Mietwagen in USA

    • Nordamerika

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    • Mietwagen in USA

      Hallo


      Hat jemand Erfahrungen mit Mietwagen in den USA? Mich interessiert vor allem die Möglichkeit von One-Way-Vermietungen. Beispielsweise von New York nach Chicago oder L.A.


      Gruß

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    • RE: Mietwagen in USA

      Ich hänge mich mal hier dran, denn ich erhielt eine Pressemitteilung, die mit den folgenden Worten begann:

      "Am einfachsten und bequemsten bereist man die USA und Kanada mit dem Mietwagen. Gänzlich unabhängig von Flugzeiten, Fahrplänen und Ähnlichem erlebt man die Vielseitigkeit Nordamerikas auf eigene Faust..."

      Es geht da um Mietwagenreisen des Reiseveranstalters Karawane Reisen. Ich kenne diese Firma nicht und habe auch keine Erfahrungen damit. Aber das Thema Mietwagen in USA/Kanada finde ich persönlich auch ganz interessant und wäre froh über ein paar Erfahrungsberichte.
    • RE: Mietwagen in USA

      In den USA hat man ja ohne Auto kaum Möglichkeiten, von A nach B zu kommen. Soweit ich mich erinnern kann, haben auch so ziemlich alle Bekannten, die in den Staaten waren, einen Mietwagen genommen.

      Ich war bisher einmal inden USA, und zwar mit einer größeren Gruppe. Um überhaupt mobil zu sein, hatten wir mehrere 12-Personen-Kleinbusse gemietet, einige hatten sich separat einen PKW genommen. Die Miete hatten wir zusammen mit den Flügen schon im Vorfeld über ein deutsches Reisebüro organisiert und bezahlt. Man hätte das aber sicher auch genauso gut übers Internet direkt bei einer der dortigen Firmen machen können.
      Bei der Ankunft in Miami mussten wir erstmal vom Flughafen-Terminal zur Autovermietungs-Station kommen. Dafür gab es Transferbusse, die in der Nähe des Taxistands abfuhren. Das "Rental Car Center" selbst war im Grunde ein riesiges Parkhaus, ein Stück außerhalb des Flughafengeländes gelegen. Oben auf dem Dach war der Schalterraum, wo man zunächst die Formalitäten erledigen musste - also Voucher vom Reisebüro vorzeigen, Führerschein kontrollieren und den eigentlichen Vertrag aufsetzen. Dort versuchte man uns erstmal die eine oder andere Zusatzleistung aufzudrücken, die wir nicht mit dem Reisebüro vereinbart hatten. Einer von uns hat nicht aufgepasst und so aus Versehen noch eine Art Auto-Schutzbrief für ein paar Dollar unterschrieben.

      Bei deutschen Autovermietungen ist es ja meist so, dass man zusammen mit dem Vertrag gleich einen Autoschlüssel bekommt und mit dem Schalter-Menschen gleich zum Auto geht und den Wagen auf eventuelle Schäden untersucht. Bei uns sah es so aus, dass man uns mit den unterschriebenen Verträgen zum Parkdeck Nummer soundso schickte. Dort angekommen zeigte uns ein anderer Mitarbeiter die Fahrzeuge. Die waren sogar noch größer, als wir uns das vorgestellt hatten. Wir sollten uns einfach von den dort stehenden Fahrzeugen welche aussuchen und losfahren. Die Schlüssel steckten überall im Schloss. Bei der Ausfahrt vom Parkdeck gab es noch mal eine Schranke mit Abfertigungsschalter. Erst hier wurden die Fahrzeuge definitiv ausgecheckt und in unserern Verträgen vermerkt. Dann konnte es losgehen, d.h. raus in den Berufsverkehr und erstmal versuchen, sich zu orientieren...

      Die erste Überraschung kam ziemlich schnell: Nach einigen Minuten stellte die Fahrerin eines der Kleinbusse fest, dass der Tank fast leer war, obwohl er laut Mietvertrag hätte voll sein sollen. Also erstmal die nächste Tankstelle ansteuern, vor dem Tanken noch ein Beweisfoto von der Tankanzeige machen, und sich anschließend mit der Autovermietung herumärgern. Soweit ich weiß, haben wir diese Tankrechnung dann hinterher erstattet bekommen.

      Ansonsten verlief alles dann ziemlich problemlos: Die Beschilderung der Straßen war gut genug, dass wir uns nicht verfahren haben und gut aus der Stadt herauskamen. Dann das sprichwörtliche amerikanische Highway-Feeling: 100 Meilen schnurgeradeaus, ohne allzu große Anzeichen von Zivilisation. Dann eine durch zig Warnschilder angekündigte Kurve, und weiter geradeaus.

      Auch in der Stadt zu fahren, war im Grunde kein Problem. Die breiten Straßen mit oft 3 Spuren pro Fahrtrichtung sind erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit geht das ganz gut. Obwohl wir ziemlich große Gefährte hatten (vergleichbar mit einem großen europäischen Wohnmobil), gab es kaum Probleme beim Parken oder so, weil die Parkplätze überall für diese Größe von Fahrzeugen ausgelegt waren. Überhaupt sah es vielerorts so aus wie in den Gewerbegebieten, die man in Deutschland auf die "grüne Wiese" gebaut hat. Nur halt alles ein bisschen größer.

      Mein Fazit: Abgesehen von der Umgewöhnung ist Autofahren in den Staaten total easy.

      Noch ein Wort zu dem oben erwähnten Reiseangebot: Da geht es um ein Komplettpaket aus Flug, Übernachtungen und eben dem Mietwagen. Ich finde, wenn man schon die Freiheit hat, mit einem "eigenen" Auto durchs Land zu fahren, sollte man auch die Freiheit haben, bei Gefallen mal etwas länger an einem Ort zu bleiben oder seine Route spontan ändern zu können. Das ist mit dem Reisekonzept dieses Veranstalters sicher nicht möglich. Dafür spart man sich halt eventuellen Stress bei der Suche nach Unterkünften. Aber jedem halt das seine...
    • RE: Mietwagen in USA

      also mietwägen in usa ist generell "no problem" auch one way.
      du mietest am besten bei hertz, alamo, thrifty etc. das sind die grossen die es an allen flughäfen gibt.
      am günstigsten ist es von D aus online zu reservieren, ist deutlich billiger wie vorort buchen.

      aufpassen beim abholen!!
      die mitarbeiter bei den autovermietern arbeinen auf prov. und müssen mit allen mitteln versuchen zusatz versicherungen zu verkaufen.

      in der regel braucht man aber keine zusätzlichen versicherungen, wenn man zb. mit seiner kreditkarte bezahlt welche schon versicherungsschutz beinhaltet.
      also kreditkarten provider befragen welche versicherungen bei zahlung mit der karte beinhaltet sind.

      viel spass in usa
    • RE: Mietwagen in USA

      AlexM schrieb:


      Dort versuchte man uns erstmal die eine oder andere Zusatzleistung aufzudrücken, die wir nicht mit dem Reisebüro vereinbart hatten. Einer von uns hat nicht aufgepasst und so aus Versehen noch eine Art Auto-Schutzbrief für ein paar Dollar unterschrieben.


      seotessin schrieb:


      aufpassen beim abholen!!
      die mitarbeiter bei den autovermietern arbeinen auf prov. und müssen mit allen mitteln versuchen zusatz versicherungen zu verkaufen.


      Interessant, dass sich eure Aussagen bzw. Erfahrungen so decken.

      AlexM schrieb:


      Bei deutschen Autovermietungen ist es ja meist so, dass man zusammen mit dem Vertrag gleich einen Autoschlüssel bekommt und mit dem Schalter-Menschen gleich zum Auto geht und den Wagen auf eventuelle Schäden untersucht. Bei uns sah es so aus, dass man uns mit den unterschriebenen Verträgen zum Parkdeck Nummer soundso schickte. Dort angekommen zeigte uns ein anderer Mitarbeiter die Fahrzeuge. Die waren sogar noch größer, als wir uns das vorgestellt hatten. Wir sollten uns einfach von den dort stehenden Fahrzeugen welche aussuchen und losfahren. Die Schlüssel steckten überall im Schloss. Bei der Ausfahrt vom Parkdeck gab es noch mal eine Schranke mit Abfertigungsschalter. Erst hier wurden die Fahrzeuge definitiv ausgecheckt und in unserern Verträgen vermerkt. Dann konnte es losgehen, d.h. raus in den Berufsverkehr und erstmal versuchen, sich zu orientieren...

      Gut, ist anders als bei uns, aber dennoch recht problemfrei, wenn man davon absieht:

      AlexM schrieb:


      Die erste Überraschung kam ziemlich schnell: Nach einigen Minuten stellte die Fahrerin eines der Kleinbusse fest, dass der Tank fast leer war, obwohl er laut Mietvertrag hätte voll sein sollen.



      AlexM schrieb:


      Die breiten Straßen mit oft 3 Spuren pro Fahrtrichtung sind erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit geht das ganz gut. Obwohl wir ziemlich große Gefährte hatten (vergleichbar mit einem großen europäischen Wohnmobil), gab es kaum Probleme beim Parken oder so, weil die Parkplätze überall für diese Größe von Fahrzeugen ausgelegt waren. Überhaupt sah es vielerorts so aus wie in den Gewerbegebieten, die man in Deutschland auf die "grüne Wiese" gebaut hat. Nur halt alles ein bisschen größer.

      Die Sache mit dem "größer" ist ja ähnlich wie mit dem Brot. Man hört es immer wieder und es macht mich echt neugierig. Wenn ich Filme oder Fotos sehe oder durch Streetviews Straßen schleiche, dann versuche ich immer, mir das in Real vorzustellen, aber irgendwie kommt mir das nicht größer vor.
      Vielleicht, weil ich eh Wohnmobil fahre? :huh:
    • RE: Mietwagen in USA

      Michael Moll schrieb:

      Die Sache mit dem "größer" ist ja ähnlich wie mit dem Brot. Man hört es immer wieder und es macht mich echt neugierig. Wenn ich Filme oder Fotos sehe oder durch Streetviews Straßen schleiche, dann versuche ich immer, mir das in Real vorzustellen, aber irgendwie kommt mir das nicht größer vor.
      Vielleicht, weil ich eh Wohnmobil fahre? :huh:


      Wenn ich es mir nochmal recht überlege: Eine normale Fahrspur dürfte in den USA auch nicht breiter sein als bei uns. Zumindest auf gut ausgebauten Strecken und Autobahnen. Der Unterschied ist: In Europa haben wir daneben auch noch enge Dorfstraßen, Altstadtgassen und ältere schmale Landstraßen, auf denen man lieber niemandem entgegen kommen möchte. In den USA gibt es das kaum. Dort ist die in voller Breite ausgebaute Straße der Normalfall. Und dann ist da noch der deutlich höhere Anteil an Straßen mit mehr als einer Fahrspur pro Richtung. Kurz: Es fehlen die vielen Engstellen, die man bei uns immer mal wieder vorfindet. Das erweckt schon schnell den Eindruck, dass man in Amerika grundsätzlich deutlich mehr Platz zum fahren hat als bei uns. Dazu kommt, dass die Autobahnanschlüsse und -kreuze tatsächlich deutlich größer sind, so dass die Zubringer-Rampen nicht so enge Kurven haben wie bei uns.

      Bei den Parkplätzen hatte ich hingegen schon das Gefühl, dass sie in den USA großzügiger bemessen waren. Das betrifft weniger die Breite einer Parktasche als vielmehr die Länge eines einzelnen Parkplatzes sowie die Breite der Parkplatzzufahrten. Hier kann man also bequem mit einem größeren Gefährt ein- und ausparken, ohne ständig Angst zu haben, irgendwo anzuecken.
    • RE: Mietwagen in USA

      AlexM schrieb:

      Wenn ich es mir nochmal recht überlege: Eine normale Fahrspur dürfte in den USA auch nicht breiter sein als bei uns. Zumindest auf gut ausgebauten Strecken und Autobahnen.

      Jetzt wollte ich doch mal nach Zahlen googeln und bin auf einen Artikel im Spiegel gestoßen. Allerdings ist er aus dem Jahr 1959 :D
      Aber interessant zu lesen ist er dennoch, besonders aus heutiger Sicht. In der Mitte des Artikels wird auch was über die Breite der Fahrspuren gesagt. Ob die aber heute noch stimmen, lassen wir mal außen vor:

      spiegel.de/spiegel/print/d-42624317.html


      AlexM schrieb:

      Der Unterschied ist: In Europa haben wir daneben auch noch enge Dorfstraßen, Altstadtgassen und ältere schmale Landstraßen, auf denen man lieber niemandem entgegen kommen möchte.

      Aber genau solche Straßen und Gassen würden mir wohl dort fehlen. Auch das Schachbrett-System, das ich eigentlich erst in Südamerika kennen gelernt habe, ist nicht wirklich meine Welt. Dummerweise wird das ja heutzutage auch in europäischen Neubauvierteln oder Gewerbegebieten oft nachgemacht.

      AlexM schrieb:

      Dazu kommt, dass die Autobahnanschlüsse und -kreuze tatsächlich deutlich größer sind, so dass die Zubringer-Rampen nicht so enge Kurven haben wie bei uns.

      Okay, das fände ich nicht so dramatisch. Aber ist bei uns natürlich auf Grund der engeren Räumlichkeit schwer umzusetzen. Andererseits: Es funktioniert ja auch so bestens.
    • RE: Mietwagen in USA

      Hallo,

      wir haben gute Erfahrungen mit alamo und dollar gemacht. Haben den Mietwagen immer schon zu Hause im Internet gebucht.

      Du musst auf jeden Fall eine Kreditkarte als Sicherheit mitbringen, wenn Du den Wagen in den USA abholen willst! Sonst bekommst Du das Auto nicht, auch wenn es bereits bezahlt ist!

      Viele Grüße
    • RE: Mietwagen in USA

      Als ich in den USA eine Reise entlang der Westküste gemacht habe, gab es da auch keine probleme mit dem Mietwagen. Wir hatten sogar - Pech muss man haben - einen Unfall mit dem Auto und konnten damit nicht weiterfahren und haben irgendwann abends noch da angerufen und bescheid gesagt und die Firma war da total hilfsbereit: Es war überhaupt kein Problem, nicht übermäßig viel Papierkram und am nächsten Tag konnten wir uns bei einer anderen Niederlassung der Firma in unserer Nähe unser neues Auto holen ;) Ohne zusätzliche Kosten :)
      Alles ganz easy :freu:
      Und dann konnte unser Trip weitergehen :wagen:
      Also, ich hatte gute Erfahrungen^^