Hat jemand eine Laptop-Empfehlung?

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    • Hat jemand eine Laptop-Empfehlung?

      Hallo zusammen,

      ich hatte Anfang 2016 einen Thread zum Thema "Bilder unterwegs speichern" gestartet. Der ist nachher ein wenig im Sande verlaufen, weil ich mich für einen Laptop mit externer Festplatte entschieden habe. Im August 2016 habe ich mir ein Lenovo Yoga 900 gekauft. Mit dem waren wir in den USA unterwegs und ich benutzte ihn für meine Vorträge.
      Das Gerät war leicht, handlich und lief schnell.

      Tja - bis November 2017... Eineinhalb Stunden vor einem Vortrag gab es einen Bluescreen, der sich nicht beheben ließ. Ein anderer Laptop war auf die Schnelle nicht greifbar und der Vortrag musste abgesagt werden. Supergau. Es tat mir leid für die Gäste, die wieder zurückgeschickt werden mussten.

      Am nächsten Tag war ich bei meinem örtlichen Saturn-Händler, bei dem ich das Gerät gekauft habe. Übliches Verfahren: "Wir müssen das Gerät einschicken, dauert 2-4 Wochen". Gestern kam dann die SMS, das Gerät sei nicht reparabel, ich solle doch mal bitte kommen.
      Und nun komme ich gerade von Saturn zurück und bin doch ein wenig überrascht. Man hat mir die volle Summe zurückerstattet, ohne dass irgendein Zeitwert abgezogen wurde. Hatte mich schon auf Diskussionen und Ärger eingestellt, aber da war nix. Auch gut. Die Möglichkeit, dass ich mir ein komplett neues Gerät kaufen kann, sehe ich dann jetzt mal als Weihnachtsgeschenk.

      Aber jetzt kommt das First-World-Problem: Welcher Laptop darf es sein? Habt ihr einen Tipp oder eine besonders gute Empfehlung für eine Marke oder ein Gerät? Das Lenovo Yoga gibt es in dieser Form nicht mehr und andere Yoga-Geräte haben bei Amazon mittlerweile teilweise schlechte Bewertungen, die auf ähnlichen Erfahrungen beruhen, wie ich sie jetzt machen musste.

      Wichtig ist für mich:

      - klein, leicht, handlich (für unterwegs halt)
      . mindestens i5, darf auch i7 sein
      - SSD (muss nicht groß sein, da wir unterwegs mit einer externen Festplatte hantieren)
      - Touchdisplay war schön, ist aber eigentlich nicht zwingend notwendig
      - notwendige Anschlüsse sind Kombinationen aus USB/HDMI oder USB/USB Type C
      - und der Arbeitsspeicher sollte natürlich gut bemessen sein, damit die Vorträge (Bilder und Videos in HD) flüssig präsentiert werden können

      Bin gespannt, was ihr mir empfehlen könnt.
    • Ich habe mir meinen neuen Rechner vor einem halben Jahr gekauft. Meine Kriterien waren ähnlich wie Deine, allerdings stand ganz oben robust. Und robust, robust, robust. Da mein Etat begrenzt ist, habe ich mich für das Thinkpad T460 entschieden. Dabei musste ich Abstriche machen, denn die Robustheit geht zulasten des Gewichts, dennoch ist das gute Stück leichter und dünner als mein alter Acer. Bisher bin ich damit außerordentlich zufrieden. Hätte Geld keine Rolle gespielt, wäre es das X1 Carbon geworden.

      Schau Dir also mal die Thinkpads der T-Reihe an, falls Du nach der Enttäuschung nicht mit Lenovo durch bist. Aber gerade die T-Modelle sind eigentlich legendär, was ihre Haltbarkeit angeht. (Meine erwachsenen Jungs, beide IT-ler, schwören drauf.)
      Die meisten Modelle gibt es wohl auch mit Touchdisplay.
      Alternativ halt doch das X1 Carbon, das ist leichter (wobei auch die Ts echt keine schweren Klötze sind).

      Ansonsten hat die Stiftung Warentest gerade frisch getestet: test.de/Tablets-mit-Tastatur-N…tibles-im-Test-4734961-0/
      Blog: ombidombi.de

      Wer Schmetterlinge lachen hört,
      der weiß, wie Wolken schmecken...
    • Ich danke dir. Ich habe da auch schon mal reingeschaut und die machen einen ganz guten Eindruck.
      Vielleicht noch ein Punkt, der in der Wunschausstattung nicht unerwähnt bleiben sollte: Ich habe damals 1.349 € bezahlt und diese Summe ja jetzt dafür komplett zur Verfügung. Wenn ich einen Hunderter noch drauflegen muss, wäre das okay. Ich wäre aber auch nicht traurig, wenn ich sogar noch 100 € einsparen könnte. In dieser Größenordnung darf es dann schon sein. Allerdings fällt dann das X1 Carbon auch für mich aus ;)

      Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich es genauso sehe wie du: Robustheit ist enorm wichtig. Bei mir ist es nämlich so, dass es eigentlich so gut wie nie genutzt wird. Wie gesagt nur auf längeren Reisen und für Vorträge. Den größten Teil seines Lebens liegt es nur hier rum und daher würde ich nur ungerne noch mehr bezahlen wollen als ich ja letztendlich schon tat.
    • hallo Michael,
      nach einem Totalausfall unseres Medion Kombi-Gerätes vor 2 Jahren haben wir uns wieder für einen Lenovo entschieden. Für mich reicht ein "Billiger", da wir keine Profis sind., aber eben zuverlässig... Ich würde wohl auch zukünftig wieder auf Lenove setzen...welcher Typ /Ausstattung ist abhängig vom Bedarf...
      viel Erfolg
      Gruß
      Helmut und Ilona
      .........................................................................................................................................
      Wenn du mal eine helfende Hand brauchst, beginne die Suche am Ende Deines eigenen Armes

      gonzi.de
    • Michael, für sowas eine Empfehlung abzugeben, ist nicht einfach. Ähnlich wie bei Wohnmobilen kann man bei vielen Herstellern die wesentlichen Bauformen finden. Ich persönlich habe mit Lenovo keinerlei Erfahrungen gemacht. In der Firma nutzen wir fast ausschließlich Notebooks von Wortmann und Samsung. Die haben sich beide bis auf wenige Ausnahmen als sehr zuverlässig erwiesen. Wobei man bei Wortmann wissen sollte, daß die meist Basisgeräte von Asus kaufen und die mit eigenen Komponenten bestücken. Acer hat sich im Familien-Bereich bei Laptops nicht wirklich gut gemacht, ebenso ein Asus-Gerät vom Mediamarkt. Sowas ändert sich aber immer wieder.

      Ich würde Mindestanforderungen notieren (SSD, Prozessor, Speichergröße, Bildschirmgröße/Auflösung, Notebook-Größe, Touch ja/nein) und dann einfach verschiedene Teile anschauen. Heute ist evtl. noch interessant, ob die Dinger noch CD/DVD Laufwerke haben (einige Anwender brauchen sowas), wieviele USB-Ports dran sind, wie lang der Akku hält.

      Für unsere Reisen haben wir uns einen billligen Laptop vom Saturn geholt, einen Acer (wieder), einfach weil da Preis/Leistung gepaßt haben. Core i5 mit 8GB und (leider) 1TB HD (keine SSD, würde ich für ein mobiles Gerät jetzt immer nehmen). Das Ganze für gerade 400EUR, war OK. Ist auch noch OK. Akku hält leider nicht lang, Lautsprecher plärren etwas, aber unterwegs mal zu surfen, zu recherchieren, Bilder hochzuladen ist das OK.

      Michael, für Vorträge könntest Du überlegen, ob es da Cloud-Lösungen gibt, wo Du zur Not ein Gerät leihen kannst, um die Bilder online abzurufen und zu zeigen. Oder mobile SSD Festplatten mit allem drauf zum Anschließen an ein beliebiges Endgerät. Ggf. tut das auch Tablet?

      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • Ich danke euch.
      In den nächsten Tagen werde ich mir mal etwas genauer anschauen, was gerade so auf dem Markt üblich ist. Momentan ist es nichts brandeiliges, der nächste Vortrag ist erst am 19. Januar und da kann ich notfalls noch den Laptop meiner Eltern benutzen. Der ist auch erst ein halbes Jahr alt und hat sich bei den Vorträgen nach unserem Ausfall auch bewährt. Ich werde euch dann mal auf dem Laufenden halten und bei speziellen Geräten, die wir ins Auge fassen nochmal um eure Meinung bitten ;)

      VoCoWoMo schrieb:

      Michael, für Vorträge könntest Du überlegen, ob es da Cloud-Lösungen gibt, wo Du zur Not ein Gerät leihen kannst, um die Bilder online abzurufen und zu zeigen. Oder mobile SSD Festplatten mit allem drauf zum Anschließen an ein beliebiges Endgerät. Ggf. tut das auch Tablet?
      Nein, ich zeige ja nicht nur Bilder. Ich arbeite mit einer professionellen Vortragssoftware inkl. Übergängen, Effekten, Videos, Musik etc. Da kommt einiges an Dateigröße zusammen. Und an Hardware müssen ja noch Lautsprecher, der Beamer und die Fernsteuerung angeschlossen werden.
      Die Software bietet allerdings eine gute Lösung. Ich kann hier am Rechner alles gestalten und es als eine Art Container speichern. Diesen Container habe ich dann als Ersatz auch noch auf einem Stick bei mir. Nützt halt nur nichts, wenn sich kein zweiter Rechner auftreiben lässt, der entsprechende Voraussetzungen mitbringen müsste.
      Normalerweise wäre an den Orten, wo ich auftrete, bisher immer irgendwo ein Rechner greifbar gewesen. Oft wird mir ja sogar der Rechner des Veranstalters angeboten. Je nach Saal und Gegebenheiten greife ich darauf auch schon mal zurück. Aber das entscheide ich vor Ort spontan. Bei den Vorträgen letztens in Österreich brauchte ich nur den Stick einstecken und hatte trotzdem mein gesamtes Equipment mit dabei.
      Nur in diesem Fall kam wirklich alles zusammen. Mein Rechner stirbt und in der Volkshochschule, in der man annehmen sollte, dass es einen Computer geben dürfte, gab es keine Alternative. ?(
    • Letzten Donnerstag: Moni und ich wollen ins Kino und Luke Skywalker besuchen. Auf dem Weg in das schönste Kino Deutschlands (Lichtburg Essen) planen wir ein Stündchen mehr ein, weil wir für Moni ein neues Telefon kaufen wollen.
      Also ein kurzer Zwischenstopp bei Saturn. Das Gerät haben wir im Vorfeld sowieso schon ausgewählt, der Kauf verlief daher sehr unkompliziert und schnell. Wo wir dann schon mal dort waren, wollten wir noch mal eben durch die Computer-Abteilung und uns die Laptops anschauen.
      "Ach, schau mal. Hier gibt es die Asus-Geräte"
      "Oh, das ist aber auch schön klein."
      "Ja, 13 Zoll. Würde passen. Was hat es denn für Anschlüsse?"
      "Lass mich schauen. USB Type C, USB normal und HDMI. Alles, was wir brauchen."
      "Also mir gefällt es. Der Preis ist auch okay."
      "Mir auch. Ups, kaputt. Ach nein, den Bildschirm kann man von der Tastatur trennen. Das ist so wie bei diesem Surface von Microsoft."

      Nach ein paar Experimenten und weiteren Betatschungen unsererseits verließen wir Saturn 20 Minuten später mit einem Asus Convertible. Spontankauf - ganz ohne vorherige Informationen aus dem Netz und ohne das tagelange Lesen und Auswerten von irgendwelchen Amazon-Bewertungen. So kann es manchmal gehen. Mal schauen, ob das eine gute Entscheidung war. Aber bisher macht es einen soliden und guten Eindruck. Und es wiegt nur 1,1 kg. Im Laufe der nächsten Woche werde ich es einigen Tests unterziehen.
      Und so spazierten wir mit einem niegelnagelneuen Telefon und einem Laptop ins Kino.
    • Also irgendwie haben wir kein Glück. Morgen ist wieder ein Vortragsabend und ich will gerade die Datei auf den neuen Laptop übertragen. Laut Info ist der Akku rapelvoll. Ziehe ich den Stecker, dann geht das Gerät aber sofort aus. Dann werde ich wohl in den nächsten Tagen wieder meine Garantie in Anspruch nehmen müssen. Das nervt echt.
    • Das Leiden geht weiter. Obwohl, irgendwie hat es auch ein Ende gefunden, weil ich momentan die Nase voll habe.

      Also, das im Januar neu gekaufte Gerät gab ich am 2. Februar zurück. Es wurde eingeschickt und ich konnte es am 23. Februar wieder abholen. Was getan wurde, war die Neu-Installation von Windows. Mehr nicht. Noch im Geschäft probierte ich das Gerät vor dem Service-Mitarbeiter aus. Ich schloss das Gerät an Strom an und schaltete es ein. Es zeigte 73% Strom an. Ich zog den Stecker und innerhalb von drei Minuten lag die Leistung bei nur noch 17%. Das Ganze vor den Augen des Service-Mitarbeiters und trotzdem kam er mit irgendwelchen Argumenten: "Ja, der Bildschirm ist ja auch an." und "Das Gerät muss ja erst mal einen Impuls zum Laden bekommen und auf 100% kommen."
      Ja, da hatte ich einen kleinen Impuls bekommen und das Gespräch vorsorglich für beendet erklärt. Machte ja keinen Sinn.
      Wir sind also rauf in die entsprechende Abteilung und konnten dort mit einem wirklich freundlichen Verkäufer (ich schätze Abteilungsleiter) ausmachen, dass wir ein neues Gerät erhalten. Er hatte ja auch einige Zeit experimentiert und gesehen, dass es zwecklos war.

      So bekamen wir am 23. Februar ein neues Gerät. Schön, oder?

      Am 7. März hatte ich einen Vortrag. Dabei ist das Gerät natürlich die gesamte Zeit an Strom angeschlossen. Mit 100% Strom haben wir den Laptop komplett heruntergefahren und ihn bis zum nächsten Vortrag am 19. März nicht mehr angemacht. Anmachen funktionierte wieder nur mit Netzstecker. Das Gerät war komplett stromlos. Innerhalb von 12 Tagen hat sich der Akku komplett entladen, obwohl das Gerät "richtig" aus war. Nicht nur einfach zugeklappt, sondern eben runtergefahren.
      Am Abend des 19. war also wieder Vortrag. Der Laptop hing vier Stunden am Strom und hatte zum Schluss einen Ladezustand von 95%. Dieses Mal hatten wir das Gerät nur zugeklappt. Knapp 12 Stunden später wollte ich gestern morgen den Rechner wieder öffnen und es tat sich: Nichts! Erst wieder mit dem Netzstecker konnte ich den Laptop starten. Anzeige des Akkuzustands: 1%.

      Vielleicht habe ich ja falsche Erwartungen, aber wenn ein Gerät komplett aus ist, sollte sich der Akku doch nicht innerhalb von 12 Tagen komplett entladen. Es lag ja nicht im Schnee, sondern in der warmen Wohnung. Und innerhalb von 12 Stunden eine komplette Entladung im Standby-Modus halte ich auch nicht für normal.

      Ratet, wo ich heute wieder war. Der nette Verkäufer/Abteilungsleiter hat mir das Gerät erneut abgenommen, obwohl er nicht ganz von meiner Geschichte überzeugt schien. Wir einigten uns darauf, dass ich den Wert als Gutschein erhalte. Aber ganz ehrlich: Ich habe keine Lust mehr, einen neuen Laptop zu kaufen.

      Wir sprachen schon gestern Abend darüber, dass wir für die Vorträge den Laptop meiner Mutter nehmen werden (hat die Hälfte gekostet, weniger Leistung, läuft aber trotzdem super) und wir vorerst verzichten. Für zuhause brauchen wir keinen Laptop und für unterwegs eigentlich auch so gut wie nie. Wichtig ist uns eigentlich nur, dass wir auf längeren Reisen unsere Bilder doppelt sichern können. Dazu starte ich jetzt aber einen neuen Thread.
    • Ist wirklich komisch Michael. Ich kann nur sagen, dieses Akku-Lade-Entlade-Verhalten kann nicht normal sein. Ich arbeite seit ca. 15 Jahren nur noch auf Laptops, obwohl die Geräte dabei ziemlcih gefordert werden und teuer sind. Aber die halten auch heute noch ohne Ladung ca. 2-3h Stunden durch, die Selbstentladung ist da, aber das sind wenige Prozent über Wochen.

      Ich habe allerdings einen Verdacht, dem man hätte nachgehen können. Windows 10 hat soweit ich weiß für einen schnelleren Start andere Techniken für das Runterfahren. Das was wir früher bei Windows 7 "Ruhezustand" nannten (Speicherinhalt wird auf HDD geschrieben und dann abgeschaltet; beim Einschalten landet man im System wieder genau da wo man vorher war), wird dort als "Herunterfahren" genutzt. Wer weiß, vllt. gibt es ja Spareinstellungen, wo das was frühere "Standby" als "Herunterfahren" genutzt wird. Dabei behält Windows alle Speicherinhalte wie sie sind und versorgt nach dem Abschalten des Rechners den Speicher weiterhin mit Strom zur Datenerhaltung. Das braucht natürlich über Stunden den Akku auf. Ich weiß nicht genau, wie lang ein Laptopakku das hält, aber ich schätze mal so nach einem Tag ist bestimmt Sense.

      Ich weiß, das hilft Dir jetzt alles nicht weiter. Aber grundsätzlich ist dieses beobachtete Verhalten beim Akku-Umgang NICHT NORMAL. Also, gib dem nächsten Hersteller eine Chance und probiere es einfach. Wir hatten vor ca. 1.5Jahren einen günstigen Acer Lap mit Intel i5, 8GB und NVidia Grafik erworben. Einfaches Gerät, kostete glaube ich um die 500 EUR. Dieser tut es heute noch. Mein Sohn hatte den 1/2 Jahr in England als Hauptarbeits- und Kommunikationsgerät dabei. Seit dem begleitet er mich auf Reisen im Womo. Kopiert/speichert Bilder von der Kamera, hilft bei der Suche nach dem ncähsten Stellplatz, bei Recherchen, Abend auch mal beim Film oder Live-Stream gucken. Tut ganz unauffällig seinen Dienst. Saugt leider nur immer mein Mobiles Datenvolumen leer.... Windows 10 halt. Habe mir einen externen Lader für die Zigaretten-Dose besorgt, so daß ich ihn auch ohne Landstrom laden kann.

      Wenn es klein und kompakt sein soll, könntest Du auch mal ein MS Surface anschauen. Die sind recht leistungsfähig, ich weiß nur nicht, was die für Anschlüssen wegen Beamer für Vorträge haben. Trägst Du wie ein Tablet mit Dir rum, hat aber die Leistung eines Laptops. Ja OK, und den Preis von zweien.....

      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • Hallo Volker,

      du meinst also, das "Herunterfahren" ist gar kein wirkliches herunterfahren, sondern nur eine Stand-By-Funktion? Gut, das würde erklären, warum der Laptop nach dem "Einschalten" deutlich schneller zugänglich war als mein ohnehin schneller Desktop-PC. Aber so wirklich sinnvoll wäre das natürlich nicht, auch wenn man das in den Einstellungen möglicherweise beheben kann.

      Der Abteilungsleiter gab mir auch mit auf den Weg, ich solle mir mal das Surface anschauen. Habe ich beim Rausgehen gemacht und ja, es machte was her. Preislich tat sich da dann auch nicht mehr so viel. Ich glaube, der Unterschied lag bei knapp 150 Euro oder so.

      Aber ehrlich gesagt habe ich mich gestern sogar ziemlich gefreut. Besonders nach dem "Bilder unterwegs speichern"-Thread. Denn wenn das so funktioniert wie da beschrieben, ist ein neuer Laptop absolut nicht notwendig. Ich habe mich einerseits gefreut, dass dann wohl irgendwann ein neueres Smartphone ins Haus flattert und vor allen Dingen, dass wir unterwegs ein Gerät weniger mit uns herumtragen (dazu noch das größte und schwerste).

      Im Grunde haben wir nur zwei Gründe für einen tragbaren Computer: Vortragsveranstaltungen und Bilder unterwegs sichern. Letzteres fällt dann weg und für die Vorträge leih ich mir den meiner Mutter.

      Ansonsten lagen die Laptops hier nur ungenutzt herum. Auch wenn wir unterwegs sind, haben wir keine wirkliche Verwendung dafür. Oder sogar: Gerade, weil wir unterwegs sind, haben wir keine Verwendung dafür. Ich schreibe keine Reiseberichte unterwegs und ich arbeite unterwegs auch nicht an Buchtexten. Ich erstelle auf Reisen auch keine Blogbeiträge, so wie das viele Blogger machen. Ich gehöre zu den Leuten, die das alles lieber gemütlich im Nachhinein von zuhause aus machen.
      Wird jetzt ein bisschen offtopic: Aber wenn ich verreise, bin ich unterwegs und nutze jede einzelne Minute für eben diese Reise. Ich verstehe nicht, wie manche Leute abends im Hotel/Wohnmobil sitzen und ausführlich Reiseberichte schreiben, Bilder bearbeiten, Videos schneiden und das dann alles auch noch hochladen, in den sozialen Netzwerken posten und die darauf erscheinenden Kommentare beantworten. Dafür ist mir meine Reisezeit zu schade. Ehrlich gesagt, hat es auch ein wenig genervt, den Laptop immer und überall mit hin zu nehmen. Auf jedem Berg und bei jeder Wanderung war auch der Laptop dabei. Dieser unnötige Ballast fällt jetzt weg.
      Insofern: Nein, ein Laptop ist für uns gar nicht wichtig und es wird wohl, wenn überhaupt, sehr lange dauern, bis ich mich wieder mit dem Gedanken eines Neukaufs befasse.
    • Also wie man den Aufwand für einen täglichen Reiseblog betreiben kann, geht mir auch nicht so in den Sinn. Da muß man schon sehr speziell drauf sein. Was ich aber gerne mache, sind Stichpunkte oder Notizen, was am Tag so abgelaufen ist. Das wird dann der Grundstock für einen Reisebericht, wenn ich denn später mal einen verfasse. Diese Notizen hab ich in den 90ern brav in ein Büchlein geschrieben, später zur Smartphone-Ära ins Handy getippt, doch die Handytastatur ist nun alles andere als bequem. Dann gab es später eine kleine Bluetooth-Tastatur auf Reisen, mit der ich mein Handy koppeln konnte. Aber seit letztes Jahr der Laptop dabei ist, geht das einfach viel flotter von der Hand. Und eine Recherche mittels Google, Google Maps und G. Earth geht am "echten" Laptop auch einfach viel flüssiger vonstatten.
      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977
    • Dir, Volker, stimme ich zu. Bei mir geht es auch nicht darum den kompletten Bericht "unterwegs" fertig zu stellen sondern mehr die Notizen, die auch ich früher in ein Heft schrieb, jetzt eben am Läppi einzugeben. Und ich habe dann auch gleich ein Speichermedium dabei als auch eben ein Gerät mit vernünftiger Tastatur (bei meinen dicken Fingern - ;)
      Überlege im Moment jedoch in Richtung iPad, was mir da jedocj fehlt ist die entsprechende, klassische USB-Schnittstelle.
      take a walk on the wildside

      sagt und grüßt
      ralf, der Ruri-Wessi
    • rabe schrieb:

      Notizen
      Witzig. Wirklich sehr kleine Notizen (Kilometerstände oder dergleichen) machen wir mittlerweile ganz klassisch auf Papier. Spaß hatten wir zum Beispiel bei den beiden Nordkap-Fahrten jedes Mal, wenn wir in Norwegen einen Tunnel durchquert haben. Moni hat dann jedes Mal Namen und Länge aufgeschrieben, damit wir anschließend sehen konnten, wie viele Kilometer wir unterirdisch unterwegs waren.

      Ansonsten ist mein Notizbuch die Kamera. Egal was, es wird fotografiert bzw. abgeknipst. Man weiß ja nie, wofür man diese Information noch gebrauchen könnte.