Bahnhof raten

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    • Das ist wirklich ein sehr schönes Bahnhofsgebäude, mit seinen zwei Türmchen, der Fassade und den Zinnen sehr markant! :) Ich tippe auf

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      Wrocław Główny, den Hauptbahnhof von Breslau in Polen
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      ... meint: Sabine... von den Fernschreibern

      www.die-fernschreiber.de
    • Moin tosamen —

      ich mache dann mal weiter mit einem neuen Bahnhofsrätsel, dieses Mal mit einem recht kleinen Bahnhof, der heute der Endpunkt einer Eisenbahnlinie ist. Den Namen der Station auf dem oberen Bild habe ich entfernt, doch könnte, wenn man genau hinschaut, ein kleines, durch die Verkleinerung des Fotos allerdings etwas unscharf gewordenes Detail auf dem unteren Bild in Zusammenarbeit mit Mother Google bei einer groben regionalen Zuordnung helfen:





      Da es sich nicht um einen der großen Bahnhöfe der Welt handelt, ist das Rätsel vermutlich recht schwer, und daher gebe ich einen weiteren Tipp: Der Bahnhof taucht in einem Werk eines Literatur-Nobelpreisträgers auf. Und da ich zufällig eine ältere Ausgabe dieses Buches in meiner ‘Verschenkkiste’ habe, möchte ich dieses (falls Interesse daran besteht) als ‘Gewinn’ für die- oder denjenigen aussetzen, die oder der als Erste bzw. Erster die richtige Lösung bringt.

      Damit ziehe ich mich nun für ein paar Tage von diesem Rätsel zurück. Anfang nächster Woche werde ich dann entweder dem ‘Gewinner’ gratulieren oder, falls nötig, einen weiteren Tipp geben.

      Womit ich allen ein schönes Wochenende wünsche
      Jürgen
      Wenn morgen die Welt untergeht, fahre ich heute noch nach Nordfriesland — dort passiert alles 50 Jahre später | Uns Huus in Tönning | The Irelandman — Täglich Neues aus Irland
    • Ein weiteres schönes Bahnhofsrätsel! :)
      Dieses Mal ist es in der Tat ein kleinerer Bahnhof, doch mit den insgesamt drei Hinweisen von Schimmelrieder könnte man auf die richtige (Bahnhofs-)spur kommen.
      Ich tippe auf:

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      Bahnhof Westport in Irland.

      Mit dem Hinweisschild im zweiten Bild war das Land klar. Und im Zusammenhang mit Irland und Literaturnobelpreisträger fiel mir sofort Heinrich Bölls "Irisches Tagebuch" ein. Böll fuhr unter anderem auch nach Westport, einem Endbahnhof...
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    • Einen schönen guten Morgen —

      lösen muss ich das Rätsel nun nicht mehr, denn Sabine von den Fernschreibern und Globus haben das bereits glänzend erledigt, Sabine, indem sie meine Tipps klug zusammenführte und Globus, der den Bahnhof von Westport gar aus eigener Anschauung kannte.

      Auf diesem Bahnhof also stieg an einem Sonntagnachmittag im Mai 1955 Heinrich Böll mit seiner Frau Annemarie, drei Kindern und einer Bekannten der Familie aus dem Zug, auf Kredit der irischen Eisenbahn, denn nach ihrer Ankunft mit der Fähre in Dublin war es ihnen nicht gelungen, deutsches Geld gegen irisches einzutauschen. Beschrieben ist das in Bölls 1957 erschienen Irischen Tagebuch, das nun als ‘Preisgewinn’ für das Lösen des Rätsels in einer ‘historischen’ Ausgabe aus dem Jahr 1959 an Sabine geht.

      Von Westport aus fuhr die Familie Böll mit dem Bus nach Achill Island. Wäre Böll zwanzig Jahre früher angereist, hätte er auch mit der Bahn weiterfahren können, den bis 1937 führte die Bahnlinie weiter bis an den Achill Sound. Das Foto unten zeigt die Ausfahrt in diese Richtung, die Schienen enden kurz hinter der Kurve:



      Einige hundert Meter hinter dieser Ausfahrt findet sich noch ein Viadukt, über das die Verlängerung der Strecke seinerzeit ging. Die Trasse existiert noch, über sie führt heute ein vor einigen Jahren eingerichteter kombinierte Rad- und Wanderweg von Westport nach Achill Island. Man kann sich in Westport Fahrräder leihen, um mit ihnen auf den historischen Spuren der irischen Eisenbahn nach Achill zu radeln, und sie dort dann wieder abgeben:



      Und nun brauche ich von der Gewinnerin noch eine Versandanschrift für das Irische Tagebuch, als private Nachricht via Forum oder über das Kontaktformular auf einer meiner in der Fußzeile angegebenen Websites, und wünsche allen einen guten Start in die Woche.

      Jürgen
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    • Schimmelrieder schrieb:

      Beschrieben ist das in Bölls 1957 erschienen Irischen Tagebuch, das nun als ‘Preisgewinn’ für das Lösen des Rätsels in einer ‘historischen’ Ausgabe aus dem Jahr 1959 an Sabine geht.
      Heute ist das Buch schon angekommen! :)

      Es ist ein wunderschönes Exemplar, in Leinen gebunden, vom Verlag Kiepenheuer & Witsch, und um einiges wertiger und schöner anzusehen als meine kleine dtv-Ausgabe...

      Lieber Jürgen, nochmals ganz herzlichen Dank für diesen unverhofften Gewinn, der einen schönen Platz im Bücherregal bekommen wird!

      Viele Grüße
      Sabine
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    • Dieses Mal sind wir am...
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      ...Hauptbahnhof in Sophia, Bulgarien


      ... und das wohl um Punkt zwölf Uhr... ;) .

      Wirken als Schwarz-Weiß-Aufnahmen sehr "atmosphärisch dicht", diese Fotos, finde ich. Eindrucksvoll, wie auch die Motive selbst! :thumbup:
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    • Hier noch die Auflösung, es ist der Gare Centrale in
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      София

      Da habe ich eventuell beim Retuschieren etwas übersehen, was Google Image erkannte ;)
      Nun, war gar nicht so einfach,am Bahnhof Informationen zu finden.
      Wir hätten dann sicher den Bus von Eurolines genommen, da sprach man auch englisch.
      Aber der Vulkan war dann doch gnädig und wir konnten wieder das Flugzeug nehmen.
      Die Zugreise wäre aber sicher sehr interessant gewesen.
      Der Weg ist das Ziel
    • Einen schönen guten Morgen — und mit dem folgenden Foto setze ich nun das schöne Thema Bahnhofsrätsel fort. Verlassen wir also die schottischen Highlands und die ‘Harry-Potter-Line’ und begeben uns in eine ganz andere Region. Vielleicht ist der eine oder die andere hier schon einmal vorbeigekommen:


      Das Foto entstand Mitte März 2014, doch habe ich auf dem historischen Gemäuer an zwei Stellen den eingemeißelten Namen der Station wegretuschiert. So wünsche ich nun viel Spaß beim Recherchieren und vielleicht auch beim Raten.

      Tschüüs denn
      Jürgen
      Wenn morgen die Welt untergeht, fahre ich heute noch nach Nordfriesland — dort passiert alles 50 Jahre später | Uns Huus in Tönning | The Irelandman — Täglich Neues aus Irland
    • Moin Globus —

      ja, du irrst dich natürlich nicht, und das weißt du wohl auch ganz genau :) , und da ich den Eindruck habe, dass jetzt keine weiteren Vorschläge mehr kommen, will ich auch öffentlich bestätigen, dass du Recht hast. Und hier im ‘Nachschlag’ noch ein paar Fotos von der Ankunft eines Zuges:




      Wir befinden uns auf Mallorca, und es handelt sich um die Bahnstation von Bunyola oder kastilisch Buñola, wie es (von mir wegretuschiert) am Gebäude steht, an der 1929 eröffneten Ferrocarril de Sóller, die Palma mit Sóller verbindet. Wir hatten 2014 Mitte März eine Woche in Port de Sóller verbracht, waren am nämlichen Tag mit den Bus zu den Jardines d’Alfabia gefahren, einem botanischen Garten, in denen einst “arabische Gartenarchitekten ihre Vorstellungen vom Paradies verwirklichten”, wie es in einem Reiseführer heißt. Nach dem Besuch wanderten wir unterhalb der Ausläufer des Tramuntana-Gebirges durch Orangenplantagen vorbei an herrschaftlichen Anwesen ins drei Kilometer entfernte Provinzstädtchen Bunyola, von wo aus wir mit dieser Bahn zunächst nach Sóller und von dort weiter mit der historischen Straßenbahn zurück nach Port de Sóller fuhren.

      Mit einem schönen Gruß
      Jürgen
      Wenn morgen die Welt untergeht, fahre ich heute noch nach Nordfriesland — dort passiert alles 50 Jahre später | Uns Huus in Tönning | The Irelandman — Täglich Neues aus Irland