Wir bauen einen Wohnmobilstellplatz

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    • Bandit-LE schrieb:

      Aber "Deckspiele"? Da würd ich vielleicht nochmal drüber nachdenken ...
      Hm, echt? An was Anrüchiges habe ich dabei gar nicht gedacht. Jetzt habe ich mal gegoogelt und finde in der Bildersuche einige alte Motive von Kreuzfahrtschiffen mit Spielen an Deck. Aber so wirklich als Begriff kommt da nicht viel. Und wenn du sagst, dass man das zweideutig verstehen könnte... dann lass ich mir wohl was anderes einfallen.
    • Um mal aus dem Nähkästchen eines laufenden Stellplatzbetriebs zu plaudern:

      Im Laufe eines Jahres erhalten wir Anfragen von diversen Redaktionen, mit der Bitte, für die nächste Ausgabe des entsprechenden Stellplatzführers Änderungen mitzuteilen. Mache ich natürlich auch immer brav und ist in der Regel kein großer Aufwand. Schon gar nicht, wenn sich nichts verändert hat. Preislich hat sich bei uns überhaupt noch nichts verändert. Vom ersten Tag an nehmen wir 10 Euro die Nacht und das wird auch überall so kommuniziert. Nun erhielt ich heute eine Mail von einem Wohnmobilpärchen aus Belgien. Seit ihrem längeren Aufenthalt im Jahr 2016 liken wir uns gegenseitig bei Instagram (man lernt also viele Menschen kennen ;) ). Sie bekamen ihren neuen Acsi-Katalog und in diesem wird unser Stellplatz mit einer Übernachtungsgebühr von 5 Euro aufgeführt. Sie schickten mir sogar ein Foto mit. Leider hat uns Acsi noch nie kontaktiert.
      Ich habe daher keine Ahnung, woher dieser Information kommt, aber ganz sicher nicht von uns. Insofern ist Ärger schon vorprogrammiert, wenn man sich nur auf diese eine Angabe verlässt.

      Das wollte ich euch einfach mal erzählen. So ist erkennbar, dass solche Angaben manchmal nicht das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt wurden. Auch aus meiner Recherche-Erfahrungen für diverse Bücher kann ich nur dringend raten, sich nicht auf Informationen von Drittanbietern zu verlassen. Das einzige, was wirklich zählt und worauf man sich auch berufen könnte, sind die Angaben auf der jeweils offiziellen Webseite bzw. auf den Flyern des Anbieters.
    • Heute mal etwas zu einer Erfahrung, mit der ich vor dem Bau des Wohnmobilstellplatzes nicht gerechnet hatte.
      Offensichtlich bin ich ganz gut auch im Netz zu entdecken und die Geschichte des Platzes steht ja nicht nur hier im Forum, sondern auch auf der Stellplatzseite zum Nachlesen. Tja, das führte mittlerweile dazu, dass ich mittlerweile mehrere Anfragen erhielt, ob ich Tipps geben könnte. Daher habe ich einen kleinen Überblick bekommen, in welchen Regionen Stellplätze geplant sind oder jemand lebt, der ähnliches vor hat:

      - nordwestlicher Harz, grob bei Goslar. Hier waren wir sogar vor einiger Zeit bei einem privaten Harz-Aufenthalt vor Ort und haben Tipps zu verschiedenen Grundstücken gegeben.
      - Ulm. Die Stadtverwaltung rief mich an und hatte eine spezielle Nachfrage zu einem geplanten neuen Stellplatz.
      - Kärnten. Erst letzte Woche einen netten Mailkontakt mit einer Familie gehabt, die ähnliches planen.
      - Bodenseeregion. Auch hier eine Anfrage eines Pärchens, die einen Stellplatz bauen möchten.
      - Arnsberg. Eine Privatperson rief mich sonntags gegen 13 Uhr (!) an und wollte Tipps für ihr anstehendes Gespräch mit der Stadtverwaltung zwei Tage später.

      Bei allen Personen habe ich versucht, alle Fragen schonungslos zu beantworten. Nur die Dame aus Arnsberg hat mich ein wenig geärgert. Entschuldigung, aber ich gebe gerne Tipps und Hinweise, aber irgendwann habe auch ich mal ein wenig familiäres Wochenende und vor allen Dingen denke ich mir, dass die Dame furchtbar schlecht vorbereitet ist, wenn sie erst zwei Tage vor einem wichtigen Termin Informationen einholen möchte. Ich war recht kurz gehalten und habe auf die Informationen auf meiner Webseite verwiesen.
    • Es freut mich, daß Du Nachfragen bekommst.
      Erstens scheint es dann ja anderswo auch Bedarf oder zumindest Überlegungen zu geben und
      zweitens ist es auch eine Bestätigung Deiner Anstrengungen und Arbeit.

      Da sollte mal der hannoversche Tourismusbeauftragte auch auf die Idee kommen mal nachzufragen.
      Hier wäre nämlich ein ordentlicher Stellplatz fällig. ( :hi: "Hallo Herr Hans Christian Nolte" )

      Noch ein Tipp für Deine Visitenkarte:
      Berufsbezeichnung: Nebenberuflicher Wohnmobilstellplatz - Berater ^^
      Gruß
      Michael
      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute,
      welche die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt (angeblich)
    • Binford_2500 schrieb:

      Noch ein Tipp für Deine Visitenkarte:
      Berufsbezeichnung: Nebenberuflicher Wohnmobilstellplatz - Berater
      Das wollte ich schon die ganze Zeit sagen: Du weißt, dass es tatsächlich einen Stellplatzberater gibt? Und wenn ich richtig informiert bin, hatte er früher selber mal einen Stellplatz gehabt. Aber ich hatte mit ihm nie zu tun.
    • Weiter geht es mit Veränderungen und Updates auf dem Stellplatz. Wir haben einige Ideen, die wir in diesem Frühjahr umsetzen werden. Einige davon sind gerade in Arbeit bzw. bestellt. Andere wiederum erfordern wärmeres Wetter.

      Besonders auffällig werden ab diesem Frühling die vielen weiteren Blumen und Pflanzen sein. Im Herbst habe ich in den Wall zahlreiche Zwiebelblumen eingepflanzt und sobald es die Witterung zulässt werden da natürlich noch weitere Blumen hinzukommen.
      Und dann haben wir uns dazu entschlossen, weitere Halb-Fässer zu kaufen. Davon nutzen wir bereits zwei Stück als Mini-Teich mit solarbetriebenem Teichbrunnen und einen als Pflanzkübel. Allerdings starten wir jetzt einen Großangriff, weil Blumen in unserem Boden einfach nicht wachsen können. Heute haben wir die ersten drei neuen Halbfässer abgeholt:



      Davon werden wir in den nächsten Wochen noch weitere bekommen. Sind nicht ganz günstig, aber finden wir deutlich schöner als irgendwelche Baumarkt-Plastikkübel. Und außerdem passt es ja zu unserem Fasshaus.

      Soweit so gut. Jetzt ist uns aber beim Abholen dieser drei Fässer eine neue Idee gekommen. Da weiß ich allerdings nicht, ob das technisch umsetzbar ist. Vorab erst einmal ein Foto von unserem Springbrunnen im Fass:

      Das ist eine kleine solarbetrieben Pumpe. Wirkt unheimlich gut, sieht toll aus und ist pflegeleicht. Das Gerät funktioniert nur, wenn die Sonne scheint. Das heißt, es gibt keinen Akku. Es wird also niemand in der Nacht durch das Plätschern belästigt.
      Jetzt die Frage: Wenn wir drei Fässer (am Wall) so aufstellen, wie auf dem oberen Bild und sie ebenfalls mit Wasser und Teichpflanzen befüllen, wäre es wohl mit relativ einfachen Mitteln möglich, Wasser von den unteren Fässern in das obere Fass zu pumpen? Über zwei kleine Rinnen könnte das Wasser aus dem oberen Fass ja wieder nach unten plätschern.
      Ich stelle mir das eigentlich recht schön vor. Allerdings haben wir an der Stelle, wo das gut wirken würde, keinen Strom. Und aus Gründen des Umweltschutzes wäre es mir sowieso lieber, wenn man so etwas über Solarpanel erreichen könnte. Diese Teichpumpe dürfte allerdings zu schwach dafür sein, um das Wasser vom unteren Fass in das obere zu befördern.

      Vor allen Dingen fällt mir gerade ein, dass die jeweiligen Fassinhalte sich verändern. Beispiel: Wenn aus dem linken Fass nach oben gepumpt wird und von oben Wasser in beide Fässer fließt, dann hat das linke Fass irgendwann zu wenig Wasser und das rechte Fass zu viel.

      Habt ihr da eine Idee, wie man das umsetzen könnte?

      Edit: Ich denke, ich bin fündig geworden: solarversand.de/solar-teichpum…pumpen-mit-direktbetrieb/
      Das sind etwas größere Pumpen, aber mit dem gleichen Prinzip.
    • Ich finde das total toll. Da ich ja eine Gartentante bin, sprechen mich natürlich solche Details immer an. :rose:
      Nur so mal als Gedankenanstoss (bin leider ein Techniklegasteniker).... Wenn du die Fässer nicht in Pyramidenform sondern als "Treppe" hintereinander stellst, wäre das nicht technischgesehen etwas einfacher? :achja:
      Das Blumenzwiebelmeer am Wall kann ich mir schon richtig gut vorstellen. Jaaa, jetzt muss es nur noch Frühling werden. :freu:
      Ich bin..
      Teilzeit-Engel
      Gelegenheits-Hexe
      Gleitzeit-Teufel
      Vollzeit-Verrückte
      ....aber glücklich!
    • Du meinst quasi als Wasserfall? Ja, keine schlechte Idee. Das würde tatsächlich bedeuten, man bräuchte nur eine Pumpe, wenn die dann diese Förderhöhe noch schafft. Wenn sich das an dem Wall umsetzen lässt, dann wäre das wirklich eine gute Sache.
      Wir werden am Dienstag in Nordkirchen sein und haben die drei Fässer dann dabei. Da können wir sie ja mal testweise aufstellen und Fotos machen.
    • AlexM schrieb:

      Alternativ kannst du die beiden unteren Fässer knapp über dem Boden mit einem Schlauch oder Rohr verbinden. Dann gleichen sich die Wasserstände in beiden Behältern immer aus.
      Stimmt, logisch. So weit habe ich nicht gedacht. Vermutlich, weil ich so weit unten keine Löcher bohren möchte. Bei meinem Glück kriege ich das nie ordentlich dicht angeschlossen.

      Moment tendieren wir sehr zur Treppenlösung, weil es auch optisch ansprechender sein dürfte.
    • Früher (vor etwa 5 Jahren) hatten wir mal einen Gartenteich. Darin war ein Springbrunnen. Und der wurde über ein Solarpanel gesteuert. Das Panel hatte etwa die Größe zwischen Postkarte und Din A4-Seite. Allerdings funktionierte die Pumpe nur bei direkter Sonneneinstrahlung. Kam eine Wolke, war die Pumpe wieder aus. Und auch bei vollem Tageslicht, aber eben im Schatten, reichte die Leistung des Panels nicht aus. Es war eine relativ günstige Installation, ich glaube keine 25 Euro hat der Spaß gekostet.

      Ich habe keine Ahnung, ob die Solarpanelen von heute besser sind oder es da gar Leistungsunterschiede bei gleicher Größe gibt. Hat da jemand Erfahrung?
      Gruß
      Michael
      "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute,
      welche die Welt nie angeschaut haben."
      Alexander von Humboldt (angeblich)
    • Wir haben eine LED mit Solar-Panel und Akku als Innenbeleuchtung für das Gartenhaus (mit Bewegungsmelder). Klar, das Solarpanel natürlich draußen, die Lampe aber drin. Hier gab es nie Probleme mit der Leistung. Das Teil hat auch bei wenig Sonne soviel Energie geliefert, dass die Innenlampe immer genutzt werden konnte, wenn es nötig war. Allerdings ist nun der Akku hinüber nach ca. 4 Jahren. Das Solarpanel ist nicht groß, nur ca. 15x20cm.

      Was Michaels Projekt betrifft, evtl. wäre es gut, ein System mit kleinem Akku als Puffer zu wählen, damit nicht bei jeder Wolke die Pumpe wieder aus geht.

      LG
      Volker
      Volker und Corinna, im Dethleffs Trend A 6977