Schutz gegen Einbruch und Diebstahl

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    • Schutz gegen Einbruch und Diebstahl

      Moin Moin,

      die Einbrüche und Diebstähle in und von Wohnmobilen häufen sich. Es ist klar, dass es sich bei einem Womo um "Pappe auf 4 Rädern" handelt
      Wir haben derzeit die Sperrstange vom Womo-Verlag. Ist halt umständlich aber erfüllt ihren Zweck. Für die Aufbautüre haben wir die manuelle Türsicherung Elefant3. Diese Sicherungen sind für die Nacht, darum geht es uns hauptsächlich. Das man in Ruhe schlafen kann.
      Es geht mir nun um die "Sicherung" wenn man das Fahrzeug verlässt. Den von den beiden Sicherungen, die wir haben kann lediglich eine beim verlassen des Womo's angewendet werden. Das Anbringen der Sperrstange für die Fahrer/beifahrertüre verwendet man fast nie tagsüber.
      Nun gibt es das Problem bei Fiat Ducato der Codierung des Fahrzeugschlüssels. Es wird immer der selbe Code verwendet.
      Wer schlechtes im Sinne hat, fängt den Code ab und kann ohne Spuren zu hinterlassen ins Fahrzeug kommen!
      Es könnte hier echte Probleme mit der Versicherung geben. Abgesehen davon, dass es eine Frechheit von Fiat ist, dieses einfache System zu verwenden, andere haben wechselnde Zahlencode, möchte ich eine Sicherung haben.
      Erste Möglichkeit, den Funkschlüssel nicht mehr benutzen, sonder wie in alten Zeiten, Schlüssel ins Schloss und umdrehen.
      Andere Möglichkeit ????
      Habe keine Lust eine Alarmanlage einzubauen, kostet "nur" um die 1.000,00€ und Kümmer sowieso niemanden.
      Was macht Ihr, was habt Ihr für Ideen?

      Viele Grüße aus dem hohen Norden
      Gorbi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gorbi ()

    • Hallo Gorbi,
      eine Alarmanlage kostet keine 1000 Euro. Schon für ca. 100 Euro gibt es recht gute Anlagen, die auch über das Handy einen Alarm melden. Sowas habe ich seit Jahren zuhause im Einsatz. Fehlalarme bisher: 2mal.
      Einmal eine kleine Spinne im Inneren eines Bewegungsmelders und einmal ist morgens um 4 Uhr ein Magnet aus dem Kleber gefallen :) . Also ziemlich zuverlässig.
      Wir haben eine Selbstgmachte Sperrstange zwischen Fahretür und Beifahrertür, die aus zwei Alu-U-Profilen besteht und mit einfachen Schrauben mit Flügelmutter verbunden werden. Die Türen gehen nur noch auf, wenn man durch das eingeschlagene Fenster reinklettert...(Ein einfacher Spanngurt ist aber fast genauso gut). Die Aufbautüre habe ich mit einem stabilen ABUS-Zusatzschloss für die Haus-Sicherung gesichert (ca. 100 Euro), das mit Aufbohrschutz und so weiter ausgestattet sein soll. Der Sperr-Riegel greift weit über die Innenkante in ein Metallgehäuse. Da braucht man schon mehr als einen Schraubendreher zum Aufhebeln, da unsere Aufbautür serienmäßig schon 2 Verschlussbolzen hat.
      Außerdem sind alle Türen noch mit je einer kleinen Sirene bestückt, die beim Öffnen Krach macht (wenn wir drinnen schlafen). Die Alarmanlage sichert alle Türen und den Innenraum per Bewegungsmelder, wenn wir nicht drin sind ;) . Aber die Fenster und Dachluken sind die Schwachstellen, die sich kaum vernünftig sichern lassen. Daher ist mir die Alarmanlage mit Bewegungsmelder wichtig.
      Außerdem ist im Fahrzeug ein GPS-Tracker versteckt, über den ich den Standort des Mobils recht genau mit jedem Smartphone orten kann, falls es mal gestohlen wird und die Diebe keine Störsender dabei haben.
      Wenn dann noch die Elektrik lahmgelegt wird, so dass das Auto erstmal nicht startet, ohne den versteckten Schalter zu betätigen, dann hat man schon sehr viel getan, denke ich mal.
      Funk-Türöffner hat unser Mobil noch nicht, auch beim PKW benutze ich die schon lange nicht mehr. Die werden zu einfach gescannt. Auch die mit Code-hopping sind nicht wirklich sicher.

      Trotzdem ist für uns die beste Sicherheit immer noch: Augen auf, was um uns rum passiert und genau hinschauen, wo man die Nacht verbringt und wo man parkt.
      Laute und betriebsame Plätze sind eher ungeeignet. Viele Menschen und Autos bringen eher dem Einbrecher einen Vorteil als der Sicherheit.
      Lieber alleine auf dem dunklen Parkplatz eines Friedhofes oder Plätze etwas abseits der Straße als auf der hell erleuchteten Autobahnraststätte.
      Aber das soll Jeder so machen, wie er möchte. Inzwischen gibt es so viele Stellplätze, dass man nicht unbedingt einen Panzer bauen muss, um Urlaub machen zu können :D
      Gruß
      Helmut und Ilona
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      Wenn du mal eine helfende Hand brauchst, beginne die Suche am Ende Deines eigenen Armes

      gonzi.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von helle ()

    • Hallo,

      Alarmanlage hatte ich recht günstig erworben und in meinem T3 selbst verbaut. Löste einmal aus, als der Wagen bei uns des Nachts vor der Haustür aufgebrochen wurde. Türschloss war natürlich trotzdem kaputt, aber sonst kein Schaden. Habe die Einbrecher sogar noch wegrennen sehen.

      Fürs Womo hatten wir später einen GPS-Tracker gekauft, damit wir eine SMS bekommen, wenn das Fahrzeug bewegt wird. Liegt jetzt irgendwo hier rum. Könnte ich mich mal wieder drum kümmern.

      Unterwegs nutzen wir mittlerweile eigentlich gar nichts mehr. Wertgegenstände lassen wir NIE (!) im Auto. Lieber schleppe ich mich mit allem Krempel ab, als dass ich auch nur irgendwas neu kaufen muss. Und in der Nacht? Nun ja, ich frage mich schon lange, wie viele Wohnmobile wirklich in der Nacht aufgebrochen werden, wenn jemand drin schläft? Eine Statistik hierzu wäre interessant. In den fast 20 Jahren, in denen ich nun Womo fahre inkl. der drei Jahre, in denen ich drin gelebt habe, ist mir nie irgendetwas passiert.

      Allerdings kann ich eine stattliche Bilanz an Aufbrüchen vorweisen, wenn das Fahrzeug unbeaufsichtigt war:
      Wohnmobil: 3x (zwei Mal im Ausland, einmal der T3 vor der Haustür)
      Pkw: 3x (immer hier in Essen)

      Trotzdem, oder gerade deswegen, sehe ich das Thema eigentlich recht entspannt. Verhindern kann ich es eh nicht und ich muss immer noch mit einem Schmunzeln an den Einbrecher denken, der im Womo sämtliche Schränke öffnete und nichts vorfand, weil nichts drin war. Vermutlich aus Frust hat er sich dann ein Paar Turnschuhe für 9,95 € von Deichmann geschnappt, die auf dem Boden lagen. Ich hätte gerne sein dummes Gesicht gesehen :D
    • Es gibt schon viele Einbrüche, während die Insassen im Mobil schlafen.
      Jedes Jahr so im April geht es wieder los und die "Narkosegas-Überfälle" sind wieder im Kommen. ;)
      Bisher gibt es aber noch keinen nachgewiesenen Fall eines Narkosegaseinsatzes. Wie auch, man kann ein Wohnmobil nicht mit Narkosegas fluten, ohne dass es Tote gibt und würde dafür auch eine große Flasche Gas brauchen. Entweder die Kinder im Alkoven bekommen die Überdosis oder der Hund am Boden... da es sowas noch nicht gab und jeder Narkosearzt eine mehrjährige Zusatzausbildung braucht, damit er nicht jeden Patienten entweder wach lässt oder umbringt, glaube ich nicht an Gasüberfälle. Interessanterweise bietet der Zubehörhandel aber die Gaswarngeräte an, die auch "Narkosegas" erkennen sollen. Fragt man nach, welches denn und ob das Gas leichter oder schwerer als Luft ist, bekommt man wahrscheinlich keine Antwort...obwohl doch davon abhängt, wo man den Sensor montiert- oben oder unten... ;)

      Aber mal eine kleine Geschichte am Rande:
      Vor einigen Jahren waren wir in Wedel über Ostern. Wir wollten Hammburg besuchen, bekamen dort aber keinen Stellplatz und sind daher in Wedel gelandet. Der Platz war damals noch gratis. Ein großer Teil des Platzes war mit Flatterband abgesperrt und es lagen dort viele Holzpaletten rum. Aber es gab noch Platz für uns und so fuhren wir mit der S-Bahn nach Hamburg und kehrten abends zurück. Wir staunten nicht schlecht: Ein riesiges Osterfeuer war auf dem Stellplatz aufgebaut worden (deshalb auch die Absperrungen). Direkt neben unserem Mobil war links ein Radlader und rechts ein Bagger geparkt. Damit ist das Gelände aufgebaut worden. Es gab mehrere Buden mit Getränken, Würstchestände und sogar eine Bühne war aufgebaut auf der eine Band für Unterhaltung sorgte.
      Wir sind dann noch eine Weile auf dem Platz rumgelaufen, haben was gegessen und die Musik genossen. Gegen elf Uhr abends sind wir dann ins Mobil und sind trotz der Live-Musik wohlig eingeschlafen. Morgens wurden wir wach und schauten raus: NICHTS war mehr da. Noch in der Nacht müssen die Veranstalter alles wieder abgebaut haben. Nur ein Feuerwehrauto als Feuerwache stand noch rum.
      Was ich damit eigentlich sagen will:
      Man hätte unser Mobil komplett leerräumen können und wir hätten Nichts mitbekommen. Wir hatten keinen Alkohol getrunken, waren einfach nur müde...daher denke ich, das auch die vielen Einbrüche funktionieren, auch wenn die Insassen im Bett liegen. Die Fahrerhaustüren offnet ein Profi absolut lautlos in ein paar Sekunden und dann wird einfach zugegriffen, was man von dort erreichen kann.
      Ich könnte mir vorstellen, dass man vielleicht die "Schläfer" noch mit Äther oder Chloroform ein wenig tiefer schlafen schickt, aber wozu? Das Risiko, dass der Einbrecher selbst einschläft, ist viel zu groß...aber wenn, dann würde ich als Einbrecher doch lieber einfach das Mobil wegfahren, die Schlafenden irgendwo absetzen und dann das ganze Mobil klauen... :D Aber auch das gab es noch nicht, da man Äther und Chloroform noch nach vielen Stunden im Blut nachweisen könnte...

      Mit ein wenig Umsicht kann man vielleicht das Schlimmste verhndern, aber eine totale Sicherheit gibt es nicht...
      Gruß
      Helmut und Ilona
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      gonzi.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von helle ()

    • Moinsen zusammen,

      im alten Kastenwagen hatte ich die WiproIII eingebaut. Allerdings mit nur zwei Fensterkontakten, die beiden großen Schiebetür und Dinette. Durch die kleinen Fenster wird sich eh keiner durchzwängen und zum Fort Knox werd ich die Karre nicht umbauen können.
      Diese Alarmanlage baut, wenn man es nicht selber kann, fast jeder Autoradiodienst ein. Ist vom Einbauaufwand überschaubar. Die neueren Versionen gibt es auch mit Wechselcode.
      Die Alarmanlage wird mich wahrscheinlich nicht davor bewahren das man das Auto öffnet wenn ich nicht da bin. Darum geht es mir persönlich auch nicht. Ich will es einfach mitbekommen wenn jemand versucht ein zu steigen während ich penne.
      Zusätzlich bekommt der neue einen PrickStop verpaßt. Das ist eine günstige Maßnahme gegen das so beliebte "Schloßstechen" was beim Sevel total einfach, leise und fast spurlos funktioniert.
      Dazu überlege ich an der Bear-Lock (mir aber wahrscheinlich zu teuer) und/ oder einem versteckten Stromunterbrecherschalter.

      Von Gurten zwischen den Türen oder dem Heogedöns halte ich nix. Mir alles zu aufwändig.
      Mit freundlichen Grüßen aus Hagen
      André und Susanne


      Aus einem "bald" sollte man viel öfter ein "jetzt" machen bevor ein "nie" daraus wird...