehetzt - und bekommt immer eine nette Begrü8ung und ein freundliches Goodbye. Immer. :) Bei Target, Woolies und Coles, reicht man seinen mitgebrachten Einkaufsbeutel rüber (oder kauft böse Plastiktüten), die Kassen haben dafür extra eine Halterung, und dann packt die Kassierin direkt ein.
      Blog: ombidombi.de

      Wer Schmetterlinge lachen hört,
      der weiß, wie Wolken schmecken...
    • ich erinnere mich an die bösen Kommentare in schwedischen Zeitungen bei Einführung von Lidl. Besonders das für schwed. Verhältnisse kurze Kassenband wurde heftig kritisiert- man müsse ja "schnell wie eine Kobra sein" ........ ( keine Zeit mehr für einen gemütlichen Plausch mit der Kassiererin.... es wurde prophezeit das sich der Konzern n i e m a l s durchsetzten werde. Und dann auch noch Waren aus dem Ausland....bäh!

      Einige Monate später hatten sich die Kunden daran gewöhnt und alles war paletti. Nur das Fleisch aus dem Ausland setzte sich nicht durch, auch bei mir nicht :) .

      Am Ende entscheidet halt doch der Geldbeutel .
    • Neben dem, was Volker schrieb (Ausfahrtsbeschilderung mit Entfernungsangaben) hätte ich auch gerne die Auf- und Abfahrten der USA hier in Deutschland.
      Meistens laufen diese nämlich leicht schräg hinauf- oder hinab. Man hat so nicht dieses "Gekurbel" und Kreiseln wie in D. Auch das Beschleunigen fällt dadurch leichter.
      Viele Autobahnkreuze, übrigens auch in NL, sind nicht wie Kleeblätter gebaut, sondern man fährt im leichten, großen Bogen auf die nächste Autobahn.
      Beispiel aus Houton, TX

      Gruß
      Michael
      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute,
      welche die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt (angeblich)